Hier stelle ich noch die Antwort ein, die ich dem Verfasser bereits per E-mail geschickt hatte (lediglich redaktionell überarbeitet):
Ich denke, unsere Ansichten liegen gar nicht so weit auseinander. Ich habe
mich aber, um es nicht zu lang werden zu lassen, eventuell im Artikel nicht
klar genug ausgrdrückt.
Die Frage, ob die US-Politik nicht schon die ganze Zeit auf den dritten
Weltkrieg hinausläuft, habe ich bewusst offen gelassen. Da muss man dem
Leser Raum lassen.
Was die Frage der ökonomischen Zwänge betrifft, darf man sich da nicht zu
einseitig auf die Einschätzungen von 'goldseiten' verlassen. Ich habe dort
auch eine Menge gelesen, aber man muss berücksichtigen, dass die
'goldseiten' eben dazu da sind, möglichst viele Leute dazu zu bringen, Gold
zu kaufen und so den Goldpreis in die Höhe zu treiben. Da Gold einer der
klassichen "sicheren Häfen" ist in Krisenzeiten, tendieren sie da natürlich
zu Weltuntergangsvisionen.
Andererseits ist der Kapitalismus natürlich keineswegs krisenfest geworden -
im Gegenteil. Eine umfassende Einschätzung von mir dazu habe ich in einem
Artikel gemacht, den du auf meinem Blog http://karlweiss.twoday.net
finden
kannst, wenn du ins Thema Ökonomie gehst.
Tatsächlich hat die US-Politik nichts mit Tollwut zu tun, das habe ich auch
nicht gesagt. Ich habe den Zustand, wenn in Gewalt verliebte Machtpolitiker
der Niederlage ins Auge sehen, damit verglichen, wie sich tollwütige Hunde
verhalten. D.h. nur noch um sich beissen, keine Gedanken mehr verschwenden.
Schliesslich noch zum 1.Weltkrieg. Ich konnte unmöglich alle die
umstrittenen Fragen, die damit in Zusammenhang stehen, in diesen Artikel
packen. Ich habe lediglich einen einzigen Aspekt des 1.Weltkriegs
aufgegriffen, nämlich den, daß das deutsche Kaiserreich Ende 1916 wissen
konnte und im Kern auch wusste, dass der Krieg verloren war. Die Reaktion
war, dass man nur umso verbissener weiterkämpfte, ohne irgendeinen
rationalen Sinn und Zweck.
Wenn ich mich da auf Geschichtsbücher bezog, so waren das virtuelle Bücher,
die die Wirklichkeit widergeben. Das gleiche gilt für jene Eintragungen in
zukünftige Geschichtsbücher, die ich im Artikel machte.
Dem Leser überlassen
Ich denke, unsere Ansichten liegen gar nicht so weit auseinander. Ich habe
mich aber, um es nicht zu lang werden zu lassen, eventuell im Artikel nicht
klar genug ausgrdrückt.
Die Frage, ob die US-Politik nicht schon die ganze Zeit auf den dritten
Weltkrieg hinausläuft, habe ich bewusst offen gelassen. Da muss man dem
Leser Raum lassen.
Was die Frage der ökonomischen Zwänge betrifft, darf man sich da nicht zu
einseitig auf die Einschätzungen von 'goldseiten' verlassen. Ich habe dort
auch eine Menge gelesen, aber man muss berücksichtigen, dass die
'goldseiten' eben dazu da sind, möglichst viele Leute dazu zu bringen, Gold
zu kaufen und so den Goldpreis in die Höhe zu treiben. Da Gold einer der
klassichen "sicheren Häfen" ist in Krisenzeiten, tendieren sie da natürlich
zu Weltuntergangsvisionen.
Andererseits ist der Kapitalismus natürlich keineswegs krisenfest geworden -
im Gegenteil. Eine umfassende Einschätzung von mir dazu habe ich in einem
Artikel gemacht, den du auf meinem Blog http://karlweiss.twoday.net
finden
kannst, wenn du ins Thema Ökonomie gehst.
Tatsächlich hat die US-Politik nichts mit Tollwut zu tun, das habe ich auch
nicht gesagt. Ich habe den Zustand, wenn in Gewalt verliebte Machtpolitiker
der Niederlage ins Auge sehen, damit verglichen, wie sich tollwütige Hunde
verhalten. D.h. nur noch um sich beissen, keine Gedanken mehr verschwenden.
Schliesslich noch zum 1.Weltkrieg. Ich konnte unmöglich alle die
umstrittenen Fragen, die damit in Zusammenhang stehen, in diesen Artikel
packen. Ich habe lediglich einen einzigen Aspekt des 1.Weltkriegs
aufgegriffen, nämlich den, daß das deutsche Kaiserreich Ende 1916 wissen
konnte und im Kern auch wusste, dass der Krieg verloren war. Die Reaktion
war, dass man nur umso verbissener weiterkämpfte, ohne irgendeinen
rationalen Sinn und Zweck.
Wenn ich mich da auf Geschichtsbücher bezog, so waren das virtuelle Bücher,
die die Wirklichkeit widergeben. Das gleiche gilt für jene Eintragungen in
zukünftige Geschichtsbücher, die ich im Artikel machte.
Gruss
Karl Weiss