Pest unterliegt Cholera: US- Präsidentschafts-Wahlkampf bereits entschieden?
Dr. Alexander von Paleske ------- 21.8. 2016 ------ Es ist eine Wahl zwischen Pest und Cholera: Die Wahl zwischen Donald Trump, dem Kandidaten der Republikaner - in Wirklichkeit nur einer Fraktion der Republikaner - und Hillary Clinton, Kandidatin der Demokraten.
Auch hier beileibe nicht aller Demokraten, sondern auch und gerade des Washingtoner Establishments und des grossen Geldes der Wallstreet.
Die Basis-Demokraten wollten nicht Hillary, sondern Bernie Sanders.
Der unterstützte nach seiner Niederlage in den Vorwahlen schliesslich doch Hillary Clinton. So auch Präsident Obama samt seiner Frau Michelle, Vizepräsident Joe Biden, Grossinvestor Warren Buffett etc..
Schale Bekenntnisse
Deren Bekenntnisse klangen jedoch ziemlich schal, unaufrichtig, sie waren wohl in erster Linie gegen Trump gerichtet.
Motto:
Trump darf auf gar keinen Fall Präsident werden, besser dann Clinton.
Die Heuchelei sprach aus fast jeder Umarmung der Ex-Aussenministerin und Frau des Expräsidenten Bill Clinton.
Nichts zu erwarten
Jedoch von beiden, Hillary Clinton wie Donald Trump, hat die Welt nichts Gutes zu erwarten. Weder vom grösseren noch vom angeblich kleineren Übel:
.
- Der eine, Donald Trump, verspricht Amerika wieder gross zu machen
- Die andere Hillary Clinton, behauptet, das sei falsch, Amerika sei bereits jetzt gross.
Der eine:
- ist der Champion der zu kurz gekommenen Weissen
- setzt auf deren latenten bzw. offenen Rassismus, bzw. schürt ihn
- spaltet so die Gesellschaft
- ist auch der Kandidat der National Rifles Assosiation (NRA), also der Leute, die sich gerne und legal bewaffnen - mit Schusswaffen
- gehört zu den Klimawandel-Leugnern und setzt weiter auf Kohle.
Hillary Clinton:
- setzt auf Einigkeit im Innern und weniger Waffen in Privathand
- will stattdessen die bisherige Aussenpolitik der USA fortsetzen, die nach dem Irakkrieg den Krieg in Syrien und in Libyen mit zu verantworten hat
- den Konflikt mit Russland um den Osten der Ukraine und die Krim verschärfen
- die Auseinandersetzung mit China im südchinesischen Meer vorantreiben.
- will nicht, wie Trump, auf Augenhöhe mit Wladimir Putin und den Chinesen verhandeln, sondern Stärke demonstrieren: Knüppel aus dem Sack. Der Frieden wird dadurch jedoch nicht sicherer, sondern die Kriegsgefahr stattdessen grösser.
Unaufrichtigkeit vs. Stinkefinger
- Clinton setzt ein maskenhaftes Lachen auf, das alles andere als echt daherkommt
- Trump zeigt seinen politischen Gegners und Minderheiten den Stinkefinger. Zwar echt, aber erbärmlich und unakzeptabel
Gemeinsamkeiten
Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Terrortruppe Islamischer Staat (IS) vernichten wollen, aber zur Lösung der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten, die eine humanitäre Katastrophe und eine Flüchtlingslawine ins Rollen brachte, keine überzeugenden Antworten haben.
Insbesondere nicht, wie mit dem salafistischen Glaubensexporteur, ideologischen Wegbereiter für den Radikalislamismus und Multimilliarden-Dollar-Waffen-Abnehmer Saudi-Arabien umgehen, das mit seinen Luftangriffen auf den Yemen die Region um einen neuen Konfliktherd bereichert, und damit eine weitere humanitäre Katastrophe verursacht hat.
So hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen, die vier Krankenhäuser im Yemen betrieb, gestern den Totalrückzug angekündigt, nachdem eines ihrer Krankenhäuser das Ziel eines saudischen Luftangriffs war.

Das von Saudis zerstörte Krankenhaus im Yemen Screenshots: Dr.v. Paleske
Saudi-Arabien hat sich dazu noch standhaft geweigert, selbst kleinste Kontingente von Flüchtlingen aufzunehmen.
Immerhin will Trump die Realitäten im Ukraine-Konflikt anerkennen, Clinton möchte die Ukraine am liebsten in die NATO aufnehmen, US-Truppen stehen bereits an der Grenze.
Trump chancenlos
Trump hat kaum eine Chance - jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt – die Wahl zu gewinnen. Statistisch gesehen nur 13% gegenüber der 87% Wahrscheinlichkeit dass Clinton gewinnt.
Selbst in Hochburgen der Republikaner muss Trump um die Mehrheit fürchten. Nur 1% der Afro-Amerikaner wollen Trump wählen.
Was liegt da näher, sich noch intensiver mit der hochwahrscheinlichen Siegerin zu beschäftigen?-
Medien und Trump
Das sehen die Medien, allen voran die Wochenzeitung DIE ZEIT, jedoch anders.
So tutet die ZEIT lieber in das Horn: Besser Clinton als Trump, und steuert als Rechtfertigung dazu ein Profil von Trumps neuen Wahlkampfchefs, Stephen Bannon, bei:
„Der heimliche Anführer der wütenden Weissen“
Bannon ist – kaum überraschend - dem stramm rechten Lager zuzurechnen Er schürt Ressentiments gegen Washington, und hilft so – ungewollt - mit, dass Trump die Wahl verliert.
Stephen Bannon .......scharf rechtsaussen
Bannon denkt vermutlich langfristig, und versucht, die unzufriedenen Wähler um sich zu versammeln. Deren Zahl wird in den nächsten Jahren vermutlich eher zu- als abnehmen. Der jetzige Wahlkampf ist so nur eine Etappe für ihn.
Skandale ohne Ende
Zwar ist Hillary Clinton keine Klimawandel-Leugnerin, hat aber jede Menge "Dreck am Stecken": E-Mail Skandal, zweifelhafte Hilfestellung im Zusammenhang mit der Einwerbung von Mitteln für die Stiftung ihres Mannes, die Clinton Foundation, und früher schon die Whitewater Affäre.
Die Clinton-Foundation geriert sich als Helferin der Dritten Welt warb Spenden ein, und konnte nicht nur in der 3. Welt, sondern auch betuchten Spendern ein wenig helfen – von Nichts kommt Nichts – .:
- Minenfirmen Rohstoffkonzessionen verschaffen, wie in Kasachstan für Freund Giustra

Wunderbare Freundschaft, Giustra (r) Clinton (m)
- Über Umweltverschmutzer hinwegsehen
- einen gesuchten angeblichen Schwerkriminellen namens Marc Rich begnadigen.
Hillary Clinton half als Aussenministerin, sodass grosszügige Spender nicht an politischen Hindernissen scheiterten.
Wir haben ausführlich bereits seit 2009 auf diese Machenschaften hingewiesen, und in weiteren Artikeln weiterbehandelt.
Fazit:
Die Welt hat kaum eine Chance, nach den Wahlen in den USA ein besserer Platz zu werden, egal mit welchem Kandidaten .
Trump und Clinton: Es ist und bleibt eine Wahl zwischen Pest und Cholera.
Die spendablen Freunde der Clintons werden zum Wahlkampfthema in den USA
Bill Clinton und seine grosszügigen Spender
Gold, Uran, Frank Giustra und Bill Clinton
Ganoven, Goldgräber, Geheimdienste und Diplomaten
Söldner, Gauner, Waffen und Rohstoffe
Neues von Robert Friedland, Bill Clinton und Frank Giustra - oder: wie man Politiker als Türöffner einsetzt
Eine Elefantenhochzeit und ein Todesfall in der Schweiz
Auch hier beileibe nicht aller Demokraten, sondern auch und gerade des Washingtoner Establishments und des grossen Geldes der Wallstreet.
Die Basis-Demokraten wollten nicht Hillary, sondern Bernie Sanders.
Der unterstützte nach seiner Niederlage in den Vorwahlen schliesslich doch Hillary Clinton. So auch Präsident Obama samt seiner Frau Michelle, Vizepräsident Joe Biden, Grossinvestor Warren Buffett etc..
Schale Bekenntnisse
Deren Bekenntnisse klangen jedoch ziemlich schal, unaufrichtig, sie waren wohl in erster Linie gegen Trump gerichtet.
Motto:
Trump darf auf gar keinen Fall Präsident werden, besser dann Clinton.
Die Heuchelei sprach aus fast jeder Umarmung der Ex-Aussenministerin und Frau des Expräsidenten Bill Clinton.
Nichts zu erwarten
Jedoch von beiden, Hillary Clinton wie Donald Trump, hat die Welt nichts Gutes zu erwarten. Weder vom grösseren noch vom angeblich kleineren Übel:
.
- Der eine, Donald Trump, verspricht Amerika wieder gross zu machen
- Die andere Hillary Clinton, behauptet, das sei falsch, Amerika sei bereits jetzt gross.
Der eine:
- ist der Champion der zu kurz gekommenen Weissen
- setzt auf deren latenten bzw. offenen Rassismus, bzw. schürt ihn
- spaltet so die Gesellschaft
- ist auch der Kandidat der National Rifles Assosiation (NRA), also der Leute, die sich gerne und legal bewaffnen - mit Schusswaffen
- gehört zu den Klimawandel-Leugnern und setzt weiter auf Kohle.
Hillary Clinton:
- setzt auf Einigkeit im Innern und weniger Waffen in Privathand
- will stattdessen die bisherige Aussenpolitik der USA fortsetzen, die nach dem Irakkrieg den Krieg in Syrien und in Libyen mit zu verantworten hat
- den Konflikt mit Russland um den Osten der Ukraine und die Krim verschärfen
- die Auseinandersetzung mit China im südchinesischen Meer vorantreiben.
- will nicht, wie Trump, auf Augenhöhe mit Wladimir Putin und den Chinesen verhandeln, sondern Stärke demonstrieren: Knüppel aus dem Sack. Der Frieden wird dadurch jedoch nicht sicherer, sondern die Kriegsgefahr stattdessen grösser.
Unaufrichtigkeit vs. Stinkefinger
- Clinton setzt ein maskenhaftes Lachen auf, das alles andere als echt daherkommt
- Trump zeigt seinen politischen Gegners und Minderheiten den Stinkefinger. Zwar echt, aber erbärmlich und unakzeptabel
Gemeinsamkeiten
Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Terrortruppe Islamischer Staat (IS) vernichten wollen, aber zur Lösung der Konflikte im Nahen und Mittleren Osten, die eine humanitäre Katastrophe und eine Flüchtlingslawine ins Rollen brachte, keine überzeugenden Antworten haben.
Insbesondere nicht, wie mit dem salafistischen Glaubensexporteur, ideologischen Wegbereiter für den Radikalislamismus und Multimilliarden-Dollar-Waffen-Abnehmer Saudi-Arabien umgehen, das mit seinen Luftangriffen auf den Yemen die Region um einen neuen Konfliktherd bereichert, und damit eine weitere humanitäre Katastrophe verursacht hat.
So hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen, die vier Krankenhäuser im Yemen betrieb, gestern den Totalrückzug angekündigt, nachdem eines ihrer Krankenhäuser das Ziel eines saudischen Luftangriffs war.

Das von Saudis zerstörte Krankenhaus im Yemen Screenshots: Dr.v. Paleske
Saudi-Arabien hat sich dazu noch standhaft geweigert, selbst kleinste Kontingente von Flüchtlingen aufzunehmen.
Immerhin will Trump die Realitäten im Ukraine-Konflikt anerkennen, Clinton möchte die Ukraine am liebsten in die NATO aufnehmen, US-Truppen stehen bereits an der Grenze.
Trump chancenlos
Trump hat kaum eine Chance - jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt – die Wahl zu gewinnen. Statistisch gesehen nur 13% gegenüber der 87% Wahrscheinlichkeit dass Clinton gewinnt.
Selbst in Hochburgen der Republikaner muss Trump um die Mehrheit fürchten. Nur 1% der Afro-Amerikaner wollen Trump wählen.
Was liegt da näher, sich noch intensiver mit der hochwahrscheinlichen Siegerin zu beschäftigen?-
Medien und Trump
Das sehen die Medien, allen voran die Wochenzeitung DIE ZEIT, jedoch anders.
So tutet die ZEIT lieber in das Horn: Besser Clinton als Trump, und steuert als Rechtfertigung dazu ein Profil von Trumps neuen Wahlkampfchefs, Stephen Bannon, bei:
„Der heimliche Anführer der wütenden Weissen“
Bannon ist – kaum überraschend - dem stramm rechten Lager zuzurechnen Er schürt Ressentiments gegen Washington, und hilft so – ungewollt - mit, dass Trump die Wahl verliert.
Stephen Bannon .......scharf rechtsaussen
Bannon denkt vermutlich langfristig, und versucht, die unzufriedenen Wähler um sich zu versammeln. Deren Zahl wird in den nächsten Jahren vermutlich eher zu- als abnehmen. Der jetzige Wahlkampf ist so nur eine Etappe für ihn.
Skandale ohne Ende
Zwar ist Hillary Clinton keine Klimawandel-Leugnerin, hat aber jede Menge "Dreck am Stecken": E-Mail Skandal, zweifelhafte Hilfestellung im Zusammenhang mit der Einwerbung von Mitteln für die Stiftung ihres Mannes, die Clinton Foundation, und früher schon die Whitewater Affäre.
Die Clinton-Foundation geriert sich als Helferin der Dritten Welt warb Spenden ein, und konnte nicht nur in der 3. Welt, sondern auch betuchten Spendern ein wenig helfen – von Nichts kommt Nichts – .:

- Minenfirmen Rohstoffkonzessionen verschaffen, wie in Kasachstan für Freund Giustra

Wunderbare Freundschaft, Giustra (r) Clinton (m)
- Über Umweltverschmutzer hinwegsehen
- einen gesuchten angeblichen Schwerkriminellen namens Marc Rich begnadigen.
Hillary Clinton half als Aussenministerin, sodass grosszügige Spender nicht an politischen Hindernissen scheiterten.
Wir haben ausführlich bereits seit 2009 auf diese Machenschaften hingewiesen, und in weiteren Artikeln weiterbehandelt.
Fazit:
Die Welt hat kaum eine Chance, nach den Wahlen in den USA ein besserer Platz zu werden, egal mit welchem Kandidaten .
Trump und Clinton: Es ist und bleibt eine Wahl zwischen Pest und Cholera.







onlinedienst - 21. Aug, 19:37 Article 3764x read