Atropin im Koks
Stephan Fuchs - In der Drogenszene in Bern und Biel ist Kokain im Umlauf, das mit giftigem Atropin verunreinigt ist. Die Anlaufstellen der Organisation Contact Netz in Bern und Biel stellten bei Kokainkonsumenten in den vergangenen Tagen Symptome fest, die an eine Tollkirschenvergiftung erinnern. Das pharmazeutische Kontrolllabor des bernischen Kantonsapothekeramts stellte Atropin als Ursache für die Symptome bei Kokainkonsumenten fest, wie das Amt für Information des Kantons Bern mitteilte.

Nicht lustig wenn's Atropin schneit
Eine Atropinvergiftung kann in schweren Fällen Symptome wie Krämpfe, Kollaps, Blutdruckabfall, Atemreduktion und Koma auslösen und eine notfallmässige Einweisung ins Spital nötig machen.
Bei geringer bis mittlerer Dosierung klingen die leichteren Symptome der Atropinvergiftung wie Sehstörungen, weite Pupillen, Verwirrtheit und Schwindel ohne weitere Behandlung wieder ab. Zur Ursache der Kokainverunreinigung machten die bernischen Behörden keine Angaben. Sie erinnerten jedoch an ähnliche Fälle in der Westschweiz. So wurde in Genf neben Atropin auch Phenacetin im Kokain gefunden.
In Genf wurden bereits sechzehn Personen wegen Vergiftungserscheinungen im Spital behandelt. Die betroffenen Personen hätten unter heftigen Halluzinationen, Gleichgewichtsstörungen und schweren Artikulationsschwierigkeiten gelitten, teilte die Genfer Polizei mit. Die ersten Untersuchungen im Spital hätten gezeigt, dass die Betroffenen Kokain mit einem Reinheitsgrad von über 50 Prozent konsumiert hätten.
Warnung: Tödliches Kokain-Atropin-Gemisch europaweit im Umlauf

Nicht lustig wenn's Atropin schneit
Eine Atropinvergiftung kann in schweren Fällen Symptome wie Krämpfe, Kollaps, Blutdruckabfall, Atemreduktion und Koma auslösen und eine notfallmässige Einweisung ins Spital nötig machen.
Bei geringer bis mittlerer Dosierung klingen die leichteren Symptome der Atropinvergiftung wie Sehstörungen, weite Pupillen, Verwirrtheit und Schwindel ohne weitere Behandlung wieder ab. Zur Ursache der Kokainverunreinigung machten die bernischen Behörden keine Angaben. Sie erinnerten jedoch an ähnliche Fälle in der Westschweiz. So wurde in Genf neben Atropin auch Phenacetin im Kokain gefunden.
In Genf wurden bereits sechzehn Personen wegen Vergiftungserscheinungen im Spital behandelt. Die betroffenen Personen hätten unter heftigen Halluzinationen, Gleichgewichtsstörungen und schweren Artikulationsschwierigkeiten gelitten, teilte die Genfer Polizei mit. Die ersten Untersuchungen im Spital hätten gezeigt, dass die Betroffenen Kokain mit einem Reinheitsgrad von über 50 Prozent konsumiert hätten.

sfux - 5. Dez, 08:16 Article 4143x read