Konflikt strenggläubiger Christen mit Bush
Harald Haack – Von den Liberalen werden sie gefürchtet: Die christlichen Konservativen der USA. Ihre Kampagnen waren stets heftig. Nun trampeln sie auf ihren Präsidenten, George W. Bush, herum – bislang aber nur verbal. Der erntete in der Klimadebatte von ihnen, seinen bisher treuesten Verbündeten, reichlich Kritik. Zum Schutz der Umwelt verlangten 85 deren Führer neue Gesetze.

Wird es dunkel um George W. Bush?

Dicke Luft im Capitol?
Aber nicht erst jetzt haben Teile dieser religiösen Rechte den Klimaschutz als Thema entdeckt und Kampagnen wie „What Would Jesus Drive?“ („Was würde Jesus fahren?“) gestartet. Nachdem die Folgen des Hurricans „Katrina“ die Spritpreise nach oben klettern ließen, haben die Strenggläubigen plötzlich weiche Knie gekriegt. Ihr „Umweltgewissen“ regt sich, was man aber auch als Umschreibung für die Unlust verstehen kann, mit einem Mal mehr Geld fürs Auto fahren auszugeben.
Mit „Gottes Hilfe“…
Ließen viele Amerikaner ihr Auto in der Garage stehen und stellten fest, dass die Luft um sie herum dadurch im Nu sauberer geworden war? Ihr Statement, als ganzseitige Anzeige frech in der eher liberalen „New York Times“ publiziert, schiebt den Umweltschutz in seiner Relevanz auf eine Stufe mit dem Verbot von Abtreibungen und Homosexuellen-Ehen. Mit „Gottes Hilfe“ glauben sie ihre Probleme lösen zu können und wollen die globale Erwärmung stoppen – mal eben so und ganz schnell, als sei es dafür noch nicht zu spät – „für unsere Kinder, unsere Welt und unseren Herrn“. Doch wer ist dieser „Herr“, den sie mit „Gottes Hilfe“ beglücken wollen? Bush ganz bestimmt nicht. Denn der ist für die Strenggläubigen nun ein erkennbar „auslaufendes Modell“.
Ihre Kritik und Forderungen, darunter Gesetze zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen, richten sich zweifelsfrei offen gegen die Politik des Weißen Hauses. Ihr Glaube habe sie zu diesem Schritt bewegt, da die Folgen des Klimawandels besonders die Armen der Welt bedrohten, betonen die Unterzeichner in der ganzseitigen Anzeige; was fast wie Heuchelei klingt, wenn man daran denkt, wie schnell steigende Erdölpreise aus reichen Amerikanern arme machen könnten. Und welcher der wirtschaftlich gut situierten Unterzeichner möchte seinen Reichtum aufgeben? Aber die Angst ist jetzt da und sie nagt an der Seele.
Duane Litfin, Präsident des Wheaton College in Illinois sagte über das bisherige Schweigen der religiösen Rechten in Sachen Klimaschutz.: „Wir von der evangelikalischen Bewegung haben uns erlaubt, einen toten Winkel zu haben.“ Und Paul de Vries, Präsident der New York Divinity School, ergänzte: „So wie wir die Welt behandeln, behandeln wir Jesus, denn er hält den Kosmos zusammen.“
…ABC-Alarm
US-Präsident Bush hatte während seiner bisherigen Amtszeit etliche von seinem Vorgänger Clinton erlassene Gesetze zur Reinhaltung der Luft aufheben lassen. Dazu zählten auch Gesetze zum Schutz der Bevölkerung vor Lösemitteldünsten, wie sie zum Beispiel von Bohnerwachsen, die in öffentlichen Gebäuden verwendet werden, ausströmen.
Weil sich ein bislang Unbekannter vermutlich in der Menge des von ihm favorisierten After Shaves vergriffen habe, so ein Sprecher vom FBI, soll am Abend von Mittwoch, dem 8. Februar 2006, ein Detektor in einem zum Senat gehörenden Bürogebäude nahe des Kapitols in Washington Spuren von Nervengift festgestellt haben, woraufhin sich das Alarmsystem einschaltete. Der ABC-Alarm sorgte dafür, dass mehrere Senatoren und rund 200 Verwaltungsangestellte nahezu drei Stunden in einer Tiefgarage ausharren mussten, bis die Polizei Entwarnung geben konnte. Rettungsteams und ABC-Waffen-Experten in Schutzkleidung bestimmten während des Einsatzes das Bild vor dem Gebäude, das über einen unterirdischen Tunnel mit dem Kapitol verbunden ist. Wie dramatisch es drinnen zuging, darüber schweigen die Betroffenen. Ob es einen Zusammenhang mit dem Statement der religiösen Rechte gibt, ist noch nicht geklärt; denkbar aber wäre es. Die in After Shaves enthaltenen Parfüme sind Lösemittel, die dafür bekannt sind Nervenschäden zu verursachen. Sie entsprechen der chemischen Signatur von Nervengiften, auf die elektronische Detektoren reagieren müssen.

Wird es dunkel um George W. Bush?

Dicke Luft im Capitol?
Aber nicht erst jetzt haben Teile dieser religiösen Rechte den Klimaschutz als Thema entdeckt und Kampagnen wie „What Would Jesus Drive?“ („Was würde Jesus fahren?“) gestartet. Nachdem die Folgen des Hurricans „Katrina“ die Spritpreise nach oben klettern ließen, haben die Strenggläubigen plötzlich weiche Knie gekriegt. Ihr „Umweltgewissen“ regt sich, was man aber auch als Umschreibung für die Unlust verstehen kann, mit einem Mal mehr Geld fürs Auto fahren auszugeben.
Mit „Gottes Hilfe“…
Ließen viele Amerikaner ihr Auto in der Garage stehen und stellten fest, dass die Luft um sie herum dadurch im Nu sauberer geworden war? Ihr Statement, als ganzseitige Anzeige frech in der eher liberalen „New York Times“ publiziert, schiebt den Umweltschutz in seiner Relevanz auf eine Stufe mit dem Verbot von Abtreibungen und Homosexuellen-Ehen. Mit „Gottes Hilfe“ glauben sie ihre Probleme lösen zu können und wollen die globale Erwärmung stoppen – mal eben so und ganz schnell, als sei es dafür noch nicht zu spät – „für unsere Kinder, unsere Welt und unseren Herrn“. Doch wer ist dieser „Herr“, den sie mit „Gottes Hilfe“ beglücken wollen? Bush ganz bestimmt nicht. Denn der ist für die Strenggläubigen nun ein erkennbar „auslaufendes Modell“.
Ihre Kritik und Forderungen, darunter Gesetze zur Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen, richten sich zweifelsfrei offen gegen die Politik des Weißen Hauses. Ihr Glaube habe sie zu diesem Schritt bewegt, da die Folgen des Klimawandels besonders die Armen der Welt bedrohten, betonen die Unterzeichner in der ganzseitigen Anzeige; was fast wie Heuchelei klingt, wenn man daran denkt, wie schnell steigende Erdölpreise aus reichen Amerikanern arme machen könnten. Und welcher der wirtschaftlich gut situierten Unterzeichner möchte seinen Reichtum aufgeben? Aber die Angst ist jetzt da und sie nagt an der Seele.
Duane Litfin, Präsident des Wheaton College in Illinois sagte über das bisherige Schweigen der religiösen Rechten in Sachen Klimaschutz.: „Wir von der evangelikalischen Bewegung haben uns erlaubt, einen toten Winkel zu haben.“ Und Paul de Vries, Präsident der New York Divinity School, ergänzte: „So wie wir die Welt behandeln, behandeln wir Jesus, denn er hält den Kosmos zusammen.“
…ABC-Alarm
US-Präsident Bush hatte während seiner bisherigen Amtszeit etliche von seinem Vorgänger Clinton erlassene Gesetze zur Reinhaltung der Luft aufheben lassen. Dazu zählten auch Gesetze zum Schutz der Bevölkerung vor Lösemitteldünsten, wie sie zum Beispiel von Bohnerwachsen, die in öffentlichen Gebäuden verwendet werden, ausströmen.
Weil sich ein bislang Unbekannter vermutlich in der Menge des von ihm favorisierten After Shaves vergriffen habe, so ein Sprecher vom FBI, soll am Abend von Mittwoch, dem 8. Februar 2006, ein Detektor in einem zum Senat gehörenden Bürogebäude nahe des Kapitols in Washington Spuren von Nervengift festgestellt haben, woraufhin sich das Alarmsystem einschaltete. Der ABC-Alarm sorgte dafür, dass mehrere Senatoren und rund 200 Verwaltungsangestellte nahezu drei Stunden in einer Tiefgarage ausharren mussten, bis die Polizei Entwarnung geben konnte. Rettungsteams und ABC-Waffen-Experten in Schutzkleidung bestimmten während des Einsatzes das Bild vor dem Gebäude, das über einen unterirdischen Tunnel mit dem Kapitol verbunden ist. Wie dramatisch es drinnen zuging, darüber schweigen die Betroffenen. Ob es einen Zusammenhang mit dem Statement der religiösen Rechte gibt, ist noch nicht geklärt; denkbar aber wäre es. Die in After Shaves enthaltenen Parfüme sind Lösemittel, die dafür bekannt sind Nervenschäden zu verursachen. Sie entsprechen der chemischen Signatur von Nervengiften, auf die elektronische Detektoren reagieren müssen.
sfux - 10. Feb, 08:11 Article 1846x read