DAX fällt auf neues Jahrestief - Finanzkrise geht in Phase 3 über
World Content News - In Asien und Europa sind die Aktienkurse erneut eingebrochen. Bis zum Mittag gab der Dax um 3,5 Prozent nach.
Zuvor hatte die US-Notenbank ihren Diskontsatz am Wochenende (!) von 3,50 Prozent auf 3,25 Prozentpunke gesenkt, um Liquiditätsengpässe auf dem Geldmarkt zu verhindern. Verkehrte Welt: Was sonst als positives Zeichen bewertet wird, lässt dieses Mal bei den Anlegern die Alarmglocken schrillen.
Besonders die Bankenwerte gaben nach, als bekannt wurde, dass die US-Bank JP Morgan Chase die angeschlagene Wall-Street-Bank Bear Stearns wegen dessen schwerer Verluste in der US-Immobilienkrise für einen Schnäppchenpreis von rund 149 Millionen Euro übernimmt. JPMorgan Chase zahlt dafür schlappe zwei Dollar pro Bear-Stearns-Aktie.

Zum aktuellen Stand ...
Nach den schweren Turbulenzen im Januar sieht es nun so aus, als wären die letzten Optimisten stiften gegangen.
Der DJ aus den USA konnte am Nachmittag den Frankfurter Brand auch nicht mehr löschen. Der Dax musste insgesamt 4,18 Prozent abgeben. Die US-Verluste halten sich bisher jedoch in Grenzen: Es geht mal rauf, mal runter, um 18 Uhr waren es 1% Miese.
Siemens ist nach einer Gewinnwarnung nun 17 Prozent weniger wert. Was solls: Vor zehn Jahren hätte man bei einer Wertvernichtung von 14 (in Worten: vierzehn!) Milliarden Euro den Laden wohl zu machen müssen. Heutzutage müssen dafür keine Pferde mehr kotzen, man wackelt höchstens bedenklich mit den Ohren. Kauft Euch einen Lolli und wartet auf den Sommer. Der wird wahrhaft olympisch.
Quellen:
DAX fällt auf neues Jahrestief (Hamburger Morgenpost, 17.03.2008)
Erst einmal Finger weg von Aktien (Die Welt, 17.03.2008)
Siemens senkt Gewinnerwartung (bild.de, 17.03.2008)
Hongkong: Hang Seng Index bricht um über 5 Prozent ein
(ad-hoc-news.de, 17.03.2008)
Presseschau: Im Würgegriff der Finanzkrise (Handelsblatt, 17.03.2008)
Schwarzer Tag für Siemens: 14 Mrd. Euro vernichtet (n-tv, 17.03.2008)
Dieser Artikel erschien erstmalig bei World Content News
Zuvor hatte die US-Notenbank ihren Diskontsatz am Wochenende (!) von 3,50 Prozent auf 3,25 Prozentpunke gesenkt, um Liquiditätsengpässe auf dem Geldmarkt zu verhindern. Verkehrte Welt: Was sonst als positives Zeichen bewertet wird, lässt dieses Mal bei den Anlegern die Alarmglocken schrillen.
Besonders die Bankenwerte gaben nach, als bekannt wurde, dass die US-Bank JP Morgan Chase die angeschlagene Wall-Street-Bank Bear Stearns wegen dessen schwerer Verluste in der US-Immobilienkrise für einen Schnäppchenpreis von rund 149 Millionen Euro übernimmt. JPMorgan Chase zahlt dafür schlappe zwei Dollar pro Bear-Stearns-Aktie.

Zum aktuellen Stand ...
Nach den schweren Turbulenzen im Januar sieht es nun so aus, als wären die letzten Optimisten stiften gegangen.
Der DJ aus den USA konnte am Nachmittag den Frankfurter Brand auch nicht mehr löschen. Der Dax musste insgesamt 4,18 Prozent abgeben. Die US-Verluste halten sich bisher jedoch in Grenzen: Es geht mal rauf, mal runter, um 18 Uhr waren es 1% Miese.
Siemens ist nach einer Gewinnwarnung nun 17 Prozent weniger wert. Was solls: Vor zehn Jahren hätte man bei einer Wertvernichtung von 14 (in Worten: vierzehn!) Milliarden Euro den Laden wohl zu machen müssen. Heutzutage müssen dafür keine Pferde mehr kotzen, man wackelt höchstens bedenklich mit den Ohren. Kauft Euch einen Lolli und wartet auf den Sommer. Der wird wahrhaft olympisch.
Quellen:
DAX fällt auf neues Jahrestief (Hamburger Morgenpost, 17.03.2008)
Erst einmal Finger weg von Aktien (Die Welt, 17.03.2008)
Siemens senkt Gewinnerwartung (bild.de, 17.03.2008)
Hongkong: Hang Seng Index bricht um über 5 Prozent ein
(ad-hoc-news.de, 17.03.2008)
Presseschau: Im Würgegriff der Finanzkrise (Handelsblatt, 17.03.2008)
Schwarzer Tag für Siemens: 14 Mrd. Euro vernichtet (n-tv, 17.03.2008)

softlabhennef - 17. Mär, 18:32 Article 2596x read