Alle Jahre wieder – Tragödien, Depressionen, Unachtsamkeit
Harald Haack - Bei religiösen Festen, egal, ob nun bei Christen oder Moslems, kommt es immer wieder zu Tragödien. Ursache dafür ist oft Unachtsamkeit und Dummheit, in einigen Fällen aber auch ein Überreagieren.
Auch an diesen Tagen gab es zahlreiche Zimmerbrände durch in Brand geratene Tannenbäume. Wohl kaum eine Ortschaft wurde davon verschont.
Schleswig-Holsteinische Feuerwehren zufrieden
In Schleswig-Holstein, Deutschlands nördlichem Bundesland, haben trotz rund 150 Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen die Feuerwehren in den Weihnachtsfeiertagen eine bisher positive Bilanz gezogen. Zu den größeren Einsätzen sollen unter anderem Zimmerbrände, ein brennendes Reetdach, ein Wasserrohrbruch in einem Einkaufszentrum in Norderstedt sowie ein Dachstuhlbrand zählen.
Kirchenheizung verströmte Giftgas
Im südfranzösischen Dorf Clans bei Nizza wurden am Montagabend Kirchgänger beim Besuch der Christmesse mit Kohlenmonoxid aus einer defekten Gasheizung vergiftet. 68 Menschen mussten zur Beobachtung ins Spital eingeliefert, 21 mussten vorübergehend künstlich beatmet werden – unter ihnen auch eine Schwangere. Die Anzeichen der Vergiftung bemerkten die Kirchgänger erst nach der Messe, als sie bei Glühwein zusammenstanden.
Kohlenmonoxid ist ein unsichtbares und geruchloses Gas, deren Einatmen tödlich enden kann. So auch bei einer vierköpfigen Familie in Italien. Ein defekter Kohleofen soll das Gas im Ferienhaus der Familie bei Manfredonia in Apulien verbreitet haben. Es wird vermutet, dass dies in der Nacht geschah.
Weihnachtskoller oder „nur“ Depression?
Dass das Weihnachtsfest, besonders am Heiligabend, bei vielen Menschen zu Depressionen führt, ist kein Geheimnis. Viel dazu bei tragen sicherlich der vorweihnachtliche Konsumterror und die Armut. Es gibt aber auch viele andere Ursachen.
Im südhessischen Heppenheim hatte sich am 24. Dezember ein als „depressiv“ geltender 66-Jähriger Mann in seiner Wohnung verbarrikadiert. Das wäre vermutlich nicht aufgefallen, wenn seine Familienangehörigen ihn in Ruhe gelassen hätten. Sie hatten die Polizei alarmiert, und die rückte mit allem an was sie mobilisieren konnte: Feuerwehr, Verhandlungsgruppe, Scharfschützen etc.
Nachdem die Feuerwehr seine Wohnungstür gewaltsam geöffnet hatte und Polizisten in die Wohnung eindrangen, soll sich der Mann in seiner Küche eingeschlossen und gedroht haben aus dem Fenster zu springen. Als dann Polizisten ihn mutmaßlich nicht zur Besinnung kommen ließen und auch in die Küche eindrangen, wurde der Mann von dem Spezialeinsatzkommando erschossen. Die Beamten sprachen von Notwehr, da der Mann sie mit dem Messer „massiv“ angegriffen habe; man habe ihn nicht überzeugen können aufzugeben. Noch am Tatort erlag er seinen Schussverletzungen. Mutmaßlich wurde er mit mehreren Schüssen getötet. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

Eisige Vollmondnacht. Wer bei Minus-Graden um die 30° aus einem Metallbecher trinkt, muss damit rechnen, mit der Zunge und den Lippen daran kleben zu bleiben.
© Foto: Kay Putendieck
Russische Rentnerin fror an Schranke fest
Bei extremer Kälte, um die minus 30° Celsius, kann man mit der Haut an Metallteilen festfrieren. Kinder in Nordschweden und Finnland sowie in Russland lernen dies schon früh. Aber wer an extreme Kälte gewöhnt ist, achtet manchmal nicht mehr auf die Gefahr. So stützte sich eine Rentnerin in der sibirischen Stadt Tjumen mit der nackten Hand auf einen metallenen Schlagbaum auf und fror prompt daran fest. Nachdem ein Passant sie in dieser misslichen Lage entdeckt und einen Krankenwagen bestellt hatte, zersägten die Sanitäter den Schlagbaum und brachten die Frau mitsamt dem angefrorenen Metallteil in eine Klinik. In den beheizten Räumen der Klinik löste es sich dann von der Hand der Frau, die wegen des Gefrierbrandes behandelt werden musste.
Auch an diesen Tagen gab es zahlreiche Zimmerbrände durch in Brand geratene Tannenbäume. Wohl kaum eine Ortschaft wurde davon verschont.
Schleswig-Holsteinische Feuerwehren zufrieden
In Schleswig-Holstein, Deutschlands nördlichem Bundesland, haben trotz rund 150 Brandeinsätzen und technischen Hilfeleistungen die Feuerwehren in den Weihnachtsfeiertagen eine bisher positive Bilanz gezogen. Zu den größeren Einsätzen sollen unter anderem Zimmerbrände, ein brennendes Reetdach, ein Wasserrohrbruch in einem Einkaufszentrum in Norderstedt sowie ein Dachstuhlbrand zählen.
Kirchenheizung verströmte Giftgas
Im südfranzösischen Dorf Clans bei Nizza wurden am Montagabend Kirchgänger beim Besuch der Christmesse mit Kohlenmonoxid aus einer defekten Gasheizung vergiftet. 68 Menschen mussten zur Beobachtung ins Spital eingeliefert, 21 mussten vorübergehend künstlich beatmet werden – unter ihnen auch eine Schwangere. Die Anzeichen der Vergiftung bemerkten die Kirchgänger erst nach der Messe, als sie bei Glühwein zusammenstanden.
Kohlenmonoxid ist ein unsichtbares und geruchloses Gas, deren Einatmen tödlich enden kann. So auch bei einer vierköpfigen Familie in Italien. Ein defekter Kohleofen soll das Gas im Ferienhaus der Familie bei Manfredonia in Apulien verbreitet haben. Es wird vermutet, dass dies in der Nacht geschah.
Weihnachtskoller oder „nur“ Depression?
Dass das Weihnachtsfest, besonders am Heiligabend, bei vielen Menschen zu Depressionen führt, ist kein Geheimnis. Viel dazu bei tragen sicherlich der vorweihnachtliche Konsumterror und die Armut. Es gibt aber auch viele andere Ursachen.
Im südhessischen Heppenheim hatte sich am 24. Dezember ein als „depressiv“ geltender 66-Jähriger Mann in seiner Wohnung verbarrikadiert. Das wäre vermutlich nicht aufgefallen, wenn seine Familienangehörigen ihn in Ruhe gelassen hätten. Sie hatten die Polizei alarmiert, und die rückte mit allem an was sie mobilisieren konnte: Feuerwehr, Verhandlungsgruppe, Scharfschützen etc.
Nachdem die Feuerwehr seine Wohnungstür gewaltsam geöffnet hatte und Polizisten in die Wohnung eindrangen, soll sich der Mann in seiner Küche eingeschlossen und gedroht haben aus dem Fenster zu springen. Als dann Polizisten ihn mutmaßlich nicht zur Besinnung kommen ließen und auch in die Küche eindrangen, wurde der Mann von dem Spezialeinsatzkommando erschossen. Die Beamten sprachen von Notwehr, da der Mann sie mit dem Messer „massiv“ angegriffen habe; man habe ihn nicht überzeugen können aufzugeben. Noch am Tatort erlag er seinen Schussverletzungen. Mutmaßlich wurde er mit mehreren Schüssen getötet. Das Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen.

Eisige Vollmondnacht. Wer bei Minus-Graden um die 30° aus einem Metallbecher trinkt, muss damit rechnen, mit der Zunge und den Lippen daran kleben zu bleiben.
© Foto: Kay Putendieck
Russische Rentnerin fror an Schranke fest
Bei extremer Kälte, um die minus 30° Celsius, kann man mit der Haut an Metallteilen festfrieren. Kinder in Nordschweden und Finnland sowie in Russland lernen dies schon früh. Aber wer an extreme Kälte gewöhnt ist, achtet manchmal nicht mehr auf die Gefahr. So stützte sich eine Rentnerin in der sibirischen Stadt Tjumen mit der nackten Hand auf einen metallenen Schlagbaum auf und fror prompt daran fest. Nachdem ein Passant sie in dieser misslichen Lage entdeckt und einen Krankenwagen bestellt hatte, zersägten die Sanitäter den Schlagbaum und brachten die Frau mitsamt dem angefrorenen Metallteil in eine Klinik. In den beheizten Räumen der Klinik löste es sich dann von der Hand der Frau, die wegen des Gefrierbrandes behandelt werden musste.
hha - 26. Dez, 13:39 Article 1384x read