Donnerstag, 15. Januar 2009

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Schweizer von Terroristen entführt

onlineredaktion - Drei Mitarbeiter des IKRK, ein Schweizer, ein Italiener und ein Philippiner, sind heute im Süden der Philippinen entführt worden. Die Armee ist «hinter den Entführern her». «Wir haben sofort Alarm geschlagen und wir sind hinter den Entführern her», sagte Armeesprecher Generalleutnant Nelson Allaga. Die drei wurden nach Angaben des IKRK verschleppt, nachdem sie ein Gefängnis besucht hatten.

Das IKRK hilft dort bei der Einrichtung einer Abwasseranlage. «Die Mitarbeiter waren in einem Auto des philippinischen Roten Kreuzes unterwegs, als sie ein paar hundert Meter vom Gefängnistor entfernt verschleppt wurden», sagte IKRK-Sprecher Roland Bigler. In der Region ist die Terrororganisation Abu Sayyaf aktiv.

Die Extremisten, die mit dem Terrornetzwerk El Kaida in Verbindung stehen sollen, waren auch für die Verschleppung der deutschen Familie Wallert und anderer Touristen im Jahr 2000 nach Jolo verantwortlich. Die Familie kam erst nach Wochen und gegen Zahlung eines Lösegeldes frei.

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