Tratschundlaber
Sonja Wenger- Die «Schweizer Illustrierte» titelte vor kurzem bei irgendeiner Promifrau, sie habe nun ihre wahre Bestimmung mit der Home «Traumrolle Mami» gefunden. Na wenigsten ist da die Welt noch in Ordnung, auch wenn sie überall sonst zugrunde geht. Da haben doch die Angestellten des öffentlichen Dienstes in Deutschland vor kurzem bei ersten Warnstreiks mindestens acht Prozent mehr Lohn gefordert: «Ich brauch Geld für Liechtenstein», stand da tatsächlich auf einem ihrer Protestplakate.

Mediale Schlammschlacht zwischen Spears und Hilton - unplugged aus Liechtenstein?
Es bleibt uns aber auch so nichts erspart: Dieter Bohlen muss für sein «antisoziales Verhalten» und seine «beleidigenden Äusserungen» gegenüber Kandidaten von «Deutschland sucht den Superstar» wohl 100‘000 Euro Bussgeld bezahlen. Und das, obwohl gar der «Spiegel» druckte «schliesslich wissen sie, was sie tun».
Die Sendung erfordere von den «zehntausenden Teenagern, bei deren Stimmchen selbst stressresistente Wanderratten glatt zerplatzen» immerhin Originalität, Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Das seien «Eigenschaften, die heute von jedem verlangt werden, der was werden möchte». Alle übrigen können ja «bei Attac oder Greenpeace als ehrenamtliche Helfer anheuern».
Dicke Haut ist also gefragt. Im übrigen fangen sie jetzt auch schon in Afrika an, ihre Viecher kreativ zu taufen: In Kenia wurde ein neugeborenes Rhinozeros nach dem ehemaligen Uno-Generalsekretär Kofi Annan benannt. Aber auch in unserem Land haben Politiker nichts zu lachen wenn sie dünnhäutig sind. Da wurde unser abgewählte Bundesrat Christoph Blocher bei der Basler Fasnacht tatsächlich als «hailigi Aifältigkait» bezeichnet.
Apropos Einfalt: Demnächst wird es eine Nachfolgesendung für die britischen Teletubbies geben: diesmal für 5-jährige. Sie wird «In the Night Garden» heissen und die Figuren so vielsagende Namen tragen wie Igglepiggle und Upsy Daisy.
Wer also das «Ah Oh» von Tinky-Winky und Laa-Laa im Griff hat, darf sich jetzt neu von Upsypiggle und Co. zum «selbständigen Denken anregen» lassen! Immerhin wissen wir jetzt endlich, wie Britney Spears zu ihrer Inspiration für den Songtitel «Oops» kam. Die Frau liefert aber auch so immer verlässlichen Zündstoff, sogar dann, wenn eigentlich der Manager an allem Schuld sein soll. Laut US-Paparazzis ist Spears gar «Gold wert», da sie so etwas wie ihre «eigene 24-Stunden Reality-TV-Show» sei. Schliesslich hätten alle inzwischen von «Paris die Nase voll».
Ah Oh! Was kommt als nächstes? «Winke-Winke bei Simple Life», die mediale Schlammschlacht zwischen Spears und Hilton - unplugged aus Liechtenstein?

Mediale Schlammschlacht zwischen Spears und Hilton - unplugged aus Liechtenstein?
Es bleibt uns aber auch so nichts erspart: Dieter Bohlen muss für sein «antisoziales Verhalten» und seine «beleidigenden Äusserungen» gegenüber Kandidaten von «Deutschland sucht den Superstar» wohl 100‘000 Euro Bussgeld bezahlen. Und das, obwohl gar der «Spiegel» druckte «schliesslich wissen sie, was sie tun».
Die Sendung erfordere von den «zehntausenden Teenagern, bei deren Stimmchen selbst stressresistente Wanderratten glatt zerplatzen» immerhin Originalität, Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen. Das seien «Eigenschaften, die heute von jedem verlangt werden, der was werden möchte». Alle übrigen können ja «bei Attac oder Greenpeace als ehrenamtliche Helfer anheuern».
Dicke Haut ist also gefragt. Im übrigen fangen sie jetzt auch schon in Afrika an, ihre Viecher kreativ zu taufen: In Kenia wurde ein neugeborenes Rhinozeros nach dem ehemaligen Uno-Generalsekretär Kofi Annan benannt. Aber auch in unserem Land haben Politiker nichts zu lachen wenn sie dünnhäutig sind. Da wurde unser abgewählte Bundesrat Christoph Blocher bei der Basler Fasnacht tatsächlich als «hailigi Aifältigkait» bezeichnet.
Apropos Einfalt: Demnächst wird es eine Nachfolgesendung für die britischen Teletubbies geben: diesmal für 5-jährige. Sie wird «In the Night Garden» heissen und die Figuren so vielsagende Namen tragen wie Igglepiggle und Upsy Daisy.
Wer also das «Ah Oh» von Tinky-Winky und Laa-Laa im Griff hat, darf sich jetzt neu von Upsypiggle und Co. zum «selbständigen Denken anregen» lassen! Immerhin wissen wir jetzt endlich, wie Britney Spears zu ihrer Inspiration für den Songtitel «Oops» kam. Die Frau liefert aber auch so immer verlässlichen Zündstoff, sogar dann, wenn eigentlich der Manager an allem Schuld sein soll. Laut US-Paparazzis ist Spears gar «Gold wert», da sie so etwas wie ihre «eigene 24-Stunden Reality-TV-Show» sei. Schliesslich hätten alle inzwischen von «Paris die Nase voll».
Ah Oh! Was kommt als nächstes? «Winke-Winke bei Simple Life», die mediale Schlammschlacht zwischen Spears und Hilton - unplugged aus Liechtenstein?
sfux - 25. Mär, 20:42 Article 1836x read