Unser neuer Bundesverkehrsminister Steffen Bilger: ein alter Bekannter
Dr. Alexander von Paleske === 31.7.2026===
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
Steffen Rudi Bilger
Bundesverkehrsminister
Invalidenstrasse
Berlin Mitte
Guten Tag Deutschland,
Ich bin der neue frischgebackene Bundesverkehrsminister. Als solcher begrüsse ich insbesondere alle Deutschen Autofahrer, speziell die mit hochpreisigen und PS-Starken Motoren, und versichere ihnen: Ein Tempolimit wird es mit mir nicht geben, so wahr ich Steffen Rudi heisse.
Ich habe den Schnieder als Bundesverkehrsminister abgelöst, weil der einfach nicht geliefert hat.
Natürlich kann - insbesondere bei den maroden Autobahnbrücken und der Bahn mit Zugausfällen und Verspätungen - niemand, auch ich nicht, etwas liefern, aber ich habe einfach ein freundlicheres Aussehen als dieser Schnieder, und kann deshalb zwangsläufig schlechte Nachrichten mit einem freundlicheren und optimistischen Gesicht besser verkaufen.
Ausserdem bin ich ein alter Hase im Geschäft des Verkehrs: ich war bereits Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium unter dem hervorragenden CSU-Andy (Scheuer), der insbesondere versucht hat, über die PKW- Maut sich verdient zu machen.
Spanner geworfen
Leider hatte der Europäische Gerichtshof unserem Andy einen Spanner zwischen die Beine geworfen, sodass dieses fortschrittliche Vorhaben ein teures Ende fand: 240 Millionen Euro Steuergeld gingen den Bach runter, was aber nichts daran ändert, dass Andy ein gutaussehender prima Politiker war und ist, der weiterhin für grosse Aufgaben in der Politik bereitsteht.
Meine Aufgabe im Ministerium war es seinerzeit, dem Andy bei seinem rechtswidrigen Maut-Projekt den Rücken freizuhalten, also ihn bei seinen Plänen mit Rat, Tat und Megafon zu unterstützen. So viel Loyalität bis an die Grenze zur juristischen Selbstverleugnung - ich bis ja Volljurist - wurde von vielen CDU-CSU- Politikern sehr zustimmend zur Kenntnis genommen, auch von Friedrich Merz. Denn Loyalität - und nicht Widerworte - braucht Friedrich gerade in den kommenden Monaten, die noch etwas unruhig werden könnten.
Bin Friedrich aufgefallen
Auch bin ich Friedrich aufgefallen, weil ich mich energisch dafür eingesetzt habe, der Automobil-Industrie lästige Verbände und Schadstoff-Grenzen vom Leibe zu halten: So stellte ich einen Antrag, der Deutschen Umwelthilfe, welche die Automobilindustrie mit ihren Feinstaub-Gedröhne belästigte, die Gemeinnützigkeit zu entziehen, und ihr ausserdem keine Staatsknete mehr zukommen zu lassen. Eine derartige wortgewaltige Unterstützungshaltung fiel nicht nur den CDU/CSU-Auto-PS-Freunden und Lobbyisten auf, sondern ist mittlerweile bitter nötig, um den Automobilkonzernen, die ja noch viele Verbrenner herstellen, unter die Arme zu greifen.
Natürlich lässt sich der Absturz von Deutschlands wichtigstem Industriezweig nicht verhindern, aber zumindest verlangsamen.
Segensreiche Kontakte
Sehr segensreich werden sich auch meine Kontakte zu den Grünen auswirken: Ich bin schon seit langem Mitglied in der Pizza-Connection, einem Treffen bei einem Italiener wo schwarze Grüne sich mit Schwarzen treffen,um künftige Koalitionen auszubaldowern.
Es spricht für die grenzenlose Kompromissbereitschaft der Grünen, die unbedingt wieder Regierungsmitglied sein wollen, dass sie selbst einem Feinstaub-Russ-Geschwärzten wie mir (wenn man mir auf die Schulter klopft fällt Russ und Feinstaub aus der Hose) einen Platz in der Pizza-Kneipe freihalten.
Das nenne ich fortschrittlich, denn die SPD ist nicht nur ein untauglicher Koalitionspartner, sondern wird bald schon schier unüberwindliche Probleme haben, den prozentualen Absturz in die Einstelligkeit zu verhindern, und in manchen Bundesländern nicht an der 5% Hürde zu scheitern,
Ich bin Eure Verkehrs-Politik-Hoffnung!
Herzliche Grüsse aus der Invalidenstrasse
Euer neuer Bundesverkehrsminister Steffen Rudi Bilger
Folgende Mail landete heute in meiner Mailbox:
Steffen Rudi Bilger
Bundesverkehrsminister
Invalidenstrasse
Berlin Mitte
Guten Tag Deutschland,
Ich bin der neue frischgebackene Bundesverkehrsminister. Als solcher begrüsse ich insbesondere alle Deutschen Autofahrer, speziell die mit hochpreisigen und PS-Starken Motoren, und versichere ihnen: Ein Tempolimit wird es mit mir nicht geben, so wahr ich Steffen Rudi heisse.
Ich habe den Schnieder als Bundesverkehrsminister abgelöst, weil der einfach nicht geliefert hat.
Natürlich kann - insbesondere bei den maroden Autobahnbrücken und der Bahn mit Zugausfällen und Verspätungen - niemand, auch ich nicht, etwas liefern, aber ich habe einfach ein freundlicheres Aussehen als dieser Schnieder, und kann deshalb zwangsläufig schlechte Nachrichten mit einem freundlicheren und optimistischen Gesicht besser verkaufen.
Ausserdem bin ich ein alter Hase im Geschäft des Verkehrs: ich war bereits Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium unter dem hervorragenden CSU-Andy (Scheuer), der insbesondere versucht hat, über die PKW- Maut sich verdient zu machen.
Spanner geworfen
Leider hatte der Europäische Gerichtshof unserem Andy einen Spanner zwischen die Beine geworfen, sodass dieses fortschrittliche Vorhaben ein teures Ende fand: 240 Millionen Euro Steuergeld gingen den Bach runter, was aber nichts daran ändert, dass Andy ein gutaussehender prima Politiker war und ist, der weiterhin für grosse Aufgaben in der Politik bereitsteht.
Meine Aufgabe im Ministerium war es seinerzeit, dem Andy bei seinem rechtswidrigen Maut-Projekt den Rücken freizuhalten, also ihn bei seinen Plänen mit Rat, Tat und Megafon zu unterstützen. So viel Loyalität bis an die Grenze zur juristischen Selbstverleugnung - ich bis ja Volljurist - wurde von vielen CDU-CSU- Politikern sehr zustimmend zur Kenntnis genommen, auch von Friedrich Merz. Denn Loyalität - und nicht Widerworte - braucht Friedrich gerade in den kommenden Monaten, die noch etwas unruhig werden könnten.
Bin Friedrich aufgefallen
Auch bin ich Friedrich aufgefallen, weil ich mich energisch dafür eingesetzt habe, der Automobil-Industrie lästige Verbände und Schadstoff-Grenzen vom Leibe zu halten: So stellte ich einen Antrag, der Deutschen Umwelthilfe, welche die Automobilindustrie mit ihren Feinstaub-Gedröhne belästigte, die Gemeinnützigkeit zu entziehen, und ihr ausserdem keine Staatsknete mehr zukommen zu lassen. Eine derartige wortgewaltige Unterstützungshaltung fiel nicht nur den CDU/CSU-Auto-PS-Freunden und Lobbyisten auf, sondern ist mittlerweile bitter nötig, um den Automobilkonzernen, die ja noch viele Verbrenner herstellen, unter die Arme zu greifen.
Natürlich lässt sich der Absturz von Deutschlands wichtigstem Industriezweig nicht verhindern, aber zumindest verlangsamen.
Segensreiche Kontakte
Sehr segensreich werden sich auch meine Kontakte zu den Grünen auswirken: Ich bin schon seit langem Mitglied in der Pizza-Connection, einem Treffen bei einem Italiener wo schwarze Grüne sich mit Schwarzen treffen,um künftige Koalitionen auszubaldowern.
Es spricht für die grenzenlose Kompromissbereitschaft der Grünen, die unbedingt wieder Regierungsmitglied sein wollen, dass sie selbst einem Feinstaub-Russ-Geschwärzten wie mir (wenn man mir auf die Schulter klopft fällt Russ und Feinstaub aus der Hose) einen Platz in der Pizza-Kneipe freihalten.
Das nenne ich fortschrittlich, denn die SPD ist nicht nur ein untauglicher Koalitionspartner, sondern wird bald schon schier unüberwindliche Probleme haben, den prozentualen Absturz in die Einstelligkeit zu verhindern, und in manchen Bundesländern nicht an der 5% Hürde zu scheitern,
Ich bin Eure Verkehrs-Politik-Hoffnung!
Herzliche Grüsse aus der Invalidenstrasse
Euer neuer Bundesverkehrsminister Steffen Rudi Bilger
onlinedienst - 31. Jul, 18:37 Article 153x read





















