Geheimgefängnisse der CIA in Osteuropa?
Harald Haack - Die "Washington Post" hatte Anfang der Woche berichtet, dass der US-Auslandsgeheimdienst CIA rund um die Welt geheime Gefängnisse zum "Verhör" von Terrorverdächtigen unterhalte. Die Sprecherin Antonella Notari des Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) kündigte eine Untersuchung an. "Wir müssen die Verhältnisse überprüfen können, unter welchen Umständen Menschen gefangen gehalten werden", sagte sie. Zwar steht dem IKRK nach den Genfer Konventionen ein Zugangsrecht zu Häftlingen zu, die als Kriegsgefangene eingesperrt sind, doch US-Präsident Bush und sein Kriegsminister Rumsfeld hatten sich mehrfach gegen eine Anerkennung von al-Qaida-Mitgliedern als Kriegsgefangene ausgesprochen.

In Russland ist es offenbar kein Geheimnis, dass der CIA in Kresty Gefangene foltert.
Der Sprecher der Europäischen Union, Frisco Roscam Abbing, erklärte, die EU habe keinerlei Informationen über den Bericht der "Washington Post" und es sei für ihn deshalb nicht angemessen, den Artikel zu kommentieren.
Laut dem Österreichischen Innenministerium könnte Kresty, ein 100 Jahre alter Ziegelbau, das unter Zar Nikolaus II. in St. Petersburg von einem amerikanischen Architekt erbaute Gefängnis, zu diesen Geheimgefängnissen des CIA zählen. Das Österreichische Innenministerium bezeichnet die Anlage als "das berüchtigste Gefängnis von St. Petersburg". Jeder Häftling habe theoretisch Anspruch auf vier Quadratmeter Zellenraum. Aber die drei mal zweieinhalb Meter kleinen Zellen seien überfüllt. Ursprünglich waren sie nur für einen Insassen gedacht; heute befänden sich bis zu zwölf Häftlinge darin, so das Innenministerium. Mindestens jeder zehnte Gefangene sei an Tuberkulose erkrankt. Wer Geld habe, könne sich eine Zelle für sich allein kaufen. Wer jedoch arm sei, würde mit anderen in ein Loch gepfercht. Da sich nur wenige Gefangenen eine eigene Zelle leisten könnten, habe sich der CIA u.a. in Kresty einkaufen können.
Suche nach US-Geheimgefängnissen Hauptverdacht fällt auf Rumänien und Polen.

In Russland ist es offenbar kein Geheimnis, dass der CIA in Kresty Gefangene foltert.
Der Sprecher der Europäischen Union, Frisco Roscam Abbing, erklärte, die EU habe keinerlei Informationen über den Bericht der "Washington Post" und es sei für ihn deshalb nicht angemessen, den Artikel zu kommentieren.
Laut dem Österreichischen Innenministerium könnte Kresty, ein 100 Jahre alter Ziegelbau, das unter Zar Nikolaus II. in St. Petersburg von einem amerikanischen Architekt erbaute Gefängnis, zu diesen Geheimgefängnissen des CIA zählen. Das Österreichische Innenministerium bezeichnet die Anlage als "das berüchtigste Gefängnis von St. Petersburg". Jeder Häftling habe theoretisch Anspruch auf vier Quadratmeter Zellenraum. Aber die drei mal zweieinhalb Meter kleinen Zellen seien überfüllt. Ursprünglich waren sie nur für einen Insassen gedacht; heute befänden sich bis zu zwölf Häftlinge darin, so das Innenministerium. Mindestens jeder zehnte Gefangene sei an Tuberkulose erkrankt. Wer Geld habe, könne sich eine Zelle für sich allein kaufen. Wer jedoch arm sei, würde mit anderen in ein Loch gepfercht. Da sich nur wenige Gefangenen eine eigene Zelle leisten könnten, habe sich der CIA u.a. in Kresty einkaufen können.

sfux - 4. Nov, 19:24 Article 2051x read