Fortschritt in der Türkenmord-Serie?
Harald Haack – Eine Serie von Morden, mittlerweile über sieben Jahre verteilt, deren neun Opfer vornehmlich türkischstämmige Kleinstunternehmer sind, beschäftigt immer noch die Polizei in Deutschland und sorgt für Gesprächsstoff in Kneipen und südländischen Spezialitäten-Restaurants.
Vor einem Jahr verkündete die Polizei, sie habe ein Täterprofil erstellt. Demnach sollte der Killer ein „äußerst mobiler Einzeltäter“ sein, wie der Leiter der Sonderkommission „Bosporus“, Wolfgang Geier den Medien mitgeteilt hatte. Die Polizei ging von einem Täter aus, der in der Vergangenheit ein negatives Erlebnis mit Türken gehabt hatte. Dies erzeugte in der deutschen Öffentlichkeit das Bild eines nicht türkischstämmigen Mannes, vielleicht eines deutschstämmigen Deutschen. Alexander Horn, der in München für Fallanalysen der Polizei zuständig ist, sagte damals: „Der Täter sieht nicht aus wie Hannibal Lecter, er kann ein ganz unauffälliger Nachbar sein.“
Offenbar hat er sich geirrt, denn die Hamburger Polizei veröffentlichte bezugnehmend auf die Mordserie bzw. auf den Fall des vor sechs Jahren damals 31-jährigen Süleyman Tasköprü nun das Phantombild eines Mannes, der seinem Äußeren nach ganz gewiss kein unauffälliger Nachbar sein kann, einer, vor dem man sich leicht gruselt könnte. Ist dieses Phantombild endlich eine heiße Spur oder ist die Polizei falschen Zeugenangaben aufgesessen?
Süleyman Tasköprü war das dritte Opfer einer seit September 2000 andauernden bundesweiten Mordserie, deren Opfer acht türkische und ein griechischer Kleingewerbetreibender waren. Alle Männer wurden in ihren Geschäften mit derselben Pistole, Modell "Ceska 83", Kaliber 7,65 mm erschossen.
Die Polizei sagt nicht, die auf dem Phantombild dargestellte Person sei der Täter. Die Polizei sagt: „Ermittlungen der Soko 061 der Polizei Hamburg ergaben jetzt Hinweise auf einen wichtigen Zeugen, von dem ein Phantombild erstellt werden konnte. Das Bild zeigt das Aussehen des Mannes im Jahr 2001. Er wurde zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe des Tatortes gesehen und könnte wichtige Angaben machen.“

Gibt es wirklich einen Menschen mit solch einem Furcht einflößenden Gesicht?
Der Mann wird wie folgt beschrieben:
- vermutlich Türke oder Südländer
- ca. 40 Jahre alt (zur Tatzeit 2001)
- 170 bis 180 cm groß
- hagere Statur
- buschige Augenbrauen
- tiefliegende Augen
- trägt meist ein weißes Oberhemd
Die Belohnung, die der- oder diejenige erhält, dessen oder deren Hinweise zur Aufklärung der gesamten Mordserie führen, ist stattlich: Bis zu 300.000 Euro wurden dafür ausgesetzt.
Ihre sachdienlichen Hinweise zu der Mordserie richten Sie bitte an die Polizei Hamburg unter Tel.: 4286-56789 oder an „Nachrichten Heute“.
Vor einem Jahr verkündete die Polizei, sie habe ein Täterprofil erstellt. Demnach sollte der Killer ein „äußerst mobiler Einzeltäter“ sein, wie der Leiter der Sonderkommission „Bosporus“, Wolfgang Geier den Medien mitgeteilt hatte. Die Polizei ging von einem Täter aus, der in der Vergangenheit ein negatives Erlebnis mit Türken gehabt hatte. Dies erzeugte in der deutschen Öffentlichkeit das Bild eines nicht türkischstämmigen Mannes, vielleicht eines deutschstämmigen Deutschen. Alexander Horn, der in München für Fallanalysen der Polizei zuständig ist, sagte damals: „Der Täter sieht nicht aus wie Hannibal Lecter, er kann ein ganz unauffälliger Nachbar sein.“
Offenbar hat er sich geirrt, denn die Hamburger Polizei veröffentlichte bezugnehmend auf die Mordserie bzw. auf den Fall des vor sechs Jahren damals 31-jährigen Süleyman Tasköprü nun das Phantombild eines Mannes, der seinem Äußeren nach ganz gewiss kein unauffälliger Nachbar sein kann, einer, vor dem man sich leicht gruselt könnte. Ist dieses Phantombild endlich eine heiße Spur oder ist die Polizei falschen Zeugenangaben aufgesessen?
Süleyman Tasköprü war das dritte Opfer einer seit September 2000 andauernden bundesweiten Mordserie, deren Opfer acht türkische und ein griechischer Kleingewerbetreibender waren. Alle Männer wurden in ihren Geschäften mit derselben Pistole, Modell "Ceska 83", Kaliber 7,65 mm erschossen.
Die Polizei sagt nicht, die auf dem Phantombild dargestellte Person sei der Täter. Die Polizei sagt: „Ermittlungen der Soko 061 der Polizei Hamburg ergaben jetzt Hinweise auf einen wichtigen Zeugen, von dem ein Phantombild erstellt werden konnte. Das Bild zeigt das Aussehen des Mannes im Jahr 2001. Er wurde zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe des Tatortes gesehen und könnte wichtige Angaben machen.“

Gibt es wirklich einen Menschen mit solch einem Furcht einflößenden Gesicht?
Der Mann wird wie folgt beschrieben:
- vermutlich Türke oder Südländer
- ca. 40 Jahre alt (zur Tatzeit 2001)
- 170 bis 180 cm groß
- hagere Statur
- buschige Augenbrauen
- tiefliegende Augen
- trägt meist ein weißes Oberhemd
Die Belohnung, die der- oder diejenige erhält, dessen oder deren Hinweise zur Aufklärung der gesamten Mordserie führen, ist stattlich: Bis zu 300.000 Euro wurden dafür ausgesetzt.
Ihre sachdienlichen Hinweise zu der Mordserie richten Sie bitte an die Polizei Hamburg unter Tel.: 4286-56789 oder an „Nachrichten Heute“.
hha - 20. Okt, 00:23 Article 3489x read