falsepositive (Gast) - 23. Mai, 13:22

RFID & GPS

So beunruhigend die Entwicklung auch ist - ein paar Fakten müssen doch richtig gestellt werden:

RFID-Chips verfügen nur über eine sehr eingeschränkte Reichweite, je nach Modell von einigen Zentimetern bis einigen dutzend Metern. Ein Auslesen oder lokalisieren über größere Entfernung ist also nicht möglich, nur ein identifizieren im Nahbereich.

Was die Verknüpfung mit GPS anbelangt, so ist dies in der im Artikel implizierten Form nicht möglich. GPS-Empfänger sind im Gegensatz zu RFID-Chips nicht so klein zu realisieren, als das sie implantiert werden könnten. Außerdem brauchen sie im Gegensatz zu RFID-Chips eine eigene Stromversorgung.

Ein RFID/GPS-System zu Lokalisierung der Chipträger ist nicht wirklich realisierbar. Es würde vorraussetzen, daß jeder nicht nur den RFID-Chip, sondern auch einen GPS-Empfänger samt Batterie mit sich herumträgt und zudem die Welt Flächendeckend mit RFID-Readern gepflastert ist.

Die Bestrebungen, RFID-Chips erzwungenerweise in Menschen zu implantieren, ist erschreckend. Aber bitte auf dem Boden der Fakten bleiben, sonst ist die Berichterstattung eher kontraproduktiv.

sfux - 23. Mai, 15:57

Hallo Falsepositive

Besten Dank für den Eintrag. Sie haben sicher recht: Panikmache ist nicht angebracht. Trotzdem gibt es Bestrebungen dass der digitale Engel das Fliegen lernen soll. Siehe hierzu: Verichip geht ins All.

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