Spritmangel bei der US-Air-Force?
Harald Haack – Im Draufgänger-Movie „Top Gun“ fürchtete Hauptdarsteller Tom Cruise, stets an Filmsets für Scientology werbend, „weder Tod noch Teufel“. In der rauhen Wirklichkeit war „Top Gun“ 1968 aber ein Sonderausbildungsprogramm als Antwort auf die hohen Flugzeugverluste der USA während des Vietnamkriegs. Dank des Spielfilmes erhielten die US-Marines und die US-Air-Force regen Zulauf junger, nicht ausgelasteter Männer und Frauen, die von waghalsigen Flugmanövern, wie im Film zu sehen, träumen.
Das Kino siegte offenbar über die Wirklichkeit, denn der Film verführte immer mehr Piloten dazu gegen Dienstvorschriften zu verstoßen, womit sie nicht nur sich, sondern auch andere Piloten und deren Flugzeuge gefährdeten.

F-15-Piloten zeigen anscheinend gerne, dass sie gegen ihre Dienstvorschriften verstoßen: „Luftkrieg“ mit einer zivilen Embraer-Maschine und Heldenpose.
Weil sie angeblich nicht mehr genug Treibstoff im Tank ihrer F-15-Jets hatten, mussten zwei Piloten der US-Luftwaffe im Januar 2005 „kurzfristig ihre Route ändern“. Dies führte zu einem Beinahe-Zusammenstoß mit einem Passagierflugzeug vom Typ Embraer-145 der British Airways, wie es in einem Bericht der Flugsicherheitsbehörde AAIB heißt, der am Donnerstag, den 9. Februar 2006, veröffentlicht wurde. Einer der F15-Jets flog nur etwa 30 Meter über das Passagierflugzeug hinweg, das auf dem Weg nach Hannover war. Eine Katastrophe habe nur knapp vermieden werden können. An Bord der BA-Maschine von Birmingham nach Hannover waren 35 Passagiere.
Das Kino siegte offenbar über die Wirklichkeit, denn der Film verführte immer mehr Piloten dazu gegen Dienstvorschriften zu verstoßen, womit sie nicht nur sich, sondern auch andere Piloten und deren Flugzeuge gefährdeten.

F-15-Piloten zeigen anscheinend gerne, dass sie gegen ihre Dienstvorschriften verstoßen: „Luftkrieg“ mit einer zivilen Embraer-Maschine und Heldenpose.
Weil sie angeblich nicht mehr genug Treibstoff im Tank ihrer F-15-Jets hatten, mussten zwei Piloten der US-Luftwaffe im Januar 2005 „kurzfristig ihre Route ändern“. Dies führte zu einem Beinahe-Zusammenstoß mit einem Passagierflugzeug vom Typ Embraer-145 der British Airways, wie es in einem Bericht der Flugsicherheitsbehörde AAIB heißt, der am Donnerstag, den 9. Februar 2006, veröffentlicht wurde. Einer der F15-Jets flog nur etwa 30 Meter über das Passagierflugzeug hinweg, das auf dem Weg nach Hannover war. Eine Katastrophe habe nur knapp vermieden werden können. An Bord der BA-Maschine von Birmingham nach Hannover waren 35 Passagiere.
sfux - 10. Feb, 08:27 Article 1683x read