Rußige Flecken - Bilder der Zerstörung in Darfur
onlineredaktion - Google Earth zeigt die Spuren des Bürgerkriegs in der sudanesischen Region Darfur. Zusammen mit dem Holocaust-Museum in Washington hatte Google ein Projekt gestartet, um den Bürgerkrieg in Darfur mehr ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit zu rücken. Dazu zählen nun Bilder von der Zerstörung zerstörter Dörfer, die in dem Satellitenbilderprogramm Google Earth zu sehen sind – allerdings in geringer Auflösung und lediglich als rußige Flecken auf sandigem Grund. Aber die sind nun leicht zu finden: Wer mit dem Programm auf der virtuellen Weltkugel Zentralafrika ansteuert, findet große Teile orange gefärbt. Beim Heran zoomen erscheint der Schriftzug „Crisis in Darfur“ und kleine Flammen-Ikons, die angeblich 1.600 zerstörte Dörfer darstellen.

Das sudanesische Krisengebiet Darfur in Google Earth

Nieder gebrannte Hütten im Satellitenbild
© Google Earth/DigitalGlobe
Den Angaben nach wurde das am Dienstag vorgestellte Projekt in Kooperation mit dem United States Holocaust Memorial Museum in Washington erarbeitet. Mit Hilfe von Technologie, die es in der Vergangenheit nicht gab, wollen die Veranstalter versuchen, das Leiden der Menschen in Darfur zu veranschaulichen. Ob dies aber mit kleinen, unscharfen Flecken in Satellitenfotos von DigitalGlobe, einem der Bilder-Lieferanten von Google Earth, erreicht wird, darüber wird man sich streiten können.
Erneut haben unbekannte Bewaffnete eine Stellung der Friedensmission der Afrikanischen Union (AU) in Darfur angegriffen und dabei einen AU-Soldaten getötet. Wie die AU-Mission am Dienstag in Khartum mitteilte, seien drei weitere AU-Soldaten schwer verletzt worden. Bei einem Anschlag gegen die AU-Truppe wurden Anfang des Monats fünf senegalesische AU-Soldaten getötet. Die sudanesische Regierung hat bislang verhindert, dass die etwa 7.000 AU-Soldaten, die als zu schwach und zu schlecht ausgestattet gelten, von einer UNO-Truppe abgelöst wurden.
Unterdessen traf der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki in Khartum ein, um seinerseits „für eine politische Lösung des Darfur-Konflikts“ zu werben. Vertreter der sudanesischen Regierung, der Afrikanischen Union und der Vereinten Nationen einigten sich am Vortag auf weitere Schritte zur Unterstützung der AU-Soldaten. Doch in einem wichtigen, nicht weiter genannten Punkt gebe es immer noch Unstimmigkeiten, soll ein UNO-Vertreter gegenüber Journalisten erklärt haben.

Das sudanesische Krisengebiet Darfur in Google Earth

Nieder gebrannte Hütten im Satellitenbild
© Google Earth/DigitalGlobe
Den Angaben nach wurde das am Dienstag vorgestellte Projekt in Kooperation mit dem United States Holocaust Memorial Museum in Washington erarbeitet. Mit Hilfe von Technologie, die es in der Vergangenheit nicht gab, wollen die Veranstalter versuchen, das Leiden der Menschen in Darfur zu veranschaulichen. Ob dies aber mit kleinen, unscharfen Flecken in Satellitenfotos von DigitalGlobe, einem der Bilder-Lieferanten von Google Earth, erreicht wird, darüber wird man sich streiten können.
Erneut haben unbekannte Bewaffnete eine Stellung der Friedensmission der Afrikanischen Union (AU) in Darfur angegriffen und dabei einen AU-Soldaten getötet. Wie die AU-Mission am Dienstag in Khartum mitteilte, seien drei weitere AU-Soldaten schwer verletzt worden. Bei einem Anschlag gegen die AU-Truppe wurden Anfang des Monats fünf senegalesische AU-Soldaten getötet. Die sudanesische Regierung hat bislang verhindert, dass die etwa 7.000 AU-Soldaten, die als zu schwach und zu schlecht ausgestattet gelten, von einer UNO-Truppe abgelöst wurden.
Unterdessen traf der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki in Khartum ein, um seinerseits „für eine politische Lösung des Darfur-Konflikts“ zu werben. Vertreter der sudanesischen Regierung, der Afrikanischen Union und der Vereinten Nationen einigten sich am Vortag auf weitere Schritte zur Unterstützung der AU-Soldaten. Doch in einem wichtigen, nicht weiter genannten Punkt gebe es immer noch Unstimmigkeiten, soll ein UNO-Vertreter gegenüber Journalisten erklärt haben.
onlineredaktion - 11. Apr, 11:16 Article 1903x read