Notenbankchef Fazio von Staatsanwaltschaft vernommen
Der umstrittene Notenbankchef Italiens, Antonio Fazio, ist von der Staatsanwaltschaft in Rom vernommen worden. Er musste sich wegen seines Verhaltens in einem grenzüberschreitenden Banken-Übernahmekampf verteidigen.
Gegen den auf Lebenszeit ernannten Gouverneur der Banca d'Italia ermittelt die Justiz wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch. Ihm wird vorgeworfen, als oberster Bankenaufseher im Übernahmekampf um die Banca Antonveneta den niederländischen Finanzkonzern ABN Amro benachteiligt zu haben.

Gegen den auf Lebenszeit ernannten Gouverneur der Banca d'Italia ermittelt die Justiz wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch.
Fazio wurde am zwei Stunden lang befragt. Wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch laufen auch Ermittlungen gegen den Chefinspektor der Zentralbank, Francesco Frasca, und gegen den Ex-Chef der norditalienischen BPI, Gianpiero Fiorani.
Fiorani wurde ebenfalls vernommen. Ihm wird zudem Bilanzfälschung vorgeworfen. Im Visier der Ermittler ist darüber hinaus Ex-BPI-Präsident Giovanni Benevento.
Die Staatsanwaltschaft in Rom führt Ermittlungen gegen die Banca Popolare Italiana (Pop Italiana) und ihre Verbündeten wegen vermuteter krimineller Handlungen bei der gescheiterten Übernahme der Banca Antonveneta.
Fazio war von Ministerpräsident Silvio Berlusconi wegen seines Verhaltens bei den Übernahmeverhandlungen für die Bank Antonveneta zum Rücktritt gedrängt worden. Der Streit hatte auch zum Rücktritt von Wirtschaftsminister Domenico Siniscalco geführt.
Von der Regierung kann Fazio nicht entlassen werden. Der Notenbankchef beteuerte mehrmals, korrekt gehandelt zu haben und verweigert seinen Rücktritt.
Nach der Befragung haben die Staatsanwälte mehrere Wochen Zeit um zu entscheiden, ob sie Anklage gegen Fazio erheben wollen. Amtsmissbrauch kann in Italien mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden.
Gegen den auf Lebenszeit ernannten Gouverneur der Banca d'Italia ermittelt die Justiz wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch. Ihm wird vorgeworfen, als oberster Bankenaufseher im Übernahmekampf um die Banca Antonveneta den niederländischen Finanzkonzern ABN Amro benachteiligt zu haben.

Gegen den auf Lebenszeit ernannten Gouverneur der Banca d'Italia ermittelt die Justiz wegen Verdachts auf Amtsmissbrauch.
Fazio wurde am zwei Stunden lang befragt. Wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch laufen auch Ermittlungen gegen den Chefinspektor der Zentralbank, Francesco Frasca, und gegen den Ex-Chef der norditalienischen BPI, Gianpiero Fiorani.
Fiorani wurde ebenfalls vernommen. Ihm wird zudem Bilanzfälschung vorgeworfen. Im Visier der Ermittler ist darüber hinaus Ex-BPI-Präsident Giovanni Benevento.
Die Staatsanwaltschaft in Rom führt Ermittlungen gegen die Banca Popolare Italiana (Pop Italiana) und ihre Verbündeten wegen vermuteter krimineller Handlungen bei der gescheiterten Übernahme der Banca Antonveneta.
Fazio war von Ministerpräsident Silvio Berlusconi wegen seines Verhaltens bei den Übernahmeverhandlungen für die Bank Antonveneta zum Rücktritt gedrängt worden. Der Streit hatte auch zum Rücktritt von Wirtschaftsminister Domenico Siniscalco geführt.
Von der Regierung kann Fazio nicht entlassen werden. Der Notenbankchef beteuerte mehrmals, korrekt gehandelt zu haben und verweigert seinen Rücktritt.
Nach der Befragung haben die Staatsanwälte mehrere Wochen Zeit um zu entscheiden, ob sie Anklage gegen Fazio erheben wollen. Amtsmissbrauch kann in Italien mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden.
sfux - 10. Okt, 12:34 Article 2135x read