Brandkatastrophe Ludwigshafen - Folge von Kochs wahlkämpferischen Volksverhetzungen?
Marcel-Franz Paulé - In den deutschen Medien herrscht gegenwärtig eine bedrückende Zurückhaltung, was die Ursache und den Hintergrund der Brandkatastrophe in Ludwigshafen betrifft. Es scheint, als folge man nur allzu gerne der Vorgabe der Polizei, die Zeugenhinweise, die auf einen rechtsextremen Brandanschlag hinweisen, mutmaßlich nur als wagen Hinweis abzukanzeln. So jedenfalls dröhnt es aus den türkischen Medien zurzeit. Es könnte aber auch anders sein: Die deutsche Medienlandschaft wartet nur auf das passende Signal, um sich wieder einmal mehr von Rechtsextremisten zu distanzieren. Aber noch ist es nicht so weit. Das Signal fehlt.
Da Ludwigshafen nicht im Wahlland Hessen liegt, wagt offensichtlich auch niemand einen Zusammenhang mit den volksverhetzenden Wahl-Aussagen von Roland Koch (CDU) zu machen. Von einer Strafanzeige gegen Roland Koch wegen Volksverhetzung im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Ludwigshafen wurde mir jedenfalls noch nichts bekannt. Schließlich kriege ich nicht alles mit, was aus Deutschland zu mir nach Frankreich sickert. Oder hätte ich das im Cognac-Dunst von Le Pen wissen müssen?
Roland Koch hatte gegen Ausländer, vornehmlich Türken, während des Wahlkampfs zur hessischen Landtagswahl, gehetzt und angesichts der Übergriffe türkischer Jugendlicher gegen Deutsche Hass gegen Türken geschürt und vertieft.
Kaum beachtet blieb so denn auch vom deutschen Presse-Mainstream die Tatsache, laut Nachrichtenagentur AP, dass das von der Brandkatastrophe Ludwigshafener zerstörte Gebäude vor dem Feuer mit Nazisymbolen beschmiert wurde. Und auch hierin möchte sich die Nachrichtenagentur nicht eindeutig festlegen. Es heißt in deren Meldung nämlich, das Gebäude sei „offenbar“ mit Nazisymbolen beschmiert worden. Und ultralinke Zeitungen wie die "junge Welt" haben vermutlich Probleme mit dem Begriff "Nazi" und machten daraus in der Veröffentlichung der AP-Meldung "Neonazi"; als wäre das etwas anderes.
Ausgerechnet in Deutschland will man sich nicht mit Nazisymbolen auskennen und doktert sogar von linker Seite immer noch an der Begrifflichkeit "Nazi" und "Neonazi" herum? Nun ja, möglicherweise gibt es einen Unterschied bei den Unterhosen...
Aber das wurde berichtet: Neben dem Eingang zu einem türkischen Kulturverein im Erdgeschoß des Gebäudes gibt es angeblich zwei Mal die Aufschrift »Hass«. Die beiden letzten Buchstaben sollen jeweils im Stil der SS-Runen geschrieben sein. Polizeisprecher Michael Lindner erklärte, die Schmierereien seien vor dem Brand angebracht worden, da das Gebäude seit dem Feuer von Polizei und Feuerwehr ringsum abgesperrt sei.
Die Frage ist jetzt wohl, wie alt die Farbe ist. Aber wer in Deutschland will das ermitteln, wenn nicht die aus der Türkei angereisten Detektive? Eine der nächsten Fragen, die wohl vorwiegend deutsche justiziable Bedenkenträger stellen dürften, könnte wohl die sein, ob Hass in Deutschland überhaupt noch alleiniger Zündstoff sein kann. Wir werden sehen, wohin die bedächtige Aufklärung gehen wird. Schließlich ist Deutschland kein Land von Mobbing-Justiz. Oder vielleicht doch? Und zum Schluss noch eine Frage, die mein rechtes Auge heftigst anschwellen und das linke Auge hervortreten läßt: Welcher deutscher Politiker wäre bereit die Ausweisung Deutscher angesichts eines mutmaßlichen Anschlags gegen Türken jetzt zu fordern?
Übrigens: Ausweisungen von deutschen Staatsbürgern waren zur DDR-Zeit eines der lächerlichsten Machtdemonstrationen der SED-Genossen unter Mielke und Honecker.
Da Ludwigshafen nicht im Wahlland Hessen liegt, wagt offensichtlich auch niemand einen Zusammenhang mit den volksverhetzenden Wahl-Aussagen von Roland Koch (CDU) zu machen. Von einer Strafanzeige gegen Roland Koch wegen Volksverhetzung im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe in Ludwigshafen wurde mir jedenfalls noch nichts bekannt. Schließlich kriege ich nicht alles mit, was aus Deutschland zu mir nach Frankreich sickert. Oder hätte ich das im Cognac-Dunst von Le Pen wissen müssen?
Roland Koch hatte gegen Ausländer, vornehmlich Türken, während des Wahlkampfs zur hessischen Landtagswahl, gehetzt und angesichts der Übergriffe türkischer Jugendlicher gegen Deutsche Hass gegen Türken geschürt und vertieft.
Kaum beachtet blieb so denn auch vom deutschen Presse-Mainstream die Tatsache, laut Nachrichtenagentur AP, dass das von der Brandkatastrophe Ludwigshafener zerstörte Gebäude vor dem Feuer mit Nazisymbolen beschmiert wurde. Und auch hierin möchte sich die Nachrichtenagentur nicht eindeutig festlegen. Es heißt in deren Meldung nämlich, das Gebäude sei „offenbar“ mit Nazisymbolen beschmiert worden. Und ultralinke Zeitungen wie die "junge Welt" haben vermutlich Probleme mit dem Begriff "Nazi" und machten daraus in der Veröffentlichung der AP-Meldung "Neonazi"; als wäre das etwas anderes.
Ausgerechnet in Deutschland will man sich nicht mit Nazisymbolen auskennen und doktert sogar von linker Seite immer noch an der Begrifflichkeit "Nazi" und "Neonazi" herum? Nun ja, möglicherweise gibt es einen Unterschied bei den Unterhosen...
Aber das wurde berichtet: Neben dem Eingang zu einem türkischen Kulturverein im Erdgeschoß des Gebäudes gibt es angeblich zwei Mal die Aufschrift »Hass«. Die beiden letzten Buchstaben sollen jeweils im Stil der SS-Runen geschrieben sein. Polizeisprecher Michael Lindner erklärte, die Schmierereien seien vor dem Brand angebracht worden, da das Gebäude seit dem Feuer von Polizei und Feuerwehr ringsum abgesperrt sei.
Die Frage ist jetzt wohl, wie alt die Farbe ist. Aber wer in Deutschland will das ermitteln, wenn nicht die aus der Türkei angereisten Detektive? Eine der nächsten Fragen, die wohl vorwiegend deutsche justiziable Bedenkenträger stellen dürften, könnte wohl die sein, ob Hass in Deutschland überhaupt noch alleiniger Zündstoff sein kann. Wir werden sehen, wohin die bedächtige Aufklärung gehen wird. Schließlich ist Deutschland kein Land von Mobbing-Justiz. Oder vielleicht doch? Und zum Schluss noch eine Frage, die mein rechtes Auge heftigst anschwellen und das linke Auge hervortreten läßt: Welcher deutscher Politiker wäre bereit die Ausweisung Deutscher angesichts eines mutmaßlichen Anschlags gegen Türken jetzt zu fordern?
Übrigens: Ausweisungen von deutschen Staatsbürgern waren zur DDR-Zeit eines der lächerlichsten Machtdemonstrationen der SED-Genossen unter Mielke und Honecker.
onlineredaktion - 6. Feb, 22:13 Article 4171x read