Schweizer Gift liegt im Elsass herum
In der Region Basel (Baselbiet, Südbaden, Elsass) gibt es mindestens ein Dutzend wilder Chemiemülldeponien. Die Umweltorganisation Greenpeace hat bei der elsässischen Deponie Le Letten in Hagenthal-le-Bas nahe der Schweizer Grenze nach eigenen Angaben offen herumliegenden Giftmüll sichergestellt. Es handle sich dabei um Abfälle der Basler Chemie. Der im Wald gefundene Müll sei zum Teil mit hochgiftigen Chemikalien belastet, teilte Greenpeace an einer Medienkonferenz mit.
Die Deponiegifte laufen aus und gefährden das Trinkwasser von Basel. Die Basler chemische Industrie (heute Novartis, Roche, Syngenta, Ciba SC, Clariant, SF-Chem, Rohner) hat die Region Basel schon immer auch als Müllkippe für ihren gefährlichen Chemiemüll missbraucht. Bis in die 1960er Jahre kippten die Basler Chemiefirmen ihren Müll in alte Kiesgruben oder in den Wald, die Frösche verendeten in Massen und wertvolle Lebensräume verwandelten sich in gefährliche Zeitbomben.
Greenpeace kennt mindestens ein Dutzend solcher ungesicherter Chemiemülldeponien der Basler Chemie, darunter die Deponien Feldrebengrube und Margelacker (CH), Le Letten und Roemisloch (F), Lippsgrube und Hirschacker (D). Zusammen gerechnet sind das mehr als 35'000 Tonnen giftiger Chemiemüll. Doch die ungesicherten Deponien weisen keinerlei Rückhaltevorrichtungen auf – die Chemiegifte laufen aus. Und wiederum dasselbe Farbenspiel wie zur Zeit der Rheinverschmutzungen: Bei der Chemiemülldeponie Roemisloch bei Neuwiller (F) fliesst das Wasser manchmal rot und manchmal gelb. Über ein Bächlein fliessen die Deponiegifte ab und gelangen über die Grenze wieder in die Schweiz zurück.
Für Novartis & Co alles kein Problem: Sie tun alles, um den Sachverhalt zu vertuschen oder zu verharmlosen. Ihre Taktik: fragwürdige Untersuchungsmethoden, Instrumentalisierung der Landesgrenzen, Einflussnahme auf unabhängige Experten und auf Analyseberichte. Und noch immer reden sie sich aus ihrer Verantwortung heraus. Die Worte sind geschliffener und PR-tauglicher geworden, doch die Fakten sind dieselben geblieben: Gesundheit und Chemiemüll vertragen sich nicht.
Obwohl die Basler Chemiekonzerne schon seit Jahrzehnten versprechen, Verantwortung zu übernehmen, liegt der Chemiemüll immer noch im Boden. Aber gefährlicher Giftmüll muss ausgegraben werden. Was für die angeblich gesicherte Chemiemülldeponie Bonfol gilt, muss erst recht für alle wilden, ungesicherten Chemiemülldeponien in der Region Basel gelten: die sofortige Totalsanierung auf Kosten der Verursacher. Etwa sFr. 100 Mio. - fünf Jahressaläre von Novartis-CEO Daniel Vasella - und das Altlastenproblem in der Region Basel wäre gelöst!
link: greenpeace schweiz
Die Deponiegifte laufen aus und gefährden das Trinkwasser von Basel. Die Basler chemische Industrie (heute Novartis, Roche, Syngenta, Ciba SC, Clariant, SF-Chem, Rohner) hat die Region Basel schon immer auch als Müllkippe für ihren gefährlichen Chemiemüll missbraucht. Bis in die 1960er Jahre kippten die Basler Chemiefirmen ihren Müll in alte Kiesgruben oder in den Wald, die Frösche verendeten in Massen und wertvolle Lebensräume verwandelten sich in gefährliche Zeitbomben.
Greenpeace kennt mindestens ein Dutzend solcher ungesicherter Chemiemülldeponien der Basler Chemie, darunter die Deponien Feldrebengrube und Margelacker (CH), Le Letten und Roemisloch (F), Lippsgrube und Hirschacker (D). Zusammen gerechnet sind das mehr als 35'000 Tonnen giftiger Chemiemüll. Doch die ungesicherten Deponien weisen keinerlei Rückhaltevorrichtungen auf – die Chemiegifte laufen aus. Und wiederum dasselbe Farbenspiel wie zur Zeit der Rheinverschmutzungen: Bei der Chemiemülldeponie Roemisloch bei Neuwiller (F) fliesst das Wasser manchmal rot und manchmal gelb. Über ein Bächlein fliessen die Deponiegifte ab und gelangen über die Grenze wieder in die Schweiz zurück.
Für Novartis & Co alles kein Problem: Sie tun alles, um den Sachverhalt zu vertuschen oder zu verharmlosen. Ihre Taktik: fragwürdige Untersuchungsmethoden, Instrumentalisierung der Landesgrenzen, Einflussnahme auf unabhängige Experten und auf Analyseberichte. Und noch immer reden sie sich aus ihrer Verantwortung heraus. Die Worte sind geschliffener und PR-tauglicher geworden, doch die Fakten sind dieselben geblieben: Gesundheit und Chemiemüll vertragen sich nicht.
Obwohl die Basler Chemiekonzerne schon seit Jahrzehnten versprechen, Verantwortung zu übernehmen, liegt der Chemiemüll immer noch im Boden. Aber gefährlicher Giftmüll muss ausgegraben werden. Was für die angeblich gesicherte Chemiemülldeponie Bonfol gilt, muss erst recht für alle wilden, ungesicherten Chemiemülldeponien in der Region Basel gelten: die sofortige Totalsanierung auf Kosten der Verursacher. Etwa sFr. 100 Mio. - fünf Jahressaläre von Novartis-CEO Daniel Vasella - und das Altlastenproblem in der Region Basel wäre gelöst!
link: greenpeace schweiz
sfux - 23. Feb, 08:36 Article 1679x read