k-notes:
Lukas Vogelsang - Das war's wieder, das Gurtenfestival. Es ist schon erstaunlich, wie lange die G-Crew und Organisatoren den berner Hausberg noch besetzen wollen. Spätestens nach diesem Regenfestival wird die Frage, ob der Gurten wirklich ein guter Ort für so eine Grossveranstaltung ist, wieder aufblühen. Es ist nicht nur logistisch und anfahrtstechnisch ein ungeeigneter Ort, auch die BesucherInnen haben von diesem Berg wenig: Das Festivalgelände ist mit Bäumen umstellt - man sieht gar nicht, dass man auf einem Berg ist.

Haben Zuhause auch viel Schlamm: britische Gurtenveteranen The Pipettes
Nach diesem Regenfallfestival kommt anschliessend dazu, dass der gesamte Boden restauriert werden muss. Das heisst, die Matsch-Erde muss abgetragen, neue Erde angeliefert und neuer Rasen angesäht werden. Das heisst, dass der Gurten diesen Sommer wegen 4 Tage Festival insgesamt für 3 Monate ungeniessbar ist. Was für eine Kultur ist das?
Bis ins Jahr 2001 hatte sich das Festival weiter-entwickelt und verändert. Seither ist nichts mehr geschehen. Man hat zwar die Infrastruktur verbessert, aber es gibt nichts mehr zu entdecken. Darüber kann auch die Waldbühne nicht hinwegtäuschen, die in diesem Jahr wieder aufgebaut wurde. Das Konzept stammt von früher.
Dazu kommt, dass das Festival schon länger unter einem musikalisch kritischen Stern hängt. Ein wildes Potpourri, welches möglichst viele Besucher in die Geldmaschine locken will - dieses Konzept ist veraltet. Es ist also an der Zeit, dass die Festivalcrew über die Bücher geht. Vielleicht erhält so ein eigentlich guter Anlass wieder etwas mehr Herz...

Haben Zuhause auch viel Schlamm: britische Gurtenveteranen The Pipettes
Nach diesem Regenfallfestival kommt anschliessend dazu, dass der gesamte Boden restauriert werden muss. Das heisst, die Matsch-Erde muss abgetragen, neue Erde angeliefert und neuer Rasen angesäht werden. Das heisst, dass der Gurten diesen Sommer wegen 4 Tage Festival insgesamt für 3 Monate ungeniessbar ist. Was für eine Kultur ist das?
Bis ins Jahr 2001 hatte sich das Festival weiter-entwickelt und verändert. Seither ist nichts mehr geschehen. Man hat zwar die Infrastruktur verbessert, aber es gibt nichts mehr zu entdecken. Darüber kann auch die Waldbühne nicht hinwegtäuschen, die in diesem Jahr wieder aufgebaut wurde. Das Konzept stammt von früher.
Dazu kommt, dass das Festival schon länger unter einem musikalisch kritischen Stern hängt. Ein wildes Potpourri, welches möglichst viele Besucher in die Geldmaschine locken will - dieses Konzept ist veraltet. Es ist also an der Zeit, dass die Festivalcrew über die Bücher geht. Vielleicht erhält so ein eigentlich guter Anlass wieder etwas mehr Herz...
sfux - 26. Jul, 10:57 Article 2649x read