UBS Verwaltungsräte verlassen das Schiff
Stephan Fuchs - Die UBS-Aktie hat keinen Halt mehr. Das Papier sackte kurz vor Mittag unter die 20-Franken-Marke. Bei 19.96 Franken wurde ein neues Allzeit-Tief registriert. So billig war die Aktie noch nie seit der UBS-Gründung vor über zehn Jahren. Nun haben vier Verwaltungsräte das Schiff verlassen. Wesshalb, darüber schwieg sich die UBS Pressestelle aus.
Die UBS informierte auch nicht über den Streit mit US-Behörden, die jetzt offiziell Kunden-Daten verlangen. Verdacht: Die UBS leistet Beihilfe zur Steuerhinterziehung!
Der vollamtliche UBS-Vizepräsident Stephan Haeringer räumte seinen Sessel ebenso wie der frühere Ciba-Chef Rolf Meyer, Stadler-Rail-Inhaber – und möglicherweise der neue starke Mann bei der SVP – Peter Spuhler und Lawrence Weinbach, der Partner bei der Beteiligungsgesellschaft Yankee Hill Capital Management ist.
Kurz & bündig
Im Oktober 2007 liess die Bank verlauten, sie wolle 1500 Arbeitsplätze im Investment Banking abbauen, inklusive jenen von Huw Jenkins, dem Chef dieses Bereichs.
Im gleichen Monat gab sie bekannt, 4,2 Mrd. Fr. abschreiben zu müssen. Der Verlust für das 3. Quartal belief sich auf 726 Mio. Fr. - es war der erste Quartalsverlust seit neun Jahren.
Im Dezember folgte die Nachricht, dass weitere 20 Mrd. abgeschrieben werden müssen. Gleichzeitig wurde ein Refinanzierungsplan für 13 Mrd. Franken bekannt, mit Geldern aus Singapur und dem Mittleren Osten.
Weitere 4 Mrd. Fr. Abschreibungen folgten im Januar 2009, womit sich die Summe auf insgesamt 20 Mrd. belief.
Im April kamen dann nochmals 19 Mrd. Fr. dazu, inklusive dem Umstand, dass VR-Präsident Marcel Ospel das Pult räumte.
Ein Refinanzierungsplan sollte 15 Mrd. Fr. neues Eigenkapital einbringen.
Im Mai gab die UBS einen weiteren Abbau von 5'500 Jobs bekannt und einen Verlust für das erste Quartal von 11,5 Mrd. Fr.
Die UBS informierte auch nicht über den Streit mit US-Behörden, die jetzt offiziell Kunden-Daten verlangen. Verdacht: Die UBS leistet Beihilfe zur Steuerhinterziehung!
Der vollamtliche UBS-Vizepräsident Stephan Haeringer räumte seinen Sessel ebenso wie der frühere Ciba-Chef Rolf Meyer, Stadler-Rail-Inhaber – und möglicherweise der neue starke Mann bei der SVP – Peter Spuhler und Lawrence Weinbach, der Partner bei der Beteiligungsgesellschaft Yankee Hill Capital Management ist.
Kurz & bündig
Im Oktober 2007 liess die Bank verlauten, sie wolle 1500 Arbeitsplätze im Investment Banking abbauen, inklusive jenen von Huw Jenkins, dem Chef dieses Bereichs.
Im gleichen Monat gab sie bekannt, 4,2 Mrd. Fr. abschreiben zu müssen. Der Verlust für das 3. Quartal belief sich auf 726 Mio. Fr. - es war der erste Quartalsverlust seit neun Jahren.
Im Dezember folgte die Nachricht, dass weitere 20 Mrd. abgeschrieben werden müssen. Gleichzeitig wurde ein Refinanzierungsplan für 13 Mrd. Franken bekannt, mit Geldern aus Singapur und dem Mittleren Osten.
Weitere 4 Mrd. Fr. Abschreibungen folgten im Januar 2009, womit sich die Summe auf insgesamt 20 Mrd. belief.
Im April kamen dann nochmals 19 Mrd. Fr. dazu, inklusive dem Umstand, dass VR-Präsident Marcel Ospel das Pult räumte.
Ein Refinanzierungsplan sollte 15 Mrd. Fr. neues Eigenkapital einbringen.
Im Mai gab die UBS einen weiteren Abbau von 5'500 Jobs bekannt und einen Verlust für das erste Quartal von 11,5 Mrd. Fr.
sfux - 1. Jul, 22:06 Article 2435x read