Einsatz von Phosphor bestätigt
sda - Stephan Fuchs -Nun ist es offiziell: Das amerikanische Verteidigungsministerium hat eingeräumt, dass US-Truppen während ihrer Großoffensive im irakischen Falludscha im Kampf gegen Aufständische vor einem Jahr Weissen Phosphor als Waffe eingesetzt haben. Das berichtete die britsche BBC Berufung auf Angaben eines Pentagon-Sprechers.
Das Verteidigungsministerium in Washington hatte zuvor lediglich eingeräumt, Phosphorgranaten benutzt zu haben, um feindliche Stellungen bei Nacht zu erleuchten.
Der italienische Fernsehsender Rainews 24 hatte zuvor eine Dokumentation ausgestrahlt, in der den USA vorgeworfen wurde, bei ihrer Offensive gegen Falluja Ende 2004 chemische Waffen eingesetzt zu haben. Die Autoren beriefen sich auf Aussagen von US- Soldaten, die grausame Szenen von durch Phosphorgranaten verbrannten Körpern zahlreicher Zivilisten schilderten.
Der Pentagon-Sprecher betonte gegenüber der BBC, dass die Phosphorgranaten keine chemische Waffen, sondern «konventionelle Munition» seien. Die USA haben eine internationale Konvention, die den Einsatz von Weissem Phosphor gegen Zivilisten verbietet, nicht unterzeichnet.
Erschüttern und braten
Mörder
Video: Fallujah - The Hidden Massacre
Das Verteidigungsministerium in Washington hatte zuvor lediglich eingeräumt, Phosphorgranaten benutzt zu haben, um feindliche Stellungen bei Nacht zu erleuchten.
Der italienische Fernsehsender Rainews 24 hatte zuvor eine Dokumentation ausgestrahlt, in der den USA vorgeworfen wurde, bei ihrer Offensive gegen Falluja Ende 2004 chemische Waffen eingesetzt zu haben. Die Autoren beriefen sich auf Aussagen von US- Soldaten, die grausame Szenen von durch Phosphorgranaten verbrannten Körpern zahlreicher Zivilisten schilderten.
Der Pentagon-Sprecher betonte gegenüber der BBC, dass die Phosphorgranaten keine chemische Waffen, sondern «konventionelle Munition» seien. Die USA haben eine internationale Konvention, die den Einsatz von Weissem Phosphor gegen Zivilisten verbietet, nicht unterzeichnet.



sfux - 16. Nov, 08:28 Article 1441x read