Krieg als lukratives Geschäft
onlineredaktion - Ein neu entwickeltes, im Libyenkrieg erstmals eingesetztes Modell des Tomahawk-Marschflugkörpers kostet 1,5 Millionen Dollar, eine Bombe rund 40'000 Euro. Für die Kriegsindustrie gibt es also handfeste Gründe, das Morden möglichst in die Länge zu ziehen.
Jeder Kriegstag spült Millionen in die Kasse. Für den deutsch-französischen Waffenkonzern Cassidian (ehemals EADS Defence and Security) ist der Libyenkrieg ein Geschenk des Himmels. Das neu entwickelte Kampfflugzeug „Eurofighter“ kann im Krieg getestet werden, genauso wie der französische Kampfjet „Rafale“ oder das US-Flugzeug „Growler“.
Der zynische Kommentar eines Wirtschaftsjournalisten zur Katastrophe in Japan gilt noch weit mehr für den Krieg: So tragisch grosse Katastrophen für die einzelnen Menschen auch sind, für die Wirtschaft wirken sie eher belebend.
Trotz der Aufstände im arabischen Raum fand vom 20. bis 24. Februar die Waffenmesse IDEX in Abu Dhabi statt. An der weltgrössten Waffenschau beteiligten sich rund 1000 Rüstungsfirmen, allein 100 aus den USA. Mit dem grössten Stand wartet die deutsche Rheinmetall auf.
Auch der Chef des US-Generalstabes, Admiral Mullen, findet sich ein und bekräftigt kurz vor dem Einmarsch der saudischen Truppen in Bahrain die hohe Bedeutung des ultrareaktionären islamistischen Königreichs für die USA.
Aber auch die Schweiz ist mit zahlreichen Firmen, u.a. Mowag, der Rheinmetall (Schweiz), Andair, Crypto AG, Vetronic AG, Swiss Arms AG, Aimpoint, RUAG in einem speziellen Swiss Pavillon vertreten. Unverhohlen wirbt die RUAG für „Spezialmunition für Ordnungskräfte“ und „Scharfschützenmunition“. Und um die Provokation noch abzurunden, erweist auch Armeechef Blattmann der Messe seine Aufwartung.
Jeder Kriegstag spült Millionen in die Kasse. Für den deutsch-französischen Waffenkonzern Cassidian (ehemals EADS Defence and Security) ist der Libyenkrieg ein Geschenk des Himmels. Das neu entwickelte Kampfflugzeug „Eurofighter“ kann im Krieg getestet werden, genauso wie der französische Kampfjet „Rafale“ oder das US-Flugzeug „Growler“.
Der zynische Kommentar eines Wirtschaftsjournalisten zur Katastrophe in Japan gilt noch weit mehr für den Krieg: So tragisch grosse Katastrophen für die einzelnen Menschen auch sind, für die Wirtschaft wirken sie eher belebend.
Trotz der Aufstände im arabischen Raum fand vom 20. bis 24. Februar die Waffenmesse IDEX in Abu Dhabi statt. An der weltgrössten Waffenschau beteiligten sich rund 1000 Rüstungsfirmen, allein 100 aus den USA. Mit dem grössten Stand wartet die deutsche Rheinmetall auf.
Auch der Chef des US-Generalstabes, Admiral Mullen, findet sich ein und bekräftigt kurz vor dem Einmarsch der saudischen Truppen in Bahrain die hohe Bedeutung des ultrareaktionären islamistischen Königreichs für die USA.
Aber auch die Schweiz ist mit zahlreichen Firmen, u.a. Mowag, der Rheinmetall (Schweiz), Andair, Crypto AG, Vetronic AG, Swiss Arms AG, Aimpoint, RUAG in einem speziellen Swiss Pavillon vertreten. Unverhohlen wirbt die RUAG für „Spezialmunition für Ordnungskräfte“ und „Scharfschützenmunition“. Und um die Provokation noch abzurunden, erweist auch Armeechef Blattmann der Messe seine Aufwartung.
sfux - 1. Mai, 11:13 Article 2001x read