<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://oraclesyndicate.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/">
    <title>Nachrichten Heute (Nachrichten Heute, Hintergrundinformationen und Berichte) : Rubrik:kultur</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/</link>
    <description>Nachrichten Heute, Hintergrundinformationen und Berichte</description>
    <dc:publisher>sfux</dc:publisher>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:date>2009-08-23T20:59:36Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5895117/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5752091/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5214136/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5143497/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4365634/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4300689/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4300529/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4248337/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4107678/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4008846/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3527875/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3433518/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3370387/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3355076/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3293631/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/icon.jpg">
    <title>Nachrichten Heute</title>
    <url>http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/icon.jpg</url>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5895117/">
    <title>Tratschundlaber</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5895117/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/639305/main&quot;&gt;Sonja Wenger&lt;/a&gt; - Geld regiert die Welt, das ist nix Neues. Doch bis anhin konnte man immerhin sicher sein, dass für den Lidschatten aus dem Bodyshop keine Äffchen im Labor gequält wurden. Doch dieses gute Gewissen ist jetzt futsch  der Kosmetikgigant LOréal hat vor kurzem die Firma Bodyshop aufgekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; alt=&quot;hunziker&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/hunziker.jpg&quot; width=&quot;402&quot; align=&quot;center&quot; height=&quot;470&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem darüber nun die Tränen kommen, kann sich aber leicht wieder aufmuntern mit dem Lesen der bunten Schweizer Blätter. Die haben letztens ein ungeheures Humorpotential entwickelt. Da finden sich Brüller wie: «Wir essend die Vogelgrippe weg» oder es wird sinniert über die Frage: «Müssen Tokio Hotel eigentlich nicht zur Schule?». Auch gut ist: «Eine Kuh macht muh...Michelle Hunziker macht Werbung für die Schweizer Bauern.» oder der erstaunte Unterton bezüglich des Fakts, dass Salman Rushdie mit einem Model verheiratet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sei der «lebende Beweis, dass Intellekt auf Frauen halt doch erotisch anziehend sein muss.». Da sage noch ein Mensch, die SchweizerInnen hätten keinen Humor! Ganz neu hingegen ist die Information, dass die böse US-Regierung nun ihre Gefangenen in Guantánamo &lt;img title=&quot;&quot; alt=&quot;senden&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; width=&quot;19&quot; height=&quot;13&quot; /&gt; &lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1302814/&quot;&gt;mit Songs von Eminem foltert&lt;/a&gt;. Obwohl es da noch etwas Besseres gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

Im Interview mit Vera Dillier, der «letzten Überlebenden des Schweizer Jetsets» schreibt die SI nämlich: Ihr Chihuahua-Rüde Macho (12) diktiere ihr zurzeit ein Buch über sein «Leben als Mexikaner in der Schweiz». Bei ihr zuhause sehe es aus, «wie bei Saddam Hussein», so Dillier und Botox hält sie für die «genialste Erfindung aller Zeiten». Auf die Frage nach dem Alter antwortet sie: «Ich frage Sie ja auch nicht nach Ihrem Bankkonto.» und besonders treffend im gleichen Gespräch: «Wissen Sie, ich habe es nicht gerne vulgär.» Immerhin kann sie mit Fug und Recht behaupten, nicht zu heucheln. Dazu ist sie zu blöd. Als Gegenmittel unbedingt zehnmal hintereinander schnell Chihuahua sagen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugegebenermassen den Vogel abgeschossen (oho!) hat im März allerdings die US-Ausgabe der ELLE: Der Schreiberin eines Leserbriefes mit dem Namen Lumiere Chieh wurde Folgendes geraten: «Mit diesem Namen sollten Sie sich in Leder kleiden und eine Karriere als Pornostar in Betracht ziehen... ». Offen bleibt, ob das tatsächlich eine Überlegung wert ist oder ob die Entschuldigung: «das war doch ironisch gemeint» nur das neue und beliebte Deckmäntelchen für Ehrlichkeit&lt;br /&gt;

&lt;img title=&quot;&quot; alt=&quot;link&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; width=&quot;15&quot; height=&quot;11&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1302814/&quot;&gt;Rap als Folterinstrument der CIA&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-23T18:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5752091/">
    <title>Der Mozart des Tätowierens  Im Gespräch mit Louis Molloy</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5752091/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/rockandtattoo&quot;&gt;&lt;b&gt;Nando Rohner&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; - Louis Molloy ist wohl ohne Zweifel einer der besten Tätowierer der Welt, der aufgrund seiner feinen und filigranen Arbeiten in der Szene auch gerne als Mozart des Tätowierens bezeichnet wird. 2007 war er in Basel zu Gast an einer von Tätowier-Kollege Orlando ausgerichteten Tattoo-Convention. Und obwohl er einen vollen Terminplan hatte, nahm er sich die Zeit für ein kurzes Interview, dass exklusiv auf Nachrichten von Heute zum ersten Mal nachgelesen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wann hast du angefangen zu tätowieren?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mit Tattoos angefangen, als ich 14 Jahre alt war. Mit 18 Jahren habe ich mein Studio eröffnet, was nicht ganz ohne Risiko war, dass ich aber bis heute betreibe. Meine Eltern haben mich von Anfang an dabei unterstützt, da es nicht nur was Kreatives war was ich tat, sondern es hielt mich auch aus irgendwelchem Ärger heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Innerhalb der Tattoo-Szene genießt du ja einen ausgezeichnete Ruf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Man könnte sagen, dass ich mir eine gewisse Reputation erbaut habe, da hast du Recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/rockandtattoo&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;566&quot; alt=&quot;nando&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/nando.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Man kann einen Menschen heutzutage nicht mehr aufgrund seiner Tattoos beurteilen, dass geht einfach nicht mehr.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Du hast in England auch eine eigne TV-Show namens London Ink., richtig?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Genau. Die Show wird auf dem Discovery Chanel ausgestrahlt. Die erste Staffel war dabei so erfolgreich, dass eine zweite Staffel in Auftrag gegeben wurde, die im September 2008 auf Sendung ging. Ich finde es sehr interessant, diese Show zu machen, da sie aufzeigt wie es ist ein Tattoo-Studio zu betreiben. Die Show gibt der Öffentlichkeit die Chance zu sehen, was hinter den Kulissen abgeht, wie ein Tattoo entsteht und was für eine kreative Arbeit es benötigt, um ein gutes Motiv zu entwerfen und in die Tat umzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Würdest du sagen, dass die Tattoo-Szene von solch einer Show wie London Ink. profitiert?. &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Auf alle Fälle. Tattoos sind momentan so angesagt wie noch nie zuvor. Und solch eine Show wie London Ink., oder auch Miami Ink., mir der alles angefangen hat, gibt der ganzen Szene noch eine zusätzlichen Aufwind. Die Tattoo-Studios können davon nur profitieren, da ihnen das zusätzlich Kundschaft bringt. Die Leute erkennen, dass Tattoos nicht nur was für Rocker oder auch Kriminelle sind, dass all diese Vorurteile einfach nur quatsch sind. Die Leute sehen, dass jeder ein Tattoo tragen kann, ohne deshalb abgestempelt zu werden. Man kann einen Menschen heutzutage nicht mehr aufgrund seiner Tattoos beurteilen, dass geht einfach nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dementsprechend vielseitig ist auch dein Kundenkreis?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe schon alle möglichen Leute tätowiert, angefangen beim Rocker über Doktoren bis hin zu Profi-Sportlern. Tattoos kennen keine Grenzen! Das erste was ich einen Kunden frage, mit dem ich noch nie gearbeitet habe ist, mit was er seinen Lebensunterhalt verdient. Und ich bin immer wieder erstaunt, was für verschiedene Berufsgattungen genannt werden, vom Anwalt bis hin zum normalen Angestellten. Aber genau das macht den Job auch so interessant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Du hast aber auch schon Prominente tätowiert, wie z.B. die Mädchen von den SPICE GIRLS?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe Victoria Beckham, Mel B, Mel C und Emma Bunton von den Spice Girls tätowiert. Aber auch Ronan Keating von BOYZONE war schon bei mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und wie schaut es mit irgendwelchen Musikern aus der Rock und Metal-Szene aus, hast du da auch wenn tätowiert?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Hhhmmm, nicht wirklich. Der einzige, der ungefähr in die Richtung geht und mir gerade in den Sinn kommt ist Peter Hock, Bassspieler der Band NEW ORDER. Eine wirklich gute Band, die übrigens auch in der Rock n Roll Hall of Fame ist. Besser kann man es wohl nicht machen *lacht*. Ich habe aber auch ein paar Mitglieder von CHUMBAWAMBA ein Tattoo verpasst, auch wenn die Band eher im Punk zuhause ist. Mir persönlich ist auch vollkommen egal, was für eine Musik die jeweilige Person macht, da es schließlich um Tattoos und nicht um die Musik geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was für eine Musik hörst du den Privat?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Da stellst du mir aber jetzt eine Frage *lacht*. Ich höre alles Mögliche, sei es Rock, Punk, Rockabilly, Pop oder auch Opern. Im Moment beschäftige ich mich aber mehr mit kultureller und klaasscher Musik wie auch mit verschiedenen Audio-Büchern. Die letzte Single die ich mir gekauft habe, die stammte aber aus dem Rock-Sektor, da es sich dabei um einen Song der ROLLING STONES handelte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Besteht für dich ein Zusammenhang zwischen Tattoos und Metal?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Auf eine Art schon. Tattoos werden immer noch mit jugendlicher Rebellion in Verbindung gebracht, was auch beim Rock und Metal der Fall ist. Beides war früher auch ein Akt der Rebellion und Auflehnung. Tattoos sind aber in der Zwischenzeit mehr und mehr Populär geworden, tragen aus meiner Sicht betrachtet Tattoos nicht mehr wirklich viel Rebellion in sich. Schau dir nur all die Tattoos von heute an. Da gibt es so viele Motive, die so genial gestochen und umgesetzt sind, dass hat nichts mehr mit Rebellion, sondern mit Kunst zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine Tochter, sie ist zwanzig Jahre alt. Und sie trägt keine Tattoos, was viele Leute nicht verstehen können, da ich ja als Tätowierer tätig bin. Ich Antworte dann immer, dass sie einfach kein Interesse an Tattoos hat, da sie damit aufgewachsen ist, für sie ist das was ganz normales und hat nichts mit einer Rebellion zu tun. Für sie ist es eine Rebellion keine Tattoos zu tragen *lacht*. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Würdest du sagen, dass Tattoos eine Art von Lifestyle sind?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nein, ganz und gar nicht. Viele Leute machen sich aus ganz persönlichen Gründen ein Tattoo, ohne es deshalb der ganzen Welt zeigen zu wollen. Natürlich gibt es gewisse Sub-Kulturen, die Tattoos für ihre Zwecke und ihren Lifestyle übernommen haben. Ich finde es jedoch lächerlich, wenn man sich dafür ein Tattoo machen muss, um auch zu einer Sub-Kultur und ihrem Lifestyle zu gehören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;&lt;i&gt;Mehr Interviews und einblicke zum Thema Tattoos und Metal gibt es in dem gerade veröffentlichten Buch Under the Skin of Rock ´n´ Roll (ISBN: 978-3-8370-9285-1), der beiden Autoren Nando Rohner &amp; Alessandro Bertolotti.&lt;br /&gt;
388 Seiten voller exklusiver Interviews, Paperback-gebunden inkl. vieler schwarz-weiß und Farbfotos.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/rockandtattoo&quot;&gt;&lt;b&gt;Rockandtattoo&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-09T19:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5214136/">
    <title>Tropic Thunder</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5214136/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/639305/main&quot;&gt;&lt;b&gt;Sonja Wenger&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; - Ein Urwald geht in Flammen auf, aber es ist nicht «Apocalypse now». Ein Soldat wird von hinten erschossen und geht mit ausgestreckten Armen zu Boden, aber es ist nicht «Platoon». Und auch die schauderhaften Szenen in einem Camp im südostasiatischen Dschungel stammen nicht aus «Rambo Teil 17», sondern allesamt aus «Tropic Thunder», dem neuen Film von Ben Stiller in Personalunion als Regisseur und Hauptdarsteller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;275&quot; alt=&quot;tropic&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/tropic.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Veritabler Sauhaufen aus exzentrischen, verweichlichten, drogenabhängigen Hollywoodschauspielern soll einen knallharten Kriegsfilm drehen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was einem dabei an Wortfetzen, Filmfetzen oder gar Menschenfetzen um die Ohren gehauen wird, ist stinkfreche Provokation. Die Macher haben dafür eine gehörige Portion Mut gebraucht  genauso wie dem Publikum in einigen Szenen ein resistenter Magen zugute kommt. Dabei ist die Grundgeschichte denkbar harmlos. Ein veritabler Sauhaufen aus exzentrischen, verweichlichten, drogenabhängigen Hollywoodschauspielern soll einen knallharten Kriegsfilm drehen. Gleich drei Stars konkurrieren um den Preis, wer von ihnen denn nun das abgedrehteste Ego besitzt. Da ist zum einen der Actionheld Tugg Speedman (Ben Stiller), der dringend einen Kinoerfolg braucht und zum anderen der Komiker Jeff Portnoy (Jack Black), dessen Filmen es bisher an Tiefe mangelte. Ihnen gegenüber steht der mehrfache Oscargewinner Kirk Lazarus (Robert Downey Jr.), der für seine Rolle als schwarzer Vietnamsoldat alles gibt und sich deshalb einer kosmetischen Operation unterzogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie alle sollen die Geschichte des heldenhaften Veteranen Four Leaf Tayback (Nick Nolte) verfilmen, der als Berater am Set weilt und die verhätschelten Schauspieler mal so richtig schleifen will. Er überzeugt den Regisseur Damien Cockburn (Steve Coogan), die Männer im Dschungel auszusetzen und dann im Guerillastil zu filmen. Doch genau dort kann ein falscher Schritt gleichzeitig der letzte sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film «Tropic Thunder» ist ein Phänomen: Er ist einerseits abstossend und in typischer Stiller- Manier masslos übertrieben. Doch gleichzeitig ist er auch eine fast perfekte, witzige Satire und gelungene Persiflage auf das Genre der US-Kriegsfilme, die man durchaus politisch wahrnehmen kann. Und wem das nicht reicht, kann sich immer noch damit beschäftigen, den genial versteckten Tom Cruise ausfindig zu machen.</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-24T19:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5143497/">
    <title>WANTED</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5143497/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/639305/main&quot;&gt;&lt;b&gt;Sonja Wenger&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; - Der Film «Wanted» ist einfach nur cool. Er hat eine hanebüchene Geschichte, aber er ist cool. Und über die gravierenden Schwachstellen bei der Dramaturgie, den Dialogen oder das Fehlen von jeglicher Logik sieht man mit links weg, denn hey, der Film ist cool! Es fliegen die Fetzen, das Adrenalin pumpt durch die Venen und Hauptdarsteller James McAvoy verursacht dem Publikum mit seiner Wandlung vom frustrierten Jammerlappen zum eiskalten Draufgänger eine vergnügliche Gänsehaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;stilll&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/stilll.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eine hanebüchene Geschichte, aber sie ist cool...&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht für ihn aber auch um einiges. McAvoy spielt Wesley Gibson, einen kleinen Büroangestellten, der sich selbst als das unbedeutendste Schaf in der grossen Herde jener bezeichnet, die ein frustrierendes Leben leben und eine sinnentleerte Existenz fristen. Seine Angstzustände und die ätzende Chefin machen das Ganze nicht gerade einfacher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;327&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/5uMlNKozweg&amp;hl=en&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/5uMlNKozweg&amp;hl=en&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;327&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wie immer gibt es unter den vielen Schafen auch ein paar Wölfe. Und zu Wesleys Überraschung scheint er einer davon zu sein. Er sei der «Sohn eines der besten Killers aller Zeiten», erzählt ihm die mysteriöse Fox (Angelina Jolie), der aber gerade eben vom Zweitbesten umgebracht worden sei.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er habe seines Vaters Fähigkeiten geerbt und solle nun in die sogenannte Bruderschaft aufgenommen werden, eine Organisation, deren Mitglieder im Auftrag des Schicksal töten. Deren Anführer Sloane (Morgan Freeman) erklärt ihm zudem, dass die Aufträge dafür von einem Webstuhl kommen, einer Art Sprachrohr des Schicksals, der seit über tausend Jahren einen Code webt. Daraus lassen sich die Namen jener ableiten, die der Menschheit Böses wollen und deshalb weg müssen. Wesley erhält von den Mitgliedern der Bruderschaft ein hartes Training und daraufhin die Aufgabe, den Mörder seines Vaters zu eliminieren. Doch natürlich kommt alles anders als erwartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;254&quot; alt=&quot;hip&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/hip.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der skurrilen Faszination von «Wanted» kann man sich nur schwer entziehen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sei es wegen der düster-bedrohlichen Atmosphäre des Films oder einfach wegen dem Hauptdarsteller, der einen im wahrsten Sinne des Wortes wegbläst, der skurrilen Faszination von «Wanted» kann man sich nur schwer entziehen. Die Verfilmung der gleichnamigen Comicserie von Mark Millar ist erstaunlich kurzweilig und trotz vieler Mängel sehenswert. Aber schliesslich erlebt man auch im Kino nicht so oft die Geburtsstunde eines neuen Antihelden.</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-23T19:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4365634/">
    <title>After-Shock-Party: &quot;Don&apos;t Tase Me, Bro&apos; !&quot;</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4365634/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://worldcontent.twoday.net&quot;&gt;World Content News&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; - Amerikas Subkultur  feiert derzeit einen neuen Helden des Widerstands: Andrew Meyer (21) hatte es vor vier Wochen auf einer Wahlkampfveranstaltung an der Universität von Florida gewagt, den früheren Präsidentschaftskandidaten der Demokraten, Senator John Kerry hinsichtlich seiner Zugehörigkeit  zu dem geheimen Orden  &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Skull_%26_Bones&quot; title=&quot;Wikipedia, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Skull &amp; Bones&lt;/a&gt; einige Fragen zu stellen - mit postwendenden  Folgen. Polizisten drängten ihn ab und verpassten ihm einen Elektroschock mit dem Taser. Sein  vergeblicher  Ruf: &quot;&lt;i&gt;&lt;b&gt;Don&apos;t Tase Me, Bro&apos; !&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&quot; und seine anschließenden Schmerzensschreie hallen seitdem durchs Internet, wurden in unzähligen Video-Remixes verarbeitet, sogar ein Computerspiel über den elektroimpulsiven Versuch, den &lt;a href=&quot;http://www.theandrewmeyer.com/&quot; title=&quot;Meyer&apos;s Website, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Publizistik-Studenten&lt;/a&gt; mundtot zu machen, ist derzeit in Vorbereitung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://www.softlabhennef.mynetcologne.de/div/Donttazemebro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Laut &lt;a href=&quot;http://de.sevenload.com/videos/J7Tjltd/John-Kerry-vs-Andrew-Meyer-on-Sept-17-2007&quot; title=&quot;MSNBC-Bericht mit deutschen Untertiteln, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;MSNBC&lt;/a&gt; versuchten insgesamt 19 Polizisten seiner Herr zu werden und obwohl er sich gar nicht sonderlich wehrte, sondern nur akustisch auf seine Situation aufmerksam machen wollte, kam es im Saal zu diesem rabiaten Übergriff, gefilmt von Mitstudenten. Meyer hatte Kerry lediglich vorher gefragt, warum er beim &lt;b&gt;offensichtlichen Wahlbetrug von George W. Bush&lt;/b&gt; im Jahr 2004 so schnell nachgegeben hätte, ob es wohl daran gelegen habe, dass er und Bush Mitglieder in der gleichen Geheimgesellschaft &quot;Skull &amp; Bones&quot; sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Skull &amp; Bones (auf deutsch: Schädel und Knochen) ist eine geheime Elite-Organisation mit okkultistischen Ambitionen, zum Aufnahmeritual gehört es Blut aus einem menschlichen Schädel zu trinken. Der Verein ist  bekannt dafür, einige führende Vertreter in Politik und Wirtschaft hervorgebracht zu haben, darunter drei Präsidenten der USA. Das &lt;a href=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/41/Bones_logo.jpg&quot; title=&quot;externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Logo&lt;/a&gt; von Skull &amp; Bones ist ein Totenschädel über gekreuzten Knochen (ähnlich wie bei der deutschen Waffen-SS), der Gesellschaft werden u.a. Grabschändungen vorgeworfen. Verschwörungstheoretiker beschuldigen sie zudem an einer Mitwirkung bei den Attentaten des 11. September.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.tshirthell.com/store/product.php?productid=992&quot; title=&quot;T-Shirt-Shop, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://blog.wired.com/photos/uncategorized/2007/09/19/donttasemet.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;   &lt;img src=&quot;http://blog.wired.com/27bstroke6/images/2007/09/19/donttase.gif&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;180&quot; width=&quot;240&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;    &lt;i&gt;Buttons, T-Shirts, Videospiele: Kult &amp; Kommerz mit dem Schmerz&lt;/i&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Die Umstände der  Festnahme von Andrew Meyer und seine hitverdächtige Not-Losung  haben nicht nur USA-weit zunächst eine Welle der Empörung hervorgerufen, mittlerweile wird das Thema auch künstlerisch und kommerziell aufgearbeitet. &lt;i&gt;Don&apos;t Tase Me Bro&lt;/i&gt; war in der Woche nach dem Zwischenfall eine der häufigsten Suchbegriffe bei Google, allein der originale &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=6bVa6jn4rpE&quot; title=&quot;externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Video-Mittschnitt&lt;/a&gt; wurde bei YouTube fast zwei Millionen  Mal aufgerufen (erweiterte Fassung mit den kämpferischen Fragen von Meyer &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=SaiWCS10C5s&quot; title=&quot;externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;hier&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;) und ist Diskussionspunkt zahlreicher Internet-Foren.

&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;center&gt;&lt;object height=&quot;350&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/-FQK__ppeZA&quot;&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/-FQK__ppeZA&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; height=&quot;350&quot; width=&quot;425&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Mehr als 50.000 Volt: Parade-Beispiel einer &lt;b&gt;getaserten&lt;/b&gt; US-Kultur&lt;br /&gt; 
(Mehr davon: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=TonLwBaMU8g&quot; title=&quot;Dance mix, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;1&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=ag4EJUj6V4o&quot; title=&quot;Britney Spears-Version, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;2&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=jvvfs2BUcUM&quot; title=&quot;Satire, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;3&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=mcN72otxWwI&quot; title=&quot;Taze more bro&apos;s, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;4&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=0ZzpSxUVVws&quot; title=&quot;Hillary vs. Cheney Darth Vader, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;5&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=r1F6rOQ4HXM&quot; title=&quot;Robot Theatre, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;6&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=jlCyRIj6Iug&quot; title=&quot;greller Piano-Taser, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;7&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=aBUa9bgDXsg&quot; title=&quot;Scum with Guitar, klingt wie Udo, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;8&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=lDTkTAo_l2g&quot; title=&quot;flotter Country, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;9&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=IqE3k1r7ku8&amp;eurl=http://www.shoutmouth.com/index.php/news/The_Top_10_%27Don%27t_Tase_Me,_Bro%21%27_Remixes&quot; title=&quot;Official Rap-Remix, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;10&lt;/a&gt;  &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=QwtVLZTf98Y&quot; title=&quot;das ultimative Computerspiel, externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Game over&lt;/a&gt;)&lt;/i&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Das Echo auf den gewaltsamen Eingriff in die Redefreiheit war überwältigend. Selbst der prominente Fox-News-Moderator Bill OReilly  (&quot;The O&apos;Reilly Factor&quot;) warb eigens in einem &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=DmYie3bB3OU&quot; title=&quot;externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Spot&lt;/a&gt; für einen &lt;i&gt;Don&apos;t Tase Me, Bro&apos;&lt;/i&gt;-Sticker und bezeichnete  Meyer sogar als einen Patrioten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://www.softlabhennef.mynetcologne.de/div/Don%27t%20taze%20me%20bro.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/center&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur die &lt;a href=&quot;http://www.huffingtonpost.com/joseph-a-palermo/dont-taze-me-bro_b_66046.html&quot; title=&quot;externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Huffington Post&lt;/a&gt; schreibt derzeit euphorisch: Nach &quot;Tune In, Turn On, and Drop Out&quot; und &quot;Give Peace a Chance&quot; lautet der neue Slogan der kommenden Generation: &quot;Don&apos;t Taze Me Bro.&quot; Klar dass sich da auch die Nörgler und Spielverderber auf den Plan gerufen fühlen: Spiegel Online titelt mit &quot;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,506950,00.html&quot; title=&quot;externer Link&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Elektroschock-Scherzkeks&lt;/a&gt;&quot; und behauptet, der Vorfall wäre  von dem Medienprofi Meyer von Anfang an inszeniert worden. Der Autor ist sich dabei auch nicht zu fein, Kritiker zu zitieren, die zu wissen meinen, dass die Polizisten erst auf Meyer&apos;s Handzeichen  hin eingeschritten seien. Elektroschock auf Bestellung? Aua, das tut weh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;center&gt;&lt;img src=&quot;http://www.softlabhennef.mynetcologne.de/div/taze%20more%20bros.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Nun - vom &quot;Medienprofi&quot; sieht und hört man mittlerweile nichts mehr. Hoffentlich hat er sich den Spruch wenigstens patentieren lassen, allein mit seiner Stimme und den Schreien als  Klingelton fürs Handy ließen sich vermutlich Millionen verdienen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Der arme Senator John Kerry dürfte dagegen auf seinen nächsten Wahlkampfveranstaltungen von Aktivisten noch einige seltsame lustige  Showeinlagen zu sehen bekommen. Na ja - wenn&apos;s hilft.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Und warum nicht?: &quot;&lt;i&gt;Andrew Meyer for president!&lt;/i&gt;&quot; Don&apos;t Tase Me, Bro&apos;. Es sind schon langweiligere Leute mit komischen Verzweiflungsrufen (&quot;Ich will hier reeeiin!&quot;) an die Spitze eines Staates berufen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1149044/&quot;&gt;Elitäre Knochenmänner und geheimnisvolle, prominente Totenschädel&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-19T19:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4300689/">
    <title>Tratschundlaber</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4300689/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/639305/main&quot;&gt;Sonja Wenger&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; - Wer heutzutage in sein will, muss sich einbuchten lassen  woher man das weiss? Paris Hilton hats vorgemacht, und alle anderen ziehen nach: Lindsay Lohan säuft und fährt und geht für einen Tag in den Knast, Nicole Richie hat auch 82 Minuten (!) ihrer viertägigen Haftstrafe abgesessen, und weil das ausser BBC kaum noch jemanden interessiert, sich nun etwas ganz Eigenes ausgedacht: sie ist schwanger. Seither überschlagen sich die Klatschspalten mit der Freudenbotschaft und wissen, dass das Mädel jetzt endlich etwas essen muss! Schöne Vorbilder für unsere Tugend und Jugend also.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;338&quot; alt=&quot;kanstis&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/kanstis.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Herzig: Die Knastschwestern Nicole Richie &amp; Paris Hilton&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür gibt es nun «Thinspiration» auf dem Internet. Seit kurzem fi nden sich vermehrt auch auf sogenannten Social Networks wie MySpace und Facebook Pro-Anorexia- und Pro-Bulimie- Webseiten, deren Devise lautet: «The Thinner is the Winner». Nicht, dass die oben genannten Damen da noch etwas Neues erfahren würden, aber für unsereins eröffnen sich ganz neue Dimensionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lässt uns ein 14-jähriges Mädchen auf der Kommentarseite von BBC wissen, dass in der «Fachwelt» ein neuer Begriff geschaffen wurde: Aus anorektisch und sexy entsteht «rexy».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit könnte man es glatt auf die Liste der RTL-Show «Die 10» Besten und Schlimmsten von Irgendetwas schaffen. Bei der Präsentation der zehn grössten Fettnäpfe der letzten Jahre haben es nämlich nur die üblichen Verdächtigen wie USPräsident George Bush («er würde auch in einen Fettnapf treten, wenn er an der Decke hinge») und Gloria von Thurn und Taxis geschafft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;paris-hilton-im-knast&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/paris-hilton-im-knast.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Paris Hilton machts vor: Knast ist lustig&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei gäbe es so viele aktuelle Beispiele. Nehmen wir nur den Verleger und Chefredaktor der «Weltwoche» Roger Köppel. Mit Vorliebe geifert auf in seinem Tagebuch auf der letzten Seite, die nicht nur so heisst, weil sie physisch dort platziert ist, über provokativ-populistische Themen. In den vergangenen Wochen waren besonders Frauen, die sich für gleichberechtigte Löhne und Feminismus einsetzen unter seinen Lieblingszielen. Er nannte es die «Rache der weniger schönen Frauen an den Männern mit den schönen Frauen». Woher er das nur wieder weiss?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch interessanter zu wissen wäre allerdings, ob die Leserschaft jemals den alternierenden Baby- und Hochzeitsberichten, den schockierenden Geständnissen («Jetzt packt sie aus: So hat mich Boris verführt») und den nie enden wollenden Fotostrecken der «funkelnd schunkelnden Golden Girls und VIPs» in irgendeinem Ferienparadies müde wird. Immerhin versucht die «Schweizer Illustrierte» hin und wieder, ein Gegengewicht zu liefern, zum Beispiel mit 279 Schwinger im Bild. Wann genau war schon wieder die Miss Schweiz Wahl?</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-28T05:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4300529/">
    <title>k-notes</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4300529/</link>
    <description>&lt;b&gt;Lukas Vogelsang&lt;/b&gt; - Es ist soweit: Zürich hat ein neues Kulturmagazin! Gestern haben wir die Daten in den Druck gebracht, bereits morgen werden wir in Papierbergen ertrinken... Aber dem nicht genug: artensuite ist ab sofort eine eigenständige Publikation und wird den Abonnenten beigelegt - wer kein Abo hat muss in eine Galerie oder Museum rennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://ensuite.ch&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;182&quot; alt=&quot;ensuite_06_07_1&quot; width=&quot;135&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/ensuite_06_07_1.gif&quot; /&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;184&quot; alt=&quot;ensuite_05_07_1&quot; width=&quot;135&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/ensuite_05_07_1.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;179&quot; alt=&quot;ensuite_02_07_1&quot; width=&quot;135&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/ensuite_02_07_1.jpg&quot; /&gt; &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;201&quot; alt=&quot;ensuite_03_07_1&quot; width=&quot;139&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/ensuite_03_07_1.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein grosses Stück Arbeit liegt hinter uns. Ohne das wirklich fantastische Team, welches die letzte Woche bis zum Umfallen mitgewirkt hat, wäre das alles nicht möglich gewesen. Ein ganz grosser Dank deswegen an Monique Meyer, Anna Vershinova, Stephan Fuchs, Dominik Imhof - und natürlich all den Schreiberlingen, welche seit 5 Jahren beim ensuite mitwirken.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so haben wir eine neue Ära einberufen. ensuite ist gewachsen und zum grössten Kulturblatt der Schweiz geworden. Mit einer Gesamtauflage von 37&apos;500 Exemplaren stehen wir jetzt ganz vorne. Das ist sicher noch gewöhnungsbedürftig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://ensuite.ch&quot;&gt;ensuite das Kulturmagazin mit mehr Druck&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-27T19:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4248337/">
    <title>k-notes</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4248337/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/639305/main&quot;&gt;Lukas Vogelsang&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; - 110&apos;000 Franken will die Stadt Bern nach der neuen Kulturstrategie 2007 in die Kulturvermittlung investieren. Diese Vermittlung ist auf die &quot;Berner Kulturagenda&quot; beschränkt, welche dafür pro Jahr rund 100&apos;000 Franken von der Stadt Bern erhält. In 2.5 Jahren wurde dieses Geld in eine dünne, 14-täglich erscheinende und redaktionell nicht ganz befriedigende Kulturagenda gesteckt. Diese musste aus finanziellen Gründen in diesem Sommer eingestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wollen die gleichen Leute mit dem Steuer- und Kulturgeld ein noch grösseres Produkt lancieren, mit über 140&apos;000 Exemplaren im Amtsanzeiger - doch just da ist der neue Hacken: Das Amt für Gemeinde und Region hat Einspruch erhoben und Auflagen gemacht. Keine Editorials, keine Gastautoren, keine politischen Texte, wie Bildinhalte. Damit auch keine Kulturdebatte, keine werbende Kulturförderung, keine Interviews, ... keine Kultur also! Ich frage mich, ob Kultur nicht apriori politisch ist - dann wären sogar jegliche Vorschautexte illegal. Dumm ist jetzt nur, dass der lizenzierte Amtsanzeiger, der die Kulturagenda neu hoch subventioniert (welch neutrale Haltung...), die Einhaltung dieser Bestimmungen selber überwachen muss! Das ist etwa so, wie wenn der Billett-Kontrolleur selber ein Tramticket lösen würde. Doch da steckt noch viel mehr dahinter - doch das wollen Sie, liebe LeserInnen, lieber gar nicht wissen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://ensuite.ch/&quot;&gt;ensuite kulturmagazin&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4008846/&quot;&gt;Berner Kulturjournalismus Super Light verabschiedet sich&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3789361/&quot;&gt;ensuite goes Zürich&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3415542/&quot;&gt;Berner Kulturagenda kann sich kaum mehr überbieten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-12T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4107678/">
    <title>k-notes:</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4107678/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://ensuite.ch&quot;&gt;Lukas Vogelsang&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; - Das war&apos;s wieder, das &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gurtenfestival.ch/&quot;&gt;Gurtenfestival&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;. Es ist schon erstaunlich, wie lange die G-Crew und Organisatoren den berner Hausberg noch besetzen wollen. Spätestens nach diesem Regenfestival wird die Frage, ob der Gurten wirklich ein guter Ort für so eine Grossveranstaltung ist, wieder aufblühen. Es ist nicht nur logistisch und anfahrtstechnisch ein ungeeigneter Ort, auch die BesucherInnen haben von diesem Berg wenig: Das Festivalgelände ist mit Bäumen umstellt - man sieht gar nicht, dass man auf einem Berg ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;250&quot; alt=&quot;pipettes&quot; width=&quot;378&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/pipettes.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Haben Zuhause auch viel Schlamm: britische Gurtenveteranen The Pipettes&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach diesem Regenfallfestival kommt anschliessend dazu, dass der gesamte Boden restauriert werden muss. Das heisst, die Matsch-Erde muss abgetragen, neue Erde angeliefert und neuer Rasen angesäht werden. Das heisst, dass der Gurten diesen Sommer wegen 4 Tage Festival insgesamt für 3 Monate ungeniessbar ist. Was für eine Kultur ist das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins Jahr 2001 hatte sich das Festival weiter-entwickelt und verändert. Seither ist nichts mehr geschehen. Man hat zwar die Infrastruktur verbessert, aber es gibt nichts mehr zu entdecken. Darüber kann auch die Waldbühne nicht hinwegtäuschen, die in diesem Jahr wieder aufgebaut wurde. Das Konzept stammt von früher.	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu kommt, dass das Festival schon länger unter einem musikalisch kritischen Stern hängt. Ein wildes Potpourri, welches möglichst viele Besucher in die Geldmaschine locken will - dieses Konzept ist veraltet. Es ist also an der Zeit, dass die Festivalcrew über die Bücher geht. Vielleicht erhält so ein eigentlich guter Anlass wieder etwas mehr Herz...</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-26T08:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4008846/">
    <title>Berner Kulturjournalismus Super Light verabschiedet sich</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4008846/</link>
    <description>&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/639305/main&quot;&gt;Stephan Fuchs&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;  Mit 84 Wörtchen, respektive 533 Zeichen verabschiedet sich die Berner Kulturagenda in einer super knappen Medienmitteilung vom Berner Steuerzahler. Kein Warum, kein Wieso. Das Geld fehle eben. Et voilà, Kulturjournalismus &quot;Super Light&quot; eben. Tragisch ist, dass in den zwei Jahren mit 65 publizierten Ausgaben à 32 Seiten mit 5 (!) redaktionellen Seiten eine Million Franken Steuer- und Kulturgelder verbraten worden sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Autsch das schmerzt. Das schmerzt den Steuerzahler, das schmerzt die Kultur; denn da herrscht ein finanzieller Scherbenhaufen. An ganz vorderster Front verantwortlich für das Debakel ist der Berner Kultursekretär Christoph Reichenau. Er hat das Projekt trotz Warnungen von verschieden Seiten durchgeboxt. Wollte er sich ein Denkmal setzen? Dass die Berner Kulturagenda schon länger am verkümmern war, ist Beobachtern schon lange aufgefallen. Offensichtlich auch Reichenau, denn der trat im günstigsten Moment vom Präsidialposten des gegründeten Vereins Verein Berner Kulturagenda zurück. An seine Stelle setzte sich Dorothe Freiburghaus, die sich in ihrem ersten geschriebenen Editorial auf dem Foto als Präsidentin denn auch prompt mit Weinglas ablichten liess. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumindest in der, laut Reichenau vorläufig letzten Nummer, die heute Donnerstag zum letzten mal im Frühverteiler der Berner Zeitungen Bund und BZ beigelegt ist,  hätte der Steuerzahler und kulturinteressierte Berner vielleicht etwas Substantielles vom Verlagsleiter Oliver Wermuth erwarten können. Es ist unglaublich: In der Rubrik Kulturkopf erzählt er in seiner letzten Publikation über seine Zuneigung zu Schoggi, insbesondere der Kinderschokolade. Hier einige Passagen des Verlagsleiters: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;ab, und zu gibts ein bisschen Schoggi. Meine Lieblingssorten? Eigentlich alle, obwohl die Kinderschokolade mein Favorit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich in zehn Jahren sein werde, ist schwer zu sagen. Meistens weiss ich nicht einmal, wo ich in den nächsten fünf Minuten bin, weil immer mal wieder das Telefon klingelt oder ein Mail reinflattert, und dann muss ich springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch letzte Woche hatte ich die Anzahl der gelben Zettel auf ein Minimum reduziert, aber heute pflastern sie schon wieder meinen Schreibtisch zu. Doch zu diesem Phänomen wie auch zu meiner unkonventionellen Pultordnung  (Anm d Red: Pultordnung ist ein Grundstufenausdruck in der Schweiz) sage ich: An meinem Arbeitsplatz laufen die Geschicke der Kulturagenda zusammen, das braucht halt seinen Raum.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berner Kulturjournalismus &quot;Super light&quot; eben. In einer E-Mail die mich heute erreichte stand:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Das ist einfach nur SCHWACHSINN... und wenn das die Berner LeserInnen und die Berner Kulturinstitutionen nicht sehen - wenn die also wieder für nichts weiter als SCHWACHSINN Geld in die Aare schmeissen, dann... bin ich einfach nur sprachlos und des Journalismus überdrüssig.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da kann man sich nur anschliessen. Denn wenn es nach Kultursekretär Reichenau geht, dann ist die Geschichte einer Berner Kulturagenda noch nicht abgeschlossen. Er will es wieder versuchen. Dieses mal als Beilage beim Berner Anzeiger  einem Gratisblatt, das die Meisten mit einem WILL ICH NICHT Aufkleber aus dem Briefkasten raushalten wollen. Reichenau, will aber genau da rein:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;br /&gt;
Dies ist im Interesse aller und macht die eingesetzten Steuermittel nützlich. Eine Win-win-Situation in jeder Hinsicht also, wenn deren Finanzierung möglich ist.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja klar, das haben wir auch schon bei der ersten Kulturjournalismus Light&quot; Version gehört. Was wir aber auch gehört haben ist, dass von Seiten Reichenau in den neuen Verhandlungen mit den Geldgebern  den Kulturhäusern und schlussendlich dem Steuerzahler - wieder Druckmittel eingesetzt werden. Sizilien ist eben nicht weit von Bern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kulturagenda.be/&quot;&gt;Berner Kulturagenda&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3415542/&quot;&gt;Berner Kulturagenda kann sich kaum mehr überbieten&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-28T06:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3527875/">
    <title>Den eingeäscherten Paps verkoksen</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3527875/</link>
    <description>&lt;b&gt;Stephan Fuchs&lt;/b&gt;  Ja, das macht Spass - das Kokain. &quot;Rolling Stones&quot; macht auch Spass und Väter machen Spaß. Vor allem machen Väter Spaß, wenn man sie eingeäschert mit Koks gestreckt und den &quot;Rolling Stones&quot; im Ohr die Nase raufzieht. Keith Richard will es getan haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;267&quot; alt=&quot;keith&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/keith.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Keith Richard: Das verrückteste, was durch meine Nase ging&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenüber dem Musikmagazin New Musical Expresse NME, meinte der Welt oldest &amp; sexiest Gittarist Keith Richards von der Kultband Rolling Stones: das ist wirklich das verrückteste, was ich je durch die Nase gezogen habe. Damit meinte er Kokain, gestreckt mit der Asche seines Vaters. Und eh, das Zeug ging gut runter. Damit bestätigte er ein makaberes Gerücht der Londoner Rockszene, das seit langem durch die Clubs und Nasen zieht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keiths Vater starb 2002 im Alter von 84 Jahren. Dass er auf dem Koksspiegel des Sohnes endet, das hat er sich wohl nicht träumen lassen. Das wäre ihm scheißegal gewesen, das hätte Dad nichts ausgemacht, meinte der 63-jährige Stargitarrist. Ich konnte einfach nicht widerstehen, ihn mit Koks zu vermalen. Klar: besser den Papa drin als Waschpulver, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleich nach der Veröffentlichung im NME dementierte der Opa Rocker seine nasal-innige Vaterbeziehung: &quot;Das war nicht ernst gemeint&quot;, sagte Rolling-Stones-Sprecher Bernhard Doherty von der Agentur LD Communications am Mittwochabend in London. &quot;Er hat das nur so hingeworfen.&quot; Das Musikmagazin &quot;NME&quot; blieb jedoch bei seiner Darstellung. Laut Mark Beaumont, der das Interview mit Richards führte, hatte der Musiker in keiner Weise zu erkennen gegeben, dass seine Antworten nur scherzhaft gemeint haben könnte. Ist ja auch kein Verbrechen seinen Paps zu verkoksen. Aber  wäre es nicht viel lustiger die Asche einer vollbusigen Blondine zu verkoksen?</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-04T20:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3433518/">
    <title>Marcel Leemann: Mit Meat Market das Fleisch durch die Schnute gezogen.</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3433518/</link>
    <description>&lt;b&gt;Stephan Fuchs&lt;/b&gt;  Die neue abendfüllende Tanzproduktion Meat Market des Berner Choreographen Marcel Leemann hat überrascht. Mit drei Frauen und zwei Männern hat er in der Dampfzentrale Bern demonstriert, wos mit Tanzen langgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Physical Dance Theater nennt er seine Company die, um den alten Kern der japanischen Tänzerin Azusa Nishimura und dem New Yorker Eugene W. Rhodes III nun um drei neue Gesichter erweitert wurde. Toll. Einer davon, der Pole Mariusz Jedrzejewski, kann eigentlich gar nicht tanzen, sondern als Chemiker vor allem chemische Sachen basteln und noch viel besser Windsurfen. Als Surfer gehörte er zum polnischen olympischen Team. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;325&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/LlNGt7JZXCM&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/LlNGt7JZXCM&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;350&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Windstille, Mariusz kann den feinen Jungs der Tanzszene locker um die Ohren sausen. Der Kerl ist stark, stolz und ein Talent. Nicht minder Azusa Nishimura, die über das ganze Stück über zeigt, was physische Arbeit ist. Über ein längeres Solo, das selbst von ihrer japanischen Kollegin Kana Ote ungläubig beobachtet wird, steigt die Angst beim Publikum. Die Powerfrau sollte eigentlich tot umfallen. Ihre physische Leistung ist beeindruckend, ihr verzweifelter Griff zur Wasserflasche stösst auf Verständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Leemanns Versuch dem Tanz ein neues Kleid zu verpassen mag gelingen, zumindest konkurrenziert er die qualvollen Versuche der etablierten Szene deftig. Beim Physical Dance Theater bleibt einem wenigstens die Schnute offen und das nicht vor gähnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.marcelleemann.ch&quot;&gt;Marcel Leemann Physical Dance Theater&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-03-14T06:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3370387/">
    <title>k-notes:</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3370387/</link>
    <description>&lt;b&gt;Lukas Vogelsang&lt;/b&gt; - Die dritte Kulturstrategie ist geschrieben worden. Bis zum 12. März heisst es noch Gas geben, um dem &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.kornhausforum.ch/entree.php&quot;&gt;Kornhausforum &lt;/a&gt;&lt;/b&gt;einen Rettungsanker zu werfen. Denn danach wird&apos;s eng: Am 22. März wird der Gemeinderat über das Konzept abstimmen und wenn es angenommen wird, so haben wir ab 2008 kein Kornhaus mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kann denen egal sein, die sich kulturell mit einer Bratwurst und einem Bier vergnügen und keine weiteren Ansprüche mehr stellen. Alle anderen müssten jetzt reagieren - denn wenn das Kornhaus so &quot;mir nichts, dir nichts&quot; innerhalb von 3 Monaten aus der Berner Kulturlandschaft gestrichen werden kann, so wird jede Kulturförderung im Sinn und Zweck in Frage gestellt. Interessanterweise sind sich diesmal die SP und die SVP einig: Das Kornhausforum muss bleiben... Zu welchem Preis? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist gekommen, wie es kommen musste: Die Bälle werden jetzt hin und her geworfen. Das Kornhaus behalten, dafür beim Tanz zu sparen, hat eine weitere Lobby auf den Plan gerufen. Das zeigt, wie schlecht die neue Kulturstrategie vorbereitet ist. Hoffentlich kommen wir mit einem blauen Auge davon. Das Beste was uns derzeit in Bern passieren könnte, ist ein Stagnieren der Kulturbeiträge. Über die neuste Kulturstrategie geht&apos;s auch in der Märzausgabe von &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://ensuite.ch&quot;&gt;ensuite - kulturmagazin&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;. Aber noch um viel mehr, denn der März ist voll Programm. Hoffen wir das Beste.</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-27T07:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3355076/">
    <title>TänzerInnen auf dem Verkaufstisch des Fleischers</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3355076/</link>
    <description>&lt;b&gt;Stephan Fuchs&lt;/b&gt; - Mit Meat Market, der neuen Choreografie für sechs Tänzer &amp; Tänzerinnen, legt der Berner Choreograph Marcel Leemann bewusst die verschiedenen Persönlichkeiten und Werdegänge der einzelnen Darsteller auf den Verkaufstisch. Verborgen bleibt nichts - das Publikum bekommt die  persönlichen Informationen über die Nutz- oder Genussware Tänzer. Erfahren sie alles über die Tanzware. Das abendfüllende Stück kommt am Freitag in der Berner Dampfzentrale zur Premiere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;238&quot; alt=&quot;meat&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/meat.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Fleisch: Azusa Nishimura &amp; Kana Ote&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Foto: Oliver Neubert Abaku Film Produktion Zürich&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlaufe der Vorarbeit zu Meat Market hat sich gezeigt, dass sich die Tanzsprache anhand von persönlichen Informationen vertieft und Aussagen auf der Bühne erst dann gemacht werden können, wenn sich die Tanzenden intensiv mit ihrer Tätigkeit, Herkunft und Kultur auseinander setzen. Meat Market kann als Bezeichnung des Berufsfeldes Tanz betrachtet werden, in welchem sich die Tänzer und Tänzerinnen ständig zu bewähren haben. Die Recherche zum Thema wurde während einer Woche erarbeitet und auf DVD dokumentarisch festgehalten. Die Vorarbeit ermöglichte u.a. die Gruppendynamik, die Konstellation des Ensembles sowie die technischen Aspekte prüfen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcel Leemann zählt mit seinem kreativen Schaffen zum festen Bestandteil der Berner Tanzszene. Im Rahmen des zum zweiten Mal stattfindenden Heimspiels in den Kulturhallen der Dampfzentrale Bern soll Meat Market als Premiere aufgeführt werden. Bereits in der ersten Staffel von Heimspiel präsentierte Marcel Leemann seine Choreographie 100m². Sie gilt als erfolgreiche Produktion, die nach wie vor an Festivals präsentiert und demnächst auf Deutschland Tour sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;Aufführungsdaten Meat Market: 23. &amp; 24.02 um 19:30h &amp; 25.02 um 18:00h, Dampfzentrale Bern.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://marcelleemann.ch&quot;&gt;Marcel Leemann&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://dampfzentrale.ch&quot;&gt;Dampfzentrale Bern&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.espace.ch/artikel_322581.html&quot;&gt;Der Bund: Die Bühne als Fleischtheke&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-22T20:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3293631/">
    <title>Rio: Prostitution mit Staatsunterstützung - Vila Mimosa: Das beste, was man daraus...</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/3293631/</link>
    <description>&lt;b&gt;Karl Weiss&lt;/b&gt;  Vila Mimosa in Rio, das ist so etwas wie ein Elends-Bordell. Man stellt sich das ziemlich eklig vor und es ist wirklich schlimm, aber es ist andererseits innerhalb all des Fürchterlichen, das Prostitution darstellt, eine weltweit in einiger Hinsicht vorbildlich geführte Institution.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;273&quot; alt=&quot;bosch2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/bosch2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hieronymus Bosch - Der Garten der Lüste (Ausschnitt)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie ist das möglich? Ist Prostitution nicht der Inbegriff der Unterdrückung der Frau, unvereinbar mit der Menschenwürde und grundsätzlich als Angriff auf alles, was den Menschen teuer sein sollte, zu verurteilen? Ja, das ist sie! Das sollte man auch nie aus den Augen verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der ersten Dinge, die abgeschafft wurden in der Sowjetunion nach der Errichtung des Sozialismus 1917, war die Prostitution, ebenso wie in China nach 1948. Umgekehrt war die Prostitution eines der ersten Dinge, die wieder eingeführt wurden nach der Wiedererrichtung des Kapitalismus in der Sowjetunion und anderen Ostblockländern 1956, ebenso wie nach dem gleichen Vorgang in China 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit einer Bekannten (zur Absicherung) führte der Schreiber dieser Zeilen vier Interviews mit Prostituierten in der Straße der Nutten&quot; (für den kleinen Mann) in Rio de Janeiro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Interviews, die mit drei aktiven Prostituierten der Vila Mimosa geführt wurden, antworteten diese denn auch eindeutig auf die Frage mit Nein, ob es in einer eventuellen zukünftigen idealen Gesellschaft, in der alles richtig eingerichtet wäre, noch einen Platz für die Prostitution gäbe (jedenfalls dann, wenn klar gestellt wurde, dass man mit dieser Frage nicht die moralische Verurteilung der Prostitution durch die Hintertür einführen will). Im Kern ist das Bewußtsein der Unvereinbarkeit der Prostituition mit der Menschenwürde jedem in der Menschheit bewusst, auch den Freiern und Prostituierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben wir aber noch den Kapitalismus, in dem die Prostitution täglich erneut fröhliche Urstände feiert. Der Frauenhandel und die Zwangsprostitution sind eines der einträglichsten Geschäfte, auf das sich immer mehr der ständig mächtigeren kriminellen Groß-Organisationen werfen. War die Prostitution, z.B. in Deutschland, schon bis zu einem gewissen Punkt aus den Klauen von Kriminellen befreit, so ist heute bereits die umgekehrte Bewegung zu beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Anlass der Fußball-WM wurden Hunderte Zwangsprostituierte nach Deutschland geschafft und der DFB und die FIFA hielten es nicht einmal für nötig, auf diesbezügliche Fragen überhaupt zu antworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wesentlichen Teil der Kriminalisierung der Prostitution haben die Stadtväter auf dem Gewissen, die sogenannte Schutzzonen schafften und so die Prostitution nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn an die Peripherie der Städte verbannten, wo sich in der Regel Straßenstriche bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist es fatal, wenn die Prostituierten unter halb legalen Bedingungen arbeiten müssen, ständig von der Polizei geschnappt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;321&quot; alt=&quot;bosch1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/bosch1.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hieronymus Bosch - Der Garten der Lüste (Ausschnitt)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selma (Namen geändert), eine ältere Prostituierte in der Vila Mimosa in Rio, ist Vorsitzende des örtlichen Komittees, das sich um die Prostituierten kümmert und sie ausbildet. Sie erklärte uns, was das Problem der Straßenstriche ist: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Dort kommen wir mit dem Schutz der Frauen vor Zwangsprostitution, mit dem Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung, mit Ausbildung bezüglich der Verwendung von Präservativen und bezüglich von Geschlechtskrankheiten, ebenso wie mit einer Selbstorganisation zur Verhinderung der Ausbeutung durch Zuhälter in den Straßenstrichen nur schwer voran. Dort tauchen laufend neue Frauen auf, oft von gewaltbereiten Zuhältern beschützt, die jegliche Annäherung und jedes Gespräch mit den Frauen unterbinden. Taucht Polizei auf, sind sie blitzschnell verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier in der Vila Mimosa, auch wenn wir noch mit unhygienischen Zuständen kämpfen müssen, beginnt keine Frau, ohne zuerst bei uns einen Schnellkurs gemacht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Lektion 1: Das Präservativ ist dein Lebensretter: Ohne Präservativ - nur tot&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Lektion 2: Präservativ überziehen lernen, auch mit dem Mund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Lektion 3: Wir brauchen keine Männer als Beschützer, wir beschützen uns gegenseitig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Lektion 4: Wir sind die Starken, die Männer sind schwach - seh&apos; sie dir nur an!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Lektion 5: Wir helfen alle dafür zu sorgen, dass keine Minderjährigen benutzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Lektion 6: Wir helfen alle dafür zu sorgen, dass niemand zur Prostitution gezwungen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Lektion 7: Die Geschlechtskrankheiten, ihre Anzeichen, ihre Folgen und ihre Bekämpfung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Lektion 8: Das Schmiermittel und sein Gebrauch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Lektion 9: Wie verhält man sich in gefährlichen Situationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst danach kann die Frau hier anfangen. Sie wird einer der Bars zugeteilt, wo sie mit dem Besitzer der Bar ausmacht, wann sie arbeitet usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier haben wir einen Einheitspreis, 25 Reais (weniger als 10 Euro). Das ist dem knappen Geldbeutel der Männer angemessen, die hierher kommen und macht uns andererseits zu einem attraktiven Anziehungspunkt. Von den 25 Reais bleiben 3 Reais beim Besitzer der Bar, die anderen 22 bekommt die Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Frauen, die hier anfangen, bleiben weniger als zwei Wochen. Es gibt Hunderte von Gründen, warum sie wieder aufhören, aber der wichtigste ist, dass sie sich erniedrigt fühlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Frauen bleiben für ein paar Monate. Nur wenige, vielleicht 15 Prozent, bleiben auf Dauer hier. Die Gründe, warum Frauen bleiben: Solche, die gut verdienen, bleiben oft lange. Wir hatten hier eine, die hat 54 Freier in einer Nacht geschafft. 54 mal 22 sind fast 1.200 Reais (etwas weniger als 500 Euro) - in einer Nacht! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere bleiben, weil sie Spaß an der Sache haben. Den meisten Frauen macht das hier keinen Spaß, auch wenn manche den Männern etwas vormachen - aber an die 5 Prozent der Frauen haben einfach Spaß an der Sache - und finden es toll, damit auch noch Geld verdienen zu können. Von denen, die bleiben, machen diese aber dann einen weit größeren Anteil aus.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besuch des Reporters und seiner Begleiterin ist abgesprochen und angemeldet. Es soll eine komplette Reportage werden. Als der Reporter ankommt, ruft Selma ein Empfangskommitte und es gibt ein großes Hallo. Etwa zwanzig der Damen umringen die Besucher, beginnen zu tanzen und machen einen Striptease. Als alle nackt sind, nähert sich eine große vollbusige Schwarze langsam tanzend den Reporter an. Sie hat deutlich sichtbar und hervorstehend zwischen den Schamlippen ein &quot;Ding&quot;, etwa so dick wie diese. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie fühlt und verkündet, ja, der Reporter habe einen Steifen bekommen - und nun habe sie auch einen. Aufschrei und allgemeines Klatschen. Die Frauen scherzen und lachen. Selma sagt, man solle das nicht übel nehmen. Die Frauen hätten nicht viel zu lachen, da müsse man ihnen schon einmal einen Scherz erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später fragt der Reporter Selma, ob es sich um einen Hermaphroditen handelt. Nein, die Frau habe nur ein &quot;Ding&quot; (Klitoris) größer als die anderen. Sie arbeite normal nicht in der Vila Mimosa, sondern in einem Nachtklub. Dort sei ihre körperliche Besonderheit sehr gefragt. Sie könne dort für eine &quot;Nummer&quot; weit mehr verlangen als hier in der Vila, von Ausländern 250 Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere erste Frau zum Interview wird uns als Carmen (Namen geändert) vorgestellt. Eine Schwarze mit voluminösen und festen Brüsten. Sie ist eine von denen, die viel verdienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Männer sehen viel auf die Brüste. Ich brauche nur eine von meinen Brustwarzen sehen zu lassen und sie kommen zu mir.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und lässt uns einen Blick auf ihre Brustwarze werfen - ein dunkler, konisch weit vorspringender Warzenhof mit einer schwarzen, gigantischen Brustwarze - das dürfte die Männer anregen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Nein, 54 habe ich noch nicht geschafft, aber 32 ist auch schon ganz gut, nicht?&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wir raten generell davon ab,&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
wirft Selma ein (die bei allen Interviews dabei ist), &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;mehr zu zeigen als ein normaler Bikini noch versteckt - aber manche Frauen halten sich nicht daran.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim anschließenden Rundgang sehen wir mehr von dem, was sie damit meint. Eine der Frauen hat nur ein Röckchen und keinen Schlüpfer an und setzt sich auf die Bar, so dass die Männer das Himmelreich&quot; sehen können - gut rasiert. Zwischen den Lippen erscheinen lange innere Schamlippen. Innerhalb kürzester Zeit hat sie einen Freier gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere, eine falsche Blonde, läuft ganz ohne Oberteil herum. Ihre großen Brüste sind Anziehungspunkt für eine Traube von Männern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dritte, vom Typ Mignon tanzt und hebt von Zeit zu Zeit ihren Rock. Auch darunter ist nichts - oder besser gesagt alles. Die Männer stehen Schlange, einen Blick zu erhaschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere, ziemlich Füllige, tanzt mit einem Freier. Sie reibt ihren Hintern an seinem Bauch, wo man eine Erhebung in der Hose ausmachen kann. Der Mann drückt sie dann an sich, reibt an ihr und stöhnt. Man hat den Eindruck, er braucht gar nicht mehr mit ihr &quot;nach oben&quot; zu gehen. Außen herum stehen eine Anzahl Männer und beobachten die Szene, einige von ihnen mit der Hand in der Hosentasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man lässt uns ganz hinten in einer der Bars die steile Wendeltreppe hinaufsteigen. Dort über der Bar sind die Verschläge, in denen die Damen ihrem Beruf nachgehen. Einfache Liegen mit Schaumstoffmatratzen mit gummiertem Überzug. Ein schmuddeliges Betttuch. Selma erklärt uns, dass die Barbesitzer eigentlich dafür sorgen sollten, dass jeweils ein neues Betttuch überzogen wird. Das funktioniere aber nicht. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Die Barbesitzer sind zu geizig, für so viel Wäsche zu bezahlen.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf unsere Frage, ob sie etwas über die Weitergabe von Ungeziefer sagen könne, sagt Selma, davon wisse sie nichts. Wir hatten gehört, hier könne man sich leicht Läuse und Sackläuse holen. Kein Kommentar. Dies nur für jene, die eventuell auf den Gedanken kommen, es hier einmal zu versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selma sagt, wir seien eine Attraktion - ein deutscher Journalist berichtet über die Vila Mimosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unserem Rundgang stehen die Frauen in Gruppen und verwickeln uns in Gespräche. Eine zieht sich vor uns aus. Beeindruckend, eine echte Traumfigur. Sie bietet ihre Dienste kostenlos für den Journalisten an, damit er Reklame macht. Nein danke. Wie gut, dass wir daran gedacht haben, eine Aufpasserin mitzunehmen. Sonst könnte man in Versuchung kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selma sagt, das ist üblich, wenn hier Journalisten auftauchen. Fast immer nehmen die solche Angebote an, speziell, wenn sie von einer der attraktivsten Frauen gemacht werden. Die Frauen meinen, so kommen keine Negativberichte in die Zeitungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Fernsehen war schon da. Da mussten Überstunden gemacht werden. Insgesamt 12 Männer waren zufriedenzustellen. Einer von ihnen nahm alles für den persönlichen Gebrauch auf. Das koste allerdings. Gelegentlich kommen Männer, die Photos und Videos machen wollen. Das ergibt einen Zusatzverdienst, aber viele Frauen wollen trotzdem nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;388&quot; alt=&quot;ausschnitt-geburt-der-venus&quot; width=&quot;230&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/ausschnitt-geburt-der-venus.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Borticelli - Geburt der Venus (Ausschnitt)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Bar. Wiederum steigen wir die Wendeltreppe hoch. Hier ist mehr Hygiene. Plötzlich sehen wir hinter einem Vorhang, der nicht ganz schließt, einen Mann. Er äugt durch ein Guckloch in einen der Verschläge und masturbiert sich. Offenbar vermietet der Bareigner auch Logenplätze für Spanner. Selma sagt, das sei nicht vorgesehen, aber sie könne nichts dagegen machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Moment kommt der Pieping Tom. Er hat bereits ein Tuch, um alles abzuwischen. Dann türmt er eiligst. Eine der Frauen ruft ihm etwas nach wie &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot;Nun weiß ich auch, warum du so einen Kleinen hast!&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Wir wollen herausfinden, ob die Beobachteten von dem kleinen Zusatzverdienst wissen, den der Barbesitzer sich da auf ihre Kosten verschafft und warten, bis sich die Tür des Verschlags öffnet. Es kommen zwei Frauen heraus, noch ohne Kleidung. Sie unterhalten sich zwanglos mit uns. Ihre ausweichenden Antworten lassen ahnen, sie machen dieses kleine Zusatzgeschäft zusammen mit dem Bareigner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selma sagt, manche Männer kämen hierher, um ihren Traum von zwei Frauen gleichzeitig zu erfüllen. Dann kommt auch der Mann aus dem Verschlag, er allerdings angezogen. Er weiß offenbar nichts von der Beobachtung und verschwindet nach unten. Die beiden Frauen machen keine Anstalten sich anzuziehen. Auch sie offerieren ihre (Doppel)dienste dem Journalisten und preisen ihre Fähigkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine von ihnen greift wieder zu, wie vorher schon die große Schwarze. Sie verkündet wieder genauso die Erektion an alle anderen, außerdem auch, hier sei reichlich &quot;Masse&quot; gegeben. Andere Frauen kommen und prüfen dies ebenfalls. Man kommt sich etwas begrabscht vor. Allgemeine Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frauen offerieren jetzt die Dienste von insgesamt 5 von ihnen. Sie sagen, es wäre unhöflich abzulehnen. Die Angebote seien ehrlich gemeint und seien eine Ehre und eine große Ausnahme. Sie akzeptierten kein &quot;Nein&quot;, da schon bewiesen sei, der Reporter ist angeregt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selma bestätigt, normal gibt es hier niemand, der etwas ohne Bezahlung erhält und die Frauen könnten sich von einer Ablehnung missachtet fühlen. Da muss der Reporter versprechen, an einem anderen Tag wiederzukommen, heute ginge es nicht, denn die Reportage sei zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Interviewte, Cláudia (Name geändert), ist eine der Alteingesessenen. Sie ist schon fünf Jahre hier. Sie ist klein, hellhäutig, wenig Brust und Hintern. Sie sagt, sie macht es, weil es ihr Spaß macht. Sie ist froh, wenn sie auf fünf Freier in einer Nacht kommt. Sie hat Stammkunden. &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Manche Männer fühlen sich nur wohl dabei, wenn sie merken, dass auch die Frau etwas davon hat.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
sagt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch sie bietet eine Nummer&quot; umsonst an: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Danke, nein.&lt;br /&gt;
Deine Freundin kann auch mitmachen, wenn sie will.&quot;&lt;&lt;br /&gt;
Nein, sie ist nicht meine Freundin.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Wir sollen Reklame machen in Deutschland für die Vila Mimosa. Nein, wir werden keine Reklame machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagt, sie ist nur drei Tage in der Woche hier. Sie hat zwei Kinder, die ernährt werden wollen. Auf die Frage nach dem Stadtteil, in dem sie wohnt, kommt der Name einer Favela.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selma hat die Zahlen des brasilianischen Anti-Aids-Programms parat: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Brasilien gibt mehr als 400 Millionen US-Dollar jährlich für sein AIDS-Verhütungs-Programm aus. Es wird von Experten als das erfolgreichste der Entwicklungsländer angesehen. Pro Monat werden etwa 1 Million Kondome verteilt.&lt;/cite&gt; &lt;br /&gt;
Vor dem Karneval sind in ganz Brasilien wieder Plakate aufgehängt, die an die Verwendung von Präservativen erinnerten, die hier liebevoll Camisinha, Hemdchen, genannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selma hat zusammen mit einer anderen älteren Prostituierten ihr Büro in einer der Bars gleich am Eingang. Die Frauen fassen hier ihren Bedarf an Kondomen ab. Als wir sie interviewen, wird sie plötzlich gerufen. Zusammen mit der anderen Frau macht sie sich auf den Weg in eine der Bars. Zwei, drei Männer tauchen auf und kommen mit. In der Bar wird ein Betrunkener bereits von zwei Leuten festgehalten. Er hat eine der Frauen geschlagen, weil sie nicht mit ihm nach oben gehen wollte. Der Betrunkene wird von den Männern unsanft aus der Vila Mimosa entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau sagt: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Wir haben das Recht, nein zu sagen. Niemand kann uns zwingen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Selma erklärt, dass die Selbsthilfegruppe Unterstützung vom Staat bekommt. Es sind insgesamt 8 ältere Prostituierte, die für die Vila Mimosa zuständig sind und dort in Schichten fast rund um die Uhr Dienst tun. Ihr Lebensunterhalt wird nicht mehr durch Prostitution, sondern vom Staat gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vila Mimosa funktioniert an allen Wochentagen, im Prinzip ab 10 Uhr morgens. Dann ist allerdings nicht viel los Die meisten Frauen kommen erst abends. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Freitagabend ist Hochbetrieb. Da schieben sich die Männer dichtgedrängt durch die kleinen Gassen zwischen den Bars. An solchen Tagen tun hier bis zu 300 Frauen Dienst&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Interviewte, Renata (Name geändert), ist eine Überraschung. Sie sieht aus wie höchstens 15. Selma sagt, sie habe sie extra für uns ausgesucht, damit wir auf das Thema des Missbrauchs von Minderjährigen eingehen. Renata ist aber 21 und hat bereits einen kleinen Sohn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagt: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Dass ich jung aussehe, verschafft mir eine Menge Freier. Ich tanze auf der kleinen Bühne, die wir in der Bar haben, mit einem kurzen Röckchen und ohne Höschen. Die Männer müssen sich ein wenig niederbeugen, um zu sehen, was sie sehen wollen. Es ist sehr lustig, sie zu sehen, wie sie sich winden, um etwas zu sehen. Viele greifen sich dann an den Pimmel, weil er hart geworden ist. - Aber anfassen ist nicht. Erst, nachdem 25 Reais bezahlt wurden. Nein, küssen auf den Mund lasse ich mich nicht, das ist nur für meinen Freund. Ja, ich habe einen Freund. Er ist aber auch arbeitslos und ich muss deshalb hier solange arbeiten, bis ich oder er Arbeit finden. Ja, er weiß, dass ich hier arbeite. Er meint, das sei in Ordnung.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Selma erklärt: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Ein wesentlicher Teil der Ausländer, speziell auch der Deutschen, die als Touristen nach Brasilien kommen, ist auf Sex aus. Davon ist wiederum ein Teil auf der Suche nach Minderjährigen. Leider gibt es in verschiedenen Teilen von Brasilien noch Plätze, wo diese Wünsche befriedigt werden.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Sie nennt uns einige solcher Orte, bittet uns aber, das nicht zu verwenden, um nicht noch mehr Kinderschänder anzulocken. Sie sagt, von den fünf Touristen, die bereits ertappt und an ihre Heimatländer ausgeliefert wurden, waren vier Deutsche. Einer von ihnen wurde mit insgesamt vier Mädchen und einem Jungen in dem vom ihm gemieteten Haus vorgefunden. Alle Kinder unter 10 Jahre alt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Anteil Deutscher hinge aber auch damit zusammen, dass Deutschland eines der wenigen Länder ist, das auch Missbrauch von Minderjährigen im Ausland verfolgt. Mit anderen Worten: Es werden auch Kriminelle aus anderen Ländern erwischt, die aber aus Mangel an Strafbarkeit in ihren Ländern laufen gelassen werden, d.h. ins Flugzeug zurück nach Hause gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selma: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Um die schlimmsten Auswüchse bei der Prostitution zu verhindern, muss man einen festen Ort und eine Betreuung der Frauen organisieren. Man muss Straßenstrichs vermeiden, muss Regeln schaffen, Kondome verteilen, Ausbildung betreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht darum, folgendes zu vermeiden:&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Zwangsprostitution&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Verbreitung von AIDS und anderen Geschlechtskrankheiten&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Ausbeutung von Kindern zu sexuellen Zwecken&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Ausbeutung der Frauen durch Zuhälter&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;Halblegalität, die es der Polizei ermöglicht, die Frauen auszubeuten und zu schikanieren.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Der Name Vila Mimosa bezieht sich auf den Unterstadtteil, ein Teil von São Cristovão. Es sind die Mimosen, die ihm den Namen gegeben haben, jene Büsche, die immer gleich die Blätter schließen, wenn sie berührt werden. Na, Mimosen dürfen die Damen hier nicht gerade sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;Dieser Artikel erschien zuerst in der &quot;Berliner Umschau&quot; am 15. März 2006, hier mit zusätzlichen Erfahrungen versehen und geringfügig redigiert.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>onlineredaktion</dc:creator>
    <dc:subject>kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 onlineredaktion</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-08T06:02:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
