Das Jahr 2026: Vielversprechender Beginn in Davos

Dr. Alexander von Paleske --- 25.1.2026
Die schönen Tage von Davos sind nun zu Ende, und Eure Königliche Hoheit, King Donald, verlassen es nicht heiterer.
So könnte man in Anlehnung an Schillers Don Carlos 1. Akt die Ergebnisse der kalten Woche von Davos zusammenfassen. Denn weder weht nun úber Grönland der Stars and Stripes, noch hat der von Donald Trump ins Leben gerufene Friedensrat so richtig abgehoben.

Der Widerstand gegen Donalds Annexionspläne waren in den USA nicht nur unpopulär, sondern es gab erstmals ernstzunehmenden Widerstand in seiner Partei im Abgeordnetenhaus und Senat.

Da hat der NATO Generalsekretär Rutte, sein „Adoptivsohn“, der den Donald auch „Daddy“ nennt, die Gelegenheit genutzt, um seinem „Papa“den Grönland Plan auszureden, und ihm stattdessen - ohne allerdings Eigenmtümer zu werden - vollen Zugriff angeboten auf alles was Grönland zu bieten hat (ausser den 50.000 Einwohnern).

König Donald willigte ein
King Donald willigte widerwillig ein. So weht in Zukunft der Stars und Stripes nicht über dem ganzen Grönland, aber immerhin über den US-Stützpunkten, alt und neu, und über den Claims der US-Explorationfirmen, die dort nach seltenen Erden, und anderen Bodenschätzen buddeln sollen.

Immerhin konnte Rutte seinem „Papa“ auch mitteilen, dass der Deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sein Bundeswehr- Expeditionscorps, bestehend aus 11 Soldaten, nach Donalds Wutausbruch darüber, bereits nach 2 Tagen eiligst zurückzog.

Friedensrat nicht nach Plan

Auch mit Donalds zweiter Idee, einem Friedensrat, lief es nicht alles nach Plan. Donalds Plan: Ich lade ein, bin lebenslang Vorsitzender, und ich bestimme, wo in der Welt in Zukunft Frieden zu herrschen hat, und wo Krieg geführt werden darf. Also wie eine Mischung aus König Arthurs Tafelrunde, dem Papst mit seiner Kurie und einem Paten mit seinen Mafiosi.

Anders als bei Papst, König Arthur und Mafia verlangt aber Trump nach einem Schnupperjahr ein Eintrittsgeld von 1 Milliarde US-Dollar, ohne Rabatt oder Preisnachlass selbst für die allergrössten Speichellecker.

Eine Einladung wurde bereits widerrufen: die an Frankreichs Macron, weil der in Davos unverschämt wurde. Ausserdem gibt es deshalb in Zukunft Strafzölle auf französischen Wein und Sekt.
Aua, das tut weh.

Nur geschnuppert

Friedrich Merz hat bisher an Donalds Friedensrat-Teilnahme-Angebot nur geschnuppert, ohne zuzugreifen: das will er erst, sollten auch gegen Deutschland weitere Strafzölle drohen oder gar verhängt werden.


Erst einmal Atempause

Vorläufig gibt es da aber eine heiss ersehnte Atempause, denn ein teuflisches Schneegebiet wälzt sich über die USA, und da ist Donald gefordert. Hinzu kommt eine weitere Hinrichtung durch ein Mitglied der ICE Truppe, die nicht nur Migranten aufstöbert, sondern gewaltsam auch gegen US-Bürger vorgeht, die von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen, oder einfach nur filmen, was diese ICE-Schiessprügel alles so anstellen.

Auch da ist Donald gefordert, nämlich – ohne Anhaltspunkte - sofort eine Notwehrsituation der ICE-Beamten zu behaupten und die Hinrichtungsopfer als Terroristen zu diffamieren..

Wenn der Schnee in den USA getaut ist, dann will Donald im Persischen Golf Ordnung schaffen, und danach vielleicht den Persischen Golf umbenennen, z.B. in „Golf der US-Armee“.

Prost! Das Jahr 2026 fängt vielversprechend an
onlinedienst - 25. Jan, 21:23 Article 91x read
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