Bombendrohung gegen Westschweizer Fernsehen
Das Hauptgebäude des Westschweizer Fernsehens (TSR) in Genf ist heute Mittag wegen einer Bombendrohung evakuiert worden.
Die telefonische Bombendrohung ging nach 14 Uhr bei der Genfer Polizei ein. Eine männliche Stimme kündigte an, dass sich eine Bombe im Fernseh-Gebäude befinde. Die Polizei beschloss um 14.30 Uhr, das Hochhaus mit 500 Beschäftigten am Quai Ernest-Ansermet zu evakuieren. Die Umgebung wurde abgesperrt.

Erste Bombendrohung seit dem Geheimdienstskandal
Die Polizei begann das Gebäude mit Hunden zu durchsuchen. Sie konzentrierte sich dabei auf das Sendezentrum und jenen Teil des Gebäudes, in dem die Aktualitätssendungen produziert werden. Um 16.30 Uhr gab die Polizei Endalarm.
Die rund 500 Beschäftigten wurden nach der Evakuierung aus dem TV-Turm zur Eishalle von Les Vernets gebracht. Nicht das gesamte TSR-Personal war betroffen. Denn etwa die Hälfte der Beschäftigten arbeitet wegen Renovationsarbeiten im Fernseh-Turm zurzeit im Charmilles-Quartier in einem Provisorium, wie eine TSR-Sprecherin sagte. Die Programme des TSR wurden dank der automatischen Sendesteuerung durch die Evakuierung nicht beeinträchtigt.
Das Westschweizer Fernsehen war bereits vor anderthalb Jahren Ziel einer Bombendrohung gewesen. Damals handelte es sich um eine schriftliche Drohung, die von der Polizei als nicht ernst zu nehmend eingestuft wurde.
Telefonnummer führte zum Verdächtigten
Gegen Abend wurde der mutmassliche Anrufer dingfest gemacht. Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen etwa 30-jährigen Kongolesen. Die bei der Notrufzentrale angezeigte Telefonnummer habe die Polizei auf seine Spur geführt, sagte ein Sprecher.
Über das Tatmotiv des Mannes wusste die Polizei am Abend noch nichts. Er muss sich wegen Schreckung der Bevölkerung verantworten.
Ihm drohen bis zu drei Jahre Zuchthaus.
Wie die TSR-Sprecherin Barbara Balmer auf Anfrage sagte, wurde der Sendebetrieb wegen der Bombendrohung und der Evakuierung nicht gestört. Die Sendungen seien bis 18 Uhr dank einem «Autopiloten» über den Kanal gegangen.
Die telefonische Bombendrohung ging nach 14 Uhr bei der Genfer Polizei ein. Eine männliche Stimme kündigte an, dass sich eine Bombe im Fernseh-Gebäude befinde. Die Polizei beschloss um 14.30 Uhr, das Hochhaus mit 500 Beschäftigten am Quai Ernest-Ansermet zu evakuieren. Die Umgebung wurde abgesperrt.

Erste Bombendrohung seit dem Geheimdienstskandal
Die Polizei begann das Gebäude mit Hunden zu durchsuchen. Sie konzentrierte sich dabei auf das Sendezentrum und jenen Teil des Gebäudes, in dem die Aktualitätssendungen produziert werden. Um 16.30 Uhr gab die Polizei Endalarm.
Die rund 500 Beschäftigten wurden nach der Evakuierung aus dem TV-Turm zur Eishalle von Les Vernets gebracht. Nicht das gesamte TSR-Personal war betroffen. Denn etwa die Hälfte der Beschäftigten arbeitet wegen Renovationsarbeiten im Fernseh-Turm zurzeit im Charmilles-Quartier in einem Provisorium, wie eine TSR-Sprecherin sagte. Die Programme des TSR wurden dank der automatischen Sendesteuerung durch die Evakuierung nicht beeinträchtigt.
Das Westschweizer Fernsehen war bereits vor anderthalb Jahren Ziel einer Bombendrohung gewesen. Damals handelte es sich um eine schriftliche Drohung, die von der Polizei als nicht ernst zu nehmend eingestuft wurde.
Telefonnummer führte zum Verdächtigten
Gegen Abend wurde der mutmassliche Anrufer dingfest gemacht. Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen etwa 30-jährigen Kongolesen. Die bei der Notrufzentrale angezeigte Telefonnummer habe die Polizei auf seine Spur geführt, sagte ein Sprecher.
Über das Tatmotiv des Mannes wusste die Polizei am Abend noch nichts. Er muss sich wegen Schreckung der Bevölkerung verantworten.
Ihm drohen bis zu drei Jahre Zuchthaus.
Wie die TSR-Sprecherin Barbara Balmer auf Anfrage sagte, wurde der Sendebetrieb wegen der Bombendrohung und der Evakuierung nicht gestört. Die Sendungen seien bis 18 Uhr dank einem «Autopiloten» über den Kanal gegangen.
sfux - 11. Jan, 17:56 Article 2064x read