Kabul – Dagbladet-Journalist Carsten Thomassen erschossen
Harald Haack - Bei einem Selbstmordanschlag von Talibanen in Kabul kam mein junger norwegischer Kollege Carsten Thomassen gestern Abend ums Leben. Er wurde nur 38 Jahre alt und erlag seinen Schussverletzungen.
Der Anschlag hatte wahrscheinlich dem Außenminister Norwegens, Jonas Gahr Stre, gegolten. Er soll unverletzt geblieben sein, wie sein Ministerium in Oslo mitteilte. Er konnte im Keller des Hotel Serena in Sicherheit gebracht werden.
Neben dem Journalisten sei auch ein Delegationsmitglied des norwegischen Außenministers angeschossen worden. Nach Angaben des afghanischen Innenministeriums wurden sechs Menschen verletzt und außer dem norwegischen Journalisten noch drei afghanische Wachposten, ein US-Bürger sowie einer der Attentäter getötet.
Wie AFP meldet sei unklar, ob die Schüsse, die Carsten Thomassen trafen, von den Angreifern abgegeben wurden oder von den Hotelwachen. Nach Informationen der NATO-Geführten Schutztruppe ISAF waren drei bewaffnete Kämpfer an dem Angriff beteiligt. Der Taliban-Sprecher sprach von vier Angreifern, darunter einem Selbstmordattentäter mit einem Sprengstoffgürtel. Berichte des westlichen Sicherheitsvertreters, wonach einer der Toten aus Nordamerika stammt, wurden von den Botschaften der USA und Kanadas zunächst nicht bestätigt.
Das im November 2005 eröffnete Hotel Serena liegt im Zentrum der afghanischen Hauptstadt und ist schwer bewacht, da es oft als Tagungsort für Regierung, ausländische Diplomaten und Geschäftsleute dient. Die Zufahrt zu dem Gebäude ist mit Betonblöcken gesichert, bewaffnete Wachen kontrollieren laut AFP den Eingang. Für den Abend war ein Essen mit dem norwegischen Außenminister, Nichtregierungsorganisationen und Spendern geplant. Norwegen hat rund 500 Soldaten in Afghanistan stationiert.

Carsten Thomassen nach der Tsunami-Katastrophe. Er galt in Norwegen und auch unter internationalen Kollegen als erfahrener Auslandsreporter.
© Foto Dagbladet, Oslo
Der Anschlag hatte wahrscheinlich dem Außenminister Norwegens, Jonas Gahr Stre, gegolten. Er soll unverletzt geblieben sein, wie sein Ministerium in Oslo mitteilte. Er konnte im Keller des Hotel Serena in Sicherheit gebracht werden.
Neben dem Journalisten sei auch ein Delegationsmitglied des norwegischen Außenministers angeschossen worden. Nach Angaben des afghanischen Innenministeriums wurden sechs Menschen verletzt und außer dem norwegischen Journalisten noch drei afghanische Wachposten, ein US-Bürger sowie einer der Attentäter getötet.
Wie AFP meldet sei unklar, ob die Schüsse, die Carsten Thomassen trafen, von den Angreifern abgegeben wurden oder von den Hotelwachen. Nach Informationen der NATO-Geführten Schutztruppe ISAF waren drei bewaffnete Kämpfer an dem Angriff beteiligt. Der Taliban-Sprecher sprach von vier Angreifern, darunter einem Selbstmordattentäter mit einem Sprengstoffgürtel. Berichte des westlichen Sicherheitsvertreters, wonach einer der Toten aus Nordamerika stammt, wurden von den Botschaften der USA und Kanadas zunächst nicht bestätigt.
Das im November 2005 eröffnete Hotel Serena liegt im Zentrum der afghanischen Hauptstadt und ist schwer bewacht, da es oft als Tagungsort für Regierung, ausländische Diplomaten und Geschäftsleute dient. Die Zufahrt zu dem Gebäude ist mit Betonblöcken gesichert, bewaffnete Wachen kontrollieren laut AFP den Eingang. Für den Abend war ein Essen mit dem norwegischen Außenminister, Nichtregierungsorganisationen und Spendern geplant. Norwegen hat rund 500 Soldaten in Afghanistan stationiert.

Carsten Thomassen nach der Tsunami-Katastrophe. Er galt in Norwegen und auch unter internationalen Kollegen als erfahrener Auslandsreporter.
© Foto Dagbladet, Oslo
hha - 15. Jan, 01:08 Article 2665x read