Grüne kontra Ostermarschierer - Krieg um Frieden
onlineredaktion - Die Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Claudia Roth ließ sich im Streit mit den Organisatoren der Ostermärsche zu einer Äußerung hinreißen, deren Wahrheitsgehalt nicht nur von Ostermarschierern nicht bestritten wird: „Etliche Aufrufe erwecken den Eindruck, als seien Bush-Administration, die EU und bundesdeutsche Politik eine einzige 'Achse des Bösen'."
Sie bemängelte weiter, in den Aufrufen zu den Ostermärschen fehlten die Vereinten Nationen. Zivile Mittel zur Krisenbewältigung gebe es bei den Organisatoren der Ostermärsche kaum. Roth forderte, Friedenspolitik brauche Bewegung und „mehr neues Denken“. Sie und der abrüstungspolitische Sprecher Winfried Nachtwei bemängelten, die Aufrufe zu Friedensdemonstrationen erklärten „geradezu notorisch wenig“ dazu, wie man internationalen Krisen, Gewalt und Krieg entgegen treten könne.
Der Sprecher der Infostelle Ostermarsch, Willi van Ooyen, wies dies zurück. Der „Frankfurter Rundschau“ erklärte er, von einem engen Blick auf das Militärische könne keine Rede sein. Die Friedensbewegung mache sehr deutlich, „was den Zusammenhang zwischen sozialer Entwicklung und Frieden betrifft". Das Thema Armutsbekämpfung sei in allen Aufrufen wieder zu finden. Dies sei etwas, was er bei den Grünen vermisse, denen er vorwarf „halbseidene und widersprüchliche Positionen“ zu vertreten. Die Partei werbe für Frieden und atomare Abrüstung, wenn es jedoch konkret werde, vergesse sie aber regelmäßig ihre Überzeugungen.
Sie bemängelte weiter, in den Aufrufen zu den Ostermärschen fehlten die Vereinten Nationen. Zivile Mittel zur Krisenbewältigung gebe es bei den Organisatoren der Ostermärsche kaum. Roth forderte, Friedenspolitik brauche Bewegung und „mehr neues Denken“. Sie und der abrüstungspolitische Sprecher Winfried Nachtwei bemängelten, die Aufrufe zu Friedensdemonstrationen erklärten „geradezu notorisch wenig“ dazu, wie man internationalen Krisen, Gewalt und Krieg entgegen treten könne.
Der Sprecher der Infostelle Ostermarsch, Willi van Ooyen, wies dies zurück. Der „Frankfurter Rundschau“ erklärte er, von einem engen Blick auf das Militärische könne keine Rede sein. Die Friedensbewegung mache sehr deutlich, „was den Zusammenhang zwischen sozialer Entwicklung und Frieden betrifft". Das Thema Armutsbekämpfung sei in allen Aufrufen wieder zu finden. Dies sei etwas, was er bei den Grünen vermisse, denen er vorwarf „halbseidene und widersprüchliche Positionen“ zu vertreten. Die Partei werbe für Frieden und atomare Abrüstung, wenn es jedoch konkret werde, vergesse sie aber regelmäßig ihre Überzeugungen.
onlineredaktion - 7. Apr, 12:37 Article 1374x read