Pirates of the Caribbean 2: Dead man’s chest
Sonja Wenger - Ho-ho-ho! Jack Sparrow, pardon: Captain Jack Sparrow ist wieder da! In einer unberechenbaren, teilweise grotesken, aber überaus unterhaltsamen Fortsetzung von «Pirates of the Caribbean: the Curse of the Black Pearl» aus dem Jahr 2003.
Das bedeutet zwar nicht, dass die Geschichte besser ist als das Original, aber wen kümmert das, wenn der Film es dem Publikum vergönnt, vom ersten Moment an zu kichern und bei den wilden Abenteuern und mystischen Begegnungen der liebgewonnenen Charaktere mitzufi ebern? Eine neue Ära von Spezialeffekten, atemberaubende Strände und Seeschlachten mit detailgetreu nachgebauten Schiffen versetzen das Publikum in eine Piratenwelt, wo man nur zu gerne die Klingen kreuzen würde mit dem exzentrischen Captain.

Regisseur Gore Verbinski hat beinahe das gesamte Produktionsteam aus dem ersten Teil wieder um sich geschart und die Büchse der Pandora der Spezialeffekte geöffnet. Die Fortsetzung leidet zwar etwas unter «noch mehr, noch grösser, noch länger», dafür kriegt man aber einiges geboten, «savvy?». Vielleicht hätte es ein paar Kannibalen und versenkte Schiffe weniger auch getan, aber die Geschichte um den freiheitsliebenden Piraten (Johnny Depp) und das unerschrockene Paar Will Turner (Orlando Bloom) und Elisabeth Swann (Keira Knightly) ist zweifellos aus den Kinderschuhen herausgewachsen.
Die Charaktere von Will und Elisabeth werden nicht länger unschuldig in Sparrows Abenteuer verwickelt, sondern agieren eigenständig und nicht ohne eine gewisse Ruchlosigkeit. So haben auch die Kämpfe zwischen den Protagonisten ihre Leichtigkeit und die Bösewichte ihre sympathischen Züge verloren. Doch trotz einer manchmal düsteren Grundstimmung vermag der Film immer wieder mit neuen Drehungen und witzigen Wendungen zu überraschen.
Captain Jack Sparrow steht bei dem legendären Davy Jones (Bill Nighy) in einer Blutschuld, die dieser nun einfordert, was für Sparrow ewige Verdammnis und Sklaverei auf Jones Geisterschiff – die sagenumwobene «Flying Dutchman» - bedeuten würde. Um diesem Schicksal zu entgehen, sucht Sparrow nach der Schatztruhe, die Davy Jones’ Herz enthält und dem Besitzer die Macht über Jones Schiff und Mannschaft verleiht. Und damit auch die Kontrolle über das Meer, denn zu Jones Kreaturen gehören nicht nur seltsame Wesen halb Mensch, halb Meeresbewohner, sondern auch eine gigantische Krake, die ganze Schiffe vernichten kann.
Sparrows ungewöhnlicher Kompass, der noch immer nicht nach Norden zeigt, soll ihn zu der Truhe führen. Doch auch ein alter Widersacher von Sparrows, der arrogante und boshafte Lord Cutler Beckett (Tom Hollander) von der East India Trading Company, ist hinter der Truhe her. Er war es, der Sparrow einst das Zeichen der Piraten auf den Arm brannte und der von dem Wunsch getrieben ist, alle Piraten der Karibik zu vernichten. Neben den bekannten Gesichtern aus dem ersten Teil, lernen wir diesmal auch Wills Vater Bootstrap Bill Turner (Stellan Skarsgard) kennen, der auf Jones Schiff gefangen ist. Um ihn zu befreien, muss Will sich nun entgültig auf die Seite der Piraten schlagen und mit alten Widersachern neue Allianzen eingehen.
Der letzte Teil der gleichzeitig mit «Dead Man’s Chest» gedrehten Trilogie ist bereits für Ende Mai 2007 geplant.
Dieser Artikel erschien erstmalig in der August Ausgabe des Berner ensuite kulturmagazin.
Das bedeutet zwar nicht, dass die Geschichte besser ist als das Original, aber wen kümmert das, wenn der Film es dem Publikum vergönnt, vom ersten Moment an zu kichern und bei den wilden Abenteuern und mystischen Begegnungen der liebgewonnenen Charaktere mitzufi ebern? Eine neue Ära von Spezialeffekten, atemberaubende Strände und Seeschlachten mit detailgetreu nachgebauten Schiffen versetzen das Publikum in eine Piratenwelt, wo man nur zu gerne die Klingen kreuzen würde mit dem exzentrischen Captain.

Regisseur Gore Verbinski hat beinahe das gesamte Produktionsteam aus dem ersten Teil wieder um sich geschart und die Büchse der Pandora der Spezialeffekte geöffnet. Die Fortsetzung leidet zwar etwas unter «noch mehr, noch grösser, noch länger», dafür kriegt man aber einiges geboten, «savvy?». Vielleicht hätte es ein paar Kannibalen und versenkte Schiffe weniger auch getan, aber die Geschichte um den freiheitsliebenden Piraten (Johnny Depp) und das unerschrockene Paar Will Turner (Orlando Bloom) und Elisabeth Swann (Keira Knightly) ist zweifellos aus den Kinderschuhen herausgewachsen.
Die Charaktere von Will und Elisabeth werden nicht länger unschuldig in Sparrows Abenteuer verwickelt, sondern agieren eigenständig und nicht ohne eine gewisse Ruchlosigkeit. So haben auch die Kämpfe zwischen den Protagonisten ihre Leichtigkeit und die Bösewichte ihre sympathischen Züge verloren. Doch trotz einer manchmal düsteren Grundstimmung vermag der Film immer wieder mit neuen Drehungen und witzigen Wendungen zu überraschen.
Captain Jack Sparrow steht bei dem legendären Davy Jones (Bill Nighy) in einer Blutschuld, die dieser nun einfordert, was für Sparrow ewige Verdammnis und Sklaverei auf Jones Geisterschiff – die sagenumwobene «Flying Dutchman» - bedeuten würde. Um diesem Schicksal zu entgehen, sucht Sparrow nach der Schatztruhe, die Davy Jones’ Herz enthält und dem Besitzer die Macht über Jones Schiff und Mannschaft verleiht. Und damit auch die Kontrolle über das Meer, denn zu Jones Kreaturen gehören nicht nur seltsame Wesen halb Mensch, halb Meeresbewohner, sondern auch eine gigantische Krake, die ganze Schiffe vernichten kann.
Sparrows ungewöhnlicher Kompass, der noch immer nicht nach Norden zeigt, soll ihn zu der Truhe führen. Doch auch ein alter Widersacher von Sparrows, der arrogante und boshafte Lord Cutler Beckett (Tom Hollander) von der East India Trading Company, ist hinter der Truhe her. Er war es, der Sparrow einst das Zeichen der Piraten auf den Arm brannte und der von dem Wunsch getrieben ist, alle Piraten der Karibik zu vernichten. Neben den bekannten Gesichtern aus dem ersten Teil, lernen wir diesmal auch Wills Vater Bootstrap Bill Turner (Stellan Skarsgard) kennen, der auf Jones Schiff gefangen ist. Um ihn zu befreien, muss Will sich nun entgültig auf die Seite der Piraten schlagen und mit alten Widersachern neue Allianzen eingehen.
Der letzte Teil der gleichzeitig mit «Dead Man’s Chest» gedrehten Trilogie ist bereits für Ende Mai 2007 geplant.

sfux - 18. Aug, 08:00 Article 2895x read