Das Wrack der „Sea Diamond“ und die griechische Korruption
onlineredaktion - Nachdem die griechische Marine bereits vor den Osterfeiertagen angeblich heimlich ein Spezialteam zu dem gesunkenen Kreuzfahrtschiff gesandt hatte, wie uns aus gut unterrichteten Kreisen der Marine mitgeteilt wurde, um angeblich nach den beiden vermissten Passagieren suchen, soll nun von ziviler Seite ein fernsteuerbares Spezial-U-Boot des griechischen Zentrums für Meeresforschung das gesunkene Schiff untersuchen. Dem griechischen Fernsehsender Athina TV waren bereits Unterwasser-Fotos von der gesunkenen „Sea Diamond“ zugespielt worden.
Etwas verschlafen wirkt dagegen die Ankündigung vom Projektleiter Spyros Volonakis im griechischen Fernsehen am Dienstagmorgen, das (zivile) ferngesteuerte U-Boot könne Bilder vom Wrack geben. Dann wolle man entscheiden, wie vorzugehen sei.
Weltumsegler Helmut van Straelen, der das „Revier“ von Santorin gut kennt, vermutet aus eigener Erfahrung, dort ginge wohl alles drunter und drüber, was nichts Neues und gerade zu typisch für die griechischen Häfen sei.
Mads Hansen berichtete uns, die Korruption sei dort immer noch vorherrschend. Er selbst habe mitbekommen, wie Matrosen der Marine den Kontakt zu „Pressefritzen“ suchten, um „brandheiße Information und Fotos“ zu verkaufen. Auch ihm hat man ein solches Angebot gemacht. In dem Gespräch habe der Anbieter von einem U-Boot gesprochen, das bereits am Wrack gewesen sein soll. Von dem Boot aus habe man Teile des Wracks untersuchen können. Wie das im Einzelnen geschah, könne er gegen gute Bezahlung erfahren. Hansen lehnte ab. Er befindet sich inzwischen wieder auf See und hat die griechischen Hoheitsgewässer verlassen. Er wollte sowieso weiter, doch nun habe er sich beeilt, weil er befürchtete als Spion verhaftet zu werden. teilte er uns mit. Es sei in Griechenland üblich, will er gehört haben, dass häufig eine falsche Beschuldigung die Rache auf ein Kopfschütteln in solchen Geschäften sei.
Uwe Hollenberg schreibt über Korruption und Piraterie in griechischen Häfen - Steuer für Schiffe unter ausländischer Flagge in Griechenland
Aufhebung des griechischen Gesetzes (PDF)
Private Webseite von Helmut van Straelen
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Etwas verschlafen wirkt dagegen die Ankündigung vom Projektleiter Spyros Volonakis im griechischen Fernsehen am Dienstagmorgen, das (zivile) ferngesteuerte U-Boot könne Bilder vom Wrack geben. Dann wolle man entscheiden, wie vorzugehen sei.
Weltumsegler Helmut van Straelen, der das „Revier“ von Santorin gut kennt, vermutet aus eigener Erfahrung, dort ginge wohl alles drunter und drüber, was nichts Neues und gerade zu typisch für die griechischen Häfen sei.
Mads Hansen berichtete uns, die Korruption sei dort immer noch vorherrschend. Er selbst habe mitbekommen, wie Matrosen der Marine den Kontakt zu „Pressefritzen“ suchten, um „brandheiße Information und Fotos“ zu verkaufen. Auch ihm hat man ein solches Angebot gemacht. In dem Gespräch habe der Anbieter von einem U-Boot gesprochen, das bereits am Wrack gewesen sein soll. Von dem Boot aus habe man Teile des Wracks untersuchen können. Wie das im Einzelnen geschah, könne er gegen gute Bezahlung erfahren. Hansen lehnte ab. Er befindet sich inzwischen wieder auf See und hat die griechischen Hoheitsgewässer verlassen. Er wollte sowieso weiter, doch nun habe er sich beeilt, weil er befürchtete als Spion verhaftet zu werden. teilte er uns mit. Es sei in Griechenland üblich, will er gehört haben, dass häufig eine falsche Beschuldigung die Rache auf ein Kopfschütteln in solchen Geschäften sei.







onlineredaktion - 10. Apr, 12:26 Article 2663x read