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    <title>Nachrichten Heute (Nachrichten Heute, Hintergrundinformationen und Berichte) : Rubrik:medien</title>
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    <description>Nachrichten Heute, Hintergrundinformationen und Berichte</description>
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    <dc:date>2009-11-30T19:22:29Z</dc:date>
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    <title>Nachrichten Heute</title>
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  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/geld-stinkt-nicht-oder-ein-wissenschaftsverlag-auf-abwegen/">
    <title>Geld stinkt nicht  oder: Ein Wissenschaftsverlag auf Abwegen?</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/geld-stinkt-nicht-oder-ein-wissenschaftsverlag-auf-abwegen/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dr. Alexander von Paleske&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur Verlagshäuser wie Gruner und Jahr beschreiten offenbar merkwürdige Wege, die  Zweifel   am Qualitätsjournalismus aufkommen lassen. Wir berichteten mehrfach darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der   Elsevier Verlag , ein hochrenommierter Wissenschaftsverlag mit Schwerpunkt im Medizinbereich, kommt jetzt wohl in den Geruch,  eine  Art Büttel der Pharmaindustrie zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Elsevier&quot;&gt;Elsevier Verlag &lt;/a&gt;bringt unter anderem auch die hochangesehene Medizinzeitung &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Lancet&quot;&gt;LANCET&lt;/a&gt; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Medizinzeitungen als Werbepostillen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nun &lt;a href=&quot;http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61404-5/fulltext&quot;&gt;beschwerten sich Wissenschaftler &lt;/a&gt;der Universität von Adelaide/Australien darüber, dass  eine als Medizin-Journal aufgemotzte Medizinzeitung namens &lt;i&gt;Australasian Journal of Bone and Joint Medicine&lt;/i&gt; herausgebracht wurde,  in welcher unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit Werbung für das von der Firma Merck/USA hergestellte   Schmerzmittel &lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rofecoxib&quot;&gt;Rofecoxib&lt;/a&gt;  betrieben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber damit nicht genug: Ueber insgesamt  neun weitere Journale und die Registrierung von weiteren 13 des Verlags Elsevier, allesamt bestenfalls Werbepostillen der Pharmaindustrie,  beschwerten sich Jon Jureidini und Robyn Clothier (&lt;i&gt;LANCET&lt;/i&gt; 2009, Vol 374, S. 375).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter: in dem  vom gleichen Verlag herausgebrachten Dienstleistungsarm  für die Pharmazeutische Industrie namens &lt;i&gt;Excerpta Medica&lt;/i&gt;, rühmt der Verlag  sich, ein von einer Pharma- Firma  gesponsertes Blättchen, für Internisten in Europa und Kanada erfolgreich herausgebracht zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In erfrischender oder soll man sagen:  deprimierender Offenheit, sagt der Verlag,  dass man es von einer schmalen und flachen  Basis klinischer Forschung entwickelt habe mit dem einzigen Ziel,  den Kunden als Marktführer in einem hart umkämpften Markt (für Herzpräparate) zu positionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Reputation als Zugmaschine&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Gruppen-Manager für Excerpta Medica erklärte ganz offen, dass man  den &lt;i&gt;LANCET&lt;/i&gt; mit seiner ausgezeichneten Reputation über die  von ihm veranstalteten Konferenzen als Vehikel für das eigene Produkt  nutzen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die australischen Wissenschaftler greifen zu Recht diese widersprüchliche Verlagspolitik an, zumal wohl auch die Gefahr besteht, derartig merkantile Gesichtspunkte könnten  ihren  Eingang in seriöse Medizinpublikationen wie den &lt;i&gt;LANCET&lt;/i&gt;  finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In &lt;a href=&quot;http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(09)61405-7/fulltext&quot;&gt;einer Stellungnahme dazu &lt;/a&gt;distanziert sich Elsevier zwar lauwarm von den Aktivitäten ihrer Zweigniederlassung in Australien, versucht aber die Aktivitäten von &lt;i&gt;Excerpta Medica &lt;/i&gt;als Gehilfe der Pharmazeutischen Industrie zu rechtfertigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine wirklich  überzeugende Rechtfertigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/gruner-und-jahr-verlag-truebe-aussichten-finanziell-und-journalistisch/&quot;&gt;&lt;b&gt;Gruner und Jahr Verlag: Trübe Aussichten, finanziell und journalistisch&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5778857/&quot;&gt;&lt;b&gt;Die neue Gruner und Jahr Story oder: Von Gruner und Jahr zu Anzeigen und Spar&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5776089/&quot;&gt;&lt;b&gt;Darfs ein bisschen weniger sein? Oder: Neues zum Niedergang des Qualitätsjournalismus&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5693284/&quot;&gt;&lt;b&gt;Untergang des Qualitätsjournalismus? - oder: Josef Joffe und seine Albträume&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>onlinedienst</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 onlinedienst</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-15T11:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/gruner-und-jahr-verlag-truebe-aussichten-finanziell-und-journalistisch/">
    <title>Gruner und Jahr  Verlag:  Trübe Aussichten,  finanziell und journalistisch</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/gruner-und-jahr-verlag-truebe-aussichten-finanziell-und-journalistisch/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dr. Alexander von Paleske&lt;/b&gt; -  Bernd Buchholz, Vorstand  des Gruner und Jahr Verlags in Hamburg, ein Verlag, der  Dutzende  von Zeitschriften, darunter STERN, GEO und BRIGITTE, herausgibt,  hat vergangene Woche die &lt;a href=&quot;http://www.turi2.de/2009/10/08/heute2-g-j-kuendigt-rote-zahlen-stellenstreichungen-7124477/&quot;&gt;Katze  aus dem Sack gelassen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Plattformen statt Einzelredaktionen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem  Buchholz   drastische Einschnitte angesichts der zurückgehenden Einkünfte bereits im Juni ankündigte, wir berichteten  darüber, hat er nun in der vergangenen Woche auf  einer Betriebsversammlung klargemacht,  wie die Kostensparungen aussehen sollen: Gespart werden soll in allen Bereichen, also auch und gerade bei den  Redaktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ganze Gruppen von Zeitungen soll es jetzt  &lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1219264/G-J-Plan-Plattformen-statt-Redaktionen.html&quot;&gt;sogenannte Plattformen &lt;/a&gt;geben, zum Teil  ist das Konzept bereits verwirklicht. &lt;br /&gt;
Das sind aber nichts anderes als Zentralredaktionen. Dort sitzen wie in einem Grossbüro Journalisten, die auf Anforderung Artikel liefern, also keine Redaktion pro Blatt mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral war bisher nur das Zentralarchiv, auf das alle Redakteure zurückgreifen konnten.  Jetzt gibt es nicht nur ein Zentralarchiv, sondern auch Zentralredaktionen. Das  ist so, auf die einzelne Publikation übertragen,  als würde in einem Produktionsbetrieb jetzt nichts mehr produziert, sondern stattdessen nur noch ein angeliefertes  vorgefertigtes  Produkt verpackt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlasungen von Redakteuren bzw.  Verzicht auf Neueinststellungen sind die beabsichtigte Folge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sparschuss  dürfte aber wohl nach hinten losgehen, denn Einsparungen im redaktionellen Bereich, dem Herz jeder Zeitung und Zeitschrift, müssen zwangsläufig zu Lasten der Qualität gehen.. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Einheitsbrei statt Unverwechselbarkeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bösartig kann man das auch so formulieren: Von einer Gruppe von Zeitungen und Zeitschriften wird  jetzt der Tinten-Einheitsbrei  tropfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Unverwechselbare, das typisch  Bunte wird wohl verloren gehen. Damit können die Zeitschriften und Zeitungen nicht besser, sondern nur schlechter werden. Der weitere Abstieg scheint  damit vorgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorbei sind die Tage, wo  eine Redaktion zu Ihrem  Blatt gehörte. Wo  auf Redaktionskonferenzen um das Hochheben von Artikeln in die Zeitung oder Zeitschrift gerungen wurde, wo sich Redakteure eines Blattes oftmals als verschworene Gemeinschaft ansahen  oder, wie bei dem legendären Henri Nannen und seinem STERN, als gemischte Raubtiergruppe mit Nannen als Dompteur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Bucerius&quot;&gt;Gerd  Bucerius&lt;/a&gt;, der 1995 verstorbene Verleger von STERN  und ZEIT  und  Mitbegründer des Gruner und Jahr Verlags bemerkte einst: Redakteure sind nicht selten  Halbverrückte, aber nur mit denen kann man ja Zeitung machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Halbverrückten werden jetzt vor allem Halbverängstigte, die Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen. Kein Klima für Kreativität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den einzelnen Redaktionen verbleibenden Redakteure werden zu Content-Managern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlage unterliegen offenbar der irrigen Auffassung, sich mit derartigen Sparmassnahmen   irgendwie durch die Krise mogeln  zu können. Und dies  angesichts der enormen Probleme, die anstehen, ob es die Weltfinanzkrise, der Afghanistankrieg, die Lage in Pakistan, die neuen Massnahmen der Gelb-Schwarzen Regierung sind, die neue Form der gewalttätigen Jugendkriminalität, die Liste liesse sich noch um etliches verlängern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Journalisten braucht das Land, viele Journalisten, viel investigativen Journalismus. &lt;br /&gt;
Oder, wie der frühere Gruner und  Jahr-Vorstand &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Schulte-Hillen&quot;&gt;Gerd Schulte-Hillen&lt;/a&gt; es formulierte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Guter Journalismus kann nur entstehen,  wenn möglichst viele Ideen von möglichst vielen Journalisten verwirklicht werden,  geführt an der langen Leine&quot;.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auf einem Management Meeting im Jahre 1998:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Gruner und Jahr ist nicht irgendein Unternehmen, wir sind ein journalistisches Haus. Das ist etwas ganz Besonderes. Unser Herz schlägt in den Redaktionen.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt schlägt es wohl in den Plattformen, sofern dort überhaupt ein Herz schlagen kann. Aber vielleicht kann ja Herr Buchholz mit einem Schrittmacher nachhelfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlage, die nur den Pfennig herumdrehen , werden mit dieser Drehbewegung  auch die Flutung des eigenen Hauses  in die Wege leiten.  Und durch die Herausgabe einer &lt;a href=&quot;http://www.orf.at/ticker/344183.html&quot;&gt;Kochzeitschrift für Männer&lt;/a&gt;, die Gruner und Jahr jetzt auf den Markt wirft, lässt sich der Abstieg wohl kaum aufhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5778857/&quot;&gt;&lt;b&gt;Die neue Gruner und Jahr Story oder: Von Gruner und Jahr zu Anzeigen und Spar&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5776089/&quot;&gt;&lt;b&gt;Darfs ein bisschen weniger sein? Oder: Neues zum Niedergang des Qualitätsjournalismus&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5693284/&quot;&gt;&lt;b&gt;Untergang des Qualitätsjournalismus? - oder: Josef Joffe und seine Albträume&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>onlinedienst</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 onlinedienst</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-14T15:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5928135/">
    <title>Tratschundlaber</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5928135/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/639305/main&quot;&gt;&lt;b&gt;Sonja Wenger&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; - Welt, wie ist es dir über Nacht ergangen?» fragte einst eine grosse Zeitung in ihrer Eigenwerbung. Eine rhetorische Frage, gewiss. Besonders wenn man sich nach dem Konsum der meisten Medien gleich noch beim Frühstück ins Koma trinken möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders ist es nämlich kaum noch zu ertragen, welchen Stuss einem der Blätterwald inzwischen zumutet. Da wäscht Sänger Florian Ast mit Trauermiene auf dem «Blick»-Titelbild seine vom «Blick» beschmutzte Ehewäsche, während die grosse Blut-Geschichte darunter mit der Schlagzeile «Im eigenen Ehebett abgestochen» erscheint. Vielleicht war es einfach schlechtes Timing, doch eher noch verordnete Sensationsgier der Redaktion: Action im Blatt hebt die Quoten. Umso mehr, wenn sich die Schweizer Promis gleich reihenweise wie eine Herde Schafe in die lila-rote Medienfalle locken lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;303&quot; alt=&quot;ast&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/ast.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Blut Geschichte: Action im Blatt hebt die Quoten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders möchte man es nicht ausdrücken, wenn sich dasselbe Räuberblatt  und in seinem Fahrwasser auch alle anderen  wochenlang die Finger wund schreiben kann, weil die amtierende Miss Schweiz ihren Freund betrogen habe und alle Beteiligten brav mitspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber vielleicht rechnet es sich ja auf die eine oder andere Weise  denn wenn man in die Medien will, aber keine Substanz zu bieten hat, muss halt der Ruf dran glauben. Ein vergängliches Gut ohnehin, entbehrlich in einer&lt;br /&gt;
Gesellschaft, die kaum noch über Interessen, wenig Aufmerksamkeit und vor allem kein Langzeitgedächtnis mehr verfügt. So vermag ein News-Junkie gerade noch 160 Zeichen zu «zwitschern», bevor das Interesse verglüht und der «demokratischen Revolution im Iran» zur Genüge gefrönt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Welt der «Tweeple» - der neue Ausdruck für die wichtigen Menschen auf Twitter - befindet sich schon längst auf dem Weg zur Diktatur der Banalität  strukturelle Verblödung nicht mehr als erklärtes Ziel der wirtschaftlichen und politischen Elite, sondern selbst gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sonst soll man einordnen, dass in den USA «Pet Airways», die erste Fluggesellschaft für Haustiere, an den Start geht, oder dass sich der deutsche «Spiegel» über die Bedeutung der Intimrasur auslässt, statt zu fragen, wieso unsere Anführer gerade mal wieder die Welt nobel zugrunde gehen lassen? Die Webseite «tktktk.com» zählt bereits die Sekunden zum Klimakollaps  aber das bringt auch nix, wenn die Leute, die drüber berichten sollten, nicht mal mehr zählen können. Oder wie war das gemeint, als «Blick am Abend» kürzlich berichtete, Robert Redford habe eine Frau seiner «Alterskategorie» geheiratet: Er ist 71, sie ist 51? Kein rosiger Sonnenaufgang für die Welt, aber vielleicht der grauen Streifen am Horizont?</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-08T19:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/rupert-murdoch-mit-der-vergangenheit-in-die-zukunft/">
    <title>Rupert Murdoch: Mit der Vergangenheit in die Zukunft?</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/rupert-murdoch-mit-der-vergangenheit-in-die-zukunft/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dr. Alexander von Paleske&lt;/b&gt;  -  Rupert Murdochs Stern verblasst. Was   demokratische Verfassungen nicht schafften, nämlich  seinem Meinungsjournalismus einen Riegel vorzuschieben,  das besorgt offenbar jetzt das Internet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma des Medienmoguls, für den Qualitätsjournalismus ein Fremdwort, die  Privatsphäre anderer offenbar ein nicht schützenswertes  Rechtsgut und der Appell an die Emotionen der Konsumenten seiner Medien täglich Brot ist, hat nunmehr satte Verluste eingefahren.   News Corporation veröffentlichte für 2008/2009 ein &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/murdoch-will-geld-fuer-nachrichten-im-netz;2441794&quot;&gt;Minus von  3,4 Milliarden US Dollar&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
. &lt;br /&gt;
Das soll sich nun ändern. In Zukunft will er mit den Auftritten seiner Medien im Internet Geld verdienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;281&quot; alt=&quot;murdoch&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/murdoch.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rupert Murdoch, &quot;Lordsiegelbewahrer&quot; des Meinungsjournalismus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murdoch -Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Qualitätsjournalismus ist nicht billig&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.Er vergass offenbar hinzuzusetzen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt; und bei mir ohnehin kaum zu haben&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuletzt hatte seine  Postille &lt;i&gt;News of the World,&lt;/i&gt; in Grossbritannien beheimatet,  Aufsehen erregt, als herauskam, dass einer der Zuarbeiter die &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/politik/786/480268/text/&quot;&gt;Mobiltelefone von sogenannten Prominenten &lt;/a&gt;gehackt hatte, um an intime Informationen heranzukommen. Ein  durch und durch rechtswidriges Vorgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein Schuss in den Ofen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nun soll also eine neue Verdienstoffensive gestartet werden. Wer Murdochs  Medien im Internet geniessen will, soll dafür bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in Deutschland mit dem Fernsehsender Sky, der sich früher einmal Premiere nannte, das Bezahlfernsehen durchsetzen will, vermutlich ein untauglicher Versuch angesichts des Massenangebots von kostenlosen Kanälen, will er mit dem Ladenhüter Bezahl-Internet,  den Internetsurfern das Geld aus der Tasche ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mag vielleicht bei seinem &lt;i&gt;Wall Street Journal &lt;/i&gt;gelingen, bei den übrigen Medien hat dieser Versuch kaum Aussicht auf Erfolg.&lt;br /&gt;
Einmal gibt es genügend Konkurrenz anderer Medien, die kostenfrei anbieten, auch wenn der Chefredakteur  der &lt;i&gt;Financial Times&lt;/i&gt;, Lionel Barber &lt;a href=&quot;http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Das-ist-womoeglich-selbstmoerderisch/story/26768283&quot;&gt;nun in Murdochs Kerbe haut&lt;/a&gt;, zum anderen sind die Blogger mit ihren Beiträgen oftmals  heute schon attraktiver als die professionellen Medien ,  ganz besonders in den USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Eine Medienindustrie, die ihre Produkte wegschenkt, kannibalisiert sich selber &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
soll Murdoch  gesagt haben. Wahrscheinlicher ist hingegen, dass das Internet seinen Konzern auf lange Sicht kannibalisiert. &lt;br /&gt;
Ein  grosser Verlust wäre das allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4145585/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rupert Murdoch - Citizen Kane in der Aera der Globalisierung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5413386/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5776089/&quot;&gt;&lt;b&gt;Darfs ein bisschen weniger sein? Oder: Neues zum Niedergang des Qualitätsjournalismus&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5693284/&quot;&gt;&lt;b&gt;Untergang des Qualitätsjournalismus? - oder: Josef Joffe und seine Albträume&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5160373/&quot;&gt;&lt;b&gt;Josef Joffe und das Gespenst des drohenden Todes der Tageszeitungen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5651621/&quot;&gt;&lt;b&gt;Alles frei? oder: Der Streit um das Urheberrecht und seine Vergütung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5778857/&quot;&gt;&lt;b&gt;Die neue Gruner und Jahr Story oder: Von Gruner und Jahr zu Anzeigen und Spar&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5293450/&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fall Susanne Klatten und die Presse&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5304589/&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fall Susanne Klatten-eine Nachlese&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>onlinedienst</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 onlinedienst</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-07T09:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5833777/">
    <title>Nach den Banken nun die Zeitungen?</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5833777/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dr. Alexander von Paleske  &lt;/b&gt;-  Wenn man in den letzten Monaten die ZEIT, die führende Wochenzeitung Deutschlands,liest, ich habe sie - noch - abonniert, dann tauchen in schöner Regelmässigkeit Beiträge auf, die sich mit dem  angeblich bevorstehenden Untergang der Printmedien beschäftigen. So auch am 9. Juli  (ZEIT 29 Seite 50)  &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/29/Qualitaetsjournalismus&quot;&gt;Eine Art Marshallplan&lt;/a&gt; lautet der Artikel und in kaum verhüllter Form wird nach Staatsgeld gerufen, um die grundrechtlich geschützte Pressefreiheit zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man möchte sich die Augen reiben. Soll nach den Banken nun auch die Presse subventioniert werden? Die zur Rettung der Presse von den Autoren Stephan Weichert und Leif Kramp gemachten Vorschläge muten geradezu abenteuerlich an. Als Legitimationsvehikel dient ihnen Artikel  5 des Grundgesetzes, die Pressefreiheit. Allerdings war dieser Artikel immer als Freiheit des gedruckten Wortes vor Eingriffen des Staates gemeint, nicht umgekehrt. Es ist Teil der Meinungsfreiheit und der  Informationsfreiheit  der Bürger, die aber nicht nur am Zeitungspapier klebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ein Blick zurück&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Als die Alliierten nach Ende des 2. Weltkrieges Zeitungslizenzen an unbelastete Bürger vergaben, da war das fast einer Lizenz zum Gelddrucken gleichzusetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gründerfamilien sind damit steinreich geworden, siehe Axel Springer in Hamburg (&lt;i&gt;Bild-Zeitung, Hamburger Abendblatt , Hör Zu&lt;/i&gt; etc), siehe Neven duMont in Köln ( &lt;i&gt;Kölner Stadtanzeiger, Express&lt;/i&gt;), siehe Brost/Funke in Essen (&lt;i&gt;Westdeutsche Allgemeine Zeitung&lt;/i&gt;), siehe Friedmann und andere in München (&lt;i&gt;Süddeutsche Zeitung&lt;/i&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der verstorbene Journalist Günter Gaus  schreibt in seinem Erinnerungsbuch Widersprüche dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Gewöhnlich bildeten die alliierten Presseoffiziere,  gestützt auf mehr oder weniger qualifizierte Empfehlungen,  eine Herausgeberschar, aus einem Konservativen. einem Liberalen und einem Sozialdemokraten... Die  Lizenz war das Los in einer Lotterie gewesen, in der es nur Millionengewinne gab.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nach der Privatisierung die Sozialisierung?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es keine Riesengewinne mehr, auch  in Deutschland werden Zeitungen sterben. Zum Teil, weil sie durch Kaputtsparen unattraktiv  geworden sind,  das wichtigste Kapital, den guten Journalisten entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil, weil der Besuch des Internets die Zeitung mit der Nachricht von gestern uninteressant gemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun soll also nach den Vorstellungen der ZEIT-Autoren der  Staat einspringen. Nachdem die Gewinne in Dekaden privatisiert wurden, sollen jetzt, wie bei den Banken, die Verluste sozialisiert werden, oder aber Mäzenatentum die Printmedien vor dem Untergang retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben mehrfach uns zu dem Thema bereits geäussert, und halten von diesen in der ZEIT gemachten Vorstellungen nichts. Wenn Printmedien der Konkurrenz im Internet nicht standhalten können, so wars das eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ohne Printmedien kein Qualitätsjournalismus?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Guter Journalismus klebt nicht an der Druckerschwärze , sondern findet sich bereits besser in vielen Onlinemagazinen, die nicht unter der Fuchtel eines Chefredakteurs stehen, der die Linie vorgibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Investigativer Journalismus ist in Deutschland, von wenigen Ausnahmen abgesehen, kaum  vorhanden., selbst das einstige Flaggschiff  &lt;i&gt;Der Spiegel &lt;/i&gt;kann besser  von alten Zeiten träumen. Zu sehr hatte  der kleine Napoleon  Stefan Aust das Blatt offenbar auf Lifestyle getrimmt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht Qualitätsjournalismus ist das, was sich in vielen Printmedien findet, sondern qualvoller Journalismus. Und das ständige Gejammere der ZEIT führt hier keineswegs weiter. Im Gegenteil. Das Oeffnen des .Blattes für derartigen Jammerjournalismus und das Drucken von Artikeln des  nach Günter Gaus &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2004/01/12_2fBeckmann_2fGaus&quot;&gt;grössten Opportunisten, den er je kennengelernt &lt;/a&gt;habe , gemeint ist  der ehemalige Aussenminister J. Fischer und seine Schelte an der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Vertrag von Lissabon,  machen  die Wochenzeitung ZEIT eher unattraktiver.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Angst essen Qualitätsjournalismus auf&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Aber in den Redaktionsstuben hat die Angst Einzug gehalten. Ein schlechter Begleiter für guten Journalismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade hat der Grossverleger Neven duMont die &lt;i&gt;Berliner Zeitung   &lt;/i&gt;gekauft, ihm gehört als neuerer Zugang bereits das Traditionsblatt &lt;i&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/i&gt;, da werden schon Pläne  zur Reorganisierung verkündet. &lt;a href=&quot;http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Verlag-vor-Umbau-DuMont-Verlag-verzahnt-Zeitungen/542116.html&quot;&gt;Verzahnung &lt;/a&gt;wird das Ganze genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Klartext: Arbeitsplätze werden wegfallen, nationale und internationale Themen werden wohl  in Zukunft zentral recherchiert und redegiert.  Nur der Lokalteil wird wohl dezentral bleiben. Schliesslich kann man von Köln aus nicht berichten, was sich im Berliner Kiez  und Politiksumpf abspielt und umgekehrt von Berlin aus nicht sich hautnah mit dem Kölner Klüngel  beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Spekulant Montgomery war mit seinem Konzept gescheitert, weil er nur rationalisieren wollte, aber keine Zentrale wie Neven duMont besass. Ob die Rechnung  Neven duMonts aufgeht, wird sich zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5776089/&quot;&gt;&lt;b&gt;Darfs ein bisschen weniger sein? Oder: Neues zum Niedergang des Qualitätsjournalismus&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5693284/&quot;&gt;&lt;b&gt;Untergang des Qualitätsjournalismus? - oder: Josef Joffe und seine Albträume&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5160373/&quot;&gt;&lt;b&gt;Josef Joffe und das Gespenst des drohenden Todes der Tageszeitungen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5413386/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4145585/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rupert Murdoch - Citizen Kane in der Aera der Globalisierung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5651621/&quot;&gt;&lt;b&gt;Alles frei? oder: Der Streit um das Urheberrecht und seine Vergütung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5778857/&quot;&gt;&lt;b&gt;Die neue Gruner und Jahr Story oder: Von Gruner und Jahr zu Anzeigen und Spar&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5293450/&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fall Susanne Klatten und die Presse&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5304589/&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fall Susanne Klatten-eine Nachlese&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>onlinedienst</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 onlinedienst</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-20T14:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5778857/">
    <title>Die neue Gruner und Jahr Story oder: Von Gruner und Jahr zu Anzeigen und Spar</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5778857/</link>
    <description>&lt;b&gt; Dr. Alexander von Paleske&lt;/b&gt; - In den letzten Wochen kamen drei Meldungen über den Ticker, die für den Qualitätsjournalismus und die Beschäftigten des traditionsreichen Verlagshauses Gruner und Jahr in Hamburg offenbar wenig Gutes erwarten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gruner und Jahr ist nicht irgendein Verlag, sondern gibt allein in Deutschland  40 Zeitschriften heraus,  darunter GEO, STERN, BRIGITTE und  ART.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am SPIEGEL hält das Verlagshaus einen Anteil von 25%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1042346/Gruner-Jahr-wird-zum-Dienstleister.html&quot;&gt;Meldung 1&lt;/a&gt;:  Gruner und Jahr- Vorstandsvorsitzender Bernd                       &lt;br /&gt;
Buchholz kündigt einen radikalen Umbau                       &lt;br /&gt;
angesichts der Medienkrise an, der in drei Stufen                       &lt;br /&gt;
erfolgen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.presseportal.de/pm/20129/1426224/new_business&quot;&gt;Meldung 2&lt;/a&gt; : Gruner und Jahr startet ein  Gesundheitsheft mit                       &lt;br /&gt;
Millionenauflage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://meedia.de/nc/details/article/gj--outsourcing-der-schlussredaktionen_100021236.html&quot;&gt;Meldung 3&lt;/a&gt; : Schlussredaktionen der Gruner und Jahr Medien                       &lt;br /&gt;
sollen angeblich an andere Dienstleister                       &lt;br /&gt;
ausgelagert  werden         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Meldungen haben auf den ersten Blick  gar nichts miteinander zu tun, bei  näherem Hinsehen  aber doch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dichtmachen, Verkaufen  und Sparen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Gruner und Jahr-Vorstand  Buchholz plant  offenbar Zeitungen und Zeitschriften, die nicht den vom Verlag gesetzten Rentabilitätsansprüchen entsprechen, dichtzumachen oder zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solchen, denen eine profitable Ueberlebenschance zugetraut wird, werden  offenbar einem radikalen Sparkurs unterworfen, das haben die Financial Times Deutschland und andere bereits zu spüren bekommen.  Darunter fällt wohl auch das Auslagern von bestimmten Redaktionstätigkeiten, wie zum Beispiel die Schlussredaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Eine Expansion in die Abhängigkeit  oder: ein Verlagshaus auf Abwegen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das  Gruner und Jahr Verlagshaus plant gleichzeitig eine Expansion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist ja sehr erfreulich, könnte man denken. Für neue redaktionelle Ideen sollte man immer aufgeschlossen sein, zum Beispiel den investigativen Journalismus auszudehnen, angesichts des Aufdeckungsbedarfs an so vielen Skandalen und Skandälchen, von der Finanzkrise über Mitarbeiterüberwachung bis zur Politikerbestechlichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit gefehlt, die Offensive geht in eine ganz andere Richtung: Die Redaktionen sollen &lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/html/artikel/1242833539423.shtml&quot;&gt;Firmenzeitungen entwerfen &lt;/a&gt;und Auftritte von Firmen auf Messen vorbereiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verlagshaus als Firmen-Dienstleister, oder sollte man besser sagen:  auf Abwegen?&lt;br /&gt;
Denn damit sind &lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/html/artikel/1242833539423.shtml&quot;&gt;Konflikte&lt;/a&gt; mit dem Rest des investigativen  Journalismus sozusagen vorprogrammiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rücksichtnahmen auf Kunden, die dort ihre Firmenzeitungen herstellen lassen und es natürlich überhaupt nicht gerne sehen, wenn sie von einer anderen Postille des Verlagshauses in die Zange genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Es kommt noch schlimmer&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Um die Sache  offenbar auf die Spitze zu treiben, soll ein Gesundheitsmagazin den Printmedien wie STERN, GEO, BRIGITTE und anderen beigelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen gute Gesundheitsinfo ist ja nichts einzuwenden, aber dieses Blättchen Pardon: Magazin  soll sich aus Pharmawerbung finanzieren, möglicherweise damit auch anderen Journalen mit seinen Gewinnen in harten Zeiten unter die Arme greifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man möchte nur den Kopf schütteln. Der STERN hat oft genug die Pharmaindustrie zu Recht attackiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass in dem Gesundheitsmagazin wenig Pharma-Kritisches zu finden sein dürfte, damit darf man rechnen.  Dass das Geschrei der Magazinjournalisten über geplante Reportagen des STERN  gegen  die Pharmaindustrie gross sein dürfte, versteht sich von selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei dieser von Vorstand Buchholz angesagten Verlagspolitik  kann man sich unschwer vorstellen, wie diese Auseinanderstzungen dann entschieden werden dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es drängt sich der Eindruck  eines erbärmlichen Abschieds von einer  einst durch  Richard Gruner, Gerd Bucerius und John Jahr sen. geprägten Verlagspolitik auf. &lt;br /&gt;
Insbesondere,  aber nicht nur,   Gerd Bucerius ein     Ueberzeugungstäter  für den der Journalismus an erster und der Gewinn an zweiter Stelle standen.&lt;br /&gt;
Jahrelang hatte er die verlustbringende ZEIT  zunächst aus seiner Privatschatulle und dann aus den Einnahmen des STERN finanziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie Hohn für die Zukunft klingen die Worte des Vorstands Buchholz in seinem letzten Jahresbericht:  &lt;br /&gt;
&quot;Gruner und Jahr ist ein Medienhaus mit einer langen Tradition, hohen verlegerischen Ansprüchen  und Qualitätsbewusstsein.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war einmal, möchte man fast meinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5776089/&quot;&gt;&lt;b&gt;Darfs ein bisschen weniger sein? Oder: Neues zum Niedergang des Qualitätsjournalismus&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5693284/&quot;&gt;&lt;b&gt;Untergang des Qualitätsjournalismus? - oder: Josef Joffe und seine Albträume&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5160373/&quot;&gt;&lt;b&gt;Josef Joffe und das Gespenst des drohenden Todes der Tageszeitungen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5413386/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4145585/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rupert Murdoch - Citizen Kane in der Aera der Globalisierung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5651621/&quot;&gt;&lt;b&gt;Alles frei? oder: Der Streit um das Urheberrecht und seine Vergütung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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    <dc:creator>onlinedienst</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 onlinedienst</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-22T20:18:00Z</dc:date>
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    <title>Darfs ein bisschen weniger sein? Oder: Neues zum Niedergang des  Qualitätsjournalismus</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5776089/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dr. Alexander von Paleske&lt;/b&gt; - In Wolf Schneiders Buch Die Gruner und Jahr Story aus dem Jahr 2000 findet sich eine Begebenheit aus dem Jahre 1993.&lt;br /&gt;
Der Weltkonzern Unilever  verhängte 1993 einen Anzeigenboykott  gegen den STERN, weil er sich über eine Geschichte in der Zeitschrift GEO, auch aus dem Hause Gruner und Jahr, wie der STERN,  geärgert hatte. Titel :Du darfst nicht alles glauben &lt;br /&gt;
Viermal hatte der GEO-Autor den Namen UNILEVER genannt. In einem fürchterlichen Verriss der Light Food Mode  der grandiosen Erfindung das Sattwerden teurer zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  damalige Chefredakteur der GEO, Funk, wurde zu dem Gruner und  Jahr Vorstand  Schulte- Hillen gerufen, der nach einer kurzen Diskussion  Stimmt die Geschichte? und neuerlichem Lesen des Artikels  in meckerndes Lachen ausbrach Wenn wir uns solche Geschichten nicht mehr leisten können, dann macht das Geschäft keinen Spass mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zunehmende Abhängigkeiten&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Man muss sich  ernsthaft fragen,  ob  ein  Verleger heute auch in vergleichbarer Lage in ein meckerndes Lachen ausbrechen würde. Man muss das vielmehr ernsthaft bezweifeln. Denn die Abhängigkeit der Printmedien  ist nicht nur grösser geworden, sondern die Printmedien sind offenbar bereit, von  den  hehren Prinzipien des Journalismus gewaltige Abstriche zu machen, nur um den Anzeigenkunden zu Diensten zu sein. Das kann nicht gutgehen. &lt;br /&gt;
In mehreren Artikeln haben wir uns bereits mit dem  Niedergang des Journalismus in den Printmedien beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Weniger Journalisten pro Printmedium die Stück für Stück zu Contentmanagern werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Investigativer Journalismus die Ausnahme, zu zeitaufwändig und zu kostspielig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Schliessung von Auslandsbüros und Rückgriff auf Nachrichtenagenturen und das Internet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Vermeidung der Verprellung von Anzeigenkunden durch Artikelabschwächung oder Fallenlassen von Artikeln, die Anzeigenkunden missfallen  könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Der letzte Hit: Sonderwerbeformen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zu dieser langen Liste  des Abschieds vom Qualitätsjournalismus kommt jetzt ein weiterer Kniefall vor den Anzeigenkunden hinzu:   Sonderwerbeformen, Anzeigen, die  wie  journalistische Artikel aufgemacht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem  Artikel hat sich nunmehr auch die ZEIT des Themas angenommen,Nichts ist unmöglich,  ZEIT 24 vom  4. Juni , S.27 von Goetz Hamann und Anna Marohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SPIEGEL, ZEIT, FOCUS  und andere Printmedien  druckten Anzeigen, die journalistischen  Artikeln zum Verwechseln ähnlich   und nicht sofort  klar als Anzeigen zu erkennen waren bzw. fügten  Dossiers  bei,  die erst auf den dritten Blick als Anzeigen zu identifizieren waren&lt;br /&gt;
Ganz abgesehen von den Artikeln, die Objektivität im Hinblick auf  Anzeigenkunden vermissen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Anzeigen und Märchen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Anzeigen in den Medien  lenken die Aufmerksamkeit auf ein Produkt, die dazu gelieferte Information wird von den Lesern in der Regel als das angesehen, was sie ist: Marktschreierei ohne substantiellen  Informationswert, eben eine Produktpromotion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem soll jetzt Abhilfe geschaffen werden, durch Anzeigen, die wie Artikel aussehen, aber keine sind. Scheinbare Objektivität durch Täuschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar reichte es den  inserierenden Firmen nicht mehr, bloss in bunten Farmen präsent zu sein, die Sauce  der Scheinobjektivität musste   noch darüber gegossen werden. Offenbar sehen viele Medien darin den einzigen Ausweg,  Anzeigenkunden, die reihenweise in das Internet abwandern, bei der Stange zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Niedergang des Qualitätsjournalismus und der Niedergang der Printmedien wird dadurch nicht aufgehalten, sondern vielmehr beschleunigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Printmedien verkommen tendenziell zu Anzeigenblättern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass selbst Medien wie SPIEGEL und ZEIT   sich nicht scheuen, zu  Sonderwerbeformen zu greifen, ist ein Skandal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5693284/&quot;&gt;&lt;b&gt;Untergang des Qualitätsjournalismus? - oder: Josef Joffe und seine Albträume&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5160373/&quot;&gt;&lt;b&gt;Josef Joffe und das Gespenst des drohenden Todes der Tageszeitungen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5413386/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4145585/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rupert Murdoch - Citizen Kane in der Aera der Globalisierung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5651621/&quot;&gt;&lt;b&gt;Alles frei? oder: Der Streit um das Urheberrecht und seine Vergütung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5293450/&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fall Susanne Klatten und die Presse&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5304589/&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fall Susanne Klatten-eine Nachlese&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>onlinedienst</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 onlinedienst</dc:rights>
    <dc:date>2009-06-21T13:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5693284/">
    <title>Untergang des Qualitätsjournalismus?  - oder: Josef Joffe und seine Albträume</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5693284/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dr. Alexander von Paleske&lt;/b&gt;  -  Der ZEIT- Mitherausgeber Josef Joffe leidet offenbar an Schlafstörungen. Schuld sind die Albträume die ihn quälen, die Albträume vom Untergang der Tageszeitungen und mit ihnen der angebliche Untergang des Qualitätsjournalismus  (ZEIT 18 vom 23.4.2009 Seite 12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist nicht das erste Mal, dass Josef  Joffe uns über diese, seine Albträume, berichtet. Der Aufhänger ist diesmal die &lt;i&gt;New  York Times &lt;/i&gt;(NYT), das Flaggschiff des Qualitätsjournalismus in den USA,  die in Schwierigkeiten steckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Teil sind die Probleme bei der  NYT hausgemacht, wie der Kauf der Herald Tribune, zum Teil aber sind sie strukturell  bedingt, also Probleme, welche allen  Printmedien gegenwärtig zu schaffen machen, darüber hatten wir mehrfach berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joffes  Ausweg:  Den Netznomaden, wie er die Internetsurfer nennt, muss irgendwie Geld abgenommen werden. In der gleichen Ausgabe der ZEIT auf Seite 1 schreibt Susanne Gaschke wieder einmal über die Internet Piraterie und sieht den professionellen Journalismus durch den Jedermann-Journalismus wie sie den Bürgerjournalismus  abfällig nennt, bedroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Zukunft einer Illusion?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Den Gegegenpol zu diesem Gejammere vertritt &lt;a href=&quot;http://www.shirky.com/weblog/&quot;&gt;Clay Shirky &lt;/a&gt;in seinem Essay Newspapers and thinking the unthinkable&lt;br /&gt;
Sein Credo ist Wir brauchen Journalismus  und meint damit guten Journalismus  nicht Zeitungen.  Den Zeitungen und ihren Verlegern wirft er illusionäre Träume vor, eine Revolution sei im Gange, und das Alte gehe zugrunde, bevor etwas Neues enstanden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer hat recht?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Tasache ist, dass es richtig unabhängigen Journalismus, also wirklichen Qualitätsjournalismus, der Rücksicht auf nichts anderes als die Wahrheit  nimmt, nur in der Minderzahl  gibt. Tendenz: weiter fallend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Masse der Journalisten sitzt eingepfercht zwichen ihrem Ethos  einerseits und den Vorgaben der Herausgeber andererseits. Qualvoller Journalismus, nicht Qualitätsjournalismus ist das, was sich dann abspielt. Noch dazu schlechter und schlechter bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Vorgaben der Veleger und deren Chefredakteuren gehört:  Bringt, was die Auflage hochtreibt, und das ist oftmals mehr Sensation als Qualität und achtet darauf, dass uns die Werbekunden nicht weglaufen. Ausserdem  folgt der politischen Linie des Blattes (Meinungsjournalismus). Besonders schlimme Beispiele  hierfür sind    Rupert Murdoch mit seinen  Apparatschicks  und seinerzeit Axel  Springer, auch wenn Joffe uns zu suggerieren versucht, Murdochs &lt;i&gt;Wall Street Journal &lt;/i&gt; recherchiere tiefer und sei besser redigiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängigen Qualitätsjournalismus hat es bei Murdoch noch nie gegeben und wird es wohl - nach den bisher gemachten Erfahrungen - auch in derZukunft nicht geben. Dieser Murdoch-Journalismus verdient es nicht, aufrechterhalten zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Druckerpresse unter Druck&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es besteht  kein Zweifel, dass die Printmedien  unter Druck stehen, wir haben uns mehrfach damit beschäftigt, die Tagespresse mehr als die Wochenpresse die vorerst  jedenfalls weitgehend  verschont  ist . Aber sind die Tageszeitungen denn wirklich eine absolute Notwendigkeit, anders: Kann es  guten Journalismus nur mit den Printmedien geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Printmedien waren seinerzeit eine Notwendigkeit, weil anders der Transport der Ware Nachricht gar nicht möglich war. Das änderte sich erst teilweise mit der Einführung von Rundfunk und Fernsehen, weil nun andere Transportmedien der Nachricht neben die Printmedien traten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Printmedien hatten, bevor das Internet auf den Plan trat, wie auch  Fernsehen und  Radio exklusiven Zugang zu den Nachrichtenagenturen wie DPA, UPI, AP, AFP, XINHUA, TASS etc.&lt;br /&gt;
Wer also Zugang zu ausführlicheren Informationen haben wollte, war auf die Printmedien absolut angewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Damit ist es nun vorbei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bei den Printmedien ist die gedruckte Ausgabe  der Transporteur. Die Nachricht bzw. Info ist die eigentliche Ware, das wird leider zu oft vergessen und stattdessen das Printmedium mit der Ware gleichgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachricht und selbst die gut recherchierte Reportage kosten nur einen Bruchteil dessen, was die die Printmedien letztlich verschlingen. Angefangen mit der Baumfällerei, Herstellung des Papiers,   dem Druck und schliesslich noch dem Transport der Printmedien  zum Kiosk oder Endverbraucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann  aber doch nicht angehen, dass mit der  Verpackung das Geld verdient wird, nicht aber mit der Ware. Das hat noch nie auf Dauer funktioniert in der Massengesellschaft. Das ändert sich sofort, wenn es billigere und einfachere vor allem aber auch schnellere Verpackungs-und Transportmöglichkeiten gibt.&lt;br /&gt;
Die hat nun das Internet geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also,  statt der  von Joffe zitierten Kutschen nun die Automobile.&lt;br /&gt;
Umgekehrt konnte sich der Bürger  nur über Leserbriefe  - oder am Hyde Park Corner  Gehör, sehr begrenztes Gehör, verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auch das ist vorbei&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Hyde Park Corner ist ins Internet gewandert. Jeder kann sich Gehör verschaffen. Mit Relevantem und mit Blödsinn. Das Internet hat die Kosten der Veröffentlichung ins Bodenlose fallen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun haben fast alle Zeitungen mittlerweile ebenfalls den Gang ins Internet angetreten, kostenfrei für den Besucher,weil sich nur bei Kostenfreiheit anständige Besucherzahlen herstellen lassen.&lt;br /&gt;
Die Hoffnung: Eines Tages auch dort  durch Werbung  -  Geld zu verdienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem kann man Artikel, die es nicht schafften, in die Printausgabe &quot;gehoben&quot; zu werden -  und in Spitzenmedien wie z.B. dem &lt;i&gt;Spiegel &lt;/i&gt; landeten viele, selbst gute Artikel im Papierkorb -  on-line abladen. Weniger Frustration für den oder die RedakteurIn, da wenigstens eine begrenzte Oeffentlichkeit  den Artikel lesen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hoffnung auf grossartige Werbeeinnahmen ist eine Täuschung. Mit dem drastischen Fall der Kosten für die Herstellung  fallen ebenfalls auch die Einnahmen durch die Werbung ins Bodenlose. Nur durch exzessive Massen an Besuchern (siehe Google) lässt sich im Internet richtig Geld verdienen. Nicht aber durch die an Zahlen vergleichbar bescheidenen Besucher von On-Line Präsentationen der Printmedien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die zweite Hoffnung, dass sich nämlich über den Online-Auftritt die Besucher animieren lassen, nun auch die jeweiligen Printmedien zu kaufen, ist eine grobe Täuschung. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall. Viele ehemals regelmässige Käufer von Printmedien surfen stattdessen  kostenfrei  und schneller. Und sie  lesen auch nur das, was sie interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet gibt es keine Treue, genausowenig wie es die im  Fernsehen gibt. Surfing  Internet ist angesagt. Und wo ein interessanter Kiosk steht, wird angehalten, heute hier und  morgen da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie wird es weitergehen?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nach dem Absturz wird es  sicherlich eine Neuorientierung geben.&lt;br /&gt;
Es wird drastisch weniger Printmedien geben, aber es wird sie wohl weiter geben. Aber nur dann kann mit ihnen Geld verdient werden, wenn sie über die tägliche Nachricht hinaus spannende Reportagen und gute Essays bringen, die sich nicht im Internet finden. Bei den reinen Nachrichten  wird das Internet nicht zu schlagen sein,   abgesehen von den exklusiven Lokalnachrichten - . Zeitungen, die bloss noch aus Contentmanagern bestehen, denen dürfte alsbald die Stunde  schlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef Joffe mag träumen vom Geld den Nomaden abnehmen.  Bis auf weiteres kann davon keine Rede sein. Und er muss selbst aufpassen. Der Abzug von kostenträchtigen stationären Korrespondenten, wie beispielsweise Bartholomäus  Grill aus Südafrika und der Ersatz durch preiswertere sogenannte Brennpunktreporter, die von Brennpunkt zu Brennpunkt tingeln, könnte sein Blatt  DIE ZEIT auf die Dauer erheblich unattraktiver machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5160373/&quot;&gt;&lt;b&gt;Josef Joffe und das Gespenst des drohenden Todes der Tageszeitungen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5413386/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4145585/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rupert Murdoch - Citizen Kane in der Aera der Globalisierung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5651621/&quot;&gt;&lt;b&gt;Alles frei? oder: Der Streit um das Urheberrecht und seine Vergütung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5293450/&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fall Susanne Klatten und die Presse&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;/&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5304589/&quot;&gt;&lt;b&gt;Der Fall Susanne Klatten-eine Nachlese&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>onlinedienst</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 onlinedienst</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-10T13:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5651621/">
    <title>Alles frei? oder: Der Streit um das Urheberrecht und seine Vergütung</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5651621/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dr. Alexander von Paleske&lt;/b&gt; -  Zur Zeit überschlagen sich die Publikationen über die Enteignung des geistigen  Eigentums durch das Internet .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/15/Google&quot;&gt;Susanne Gaschke  &lt;/a&gt;Auf dem Rücken des Autors  ZEIT 15/2009 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2009/16/C-digitales-Publizieren&quot;&gt;Christoph Droesser &lt;/a&gt; Das Denken ist frei ZEIT 16/2009 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/595/463206/text/&quot;&gt;Marek Lieberberg &lt;/a&gt; Das wollt ihr nicht wirklich    Südeutsche Zeitung  30.3.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2009/07/google-buchsuche&quot;&gt;Jan Free &lt;/a&gt;- Ein Bibliothekar namens Google  ZEIT- Online 26.2.2009&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was steckt dahinter?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Google will jedes einmal  auf der Erde erschienene Buch einscannen und  damit der Welt zugänglich machen etwa 7 Millionen sind das. Kostenfrei versteht sich.Moon shot  heisst  das Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt wie ein Meilenstein,  wie damals die Landung auf dem Mond im Jahre 1969.  Globale Demokratisierung des Wissenszugangs ist es  allemal, weil nun von jeder Ecke des Planeten - Internetzugang vorausgesetzt - auf jedes Buch zugegriffen werden kann. Google wird zur Megabibliothek.&lt;br /&gt;
Allerdings ignorierte Google offenbar die Urheberrechte.  Wie sehen die Interessen aus? Welche sind schützenswert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Zuerst Google&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Google ist kein barmherziger Samariterverein sondern eine auf  Profit ausgerichtete Aktiengesellschaft, der es darum geht, noch mehr Besucher auf seine Seiten zu locken und immer wieder zu locken und dabei über die dort angebotene Werbung Geld zu verdienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mittel  ist die Information, die über Google erhältlich ist, und wie bei jedem Rohstoff, der in den Produktionsprozess eingeht, möchte der Unternehmer ihn so billig wie möglich bekommen, am besten kostenlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je mehr Information, umso mehr Besucher, umso mehr Werbung, umso mehr für die pro Besucher bezahlte Werbung, so  ist die sehr erfolgreiche Formel  des Google Einkommens.&lt;br /&gt;
Und da geistige  Ware, einmal publiziert,  in jeder halbwegs anständigen Universitätsbibliothek oder in Deutschland in der Deutschen Bibliothek praktisch kostenfrei erhältlich ist, ist es hier allemal einfacher als bei der Herstellung von nichtgeistigen Produkten, deren Rohstoffe  nicht nur bezahlt, sondern auch noch zu der Fabrik transportiert  und als  fertige Ware wieder ausgeliefert werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nun die Produzenten geistiger  Ware&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Allerdings treffen mit der Veröffentlichung auf Google  gegensätzliche Interessen aufeinander, nämlich der Schutz des geistigen Eigentums durch das Urheberrrecht, in gewisser Weise dem  des Patentrechts bei  techischen Erfindungen vergleichbar , mit den Interessen von Google. Bei den Urhebern  gibt es  allerdings auch wieder unterschiedliche Interessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sind zum einen diejenigen, welche   eine breitestmögliche Verbreitung ihres  geistigen  Eigentums anstreben,  mit oder gegen Entgelt,  das spielt bei ihnen keine Rolle. Zu dieser Gruppe gehören Wissenschaftler mit ihren (nichttechnischen) Publikationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler sind im Regelfall angestellt in Universitäten oder Forschungslaboratorien. Ihr akademisches Weiterkommen  hängt von der Zahl der Publikationen  ab: Publish or Perish,  und zwar in Top- Journals.  Im Medizinbereich  z.B. der LANCET, das New England Journal of Medicine etc..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur eine lange  Publikationsliste schafft die Vorraussetzungen für den Karrierefortschritt. Sie liefern ihre wissenschaftlichen Ergebnisse zur Publikation in der Regel  kostenlos an die Publikationsorgane ab, die  Bezahlung bzw. der Gewinn besteht in der Veröffentlichung . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Journals wie der LANCET  akzeptieren weniger als 10% der eingereichten Originalarbeiten zur Veröffentlichung nachdem sie einen rigorosen Prozess , das sogenannte Peer Review, also die Beurteilung durch andere Wissenschaftler durchlaufen haben. Entsprechend hoch angesehen sind dann die Veröffentlichungen in diesen Top- Journals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verlage, die diese Journals herausgeben, vedienen umgekehrt sehr ordentlich daran. Sie haben kein Interesse, dass Google diese in  Journals veröffentlichten Arbeiten kostenlos publiziert. Z. B. Elsevier, der Verlag, in dem auch der LANCET erscheint, machte  im vergangenen Jahr einen Umsatz von 6 Milliarden Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier decken sich also  nicht notwendigerweise  Verlagsinteressen  mit Autoreninteressen (siehe hierzu auch &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access&quot;&gt;Open Access&lt;/a&gt;&quot;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Leben vom Publizieren&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe von Produzenten geistiger Ware , und dies ist die weitaus grösste Gruppe,  lebt ganz oder teilweise von den Einkünften aus dem Verkauf der  Publikationen. Hierher gehören Journalisten, Künstler,und  Buchautoren. Die wollen ihre Publikation als Bücher oder in Zeitungen/Zeitschriften  bzw. als CDs  verkauft sehen. Denn anders als die Wissenschaftler, haben sie in der Regel keine feste Anstellung. Die  Einkünfte dieser Gruppe würden wegfallen, jedenfalls dann, wenn die Medien wie Bücher und CDs noch im  Handel sind, aber bei Google bereits  kostenlos heruntergeladen werden können. Hier decken sich also Autoreninteressen und Verlagsinteressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Aufkommen des Internets gab es diese Probleme im Buchsektor nicht, von den Raubkopien  in der Hochzeit der 68er Studentenbewegung  einmal abgesehen, die jedoch niemals eine echte Gefährdung des Urheberrechts darstellte. Allerdings gab es weltweit bereits einen Markt an Raubkopien von Musik-CDs und Filmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Google und der Fortschritt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Google kann mit seinem Vorgehen auf der Welle des Fortschritts reiten. Wer die Veröffentlichung bei Google nicht will und sich dabei auf das Urheberrecht beruft, der muss sich oftmals dem Vorwurf der Fortschrittsfeindlichkeit aussetzen.&lt;br /&gt;
Dabei ist Google offensichtlich nach dem Prinzip vorgegangen &quot;Es ist alles erlaubt, es sei denn, jemand wehrt sich&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur hat dies mit Fortschrittsfeindlichkeit so viel zu tun wie die Hamburger Hochbahn mit dem Urheberrecht. Vielmehr geht es  für Google um den kostenlosen Zugriff oder billigstmöglichen Zugriff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Ware hat ihren Preis, das ist das Prinzip, das Google bei den Büchern aus den Angeln hob, indem es ganze Bibliotheken einscannte. Ein Gerichtsverfahren in den USA war die Folge, das  mit einem Vergleich endete, der aber  noch von einem Gericht abgesegnet werden muss. Google muss nun zahlen, etwas, was bei Patenten eine Selbstverständlichkeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sind die Konsequenzen  der Kostenfreiheit klar:  Wenn mit einer Publikation kein Geld verdient werden kann, wird sie auch nicht publiziert, jedenfalls dann nicht, wenn der/die AutorIn von diesen Einkünften abhängig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Internet - Schöne Welt der Kostenfreiheit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Nun hat das Internet eine Kultur der Kostenfreiheit geschaffen.&lt;br /&gt;
Natürlich, Wikipedia  ist kostenlos, weil  die Wikipediagemeinde  kostenlos arbeitet, aber nur, weil Wikipedia selbst nichts verdient sondern von Spenden lebt, eine Art globaler gemeinnütziger Verein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Wikipedia eine Aktiengesellschaft a la Google wäre, dann würden  wohl nur wenige ihr  Wissen beisteuern. Das bisherige Scheitern von Google- Knol belegt dies nur allzu deutlich.&lt;br /&gt;
Insofern ist Wikipedia als Wohltätigkeitsverein kaum  mit der Google AG vergleichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Blogger und andere&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Auch die Blogger, Bürgerjournalisten und solche, die sich dafür halten  sind Freizeitveröffentlicher. Es geht diesem Personenkreis  oftmals um die Ehre durch Bekanntwerden. Sie gehören mehr in die Gruppe der (allerdings meist eigennützigen)  Wohltätigkeitsvereine. Sie  können von den Blogs nicht leben, sehen diese entweder als Durchgangsstadium zur vollen Journalistentätigkeit, als Praktikantenjahre oder als Ueberbrückungsjahre  an, um auf sich aufmerksam zu machen,  als pure Freizeitbeschäftigung,  oder um das Herstellen von Gegenöffentlichkeit, wie bespielsweise Indymedia, Counterpunch und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Exkurs: Zeitungen im Internet&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zeitungen sind mittlerweile ebenfalls ganz oder teilweise im Internet kostenfrei zu  lesen. Die damit verbundenen Erwartungen auf Einkommen durch Werbung haben sich aber bisher nicht erfüllt und werden sich wohl auch nicht erfüllen. Dass die Printausgaben durch den Internetauftritt  letztlich ihre Printauflage steigern, wie die Zeitungsverlage erhoffen muss man ernsthaft bezweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet führt aber dazu, dass ein Teil der die Printmedien  an Attraktivität verlieren. In den USA hat das &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/US-Traditionszeitung-erscheint-nur-noch-im-Netz--/meldung/134702&quot;&gt;Zeitungssterben&lt;/a&gt; begonnen. Print- Ausgaben von  Seattle Post Intelligencer,  Denver Chronicle  und Bostoner Christian Science Monitor  eingestellt, Los Angeles Times  gefährdet, und &lt;a href=&quot;http://www.cnbc.com/id/30143670&quot;&gt;räumt die ganze Seite 1&lt;/a&gt; für Anzeigenwerbung.  New York Times  finanziell in der Bredouille und zum Verkauf des Verlagsgebäudes gezwungen. Wir haben uns bereits mehrfach damit beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Printmedien versuchen durch Einschränkung des Journalistenstabes und Rückgriff auf im Internet erhältliche Informationen statt eigener  Recherche einfach so weiterzuwursteln wie bisher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wie sollte also der Konflikt  gelöst werden? &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Antwort liegt darin, dass , wie bereits ausgeführt, auch für Google jede Ware ihren Preis haben muss, der auszuhandeln ist. Allerdings würden  selbst mittlere Verlage kaum die Prozesskosten gegen Google tragen können. Hier sind Regierungen gefragt, das  Urheberrecht auch international durchzusetzen, wie es bereits bei Patenten selbstverständlich ist.&lt;br /&gt;
So hat   Marek Lieberberg recht, wenn er   klare rechtliche Regelungen und deren Durchsetzung einfordert, die in eine faire Bezahlung einmünden, auch wenn  sein  Artikel in seinem groben Zuschnitt mehr einer Polemik gleichkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5102288/&quot;&gt;&lt;b&gt;Wird Wikipedia weggegoogelt?&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5160373/&quot;&gt;&lt;b&gt;Josef Joffe und das Gespenst des drohenden Todes der Tageszeitungen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5413386/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rettet Rupert Murdoch den guten Journalismus?&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4145585/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rupert Murdoch - Citizen Kane in der Aera der Globalisierung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5101069/&quot;&gt;&lt;b&gt;Ein Bankenskandal, die Presse und Wikipedia&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; alt=&quot;link&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; height=&quot;11&quot; width=&quot;15&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4749900/&quot;&gt;&lt;b&gt;Erlebnisse im Wikipedialand - ein persönlicher Erfahrungsbericht&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>onlinedienst</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 onlinedienst</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-18T15:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5562371/">
    <title>Regensburg-digital.de wusste sich gegen Rüstungsindustrie zu wehren</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5562371/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.regensburg-digital.de&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Aigner&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; - Ein Vergleich. Das ist das Ergebnis in der Auseinandersetzung &lt;a href=&quot;http://www.regensburg-digital.de/?p=1854&quot;&gt;Diehl ./. Stefan Aigner&lt;/a&gt; am 2. März 2009 vor dem Landgericht München I. Unsere Redaktion hat die vom Landgericht erlassene einstweilige Verfügung zugunsten von Diehl akzeptiert, um die wirtschaftliche Existenz von regensburg-digital.de nicht zu gefährden. Diehl hat daraufhin die Klage zurückgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://waffen-diehler.de&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;101&quot; alt=&quot;header&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/header.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Es nicht, ein kleines lokales Online-Magazin mit Drohgebärden einzuschüchtern.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grund zum Jammern? Nein! Den Verlauf des Verfahrens wollen wir nicht kommentieren (Wir verweisen auf den Pressespiegel unter&lt;a href=&quot;http://waffen-diehler.de/&quot;&gt; www.waffen-diehler.de&lt;/a&gt;). Den Ausgang werten Stefan Aigner und Rechtsanwältin Dr. Britta Schön  wenn auch mit einem weinenden Auge  als Erfolg für eine engagierte und wehrhafte Zivilgesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diehl dürfte klar geworden sein: Um die erwünschten euphemistischen Bezeichnungen für seine Mordwerkzeuge (taz) zur allgemeingültigen Regelung zu erheben und die Sprache von geschäfts- und imageschädigenden Begriffen zu säubern, reicht es nicht, ein kleines lokales Online-Magazin mit Drohgebärden einzuschüchtern. Dafür müsste der Rüstungskonzern dem Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit den totalen Krieg zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für sehr fundiert und der öffentlichen Meinungsbildung mehr als angemessen halten wir den Artikel von Andreas Zumach in der taz vom 02. März. Ob die ebenfalls von der taz gewählte Bezeichnung Mordwerkzeug als Meinungsäußerung oder Tatsachenbehauptung zu werten ist, überlassen wir den Durchschnittslesern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NGOs wie Handicap International oder das Bündnis Landmine.de, die sich seit Jahrzehnten für die Opfer jener Produkte engagieren, werden diesen Kampf auch weiterhin ohne sprachliche Einschränkungen führen. Ebenso Munitionsexperten, die sich nicht der Definitionshoheit von Diehl unterwerfen. Sie haben sich, ebenso wie engagierte Journalistinnen und Journalisten, Blogger und Menschen jeden Alters vor und hinter uns gestellt. Mit diesem Bewusstsein haben wir das Verfahren bestritten und konnten einen Vergleich akzeptieren, der für uns persönlich einen Maulkorb bedeuten mag, uns unsere Meinung aber nicht nehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema einer engen Verquickung zwischen Bundesregierung und Waffenindustrie, die humanitäre Interessen den wirtschaftlichen unterordnen, erreicht zunehmend den Durchschnittsleser. Dazu haben wir einen Beitrag geleistet. Was will Journalismus mehr? Es bleibt abzuwarten, ob Diehl weitere Medien, NGOs und Experten verklagt. Wir alle werden uns zu wehren wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;senden&quot; width=&quot;19&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.regensburg-digital.de&quot;&gt;&lt;b&gt;Stefan Aigner ist Herausgeber von www.regensburg-digital.de&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2009-03-05T19:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5540199/">
    <title>Wie linke Medien aus der Krise Kapital schlagen  oder auch nicht.</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5540199/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/639305/main&quot;&gt;&lt;b&gt;Felix Werdermann&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; - Alternativen sind gefragt, gerade in Krisenzeiten. Eigentlich  so müsste man meinen  ein Glücksfall für linke Medien. Denn wenn jemand Alternativen präsentieren kann, dann sind sie es. Trotzdem profitieren sie nicht von der Krise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Täglich kommen neue Meldungen über die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Täglich verschärft sich die Situation. Und täglich steigt das Bedürfnis, die Krise zu verstehen und Alternativen zu kennen. Dennoch schaffen es die linken Medien nicht, aus der Krise Kapital zu schlagen. Die Auflagenzahlen stagnieren. Zumindest in dem Punkt sind sich die Diskutanten einig. Sie müssen es wissen, denn auf dem Podium sitzen die Ex- und Chefredakteure der linken Zeitungen in Deutschland: taz, Neues Deutschland, Frankfurter Rundschau und Freitag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;177&quot; alt=&quot;lima&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/lima.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Linke Medienakademie lädt zur Diskussion&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingeladen hatten die &lt;a href=&quot;http://www.linke-medienakademie.de/&quot;&gt;Linke Medienakademie&lt;/a&gt; und die &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/zeitung/genossenschaft/&quot;&gt;Genossenschaft der Tageszeitung taz&lt;/a&gt;. Das taz-Café unter den Redaktionsräumen der taz ist gut gefüllt, alle Stühle sind besetzt; einige Menschen stehen am Tresen, an dem mittags die taz-Redakteurinnen und Redakteure ihr Mittagessen bestellen. Im Publikum sind hauptsächlich Journalistinnen und Journalisten  Leute, die tagtäglich mit linken Medien zu tun haben oder den Anspruch haben, linken Journalismus zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wir haben es immer schon gewusst und gesagt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Am Donnerstagabend geht es um die Krise. Betroffen sind vor allem die Medien, die sich größtenteils aus Anzeigen finanzieren. Bei linken Medien ist das anders. Aber auch wenn sie nicht so sehr unter der Krise leiden, profitieren sie auch nicht von ihr. Warum, das weiß auf dem Podium niemand so recht. Bascha Mika, langjährige Chefredakteurin der taz, wagt einen Erklärungsversuch: Man kommt schnell rechthaberisch daher, sagt sie. Man müsse sich sofort vom Standpunkt befreien: Wir haben es immer schon gewusst und gesagt. Dabei treffe dies manchmal durchaus zu  beispielsweise beim Klimawandel. Heute könne die taz mit Fug und Recht behaupten: Leute ihr habt was begriffen, was wir seit 29 Jahren erzählt haben  so lange gibt es die taz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und seit Anfang an macht die taz Erfahrung mit der Finanzkrise  allerdings im eigenen Hause: Ständig startet die taz neue Werbekampagnen, die Lesenden werden um Spenden gebeten  und immer heißt es, die taz stehe kurz vor dem Ende. Heute &lt;a href=&quot;http://30jahre.taz.de/2008/10/was-ist-denn-daran-neu/&quot;&gt;wirbt &lt;/a&gt;sie selbst damit: Wenn jemand fundiert über Finanzkrisen berichten kann, dann ja wohl wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Verbreitung und Ansehen steigt&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Neue Leserinnen und Leser hat die taz aber durch die Finanzkrise nicht gewonnen. Profitiert haben könnte sie dennoch  sagt zumindest Wolfgang Storz, ehemaliger Chefredakteur der &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/&quot;&gt;Frankfurter Rundschau&lt;/a&gt; (FR). Es sei ein Fehler, wenn wir Erfolg an der Auflage messen, sagt er. Rein wirtschaftlich definierten Erfolg  den kann man sich abschminken. Dafür könnten Texte aus linken Medien stark verbreitet werden und viel bewirken. Dadurch steige auch das Ansehen der Autorin oder des Autors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jürgen Reents, Chefredakteur beim &lt;a href=&quot;http://www.neues-deutschland.de/&quot;&gt;Neuen Deutschland&lt;/a&gt; (ND), hält dagegen: Die Auflage müsse ein Gradmesser für den Erfolg der Zeitungen sein. Ohne Geld stelle sich die Frage, ob Qualitäts-Journalismus möglich ist. Doch Geld ist nicht alles: Das ND bezeichnet sich schließlich als sozialistische Tageszeitung. Wir betreiben meinungsorientierten Journalismus, sagt Reents. Dabei bemühe sich das ND stets um den Blick von unten und um das Aufzeigen von Alternativen zum Kapitalismus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich müsste das ND ist in Krisenzeiten eine gefragte Zeitung sein. Doch die Auflage geht seit Jahren zurück  viele Menschen lesen das ehemalige Zentralorgan der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) schon seit vielen Jahren, neue junge Leserinnen und Leser lassen sich kaum finden. Dabei sei das ND heute keinesfalls so staatstreu wie in DDR-Zeiten, beteuert Reents. Heute ist die Zeitung oppositionell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Zeitungen gehören in die Mitte&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die taz hingegen hat sich in die andere Richtung entwickelt: Alle Zeitungen sind ein Stück weit in die Mitte gerückt, sagt Chefredakteurin Bascha Mika. Da gehören sie auch hin, denn dort werden die Themen diskutiert. Storz, ehemaliger Chefredakteur der FR, sieht das kritischer: Natürlich sollten linke Medien in die Mitte, dadurch dass sie eine Vier-Millionen-Auflage haben  aber die inhaltliche Ausrichtung dürfe dafür nicht geopfert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für Storz zählen nicht nur Perspektive und Themengewichtung. Ein linkes Medium muss verständlich sein. Das kling banal, aber ich als Leser verstehe vieles nicht. Außerdem sollten linke Medien möglichst konkret berichten, zum Beispiel ob die Regierung ihr Anti-Krisen-Programm bei der Deutschen Bank abschreibt. Ich will wissen, was ist. Die Analyse sei die Hauptaufgabe linker Medien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antworten auf die Wirtschaftskrise sollen sie aber nicht liefern, das ist Aufgabe von Parteien und der Zivilgesellschaft. Sofort meldet Philip Grassmann fundamentalen Dissens an: Die Medien hätten ebenfalls die Aufgabe, Antworten zu geben, sagt der neue Chefredakteur der Wochenzeitung &lt;a href=&quot;http://www.freitag.de/&quot;&gt;Freitag&lt;/a&gt;. Man unterschätzt das Bedürfnis an Orientierung. Informationen alleine reichten nicht, linke Medien müssten auch sagen, was sie bedeuten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Bei der Finanzkrise herrscht Ratlosigkeit&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Bei der Finanzkrise scheint sich das allerdings schwierig zu gestalten. Hier herrscht auch in den linken Medien meist Ratlosigkeit. taz-Chefin Bascha Mika sagt: Eines der Hauptprobleme der Linken ist, dass sie zu oft glaubt, sie habe Antworten. Tatsächlich habe der Neoliberalismus verbrannte Erde hinterlassen: Linke Konzepte seien nicht weiterentwickelt worden. Jetzt müsse man das Brachland neu bestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wie? Jürgen Reents vom ND schlägt vor, Ressourcen zusammenzulegen. Für Fusionen seien die Zeitungen zwar zu verschieden, aber man könne darüber nachdenken, eine gemeinsame Online-Plattform einzurichten. Das sei ein Vorschlag, den wir in allen Zeitungen diskutieren sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mögliche Kooperationen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht hilft ja auch zunächst ein Austausch untereinander über mögliche Kooperationen. Bei den kleinen linken Zeitungsprojekten gibt es dafür die &lt;a href=&quot;http://www.linke-medienakademie.de/&quot;&gt;Linke Medienakademie&lt;/a&gt;. Dort können sich Macherinnen und Macher linker Medien kennen lernen, sich austauschen und voneinander lernen. Bei den großen Zeitungen müsste das doch auch möglich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; alt=&quot;senden&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/senden.gif&quot; width=&quot;19&quot; height=&quot;13&quot; /&gt;&lt;b&gt;Felix Werdermann&lt;/b&gt;, geboren 1988, lebt in Berlin und studiert dort Politikwissenschaft und Mathematik. Er ist in unterschiedlichen politischen Zusammenhängen aktiv und schreibt für verschiedene Zeitungen, u.a. für die Jugendzeitung &quot;&lt;a href=&quot;http://www.jugendzeitung.net/&quot;&gt;&lt;b&gt;utopia&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&quot;.</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2009-02-25T07:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5429066/">
    <title>Colin Freeman free!</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5429066/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;uk&quot; width=&quot;26&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/uk.gif&quot; /&gt;BOSASSO, Somalia, Jan 4 (Reuters) - Somali kidnappers have freed two journalists, Briton Colin Freeman and Spanish photographer Jose Cendon, a government official said on Sunday.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;The two European journalists were freed and they are now in a hotel in Bosasso, Puntland,&quot; said Muse Gelle Yusuf, a regional governor of Bari in the semi-autonomous northern Puntland area.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5374819/&quot;&gt;&lt;b&gt;Whiskey Tango Foxtrot: Telegraph Coddles Meo, Maintains Radio Silence on Freeman&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>sfux</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 sfux</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-06T21:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5413386/">
    <title>Rettet Rupert Murdoch  den guten Journalismus?</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5413386/</link>
    <description>&lt;b&gt;Dr. Alexander  von Paleske &lt;/b&gt;- Der Medienunternehmer Rupert Murdoch beschäftigt zur Zeit die Medien in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund: Murdochs erneuter Anlauf Deutschland zum Bezahlfernsehland zu machen, über den Sender Premiere, der offenbar vor dem Absturz stand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies interessiert uns allerdings weniger, vielmehr richtet  sich  unser Augenmerk auf die  Zukunft des Journalismus. Genauer gesagt: Auf dem unabhängigen Qualitätsjournalismus. Denn in der Wochenzeitung &quot;Die Zeit&quot; vom 11.12.2008 wird  von dem drohenden Untergang der Tageszeitungen in den USA berichtet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel stammt von der Journalistin   Eva C. Schweitzer. Titel : &quot;Schreiben das sich lohnt&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in zwei vorangegangenen &lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5379571/&quot;&gt;Artikeln&lt;/a&gt; haben wir die Herangehensweise dieser Wochenzeitung an das Problem kritisiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im jüngsten Artikel der Autorin Schweitzer zunächst dargestellt wird, welchen Auflagenrückgang die Tageszeitungen in den USA im letzten Jahr zu verzeichnen hatten - nämlich 4,6 Prozent - wird berichtet, wie auch die renommiertesten Tageszeitungen in den USA, wie etwa die WASHINGTON POST, CHICAGO TRIBUNE und die LOS ANGELES TIMES in finanziellen Schwierigkeiten stecken. Und sie werden nun noch einmal durch den rezessionsbedingten Rückgang im Anzeigengeschäft verschärft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Reichen als Retter&lt;/b&gt;?&lt;br /&gt;
Doch es besteht Hoffnung. Jedenfalls nach Auffassung der ZEIT: Die Reichen könnten sich als Wohltäter eine Zeitung leisten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Deutschland übertragen würde das dann wohl heißen: Frau Klatten, tun Sie Gutes. Kaufen Sie eine Tageszeitung, die ihnen zwar nur Verluste aber auf der anderen Seite viel Prestige einbringt. &lt;br /&gt;
Verständlich, dass eine solche Tageszeitung nichts über die dunklen Seiten der Quandts wie die AFA und das KZ Stoecken berichten würde  und natürlich auch nichts Negatives über BMW. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders lobenswertes Beispiel aus den USA wird Rupert Murdoch herausgehoben. &lt;br /&gt;
Murdoch? Der Mann, der bisher eher als Totengräber des unabhängigen Qualitätsjournalismus in Erscheinung trat. Hat sich hier jemand vom Saulus zum Paulus gewandelt? Im Artikel heißt es wörtlich: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Zur Überraschung vieler Beobachter ist auch einer in den Kreis der Milliardäre, die viel Geld in guten Journalismus stecken, getreten, den dort niemand vermutet hätte: Rupert Murdoch. Der Medienunternehmer hatte das Wall Street Journal vor einem Jahr übernommen und seither sogar neue Journalisten eingestellt.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Murdoch und der Qualitätsjournalismus&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Im Film &quot;&lt;a href=&quot;http://video.google.com/videoplay?docid=6737097743434902428&quot;&gt;Outfoxed&lt;/a&gt;&quot;wird nur allzu deutlich dokumentiert, dass Murdoch mit unabhängigem Qualitätsjournalismus noch  nie etwas am Hut hatte. Die Redakteure seiner Medien haben lediglich die Freiheit, die Linie umzusetzen, die er, seine &quot;Apparatschicks&quot; und   seine Chefredakteure vorgeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murdochs Eingriffe in die Redaktion ziehen sich wie ein roter Faden durch sein Verlegerleben, bis zum heutigen Tage. Das soll jetzt beim Wall Street Journal alles anders sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wall Street Journal, 1882 von den Finanzreportern Charles Dow und Edward Jones gegründet, war im Jahre 1981 die größte Zeitung in den USA. Die Bancroft Familie, Besitzer des WSJ seit Jahrzehnten, mischten sich nicht in die Redaktion ein. Selbst dann nicht, als der Gewinn fiel und die Aktie abstürzte. Die Auflage lag schließlich bei 2,1 Millionen, nach USA TODAY immer noch die zweitgrößte Zeitung der USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für 5,6 Milliarden Dollar  nahezu dem Doppelten des Marktpreises - kaufte Murdoch vor einem Jahr das Prestigeobjekt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der Familie Bancroft beim Verkauf verlangten und von Murdoch zugestandenen  Sicherungen, zu denen unter anderem ein unabhängiger Redaktionsausschuss (&quot;Special Committee&quot;) zählte und die journalistische Unabhängigkeit und Kontinuität erhalten sollten, wurden von Murdoch nach dem Kauf des WSJ bei der Bestellung eines neuen Chefredakteurs glatt übergangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bisherige Chefredakteur Marcus Brauchli wurde von Murdoch einfach herausgedrängt und durch Murdochs Spezi Robert Thomson ersetzt. Thomson hatte sich für Murdoch bereits bestens bewährt, als er die britische Times - einstmals durch Seriosität bekannt - durch Umwandlung in ein Boulevardblatt profitabel gemacht hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun gibt Thomson die Linie vor, der sich die Redakteure unterzuordnen haben. Von wegen &quot;Hochhalten des unabhängigen Qualitätsjournalismus&quot;. Den hat es bei Murdoch weder zu seiner Zeit in Australien noch bei der Times, der New York Post, dem Massenbaltt Sun und schon gar nicht bei FOX gegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so heißt es dann auch in einem Artikel der Schweizer Zeitung BILANZ vom 6. Juni 2008: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Als Pakt mit dem Teufel sahen viele (Redakteure) Murdochs Einstieg. Sie können ihren Job behalten, aber sie mögen ihn nicht mehr wie zuvor.&quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Murdoch bläst zum Angriff&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Murdoch greift mit der Änderung des Blattes, das jetzt über mehr Nachrichten, Sport und eine wöchentliche Magazinausgabe vefügt, auch die ehrwürdige NEW YORK TIMES an. Dies hat zumindest der neue Chefredakteur Thomson schon durchblicken lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Die New York Times wird nicht mehr der Standard des amerikanischen Journalismus sein&quot;, sagte Thomson an seinem ersten Arbeitstag. Jene liberale Zeitung, die immer wieder aufdeckte, wie Murdoch insbesondere mit seinem News-Channel &quot;Fox News&quot; übelste Meinungsmanipulation betrieb. Die NYT soll offenbar sturmreif geschossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Murdoch kann,  im Gegensatz zur NYT,  dank  seines immensen Reichtums mit dem WSJ durchaus auch eine längere Durststrecke ohne Gewinne problemlos überbrücken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und während das Wall Street Journal nach der Neuausrichtung der Auflage leicht zulegte, verlor die New York Times mehr als 3,8 Prozent an Auflage. An Wochenenden liegt der Verlust sogar bei fast 10 Prozent. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All das verschweigt der ZEIT- Artikel. Kein Ruhmesblatt also. Denn einen  solchen, oberflächlichen Journalismus, der jegliche Tiefe meidet, den finden wir inzwischen allzuoft in den Tageszeitungen. Er sollte eigentlich bei der Wochenzeitung  ZEIT nichts zu suchen haben. Eigentlich...!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail apaleske@gov.bw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4145585/&quot;&gt;&lt;b&gt;Rupert Murdoch - Citizen Kane in der Aera der Globalisierung&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5160373/&quot;&gt;&lt;b&gt;Josef Joffe und das Gespenst des drohenden Todes der Tageszeitungen&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;a href=&quot;http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/4964069/&quot;&gt;&lt;b&gt;US Wahlkampf: Medien-Tycoon Rupert Murdoch setzt auf Obama&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>onlinedienst</dc:creator>
    <dc:subject>medien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 onlinedienst</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-29T17:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5374819/">
    <title>Whiskey Tango Foxtrot: Telegraph Coddles Meo, Maintains Radio Silence on Freeman</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5374819/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;uk&quot; width=&quot;26&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/uk.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://susankatzkeating.blogspot.com&quot;&gt;&lt;b&gt;Susane Katz Keating&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; - Last week I posted an item regarding a kidnapped London Telegraph journalist, Colin Freeman, and Spanish photographer Jose Cendon. Almost as soon as I hit the &quot;Publish&quot; button, an earnest Telegraph rep contacted me and insisted that my post would endanger the captive journos. Additionally, the rep said, my post would have a negative impact on hostage negotiations. The rep implored me to remove the post in order to help save the two men&#39;s lives. I was skeptical, but could not justify placing the captives in further danger. I took down the post. Others took down their own posts and articles, and cancelled a Facebook support group.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I have spent much of the weekend researching and reviewing the situation in depth. I now conclude that the Telegraph most likely wants journalists and bloggers to remain quiet about Freeman / Cendon so as to avoid bad publicity. But publicity will not further endanger them, and could in fact help them.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I will have more to say on this in the next few days. Meanwhile, the deleted post is as follows.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
How far should Big Media go when one of its foot soldiers - a reporter - gets into trouble while working on assignment? We recently learned that in Britain, for example, one particular B.M. outfit will go all the way to NATO in an effort to protect one of its own. Yes, I am talking about the &lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/&quot;&gt;&lt;b&gt;London Telegraph&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;and L&#39;Affaire Meo. In that instance, the Telegraph &lt;a href=&quot;http://susankatzkeating.blogspot.com/2008/11/laffaire-meo-continues-army-explains-us.html&quot;&gt;&lt;b&gt;inexplicably &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;pretended ignorance of the U.S. Constitution and asked NATO to muzzle an angry Pitchfork Brigade of American milbloggers. It was a misguided effort from the newspaper, but squarely within the context of blind loyalty, savage protectionism, etcetera.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All the more puzzling, then, that the Telegraph has remained oddly in the shadows about kidnapped Telegraph reporter Colin Freeman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
You haven&#39;t heard the story? Join the club. I only learned about Freeman when another journalist invited me to join a Facebook support group to help spread the word: Colin Freeman and photographer Jose Cendon were kidnapped in Somalia last month while on assignment to cover the hijacking of a Yemeni cargo ship in the Gulf of Aden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freeman &lt;a href=&quot;http://www.rte.ie/news/2008/1125/piracy.html&quot;&gt;&lt;b&gt;reported &lt;/b&gt;&lt;/a&gt;the hijacking story that was picked up November 25 by the Irish broadcast station RTE. Soon afterwards, Freeman and Cendon were themselves taken captive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
British journalists have rallied in personal support of Freeman. The Facebook group, Free Colin Freeman, issued this note:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Colin has been kidnapped in Somalia along with photo journalist, Jose Cendon. Like many before them, they are striving to tell the world of events happening in our global community.We all need people like Colin and Jose to tell us what is really happening in the world around us. Lets join together to offer support to their family and friends, and appeal to the captors to return them to freedom.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Group members have posted poignant messages, including this heartbreaker from journalist Massoud Ansari:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;I&#39;m totally devastated to learn that Colin has been kidnapped. In fact we were together in Islamabad and we had planned to go out for a dinner when he recieved a call from the office back in London and he was asked to go to Somalia to cover the story. In fact I just finished reading his book that he brought for me and was about to send him my thoughts when I found out about his kindnapping. I really hope and pray that Colin will be fine and will be with us soon.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
And yet. Where are the Telegraph headlines? The daily pleas for his release? The leaked appeals to NATO? I&#39;m still looking. If anyone can tell me the Telegraph is actively working for Freeman&#39;s release, I will gladly post the welcome news. Meanwhile, I cannot help but compare the situation to that of Nick Meo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Whiskey Tango Foxtrot? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://susankatzkeating.blogspot.com&quot;&gt;&lt;b&gt;Susan Katz&lt;/b&gt; Weblog&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;11&quot; alt=&quot;link&quot; width=&quot;15&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/link.gif&quot; /&gt;&lt;i&gt;Susan Katz Keating is an investigative journalist and blogger specializing in national security issues. She is the author of Prisoners of Hope: Exploiting the POW/MIA Myth in America (Random House), as well as three nonfiction books for young readers. A former Washington Times reporter, she is a correspondent for People magazine. Her work has appeared in numerous publications, including Readers Digest, The New York Times, Air&amp;Space/Smithsonian, Washingtonian, American Legion, VFW, and Soldier of Fortune. She has been cited in the New Yorker, the Wall Street Journal, Salon, and other prestigious journals. She is a founding director of the National Museum of Americans in Wartime. She served briefly in the U.S. Women&#39;s Army Corps, where she earned her Expert marksmanship rating on the M-16 rifle. She belongs to the Association of Former Intelligence Officers, and serves on her local Draft Board.&lt;/i&gt;</description>
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  </item>
  <item rdf:about="http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5342943/">
    <title>Apply now for the WMC&#39;s 2009 Progressive Women&#39;s Voices program!</title>
    <link>http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/5342943/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;13&quot; alt=&quot;uk&quot; width=&quot;26&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/oraclesyndicate/images/uk.gif&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.womensmediacenter.com&quot;&gt;&lt;b&gt;The Womans Media Center&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; - The Progressive Womens Voices program has become a cornerstone of The Womens Media Center. We are changing the conversation by making sure that there are plenty of qualified, authoritative, progressive women experts available to editors, reporters, producers, and bookers. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In our first year of the program, we intensively media trained 33 women who have gone on to earn over 1000 media hits year to date. Our inaugural class was a stellar group, with experts in foreign policy, reproductive rights, environmental issues, racial justice, voting rights, the history of feminism, immigrant communities, outsider cultures, national security, and many more areas of expertise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;embed src=&quot;http://blip.tv/play/AduyAoiCEg&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;270&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
With our training and help, in 2008, our PWV women wrote Op Eds in the Washington Post and The New York Times, features for Elle and New York magazine, were quoted in USA Today, Forbes, Variety, Mother Jones, the Wall Street Journal, Slate, Salon, The New Republic, the Los Angeles Times, on the Associated Press and Reuters wires, appeared on Good Morning America, CNN, MSNBC, CBS Nightly News, Fox News, ABC News, CNBC, The Tyra Banks Show, PBSs To The Contrary, Bill Moyers, on numerous NPR shows, and in hundreds of other significant media outlets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
We are now accepting applications for our 2009 Progressive Women&#39;s Voices classes. We have three classes scheduled for the year. The first class will be training in New York Feb 6-7, March 6-7, and April 3-4, with all travel expenses paid for by the WMC. Applications for the first class will be open from now until December 15th. For more information, and to apply, click &lt;a href=&quot;http://www.womensmediacenter.com/progressive_womens_voices_program.html&quot;&gt;&lt;b&gt;here&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
If you know of a woman whose voice should be heard in the media, please forward this email to her and encourage her to apply. If the first class does not work for her, we have two more planned later in the year, so please encourage her to check our website for complete program details.</description>
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