Peterchens Mondfahrt
World Content News - Jetzt wollen auch noch die Deutschen zum Mond: Peter Hinze, der frühere Generalsekretär der CDU, seit Februar diesen Jahres u. a. Koordinator der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt, gab heute bekannt, dass für das Jahr 2012 eine deutsche Mondmission geplant ist. Leider unbemannt - wäre dies doch eine vortreffliche Gelegenheit, bestimmte Politiker ....
Wie dem auch sei: Peter Hintze erklärte am Mittwoch in Berlin, derzeit arbeite das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen Vorschlag dafür aus. Danach soll eine deutsche Raumsonde in 50 Kilometer Entfernung um den Erdtrabanten fliegen. Das ist deutlich näher als die 300 bis 400 Kilometer Entfernung der internationalen Raumstation ISS. Ziel der Mission sei die dreidimensionale Kartierung des Mondes "in höchster Auflösung" - und das bis zu mehrere Kilometer tief unter der Oberfläche. Eigentlich ist der Mond von der Erde aus mit Teleskopen schon bestens kartographiert, was damit letztendlich bezweckt werden soll, liegt bisher leider im Mondschatten. Ein reines Prestige-Projekt?
Sieht ganz so aus: Der erwartete DLR-Bericht habe die Quintessenz, dass eine Mondmission machbar und sinnvoll sei. Zunächst ist LEO vorgesehen, der «Lunar Exploration Orbiter». Hintze sagte, mit LEO wollten die Deutschen auf Vorreiter auf Gebieten werden, auf denen sie ihre technische Überlegenheit unter Beweis stellen könnten. Dazu gehörten die Stereokameratechnologie, die Radartechnologie und spektrale Messverfahren zur Oberflächenkartografie. Wow - Guck und Horch auf modernstem Niveau, ganz im Gegensatz zu dem mit Spannung erwarteten stümperhaften Bundestrojaner.
Das Projekt soll lächerliche 250 bis 350 Millionen Euro kosten. So lautet jedenfalls die Anfangsvorstellung. Und Hintze lockt mit mehr: Irgendwann sollen "möglicherweise" Landungen eines Analyseroboters und eines Mondlabors folgen. Oooh - davon träumt hierzulande jeder Hartz IV-Empfänger: Absolutes Highlight soll ein modernes Raumfahrtteleskop auf der Rückseite (!) des Mondes werden. Ja wo fliegen sie denn ...? Ja wo leben wir denn.
Dem Mann im Mond sei Dank: Noch ist dies alles eine astrale Fiktion. Spricht Hinze doch davon, es gäbe noch einen «lebendigen Dialog mit der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten». Haha - ob da wohl der nationale Alleingang der deutschen Überflieger für Zündstoff sorgt?
No Germans to the moon! Schüttet gefälligst erst mal Eure sozialpolitischen Krater in unseren "blühenden Landschaften" zu, sonst fällt Peterchens Mondfahrt vorher der Odyssee 2009 (sprich Bundestagswahl) zum Opfer. Um dies vorherzusehen, muß man kein Außerirdischer sein.
Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News
Wie dem auch sei: Peter Hintze erklärte am Mittwoch in Berlin, derzeit arbeite das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen Vorschlag dafür aus. Danach soll eine deutsche Raumsonde in 50 Kilometer Entfernung um den Erdtrabanten fliegen. Das ist deutlich näher als die 300 bis 400 Kilometer Entfernung der internationalen Raumstation ISS. Ziel der Mission sei die dreidimensionale Kartierung des Mondes "in höchster Auflösung" - und das bis zu mehrere Kilometer tief unter der Oberfläche. Eigentlich ist der Mond von der Erde aus mit Teleskopen schon bestens kartographiert, was damit letztendlich bezweckt werden soll, liegt bisher leider im Mondschatten. Ein reines Prestige-Projekt?
Sieht ganz so aus: Der erwartete DLR-Bericht habe die Quintessenz, dass eine Mondmission machbar und sinnvoll sei. Zunächst ist LEO vorgesehen, der «Lunar Exploration Orbiter». Hintze sagte, mit LEO wollten die Deutschen auf Vorreiter auf Gebieten werden, auf denen sie ihre technische Überlegenheit unter Beweis stellen könnten. Dazu gehörten die Stereokameratechnologie, die Radartechnologie und spektrale Messverfahren zur Oberflächenkartografie. Wow - Guck und Horch auf modernstem Niveau, ganz im Gegensatz zu dem mit Spannung erwarteten stümperhaften Bundestrojaner.
Das Projekt soll lächerliche 250 bis 350 Millionen Euro kosten. So lautet jedenfalls die Anfangsvorstellung. Und Hintze lockt mit mehr: Irgendwann sollen "möglicherweise" Landungen eines Analyseroboters und eines Mondlabors folgen. Oooh - davon träumt hierzulande jeder Hartz IV-Empfänger: Absolutes Highlight soll ein modernes Raumfahrtteleskop auf der Rückseite (!) des Mondes werden. Ja wo fliegen sie denn ...? Ja wo leben wir denn.
Dem Mann im Mond sei Dank: Noch ist dies alles eine astrale Fiktion. Spricht Hinze doch davon, es gäbe noch einen «lebendigen Dialog mit der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten». Haha - ob da wohl der nationale Alleingang der deutschen Überflieger für Zündstoff sorgt?
No Germans to the moon! Schüttet gefälligst erst mal Eure sozialpolitischen Krater in unseren "blühenden Landschaften" zu, sonst fällt Peterchens Mondfahrt vorher der Odyssee 2009 (sprich Bundestagswahl) zum Opfer. Um dies vorherzusehen, muß man kein Außerirdischer sein.

sfux - 8. Nov, 08:01 Article 2134x read