Pakistan – MK ULTRA schuld an Ermordung Bhuttos?
onlineredaktion - Fünf Tage vor dem Attentat auf Benazir Bhutto fiel unserem französischem Kollegen Marcel-Franz Paulé auf, dass Anschläge in Saudi-Arabien und Pakistan auf die CIA-Killer-Organisation „MK ULTRA“ hindeuten.
Nun wurde bekannt, dass Benazir Bhutto am Tag des Attentats eine Pressekonferenz geplant hatte, bei der sie einen Komplott des Geheimdienstes und der Wahlkommission aufdecken wollte.
Wie Senator Latif Khosa von der Pakistanischen Volkspartei (PPP) heute bekannt gab, habe der Mord diese Enthüllungen verhindert. Bhutto wollte u.a. auch zwei US-Parlamentariern, die sich am Tag ihrer Ermordung in Pakistan aufhielten, ein 160-Seiten-Dokument, in dem der Komplott im Detail geschildert wird, überreichen. Die Namen der US-Abgeordneten nannte Khosa (mutmaßlich, um sie vor MK ULTRA zu schützen) nicht.
Associated Press (AP) verbreitete die Meldung, demnach Benazir Bhutto von den USA über „Bedrohungen“ informiert wurde. Man habe sie ständig mit Geheimdienstinformationen versorgt, soll ein so US-Beamter zu AP gesagt haben. Bhuttos Berater seien über Möglichkeiten zur Erhöhung ihrer Sicherheit unterrichtet worden, doch niemand habe die Vorschläge gewürdigt. Auch beim Mord an Oluf Palme am 28. Februar 1986 in Stockholm hatte es solche Warnungen von US-amerikanischer Seite gegeben. Palme soll sogar seine Leibwächter fortgeschickt haben…
Wahlen in Pakistan am 8. Januar „unmöglich“
Ein Sprecher der Wahlkommission sagte heute in Pakistan, die für den 8. Januar geplante Parlamentswahl könne „unmöglich“ abgehalten werden, aber morgen solle eine endgültige Entscheidung darüber gefällt werden. Generell stünde die Verschiebung der Wahl schon fest, doch die Kommission wolle zuvor noch mit den Parteien sprechen.
Die Pakistanische Volkspartei (PPP) der ermordeten Benazir Bhutto hat ihre Teilnahme an dem Urnengang zugesagt, sprach sich aber gegen eine Verschiebung des Wahltermins aus. Mitglieder der Partei von Präsident Pervez Musharraf hatten schon am Montag gesagt, die Wahl werde um bis zu zwei Monate verschoben.
Posthum irischer Friedenspreis für Benazir Bhutto
Der irische Tipperary-Friedenspreis geht nun posthum an die am vergangenen Donnerstag bei einem Anschlag getötete pakistanische Oppositionsführerin Benazir Bhutto. Die Findungskommission teilte heute mit, mit der Vergabe solle ihr „mutiger“ Einsatz für Demokratie und Versöhnung gewürdigt werden: „Frau Bhutto hat ihre Kämpfe mittels Dialog und politischer Debatte geführt und war ein Beispiel für alle, die nicht Terrorismus nutzen oder vor ihm kapitulieren wollen.“
Die Auszeichnung solle die Menschen in Pakistan inspirieren, die sich ebenfalls für Demokratie und Versöhnung einsetzten. Seit 1984 werden mit dem Tipperary-Preis Menschen ausgezeichnet, die sich in Irland und im Ausland für den Frieden engagieren. Frühere Preisträger sind u.a. Nelson Mandela, Michail Gorbatschow, Bill Clinton und der Organisator der Live-Aid-Konzerte Bob Geldorf. Die offizielle Preisverleihung ist für April vorgesehen.
Mörder von Benazir Bhutto: Wohl eher "James Bond" als Al-Kaida
MK ULTRA - CIA-Terror in Saudi-Arabien und Pakistan?
Nun wurde bekannt, dass Benazir Bhutto am Tag des Attentats eine Pressekonferenz geplant hatte, bei der sie einen Komplott des Geheimdienstes und der Wahlkommission aufdecken wollte.
Wie Senator Latif Khosa von der Pakistanischen Volkspartei (PPP) heute bekannt gab, habe der Mord diese Enthüllungen verhindert. Bhutto wollte u.a. auch zwei US-Parlamentariern, die sich am Tag ihrer Ermordung in Pakistan aufhielten, ein 160-Seiten-Dokument, in dem der Komplott im Detail geschildert wird, überreichen. Die Namen der US-Abgeordneten nannte Khosa (mutmaßlich, um sie vor MK ULTRA zu schützen) nicht.
Associated Press (AP) verbreitete die Meldung, demnach Benazir Bhutto von den USA über „Bedrohungen“ informiert wurde. Man habe sie ständig mit Geheimdienstinformationen versorgt, soll ein so US-Beamter zu AP gesagt haben. Bhuttos Berater seien über Möglichkeiten zur Erhöhung ihrer Sicherheit unterrichtet worden, doch niemand habe die Vorschläge gewürdigt. Auch beim Mord an Oluf Palme am 28. Februar 1986 in Stockholm hatte es solche Warnungen von US-amerikanischer Seite gegeben. Palme soll sogar seine Leibwächter fortgeschickt haben…
Wahlen in Pakistan am 8. Januar „unmöglich“
Ein Sprecher der Wahlkommission sagte heute in Pakistan, die für den 8. Januar geplante Parlamentswahl könne „unmöglich“ abgehalten werden, aber morgen solle eine endgültige Entscheidung darüber gefällt werden. Generell stünde die Verschiebung der Wahl schon fest, doch die Kommission wolle zuvor noch mit den Parteien sprechen.
Die Pakistanische Volkspartei (PPP) der ermordeten Benazir Bhutto hat ihre Teilnahme an dem Urnengang zugesagt, sprach sich aber gegen eine Verschiebung des Wahltermins aus. Mitglieder der Partei von Präsident Pervez Musharraf hatten schon am Montag gesagt, die Wahl werde um bis zu zwei Monate verschoben.
Posthum irischer Friedenspreis für Benazir Bhutto
Der irische Tipperary-Friedenspreis geht nun posthum an die am vergangenen Donnerstag bei einem Anschlag getötete pakistanische Oppositionsführerin Benazir Bhutto. Die Findungskommission teilte heute mit, mit der Vergabe solle ihr „mutiger“ Einsatz für Demokratie und Versöhnung gewürdigt werden: „Frau Bhutto hat ihre Kämpfe mittels Dialog und politischer Debatte geführt und war ein Beispiel für alle, die nicht Terrorismus nutzen oder vor ihm kapitulieren wollen.“
Die Auszeichnung solle die Menschen in Pakistan inspirieren, die sich ebenfalls für Demokratie und Versöhnung einsetzten. Seit 1984 werden mit dem Tipperary-Preis Menschen ausgezeichnet, die sich in Irland und im Ausland für den Frieden engagieren. Frühere Preisträger sind u.a. Nelson Mandela, Michail Gorbatschow, Bill Clinton und der Organisator der Live-Aid-Konzerte Bob Geldorf. Die offizielle Preisverleihung ist für April vorgesehen.


onlineredaktion - 1. Jan, 17:46 Article 3142x read