‚Google’ gräbt sich selbst das Wasser ab
Karl Weiss - Der Suchmaschinenbetreiber Google macht einen großen Teil seines Geldes als Vermittler von Anzeigen. Er betreibt das Adsense-System, das Anzeigen auf Web-Sites gezielt zu dort vorkommenden Themen setzt. Die Anzeigen werden bezahlt und der Site-Betreiber erhält einen kleinen Anteil für jeden Klick auf eine Anzeige.
Gute Idee.
Wo ist das Problem? Google selbst befördert den größten Teil der Leser auf diese Seiten, wo sie dann klicken können. Wer genau gefunden hat, was er sucht, klickt aber nicht auf Anzeigen. Wenn man danebenlag, kann es schon eher sein, daß einem eine Anzeige ins Auge springt. Und damit fördert Google, je schlechter es funktioniert, diese Klickerei, die dann wieder in Geld für Google umgesetzt wird, denn wer die Anzeige gesetzt hat, muß für jeden Klick zahlen.
Das nennt man einen Zielkonflikt. Das geht im Extremfall so weit, daß es Sites gibt, die einfach nur Unsinn-Text mit einer extrem hohen Anzahl an einschlägigen Stichworten produzieren und so jene, die dort landen, verstärkt zum Klicken auf Anzeigen animieren. Heute kann man in den USA bereits zu einem kleinen Entgelt von etwa 100 Dollar ein Paket mit "150 Adsense Ready Websites" kaufen, das 50.000 Seiten Unsinn, aber voll von möglichen Stichworten, enthält.
Es ist klar, wohin das läuft. Das Google-System wird immer schlechter. Man findet immer weniger, was man sucht. Auf der anderen Seite wird der Adsense-Anzeigenkunde immer weniger mit wirklichen Interessenten bedient, was das Interesse an dieser Anzeigart deutlich dämpfen wird. Damit wäre das Ende von Google eingeleitet. Ob Google das weiß? Wie will man reagieren? Bisher gibt es keine Antwort.
Gute Idee.
Wo ist das Problem? Google selbst befördert den größten Teil der Leser auf diese Seiten, wo sie dann klicken können. Wer genau gefunden hat, was er sucht, klickt aber nicht auf Anzeigen. Wenn man danebenlag, kann es schon eher sein, daß einem eine Anzeige ins Auge springt. Und damit fördert Google, je schlechter es funktioniert, diese Klickerei, die dann wieder in Geld für Google umgesetzt wird, denn wer die Anzeige gesetzt hat, muß für jeden Klick zahlen.
Das nennt man einen Zielkonflikt. Das geht im Extremfall so weit, daß es Sites gibt, die einfach nur Unsinn-Text mit einer extrem hohen Anzahl an einschlägigen Stichworten produzieren und so jene, die dort landen, verstärkt zum Klicken auf Anzeigen animieren. Heute kann man in den USA bereits zu einem kleinen Entgelt von etwa 100 Dollar ein Paket mit "150 Adsense Ready Websites" kaufen, das 50.000 Seiten Unsinn, aber voll von möglichen Stichworten, enthält.
Es ist klar, wohin das läuft. Das Google-System wird immer schlechter. Man findet immer weniger, was man sucht. Auf der anderen Seite wird der Adsense-Anzeigenkunde immer weniger mit wirklichen Interessenten bedient, was das Interesse an dieser Anzeigart deutlich dämpfen wird. Damit wäre das Ende von Google eingeleitet. Ob Google das weiß? Wie will man reagieren? Bisher gibt es keine Antwort.
sfux - 28. Jun, 09:18 Article 1855x read
Dieser Artikel ist ein gutes Beispiel
Vielleicht sollte der Redakteur den Artikel nach dem Reinkopieren in dieses Blog erstmal korrekturlesen, bevor er dann veröffentlicht wird.
ach ja, anonym
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