Treffen in Tansania - Zeitgewinn für Mugabe?
Dr. Alexander von Paleske - Das Dringlichkeitstreffen der Regierungschefs der Staatengemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) ist nach einer ganztägigen Sitzung hinter verschlossenen Türen gerade zu Ende gegangen. Das Resultat: Der Staatspräsident von Südafrika, Thabo Mbeki, wurde offiziell beauftragt, als Vermittler im Simbabwe-Konflikt tätig zu werden. Damit ist Mugabe als scheinbarer Sieger aus diesem Treffen hervorgegangen. Denn diese Vermittlerfunktion übt Mbeki bereits inoffiziell seit 5 Jahren aus, ohne irgendein greifbares Ergebnis.
Zeitgewinn für Mugabe
Für Mugabe bedeutet dies erst einmal Zeitgewinn. Die Konferenz hat sich nicht dazu durchringen können Mugabes Terrorakte zu kritisieren, geschweige denn zu verurteilen. Wenn die Opposition die Konfrontation wie mit dem für Anfang nächster Woche geplanten unbefristeten Generalstreik weiterführt, dann steht sie als Störenfried da, der keine friedliche Verhandlungslösung will.
Wenn sie sich aber auf Verhandlungen einlässt, die nach Mugabes Plan zu nichts führen sollen, dann wird dies zu nichts anderem führen, als Wahlen im nächsten Jahr unter den gegenwärtigen Bedingungen - also Wahlbetrug und Terror.
Heute hat das Politbüro seiner ZANU-Partei beschlossen, Mugabe solle im nächsten Jahr wieder antreten - das wird dann morgen vom Zentralkomitee, Mugabes Gesangverein, ebenso beschlossen werden. Begründung: Es gibt noch so viel zu erledigen, was nur er erledigen kann. Wohl wahr, was den Terror gegen sein eigenes Volk angeht; das macht ihm keiner so schnell nach.
Mittlerweile haben die katholischen Bischöfe, angeführt von Bischof Pius Ncube, einen Hirtenbrief verfasst, der am Palmsonntag verlesen werden soll und in welchem Mugabes Terror in scharfer Form angegriffen wird. Die Vorwürfe lauten, die Taten der Regierung seien gesetzlos, gewalttätig, ungerecht, rassistisch, hasserfüllt und voller Verachtung und dienten einzig und allein dem Ziel, mit aller Gewalt an der Macht zu bleiben.
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Zeitgewinn für Mugabe
Für Mugabe bedeutet dies erst einmal Zeitgewinn. Die Konferenz hat sich nicht dazu durchringen können Mugabes Terrorakte zu kritisieren, geschweige denn zu verurteilen. Wenn die Opposition die Konfrontation wie mit dem für Anfang nächster Woche geplanten unbefristeten Generalstreik weiterführt, dann steht sie als Störenfried da, der keine friedliche Verhandlungslösung will.
Wenn sie sich aber auf Verhandlungen einlässt, die nach Mugabes Plan zu nichts führen sollen, dann wird dies zu nichts anderem führen, als Wahlen im nächsten Jahr unter den gegenwärtigen Bedingungen - also Wahlbetrug und Terror.
Heute hat das Politbüro seiner ZANU-Partei beschlossen, Mugabe solle im nächsten Jahr wieder antreten - das wird dann morgen vom Zentralkomitee, Mugabes Gesangverein, ebenso beschlossen werden. Begründung: Es gibt noch so viel zu erledigen, was nur er erledigen kann. Wohl wahr, was den Terror gegen sein eigenes Volk angeht; das macht ihm keiner so schnell nach.
Mittlerweile haben die katholischen Bischöfe, angeführt von Bischof Pius Ncube, einen Hirtenbrief verfasst, der am Palmsonntag verlesen werden soll und in welchem Mugabes Terror in scharfer Form angegriffen wird. Die Vorwürfe lauten, die Taten der Regierung seien gesetzlos, gewalttätig, ungerecht, rassistisch, hasserfüllt und voller Verachtung und dienten einzig und allein dem Ziel, mit aller Gewalt an der Macht zu bleiben.











onlineredaktion - 29. Mär, 22:53 Article 1371x read