Rostock - Streit um die Zahl die Demonstranten
onlineredaktion - Auffälliges Merkmal bei den Demonstrationen gegen den G8-Gipfel sind die unterschiedlichen Angaben über die Anzahl der Teilnehmer. Wahrscheinlich zählt sie niemand wirklich oder will sie nicht zählen. Seitens der Polizei gibt nur Schätzungen – Schätzungen, die zu Fehleinschätzungen der Polizei führen können und führen.
Monty Schädel, der Organisator der Demonstration in Rostock, hatte 100.000 Teilnehmer angemeldet, die Polizeiführung spricht dagegen von nur 25.000 Demonstrierenden, die eine Stunde lang friedlich durch die Rostocker Innenstadt zogen. Unser Autor Michael Schulze von Glaßer hörte dagegen, unter den Teilnehmern kursiere die Zählung von 80.000 Teilnehmern. Unter den friedlich Demonstrierenden sei plötzlich der so genannte „Schwarze Block“ hervorgetreten, habe sich formiert und die Polizei massiv angegriffen. Jetzt, nach der Schlußkundgebung, den Momenten der Ruhe, gebe es wieder Ausschreitungen.
Der STERN berichtet darüber, dass der Organisator der Demonstration, Monty Schädel, verletzt wurde, als er Tränengas in die Augen kriegte. „Das ist hirnverbrannt und dumm“, soll Schädel zu stern.de gesagt haben. „Warum müssen die mit 20 Polizisten auf die Demonstranten losgehen. Entweder sie machen das massiv und holen alle Störer raus. Oder sie lassen das bleiben. Das ist nichts anderes als eine Provokation.“
Nach Darstellungen von SPIEGEL-Online sollen Wasserwerfer aufgefahren sein und Autos brennen: Die Polizei stürmte mehrmals auf dem Kundgebungsplatz weit in die Menschenmenge hinein, schleppte einzelne Personen heraus, während der hintere Teil der Demonstration noch auf den Platz nachdrängte. Einige Beamte wurden eingekesselt. Die Gewalt sei von einer Gruppe militanter Autonomer ausgegangen, rund 2000 insgesamt.
Dabei hatte Kanzlerin Merkel am 26. Mai 2007 noch gesagt, Gewalt sei kein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele.
Gilt ihre Behauptung nur für jene, die nicht wie sie die Regierungsmacht haben und ohnmächtig zusehen müssen, wie die Mächtigen mit ihrer Gewalt eine Welthandelspolitik durchsetzen, die arm an sozialen Freiheiten und Demokratie ist und die die Umwelt mittels ihrer Habgier massiv schädigen?
Ein breites Bündnis von Gruppierungen hatte zu dem Protest in Rostock aufgerufen - darunter Umwelt-, Entwicklungs- und Kirchenorganisationen ebenso wie Attac, Linkspartei und Grüne.
Monty Schädel, der Organisator der Demonstration in Rostock, hatte 100.000 Teilnehmer angemeldet, die Polizeiführung spricht dagegen von nur 25.000 Demonstrierenden, die eine Stunde lang friedlich durch die Rostocker Innenstadt zogen. Unser Autor Michael Schulze von Glaßer hörte dagegen, unter den Teilnehmern kursiere die Zählung von 80.000 Teilnehmern. Unter den friedlich Demonstrierenden sei plötzlich der so genannte „Schwarze Block“ hervorgetreten, habe sich formiert und die Polizei massiv angegriffen. Jetzt, nach der Schlußkundgebung, den Momenten der Ruhe, gebe es wieder Ausschreitungen.
Der STERN berichtet darüber, dass der Organisator der Demonstration, Monty Schädel, verletzt wurde, als er Tränengas in die Augen kriegte. „Das ist hirnverbrannt und dumm“, soll Schädel zu stern.de gesagt haben. „Warum müssen die mit 20 Polizisten auf die Demonstranten losgehen. Entweder sie machen das massiv und holen alle Störer raus. Oder sie lassen das bleiben. Das ist nichts anderes als eine Provokation.“
Nach Darstellungen von SPIEGEL-Online sollen Wasserwerfer aufgefahren sein und Autos brennen: Die Polizei stürmte mehrmals auf dem Kundgebungsplatz weit in die Menschenmenge hinein, schleppte einzelne Personen heraus, während der hintere Teil der Demonstration noch auf den Platz nachdrängte. Einige Beamte wurden eingekesselt. Die Gewalt sei von einer Gruppe militanter Autonomer ausgegangen, rund 2000 insgesamt.
Dabei hatte Kanzlerin Merkel am 26. Mai 2007 noch gesagt, Gewalt sei kein Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele.
Gilt ihre Behauptung nur für jene, die nicht wie sie die Regierungsmacht haben und ohnmächtig zusehen müssen, wie die Mächtigen mit ihrer Gewalt eine Welthandelspolitik durchsetzen, die arm an sozialen Freiheiten und Demokratie ist und die die Umwelt mittels ihrer Habgier massiv schädigen?
Ein breites Bündnis von Gruppierungen hatte zu dem Protest in Rostock aufgerufen - darunter Umwelt-, Entwicklungs- und Kirchenorganisationen ebenso wie Attac, Linkspartei und Grüne.
onlineredaktion - 2. Jun, 18:29 Article 1722x read
Deshalb glaube ich hier eher der Polizei.