Uni Bern stellt neuen Massstab mit „Virtual Theater“
Bern. Im Theater sitzen und nichts sehen ist schrecklich. Dem setzt die Uni Bern ein Ende. Im Rahmen einer Diplomarbeit wurde in der Fachgruppe „Computergeometrie und Grafik“ des Instituts für angewandte Mathematik und Informatik unter der Leitung von Professor Hanspeter Bieri ein System entwickelt, welches eine dreidimensionale Ansicht von einem X-Beliebigen Sitzplatz auf die Bühne oder die Kino Leinwand erlaubt. Interaktiv können sich so Besucher vor der Ticketreservation den Platz aussuchen, der die besten Sichtverhältnisse bietet.
Vor allem in Theatern ist die Problematik altbekannt. Von den Rängen kann die Bühnensicht winkelbedingt beeinträchtigt sein, Säulen können sich unverhofft zu einem kulturellen Desaster entpuppen. Solche architektonischen Fallen bleiben einem unregelmässigen Besucher der Kulturtempel bei der Ticket Bestellung natürlich verborgen. Selbst auf einer zweidimensionalen Ansicht, etwa bei online Bestelldiensten oder in Plänen, sind die räumlichen Bedingungen schwer vorstellbar.
Mit der 3D- Visualisierung aus dem Haus der Berner Universität kann sich ein Besucher, ähnlich einem 3D Computerspiel, im Theater von Sitz zu Sitz bewegen, kann jederzeit bestimmen in welche Richtung er blicken will. Durch den Gebrauch der Computermaus soll in der Horizontalen eine Bewegungsfreiheit von 180° und in vertikaler Richtung 90° gewährleistet werden. Per Mausklick wird es möglich sein, von einem Sitz zum nächsten zu wechseln so, dass der beste Platz in der Preiskategorie garantiert werden kann. Ein wichtiger Aspekt in der Visualisierungssoftware ist die einfache Navigation innerhalb des 3D- Modells. Dadurch kann das Programm ausschliesslich mit der Maus bedient werden.
Eine nahezu Atemberaubende Grafik mit fotorealistischer Darstellung vermittelt dem Besucher die Sicht auf die Bühne aus der Ich- Perspektive und könnte in Zukunft dem Besucher eine äusserst befriedigende Lösung bieten. Der Platz mit den besten Sichtverhältnissen ist aber noch kein Garant, dass nicht die berüchtigte Dame mit toupierter Haarpracht vor einem sitzt.
Das Programm „Virtual Theater“ inklusive verschiedenen 3D- Modelle steht unter http://www.iam.unibe.ch/~aeberhar zum download frei zur Verfügung.
Vor allem in Theatern ist die Problematik altbekannt. Von den Rängen kann die Bühnensicht winkelbedingt beeinträchtigt sein, Säulen können sich unverhofft zu einem kulturellen Desaster entpuppen. Solche architektonischen Fallen bleiben einem unregelmässigen Besucher der Kulturtempel bei der Ticket Bestellung natürlich verborgen. Selbst auf einer zweidimensionalen Ansicht, etwa bei online Bestelldiensten oder in Plänen, sind die räumlichen Bedingungen schwer vorstellbar.
Mit der 3D- Visualisierung aus dem Haus der Berner Universität kann sich ein Besucher, ähnlich einem 3D Computerspiel, im Theater von Sitz zu Sitz bewegen, kann jederzeit bestimmen in welche Richtung er blicken will. Durch den Gebrauch der Computermaus soll in der Horizontalen eine Bewegungsfreiheit von 180° und in vertikaler Richtung 90° gewährleistet werden. Per Mausklick wird es möglich sein, von einem Sitz zum nächsten zu wechseln so, dass der beste Platz in der Preiskategorie garantiert werden kann. Ein wichtiger Aspekt in der Visualisierungssoftware ist die einfache Navigation innerhalb des 3D- Modells. Dadurch kann das Programm ausschliesslich mit der Maus bedient werden.
Eine nahezu Atemberaubende Grafik mit fotorealistischer Darstellung vermittelt dem Besucher die Sicht auf die Bühne aus der Ich- Perspektive und könnte in Zukunft dem Besucher eine äusserst befriedigende Lösung bieten. Der Platz mit den besten Sichtverhältnissen ist aber noch kein Garant, dass nicht die berüchtigte Dame mit toupierter Haarpracht vor einem sitzt.
Das Programm „Virtual Theater“ inklusive verschiedenen 3D- Modelle steht unter http://www.iam.unibe.ch/~aeberhar zum download frei zur Verfügung.
sfux - 29. Dez, 09:32 Article 801x read