Ein Grund zum Feiern – die 50. Ausgabe von ensuite – kulturmagazin
ensuite - Die Februar-Ausgabe von ensuite – kulturmagazin ist die 50. gedruckte Ausgabe. Seit über fünf Jahren publiziert ensuite – kulturmagazin für den Kanton Bern das schweizweit grösste redaktionelle Kulturmagazin mit Kulturagenda! Was mit zwölf Seiten begann, ist zu beachtlichen 88-Seiten-Zeitungen herangewachsen. Monatlich produzieren über 45 freiwillige MitarbeiterInnen aus allen Altersklassen und kulturellen Interessengruppen eines der spannendsten Kulturkommunikationsprojekte.

Seit 50 mal gut und immer besser: ensuite kulturmagazin
Finanziell hat sich das Magazin in all den Jahren ohne grosse Defizite über Wasser halten können. Das ist nicht selbstverständlich, da gerade die Werbeschaltungen im Bereich Kultur dünn gesät sind. „Insgesamt unterstützte uns die öffentliche Hand mit ‚nur’ knappen 50'000 Franken in insgesamt vier Jahren. Das steht im krassen Gegensatz zum stadteigenen Agenda-Projekt, welches mit über 200'000 Franken pro Jahr subventioniert wird“, meint Lukas Vogelsang, Initiator und Chefredaktor. Eine im Jahr 2006 grossangelegte Leserumfrage von ensuite – kulturmagazin hat eine Leserschaft von über 55'000 LeserInnen hochgerechnet. Eine Einigung mit dem Kultursekretär Reichenau konnte nicht zustande kommen. „Kultur ist Macht. Der Kultursekretär wollte von mir Dinge, die ich im Bereich Pressefreiheit und Medienethik nicht eingehen konnte. Dazu waren seine Ideen nicht sehr realistisch.“
Vogelsang hätte nie damit gerechnet, dass ensuite – kulturmagazin je so tragfähig werden würde: „Wir haben eine Möglichkeit gefunden, einen ganzen Medienbetrieb aufzubauen, ohne Kapital zu investieren. Das Konzept von ensuite – kulturmagazin entsteht aus dem Ort und den Menschen selber. Ich persönlich gab dem Projekt zwei Jahre. Jetzt, nach fünf Jahren, bin ich selber überzeugt, dass noch viel mehr möglich ist.“
Wo bei den Tagesmedien die gedruckten Kulturagenden eingestellt oder redimensioniert werden (siehe „NZZ Ticket“), denkt Lukas Vogelsang an Ausbau und Expansion. Neben der Kunstpublikation artensuite, einer Kunstbeilage bei ensuite – kulturmagazin, dem Buchverlag edition ensuite und einer Online-Kulturagenda für die gesamte Schweiz (www.kulturagenda.ch), ist eine kulturelle Nachrichtenagentur in Vorbereitung (www.kulturnachrichten.ch), ein Musiklabel und ein spezialisierter Musikvertrieb. „Wir prüfen und spielen zur Zeit mit verschiedenen kundenorientierten Dienstleistungen im kulturellen Bereich. Das Internet und die technischen Möglichkeiten der Zukunft eröffnen gerade den kleinen, innovativen Medienunternehmen grossartige Chancen. Und da in der Medienbranche immer weniger Inhalt produziert wird und alles nur noch Unterhaltungswert haben muss, haben wir die Möglichkeit, das freigewordene Terrain neu zu besetzen.“
Als nächster Schritt und hoffentlich noch in diesem Jahr möchte ensuite – kulturmagazin in Zürich Fuss fassen. Lukas Vogelsang: „Zürich wird für unsere Zukunft überlebenswichtig sein. Wir haben das Glück, dass wir auf eine grosse Infrastruktur und sehr gute Netzwerke zurückgreifen können. Zudem haben wir uns schweizweit in den letzten fünf Jahren einen sehr guten Namen geschaffen. Das Vertrauen ist auf unserer Seite und ich denke, wir haben eine sehr reelle Chance, im Zürcher Medienmarkt aufgenommen zu werden. Zudem hat Zürich zurzeit nichts Vergleichbares zu bieten – man legt uns fast den roten Teppich hin.“

Seit 50 mal gut und immer besser: ensuite kulturmagazin
Finanziell hat sich das Magazin in all den Jahren ohne grosse Defizite über Wasser halten können. Das ist nicht selbstverständlich, da gerade die Werbeschaltungen im Bereich Kultur dünn gesät sind. „Insgesamt unterstützte uns die öffentliche Hand mit ‚nur’ knappen 50'000 Franken in insgesamt vier Jahren. Das steht im krassen Gegensatz zum stadteigenen Agenda-Projekt, welches mit über 200'000 Franken pro Jahr subventioniert wird“, meint Lukas Vogelsang, Initiator und Chefredaktor. Eine im Jahr 2006 grossangelegte Leserumfrage von ensuite – kulturmagazin hat eine Leserschaft von über 55'000 LeserInnen hochgerechnet. Eine Einigung mit dem Kultursekretär Reichenau konnte nicht zustande kommen. „Kultur ist Macht. Der Kultursekretär wollte von mir Dinge, die ich im Bereich Pressefreiheit und Medienethik nicht eingehen konnte. Dazu waren seine Ideen nicht sehr realistisch.“
Vogelsang hätte nie damit gerechnet, dass ensuite – kulturmagazin je so tragfähig werden würde: „Wir haben eine Möglichkeit gefunden, einen ganzen Medienbetrieb aufzubauen, ohne Kapital zu investieren. Das Konzept von ensuite – kulturmagazin entsteht aus dem Ort und den Menschen selber. Ich persönlich gab dem Projekt zwei Jahre. Jetzt, nach fünf Jahren, bin ich selber überzeugt, dass noch viel mehr möglich ist.“
Wo bei den Tagesmedien die gedruckten Kulturagenden eingestellt oder redimensioniert werden (siehe „NZZ Ticket“), denkt Lukas Vogelsang an Ausbau und Expansion. Neben der Kunstpublikation artensuite, einer Kunstbeilage bei ensuite – kulturmagazin, dem Buchverlag edition ensuite und einer Online-Kulturagenda für die gesamte Schweiz (www.kulturagenda.ch), ist eine kulturelle Nachrichtenagentur in Vorbereitung (www.kulturnachrichten.ch), ein Musiklabel und ein spezialisierter Musikvertrieb. „Wir prüfen und spielen zur Zeit mit verschiedenen kundenorientierten Dienstleistungen im kulturellen Bereich. Das Internet und die technischen Möglichkeiten der Zukunft eröffnen gerade den kleinen, innovativen Medienunternehmen grossartige Chancen. Und da in der Medienbranche immer weniger Inhalt produziert wird und alles nur noch Unterhaltungswert haben muss, haben wir die Möglichkeit, das freigewordene Terrain neu zu besetzen.“
Als nächster Schritt und hoffentlich noch in diesem Jahr möchte ensuite – kulturmagazin in Zürich Fuss fassen. Lukas Vogelsang: „Zürich wird für unsere Zukunft überlebenswichtig sein. Wir haben das Glück, dass wir auf eine grosse Infrastruktur und sehr gute Netzwerke zurückgreifen können. Zudem haben wir uns schweizweit in den letzten fünf Jahren einen sehr guten Namen geschaffen. Das Vertrauen ist auf unserer Seite und ich denke, wir haben eine sehr reelle Chance, im Zürcher Medienmarkt aufgenommen zu werden. Zudem hat Zürich zurzeit nichts Vergleichbares zu bieten – man legt uns fast den roten Teppich hin.“
sfux - 1. Feb, 10:17 Article 1479x read