Norddeutschland – vereiste Bäume, höllisch glatte Straßen
onlineredaktion - Diese Nacht wird es stellenweise höllisch glatt auf den Straßen werden – zumindest im Norden Deutschlands. Ein atlantischer Tiefausläufer bringt nicht nur dichtere Wolken, sonder auch Regen und der kann auf dem noch gefrorenen Boden zu Glatteis führen. Wer in dieser Nacht unterwegs sein wird, sollte vorsichtig kutschieren und sich auf die zu erwartende Straßenglätte einstellen. Doch wer heil am Ziel angekommen ist, den Schlitten eingeparkt hat, ist gut beraten, nicht gleich zu jubeln. Denn es könnte passieren, dass er sofort nach dem Verlassen des Gefährts auf dem Po stürzt, weil sich unter den während der Reise durch Rentier Rudolfs Fürzen erwärmten Schuhsohlen auf dem Eis ein Wasserfilm bildet.

In dieser Nacht fotografiert: Die Pattenser Landstraße in Niedersachsen (Nordheide) im hellen Vollmondlicht. Raureif an den Bäumen, spiegelglatte Fahrbahn.
© Foto-Copyright bei Kay Putendieck
Die Tiefstwerte dieser Nacht werden voraussichtlich bei minus 3 bis minus 10 Grad erneut im frostigen Bereich liegen, nur hinterm Deich an der Nordseeküste wird es wohl etwas weniger kalt sein. Aber der Südwestwind frischt besonders dort auf und erreicht Stärke 5.
Wenn am Sonntag dann der Tiefausläufer vorbeigerauscht ist, einige unverbesserliche Weihnachtsmänner ihre Schlitten zu Schrott gefahren haben, sollte das Frostwetter erst einmal wieder vorbei sein. Bis auf 4 Grad plus könnte die Temperatur ansteigen.
Nachtrag (13:15 Uhr)
Wie angekündigt, kam es in Norddeutschland zu plötzlicher Eisbildung, vom Presse-Mainstream gerne auch reißerisch „Blitzeis“ genannt. Betroffen waren die Region Osnabrück und das Oldenburger Land. Gemäß der Polizei soll es auf Straßen und Autobahnen ständig zu Unfällen gekommen sein, obwohl über Rundfunk Autofahrer aufgefordert wurden, ihre Fahrzeuge stehen zu lassen.
Heute Morgen: Ein Tiefausläufer brachte Regen auf gefrorenen Boden und sorgte für Eisbildung.
© Satellitenbild: www.wetterspiegel.de
© Symboleinblendung: onlineredaktion
Zwischen Verden und Walsrode musste die Autobahn 27 am Vormittag komplett gesperrt werden. Dort war es in Minutentakt zu mehr als 30 Unfällen gekommen; vornehmlich Blechschäden. Es sei eine äußerst schwierige Situation, sagte ein Polizei-Sprecher, „weil unsere eigenen Einsatzkräfte wegen der Glätte zum Teil nicht vor Ort kommen.“
Auch in Bremen gab es nicht nur zahlreiche Unfälle in Folge der Straßenglätte, sondern auch Schwerverletzte - letztere durch überhöhte Geschwindigkeit auf vereister Straße.
Auch in der Schweiz gab es zahlreiche Unfälle
Am frühen Sonntagmorgen kam es wegen Nebel und Eis auf der Forchautobahn (A52) bei Küsnacht im Kanton Zürich zu zwei Massenkarambolagen mit insgesamt 28 Fahrzeugen. Es gab fünf Verletzte. Die Forchautobahn blieb bis zum Nachmittag gesperrt.

In dieser Nacht fotografiert: Die Pattenser Landstraße in Niedersachsen (Nordheide) im hellen Vollmondlicht. Raureif an den Bäumen, spiegelglatte Fahrbahn.
© Foto-Copyright bei Kay Putendieck
Die Tiefstwerte dieser Nacht werden voraussichtlich bei minus 3 bis minus 10 Grad erneut im frostigen Bereich liegen, nur hinterm Deich an der Nordseeküste wird es wohl etwas weniger kalt sein. Aber der Südwestwind frischt besonders dort auf und erreicht Stärke 5.
Wenn am Sonntag dann der Tiefausläufer vorbeigerauscht ist, einige unverbesserliche Weihnachtsmänner ihre Schlitten zu Schrott gefahren haben, sollte das Frostwetter erst einmal wieder vorbei sein. Bis auf 4 Grad plus könnte die Temperatur ansteigen.
Nachtrag (13:15 Uhr)
Wie angekündigt, kam es in Norddeutschland zu plötzlicher Eisbildung, vom Presse-Mainstream gerne auch reißerisch „Blitzeis“ genannt. Betroffen waren die Region Osnabrück und das Oldenburger Land. Gemäß der Polizei soll es auf Straßen und Autobahnen ständig zu Unfällen gekommen sein, obwohl über Rundfunk Autofahrer aufgefordert wurden, ihre Fahrzeuge stehen zu lassen.
Heute Morgen: Ein Tiefausläufer brachte Regen auf gefrorenen Boden und sorgte für Eisbildung.
© Satellitenbild: www.wetterspiegel.de
© Symboleinblendung: onlineredaktion
Zwischen Verden und Walsrode musste die Autobahn 27 am Vormittag komplett gesperrt werden. Dort war es in Minutentakt zu mehr als 30 Unfällen gekommen; vornehmlich Blechschäden. Es sei eine äußerst schwierige Situation, sagte ein Polizei-Sprecher, „weil unsere eigenen Einsatzkräfte wegen der Glätte zum Teil nicht vor Ort kommen.“
Auch in Bremen gab es nicht nur zahlreiche Unfälle in Folge der Straßenglätte, sondern auch Schwerverletzte - letztere durch überhöhte Geschwindigkeit auf vereister Straße.
Auch in der Schweiz gab es zahlreiche Unfälle
Am frühen Sonntagmorgen kam es wegen Nebel und Eis auf der Forchautobahn (A52) bei Küsnacht im Kanton Zürich zu zwei Massenkarambolagen mit insgesamt 28 Fahrzeugen. Es gab fünf Verletzte. Die Forchautobahn blieb bis zum Nachmittag gesperrt.
onlineredaktion - 23. Dez, 00:35 Article 2072x read