Neuer Agenten-Mord in London - Scotland Yard (v)ermittelt
Harald Haack - Wer bisher glaubte, London sei mit der totalen Videoüberwachung zur sichersten Stadt der Welt geworden, muss ein Narr sein. Wieder einmal kam ein Mann in London auf mysteriöse Weise ums Leben. Und wieder einmal soll er ein Geheimdienst-Agent gewesen sein. Mehr noch: Er war Schwiegersohn von Ägyptens früherem Staatspräsidenten Gamel Abdel Nasser und soll vor drei Jahren von "Vanity Fair"-Journalist Harold Bloom als Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad enttarnt worden sein: Der stinkreiche Ägypter Ashraf Marwan.
Ja, er hatte viel Geld, war Milliardär, eigentlich genug Geld, um sich eine ganze Armee von Bodyguards leisten zu können. Doch in Großbritannien fürchtete er um sein Leben, wie Freunde von ihm berichteten. Schuld daran soll das Enthüllungsbuch „Eve of Destruction“ von Harold Bloom gewesen sein. In dem steht, dass Marwan während des Jom-Kippur-Krieges 1973 für den Mossad spionierte als Ägypten und Syrien damals Israel angriffen und vergeblich versuchten, den Sinai und die Golanhöhen zurückzuerobern. Mutmaßlich zählte Marwan damals zum inneren Kreis des ägyptischen Präsidenten Anwar al Sadat, der den Jom-Kippur-Krieg begonnen hatte.
Marwans Leiche wurde gestern im Londoner Nobelviertel Mayfair in der Nähe seiner Wohnung entdeckt. Die genauen Todesumstände soll laut Scotland Yard unklar sein. Es wird von Mord gesprochen – mit der Tendenz daraus Selbstmord zu machen – wie das nun einmal gerne im Land der klassischen Krimis und Agenten-Thriller der Polizei nachgesagt wird. Aber der Ägypter Ashraf Marwan soll eine „zwielichtige Gestalt“ gewesen sein. Seine arabischen Landsleute sagen ihm nach, er habe mit Waffen gehandelt.
Auch der israelische Betrüger Moshe Regev hatte mit Waffen gehandelt. Unser Autor Dr. Alexander von Paleske
berichtete in „Journalismus – Nachrichten von Heute“ darüber. Damals, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung seines Artikels, galt Moshe Regev als tot – in Wien verstorben. Doch schon bald wollte ihn jemand in London wieder gesehen haben. Mosche Regev – von den Toten wieder auferstanden? Das hatte gemäß den christlichen Kirchen bisher nur ein Jude geschafft und wurde im Nachhinein zum Religionsgründer gemacht. Aber das wird Moshe Regev nicht gekonnt haben, obwohl er in der israelischen Armee als "Überflieger" galt, er war Pilot, und dem Iran Giftgas verkauft haben soll.
Der Rabbi der jüdischen Hauptgemeinde in Wien will von Regevs Tod nichts wissen. Auch eine Überführung des Leichnams nach Israel, wie behauptet wird, sei weder ihm bekannt stünde darüber etwas in den Büchern der jüdischen Gemeinde Wiens. In Israel scheint er auch nicht als Toter eingetroffen zu sein, wie Recherchen ergaben. Niemand will etwas über einen toten Moshe Regev wissen. Einige Israelis verstummten, als sein Name genannt wurde. Aber: Es scheint ihn in London zu geben, wie ein britischer Informant mitteilte. Regev, wenn es denn Moshe Regev tatsächlich war, soll mehrfach in der Nähe des Nobelkaufhauses Harrod's gesehen worden sein – beschattet von Agenten des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, die wiederum von freien Rechercheuren gesehen wurden. Und: Marwan soll ein „Freund“ des Ägypters Mohamed Al Fayed, dem Besitzer von Harrod’s gewesen sein.
Marwan stritt jegliche Tätigkeit für einen Geheimdienst ab, wie die britische Tageszeitung „Times“ schreibt. Aber eine von Israel nach dem Krieg eingesetzte Untersuchungskommission führte unter dem Tarnnamen "The source" (Die Quelle). Wie die „Times“ weiter schreibt, ging aus anderen israelischen Berichten hervor, dass er der Israel 1969 seine Dienste angeboten habe und die von ihm gelieferten Informationen über Ägypten und die arabische Welt sollen nicht nur für den damaligen israelischen Verteidigungsminister Mosche Dajan von unschätzbarem Wert gewesen sein.
London scheint für Ex-Agenten eine tödliche Stadt zu sein, trotzdem glaubten viele dort sicher zu sein. Der Giftmord an dem russischen Ex-Spion Litwinenko war nur einer von vielen. Ob der mysteriöse Tod des mutmaßlichen Ex-Mossat-Agenten Ashraf Marwan mit dem Dienstantritt des neuen britischen Premiers Brown zu tun hat, darüber kann zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden.
Gasmasken, Giftgas und Milliardenbetrug - auf den Spuren des Moshe Regev
Ja, er hatte viel Geld, war Milliardär, eigentlich genug Geld, um sich eine ganze Armee von Bodyguards leisten zu können. Doch in Großbritannien fürchtete er um sein Leben, wie Freunde von ihm berichteten. Schuld daran soll das Enthüllungsbuch „Eve of Destruction“ von Harold Bloom gewesen sein. In dem steht, dass Marwan während des Jom-Kippur-Krieges 1973 für den Mossad spionierte als Ägypten und Syrien damals Israel angriffen und vergeblich versuchten, den Sinai und die Golanhöhen zurückzuerobern. Mutmaßlich zählte Marwan damals zum inneren Kreis des ägyptischen Präsidenten Anwar al Sadat, der den Jom-Kippur-Krieg begonnen hatte.
Marwans Leiche wurde gestern im Londoner Nobelviertel Mayfair in der Nähe seiner Wohnung entdeckt. Die genauen Todesumstände soll laut Scotland Yard unklar sein. Es wird von Mord gesprochen – mit der Tendenz daraus Selbstmord zu machen – wie das nun einmal gerne im Land der klassischen Krimis und Agenten-Thriller der Polizei nachgesagt wird. Aber der Ägypter Ashraf Marwan soll eine „zwielichtige Gestalt“ gewesen sein. Seine arabischen Landsleute sagen ihm nach, er habe mit Waffen gehandelt.
Auch der israelische Betrüger Moshe Regev hatte mit Waffen gehandelt. Unser Autor Dr. Alexander von Paleske

Der Rabbi der jüdischen Hauptgemeinde in Wien will von Regevs Tod nichts wissen. Auch eine Überführung des Leichnams nach Israel, wie behauptet wird, sei weder ihm bekannt stünde darüber etwas in den Büchern der jüdischen Gemeinde Wiens. In Israel scheint er auch nicht als Toter eingetroffen zu sein, wie Recherchen ergaben. Niemand will etwas über einen toten Moshe Regev wissen. Einige Israelis verstummten, als sein Name genannt wurde. Aber: Es scheint ihn in London zu geben, wie ein britischer Informant mitteilte. Regev, wenn es denn Moshe Regev tatsächlich war, soll mehrfach in der Nähe des Nobelkaufhauses Harrod's gesehen worden sein – beschattet von Agenten des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5, die wiederum von freien Rechercheuren gesehen wurden. Und: Marwan soll ein „Freund“ des Ägypters Mohamed Al Fayed, dem Besitzer von Harrod’s gewesen sein.
Marwan stritt jegliche Tätigkeit für einen Geheimdienst ab, wie die britische Tageszeitung „Times“ schreibt. Aber eine von Israel nach dem Krieg eingesetzte Untersuchungskommission führte unter dem Tarnnamen "The source" (Die Quelle). Wie die „Times“ weiter schreibt, ging aus anderen israelischen Berichten hervor, dass er der Israel 1969 seine Dienste angeboten habe und die von ihm gelieferten Informationen über Ägypten und die arabische Welt sollen nicht nur für den damaligen israelischen Verteidigungsminister Mosche Dajan von unschätzbarem Wert gewesen sein.
London scheint für Ex-Agenten eine tödliche Stadt zu sein, trotzdem glaubten viele dort sicher zu sein. Der Giftmord an dem russischen Ex-Spion Litwinenko war nur einer von vielen. Ob der mysteriöse Tod des mutmaßlichen Ex-Mossat-Agenten Ashraf Marwan mit dem Dienstantritt des neuen britischen Premiers Brown zu tun hat, darüber kann zu diesem Zeitpunkt nur spekuliert werden.

hha - 28. Jun, 17:58 Article 3058x read