Querflöte - Merkel durchkreuzt Sarkozys Pläne
Marcel-Franz Paulé – Als Vorbild diene ihm die französisch-deutsche Freundschaft zum Aufbau der EU, nun wolle er die französisch-algerische Freundschaft und die Mittelmeer-Anrainerstaaten vereinen: Deutschlands Kanzlerin Merkel sagte, sie sage das ganz unverhohlen, sie stünde Sarkozys Plänen einer Mittelmeerunion „sehr skeptisch“ gegenüber.
Vielleicht ist es nur Eifersucht bei ihr. Sie unterstellte dem französischen Präsidenten, er wolle sich finanzieller "Instrumente" der EU bedienen, um seinen Mittelmeer-Klub aufzubauen. Die gemeinsame Zusammenarbeit von einigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union müsse für jeden offen sein, erklärte sie. „Wenn wir ansonsten sagen, wir brauchen jetzt zum Beispiel eine Mittelmeerunion auch, an der nehmen nur die Mittelmeer-Anrainerstaaten teil, aber sie bedienen sich zum Beispiel finanzieller Instrumente aus der Europäischen Union, dann sage ich voraus, dass dann andere sagen werden: Dann müssen wir eine Osteuropa-Union mit Ukraine und ähnlichem machen, die werden dann auch sich dieser Mittel bedienen. (...) - was ich für sehr gefährlich halte.“
Was für eine Merkelei!
Es scheint eine gefährliche Eigenart der Kanzlerin zu sein, mit zickigen Vergleichen für ihren Machterhalt zu sorgen. Gerade jetzt! Bei ihren Wählern soll sie gemäß der wöchentlichen Politumfrage für STERN und RTL Vertrauen eingebüßt haben und der so genannte wirtschaftliche Aufschwung, mit dem sie ihre Regierung gerne schmückt, geht an der Bevölkerung vorbei. Kein Ferkel merkt was von einer wirschaftlichen Erholung.
Hohes Wachstum, weniger Arbeitslose, wahrscheinlich sind die Zahlen des Aufschwungs frisiert. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des STERN erklärten vier von fünf Bürgern (83 Prozent), sie merkten weder persönlich noch in ihrem Familien- oder Bekanntenkreis etwas von der wirtschaftlichen Erholung. „Hass IV“, pardon: „Hartz IV“ liegt den meisten Leuten übel im Magen. Und wer Arbeit hat, der klagt darüber, dass er fürs gleiche Gehalt mehr arbeiten muss. Freiheit der Ausbeutung? Aufschwung nur für Arbeitgeber?
Frau Merkel sollte nicht mit Steinen werfen, wenn sie noch in ihrem Treibhaus steht.
Vielleicht ist es nur Eifersucht bei ihr. Sie unterstellte dem französischen Präsidenten, er wolle sich finanzieller "Instrumente" der EU bedienen, um seinen Mittelmeer-Klub aufzubauen. Die gemeinsame Zusammenarbeit von einigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union müsse für jeden offen sein, erklärte sie. „Wenn wir ansonsten sagen, wir brauchen jetzt zum Beispiel eine Mittelmeerunion auch, an der nehmen nur die Mittelmeer-Anrainerstaaten teil, aber sie bedienen sich zum Beispiel finanzieller Instrumente aus der Europäischen Union, dann sage ich voraus, dass dann andere sagen werden: Dann müssen wir eine Osteuropa-Union mit Ukraine und ähnlichem machen, die werden dann auch sich dieser Mittel bedienen. (...) - was ich für sehr gefährlich halte.“
Was für eine Merkelei!
Es scheint eine gefährliche Eigenart der Kanzlerin zu sein, mit zickigen Vergleichen für ihren Machterhalt zu sorgen. Gerade jetzt! Bei ihren Wählern soll sie gemäß der wöchentlichen Politumfrage für STERN und RTL Vertrauen eingebüßt haben und der so genannte wirtschaftliche Aufschwung, mit dem sie ihre Regierung gerne schmückt, geht an der Bevölkerung vorbei. Kein Ferkel merkt was von einer wirschaftlichen Erholung.
Hohes Wachstum, weniger Arbeitslose, wahrscheinlich sind die Zahlen des Aufschwungs frisiert. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des STERN erklärten vier von fünf Bürgern (83 Prozent), sie merkten weder persönlich noch in ihrem Familien- oder Bekanntenkreis etwas von der wirtschaftlichen Erholung. „Hass IV“, pardon: „Hartz IV“ liegt den meisten Leuten übel im Magen. Und wer Arbeit hat, der klagt darüber, dass er fürs gleiche Gehalt mehr arbeiten muss. Freiheit der Ausbeutung? Aufschwung nur für Arbeitgeber?
Frau Merkel sollte nicht mit Steinen werfen, wenn sie noch in ihrem Treibhaus steht.
onlineredaktion - 6. Dez, 08:02 Article 2003x read