Landung in Anjouan - Thabo Mbekis Einfluss in Afrika schwindet
Dr. Alexander von Paleske - Heute Morgen landeten Truppen der komorischen Armee zusammen mit einem Kontingent der Afrikanischen Union (AU) mit Amphibienfahrzeugen auf der abtrünnigen Insel Anjouon und brachten den Hauptort der Insel unter ihre Kontrolle. Der Sezessionist Mohamed Bacir hatte sich mit einigen Hundert ihm ergebener Polizisten aus dem Hauptort zurückgezogen.
Die Landung sollte ursprünglich schon vor zehn Tagen stattfinden, aber Südafrikas Präsident Thabo Mbeki hatte alles versucht, um das zu verhindern, „Nachrichten Heute“ berichtete ausführlich darüber.
Dass sich die AU letztlich darüber hinweg setzte, dokumentiert einmal mehr, wie Mbekis Einfluss in Afrika sich in einem steilen Sinkflug befindet.
ANC-Präsident Jacob Zuma besucht Angola
Aber auch in Südafrika schreitet der Machtverfall Mbekis unaufhörlich weiter. Am vergangenen Osterwochenende reiste der neue ANC-Präsident Jacob Zuma nach Angola. Er wurde mit der Privatmaschine von Angolas Präsidenten befördert und wie ein Staatspräsident behandelt. Offiziell ging es um die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum Gedenken an die Schlacht von Cuito Cunavale vor 20 Jahren, eine Schlacht, bei der zum ersten Mal die massiv eingesetzten südafrikanischen Truppen keinen Sieg mehr erringen konnten, sondern gegenüber den kubanisch-angolanischen Truppen ins Hintertreffen gerieten.
Der Ausgang der Schlacht markierte gleichzeitig einen Wendepunkt im strategischen Denken des Apartheidstaates und führte zu dem Beginn der ernsthaften Verhandlungen über die Unabhängigkeit Namibias, die zwei Jahre später folgte.
Zuma verhandelte in Angola, wie ein Staatspräsident über die Intensivierung der bilateralen Beziehungen und Teilnahme südafrikanischer Firmen bei dem Aufbau der Infrastruktur des durch 30 Jahre Krieg verwüsteten Landes, das dank der Erdöl- und Diamantenvorkommen zu den potentiell reichsten Ländern Afrikas zählt.
Militärische Invasion gestoppt - Südafrikas Präsident Thabo Mbeki und die Komoren
Die Landung sollte ursprünglich schon vor zehn Tagen stattfinden, aber Südafrikas Präsident Thabo Mbeki hatte alles versucht, um das zu verhindern, „Nachrichten Heute“ berichtete ausführlich darüber.
Dass sich die AU letztlich darüber hinweg setzte, dokumentiert einmal mehr, wie Mbekis Einfluss in Afrika sich in einem steilen Sinkflug befindet.
ANC-Präsident Jacob Zuma besucht Angola
Aber auch in Südafrika schreitet der Machtverfall Mbekis unaufhörlich weiter. Am vergangenen Osterwochenende reiste der neue ANC-Präsident Jacob Zuma nach Angola. Er wurde mit der Privatmaschine von Angolas Präsidenten befördert und wie ein Staatspräsident behandelt. Offiziell ging es um die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum Gedenken an die Schlacht von Cuito Cunavale vor 20 Jahren, eine Schlacht, bei der zum ersten Mal die massiv eingesetzten südafrikanischen Truppen keinen Sieg mehr erringen konnten, sondern gegenüber den kubanisch-angolanischen Truppen ins Hintertreffen gerieten.
Der Ausgang der Schlacht markierte gleichzeitig einen Wendepunkt im strategischen Denken des Apartheidstaates und führte zu dem Beginn der ernsthaften Verhandlungen über die Unabhängigkeit Namibias, die zwei Jahre später folgte.
Zuma verhandelte in Angola, wie ein Staatspräsident über die Intensivierung der bilateralen Beziehungen und Teilnahme südafrikanischer Firmen bei dem Aufbau der Infrastruktur des durch 30 Jahre Krieg verwüsteten Landes, das dank der Erdöl- und Diamantenvorkommen zu den potentiell reichsten Ländern Afrikas zählt.

onlineredaktion - 25. Mär, 21:23 Article 2082x read