Heiligendamm - Seemine vor G8-Tagungshotel
onlineredaktion - Ausgerechnet vor dem G8-Tagungshotel in Heiligendamm, innerhalb des acht Seemeilen umfassenden Sperrgebiets, das die Polizei zum Schutz des Hotels eingerichtet hat, wurde eine Seemine aus dem Zweiten Weltkrieg in der Ostsee entdeckt. Versuche von Spezialisten der Marine schlugen gegen Mittag des heutigen Sonnabends fehl, die Mine mittels Sprengung zu entschärfen. Der Sprecher G8-Polizeieinheit „Kavala“, Axel Falkenberg, äußerte sich daraufhin dahin gehend, die Mine sei nicht scharf und deshalb könne sie in diesem Zustand auf dem Meeresgrund in einer Tiefe von rund 25 Meter bleiben; der Fund sei „nichts Besonderes“, solche Minen gebe es angeblich noch viele in der Ostsee.
Für den Sprengversuch hatte die Marine eine mit einer Sprengladung beladene Unterwasserdrohne – ein ferngesteuertes Mini-U-Boot – an der Mine angedockt und diese gezündet, doch die Mine explodierte daraufhin nicht.
Kritiker bezweifeln, ob dieser Entschärfungsversuch der einzig Richtige war und ob die daraus gewonnene Erkenntnis, die Mine sei „nicht scharf“, treffend ist. Axel Falkenberg war zuvor in einigen Fernsehsendungen durch inkompetente Äußerungen zum G8-Gipfel aufgefallen.
Für den Sprengversuch hatte die Marine eine mit einer Sprengladung beladene Unterwasserdrohne – ein ferngesteuertes Mini-U-Boot – an der Mine angedockt und diese gezündet, doch die Mine explodierte daraufhin nicht.
Kritiker bezweifeln, ob dieser Entschärfungsversuch der einzig Richtige war und ob die daraus gewonnene Erkenntnis, die Mine sei „nicht scharf“, treffend ist. Axel Falkenberg war zuvor in einigen Fernsehsendungen durch inkompetente Äußerungen zum G8-Gipfel aufgefallen.
onlineredaktion - 2. Jun, 17:13 Article 2192x read