Ein Microsoft-Entwickler in der ISS
onlineredaktion - Wieder einmal war der Start einer russischen Rakete mit einer Sojus-Kapsel reibungslos verlaufen. Vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan hob das „Raumschiff“ mit den beiden Kosmonauten Fjodor Jurtschichin und Oleg Kotow in Begleitung des US-Milliardärs Charles Simonyi brüllend ab und schoss in den Himmel.
Simonyi gilt als einer der maßgeblichen Entwickler der Microsoft-Programme Word und Excel und ist der fünfte zahlende Gast in der ISS, der internationalen Raumstation. Mehr als 20 Millionen Dollar soll er für die Reise bezahlt haben, um elf Tage im All zu verbringen. Zusammen mit seinen russischen Begleitern soll er verschiedene Experimente durchführen. Welche Art diese Experimente sind, wurde bisher nicht bekannt. Kritiker von Microsoft frotzelten aber, es müsse sich dabei u.a. um einen provozierten Absturz der Raumstation handeln, die Simonyi nach altem Windows-Prinzip retten könnte, indem er aussteigt, um dann wieder einzusteigen: Strg+Alt+Del. Und die Raumstation könnte ihn fragen: „Wollen Sie wirklich wieder herein?“
Microsoft-Kritiker argwöhnten weiter, in einem weiteren Experiment werde die Verträglichkeit von Schickimicki-Kost im Weltall erprobt. Simonyi Freundin, die Lifestyle-Ratgeberin Martha Stewart, soll nämlich das „Gourmet-Menü“ ausgewählt haben. Für die Kosmonauten werde es u.a. geröstete Wachtel in Madeiraweinsosse, Entenbrustconfit mit Kapern und Reispudding mit kandierten Früchten geben – alles natürlich schön durch gematscht aus dem Klarsicht-Saugbeutel, denn konventionelle Kost flöge in der Schwerelosigkeit der ISS umher und könnte lebenswichtige, elektronische Bauteile an Bord zerstören. Das wäre in etwa so, als gösse ein Leser von „Journalismus – Nachrichten von Heute“ ein Getränk über seine Computer-Tastatur. Möglicherweise aber dient das besondere Essen weniger der Verdaulichkeit, sondern: Wie Kosmonauten mit einer Diarrhoe in der Schwerelosigkeit klar kommen - ohne die kostbare Raumstation voll zu machen. Denn: Auch die ISS soll angeblich der gesamten Menschheit dienen, auch jenen, die sich kein Gourmet-Essen im All leisten können und nur auf schlechte Kost angewiesen sind.
Simonyi gilt als einer der maßgeblichen Entwickler der Microsoft-Programme Word und Excel und ist der fünfte zahlende Gast in der ISS, der internationalen Raumstation. Mehr als 20 Millionen Dollar soll er für die Reise bezahlt haben, um elf Tage im All zu verbringen. Zusammen mit seinen russischen Begleitern soll er verschiedene Experimente durchführen. Welche Art diese Experimente sind, wurde bisher nicht bekannt. Kritiker von Microsoft frotzelten aber, es müsse sich dabei u.a. um einen provozierten Absturz der Raumstation handeln, die Simonyi nach altem Windows-Prinzip retten könnte, indem er aussteigt, um dann wieder einzusteigen: Strg+Alt+Del. Und die Raumstation könnte ihn fragen: „Wollen Sie wirklich wieder herein?“
Microsoft-Kritiker argwöhnten weiter, in einem weiteren Experiment werde die Verträglichkeit von Schickimicki-Kost im Weltall erprobt. Simonyi Freundin, die Lifestyle-Ratgeberin Martha Stewart, soll nämlich das „Gourmet-Menü“ ausgewählt haben. Für die Kosmonauten werde es u.a. geröstete Wachtel in Madeiraweinsosse, Entenbrustconfit mit Kapern und Reispudding mit kandierten Früchten geben – alles natürlich schön durch gematscht aus dem Klarsicht-Saugbeutel, denn konventionelle Kost flöge in der Schwerelosigkeit der ISS umher und könnte lebenswichtige, elektronische Bauteile an Bord zerstören. Das wäre in etwa so, als gösse ein Leser von „Journalismus – Nachrichten von Heute“ ein Getränk über seine Computer-Tastatur. Möglicherweise aber dient das besondere Essen weniger der Verdaulichkeit, sondern: Wie Kosmonauten mit einer Diarrhoe in der Schwerelosigkeit klar kommen - ohne die kostbare Raumstation voll zu machen. Denn: Auch die ISS soll angeblich der gesamten Menschheit dienen, auch jenen, die sich kein Gourmet-Essen im All leisten können und nur auf schlechte Kost angewiesen sind.
onlineredaktion - 8. Apr, 09:03 Article 1169x read