Georgien wurde durch Israel massiv aufgerüstet
onlineredaktion - Israelische Militärinstrukteure, die rund ein Jahr georgische Soldaten ausgebildet hatten, sind kurz vor dem Beginn der Kampfhandlungen in der abtrünnigen Republik Südossetien in ihre Heimat zurückgekehrt, wie die israelische Zeitung "Haaretz" am Montag unter Berufung auf private Unternehmen, die in Georgien tätig waren berichtete.
Es handelt sich dabei unter anderem um die Unternehmen Defensive Shield und Global SCT, an deren Spitze israelische Generäle a. D. stehen. Die Zeitung zitiert einen israelischen Instrukteur, der die Handlungen seiner ehemaligen Zöglinge als "Abenteuer" bezeichnet und ihre Siegeschancen bei der Konfrontation mit der russischen Armee als äußerst gering einschätzt.
"Sie haben sich auf ein Abenteuer eingelassen, zu dem ich mich bei einem solchen Vorbereitungsstand, den ich bei den georgischen Truppen beobachten konnte, nie entschlossen hätte", meinte der Instrukteur.
"Heute kann die georgische Armee unter keinen Umständen ein ernsthafter Gegner für die Russen sein", fügte er hinzu. "Sie haben eine kleine Armee, die sich, offen gesagt, kaum von den Streitkräften eines Dritte-Welt-Landes unterscheidet."
Die israelische Zeitung "Maariv" verweist ihrerseits darauf, dass sich der israelische Militärexport nach Georgien in den letzten Jahren auf 300 Millionen Dollar belief. An dieser Kooperation verdiente auch Roni Milo, Ex-Verteidigungsminister und früherer Bürgermeister von Tel Aviv, der die Interessen der israelischen Rüstungsindustrie in Transkaukasien vertrat.
Die ebenfalls in Israel erscheinende Zeitung "Yediot Ahronot" verweist auf die besondere Rolle, die georgische Juden bei der Herstellung und Entwicklung dieser Beziehungen gespielt haben. Als Erster wird der georgische Verteidigungsminister David Keseraschwili, aufgeführt. "Seine Tür stand immer offen um in Israel hergestellte Waffen anzubieten", schreibt das Blatt.
Nach Angaben der israelischen Presse hatte Israel seine militärtechnische Zusammenarbeit mit Georgien vor einigen Monaten auf Bitte Moskaus auf Beratungen und Waffen für Verteidigungszwecke reduziert.
Mit dem Beginn der Kampfhandlungen in Südossetien schlug Israels Außenministerium vor, den Rüstungsexport nach Georgien vollständig zu verbieten. Wie der israelische Rundfunk berichtet, wurde dieser Vorschlag allerdings vom Verteidigungsministerium nicht unterstützt.
Es handelt sich dabei unter anderem um die Unternehmen Defensive Shield und Global SCT, an deren Spitze israelische Generäle a. D. stehen. Die Zeitung zitiert einen israelischen Instrukteur, der die Handlungen seiner ehemaligen Zöglinge als "Abenteuer" bezeichnet und ihre Siegeschancen bei der Konfrontation mit der russischen Armee als äußerst gering einschätzt.
"Sie haben sich auf ein Abenteuer eingelassen, zu dem ich mich bei einem solchen Vorbereitungsstand, den ich bei den georgischen Truppen beobachten konnte, nie entschlossen hätte", meinte der Instrukteur.
"Heute kann die georgische Armee unter keinen Umständen ein ernsthafter Gegner für die Russen sein", fügte er hinzu. "Sie haben eine kleine Armee, die sich, offen gesagt, kaum von den Streitkräften eines Dritte-Welt-Landes unterscheidet."
Die israelische Zeitung "Maariv" verweist ihrerseits darauf, dass sich der israelische Militärexport nach Georgien in den letzten Jahren auf 300 Millionen Dollar belief. An dieser Kooperation verdiente auch Roni Milo, Ex-Verteidigungsminister und früherer Bürgermeister von Tel Aviv, der die Interessen der israelischen Rüstungsindustrie in Transkaukasien vertrat.
Die ebenfalls in Israel erscheinende Zeitung "Yediot Ahronot" verweist auf die besondere Rolle, die georgische Juden bei der Herstellung und Entwicklung dieser Beziehungen gespielt haben. Als Erster wird der georgische Verteidigungsminister David Keseraschwili, aufgeführt. "Seine Tür stand immer offen um in Israel hergestellte Waffen anzubieten", schreibt das Blatt.
Nach Angaben der israelischen Presse hatte Israel seine militärtechnische Zusammenarbeit mit Georgien vor einigen Monaten auf Bitte Moskaus auf Beratungen und Waffen für Verteidigungszwecke reduziert.
Mit dem Beginn der Kampfhandlungen in Südossetien schlug Israels Außenministerium vor, den Rüstungsexport nach Georgien vollständig zu verbieten. Wie der israelische Rundfunk berichtet, wurde dieser Vorschlag allerdings vom Verteidigungsministerium nicht unterstützt.
sfux - 13. Aug, 20:15 Article 2791x read