Bilderberg: Es gibt nichts zu berichten. Es gibt nichts zu berichten.
World Content News - Kleine Presse-Schau über eine "geheime" Konferenz, die dieses Wochenende in der Nähe von Athen stattfand. Ein weltweites Treffen, das es offiziell nicht geben darf. Eine jährlich stattfindende "private Veranstaltung" mit über 100 VIPs aus Politik und Wirtschaft , die angeblich keine Beschlüsse fasst, die in den Medien mit keiner Silbe erwähnt wird, deren prominenten Teilnehmern nicht eine einzige Kamera auflauert, und das nun schon zum 57. Mal.
Ausreißer im Medien-Blackout: London Daily News stellt Video vom "Truther" Alex Jones ins Netz
Wer heute, am vierten und letzten Tag des sog. Bilderberg-Treffens, bei dem es auch diverse Protestaktionen gab, über Google-News.de nach Berichten von Mainstream-Medien über dieses Ereignis sucht, wird schwer enttäuscht. Immerhin: der ORF meldet BZÖ richtet Anfrage an Faymann wegen "Geheimtreffens". Faymann ist österreichischer Bundeskanzler (SPÖ), der ebenfalls an der mysteriösen Veranstaltung teilnahm.
Ein wahrer Lichtblick ist die "International Business Times", die sich hauptsächlich auf die Londoner Times beruft:
Bilderberg-Konferenz in Athen befasst sich mit Weltwirtschaftkrise
... So prahlt die Zeitung damit, die Lokalität zu kennen: Das 5-Sterne Astir Palace Hotel auf der Halbinsel Vouliagmeni nahe Athen. Dies sei auch bereits an der starken Polizeipräsenz, Schiffen der US-Marine und mit Maschinengewehren bewaffneten Sicherheitsleuten am Checkpoint der Zufahrt zu erkennen. Das Hotel bestätigte, dass der gesamte Komplex während der vier Tage für eine Wirtschafts-Konferenz belegt ist. ...
Dort wird auch auf eine Pressemeldung der finnischen Regierung verwiesen, dass Premierminister Vanhanen und Finanzminister Katainen ebenfalls geladene Gäste sind.
Die "Berliner Umschau" weiß: Geheimtreffen der Mächtigsten will noch mehr Globalisierung. Es klingt wie Verschwörungstheorie – doch die Bilderberg-Konferenz gibt es wirklich. Diese Woche treffen sich die Mächtigsten der Mächtigen bei Athen. Durch eine Indiskretion sickerte es nach außen. Inhalte erfährt man nicht. Aber Hinweise. Offenbar wird die Weltwirtschaftskrise noch schlimmer, als schon befürchtet.
Fertig. Noch ein paar Blogger, die es nach Google News geschafft haben und ein süffisanter Leserkommentar an die "Schleswig Holsteiner Zeitung": Warum gibt es eigentlich keinen Bericht über die Bilderberg-Konferenz? Habt ihr etwas zu verbergen?

Tagungshotel Astir Palace: Schicke Promis, wichtige Themen, aber nichts zu berichten ...
Es wird schon seinen Grund haben, warum immer mehr Menschen auf alternative Nachrichtenquellen im Internet ausweichen. Stöbern wir also weiter. Die meiner Meinung nach beste Zusammenfassung findet sich bei MM-News:
Bilderberg -Treffen in Athen: Hintergründe und Abgründe
... Doch was die ersten Geigen des Kapitalismus vor den Toren Athens besprachen, bleibt im Dunkeln. Wahrscheinlich wusste es auch nicht der griechische Premier Kostas Karamanlis – der es sich jedoch nicht nehmen ließ, die Finanz-Elite persönlich zu begrüßen. ...
...Fest steht aber, dass folgende Personen mit von der Party waren: James Steinberg (US-Vize-Außenminister), US-Finanzminister Timothy Geithner, Weltbank President Robert Zoellick, EU-Chef Jose Manuel Barroso, EZB-Chef Jean-Claude Trichet, die Königin Sofia aus Spanien, Königin Beatrix von den Niederlanden sowie zahlreiche Politiker, vornehmlich Finanzminister. Ausserdem Chefs und Abgesandte aller großen Investmentbanken – sowie dem Vernehmen nach auch Josef Ackermann von der Deutschen Bank. ...
Natürlich waren Informationen über Ort und Zeitpunkt vorher durchgesickert. Es gab Proteste von kommunistischen und nationalistischen Gruppen in der Nähe des Tagungshotels. Vor Ort dabei war auch der Bestseller Autor ("verheimlicht-vertuscht-vergessen") und Grimme-Preisträger Gerhard Wisnewski:
Jede Menge ungebetener Besuch für die Bilderberger
... Mit einer handstreichartigen Aktion heizte die Kommunistische Partei Griechenlands den Bilderbergern ordentlich ein. Mit etwa acht Bussen fuhren rund 300 mit roten Fahnen und Lautsprechern ausgerüstete Demonstranten direkt vor das »Nafsik Astir Palace« in Vougliameni bei Athen und errangen für etwa eine Stunde die akustische Lufthoheit über den Hügel der Bilderberger.
... Die Polizisten schreien, pfeifen und fuchteln wild mit den Armen herum. Die Staatsmacht hat völlig die Nerven verloren; dass kein Unfall passiert, liegt allein an der Besonnenheit der Autofahrer.
Wer nach diesen Zusammenfassungen noch mehr Details, Berichte und Reaktionen sucht, wird am ausführlichsten auf den Seiten Alles Schall und Rauch, Infowars und Infokrieg fündig, z.B.:
Guardian-Autor verhaftet bei dem Versuch, Fotos in der Nähe des Bilderberg-Hotels zu machen
...Und dann traf es mich wie der Schlag: Es gibt tatsächlich keine Fotografen hier. Nichts. Kein einziger Vertreter der Massenmedien. Keine einzige Kamera auf einem Stativ. Nichts. Nichts passiert hier. Es gibt nichts zu berichten.
Die Limousinen treffen ein. Es gibt nichts zu berichten. Sie haben die ganze Halbinsel abgesperrt. Es gibt Straßensperren. Maschinengewehre. Aber nichts zu berichten. Hier findet das 57. Bilderberg-Treffen statt. Es gibt nichts zu berichten.
Susan Boyle zupft sich die Augenbrauen!
Endlich gibt es etwas zu berichten. ...
Guardian im Original (Charlie Skelton): hier
The World We Are Losing
Ausreißer im Medien-Blackout: London Daily News stellt Video vom "Truther" Alex Jones ins Netz
Wer heute, am vierten und letzten Tag des sog. Bilderberg-Treffens, bei dem es auch diverse Protestaktionen gab, über Google-News.de nach Berichten von Mainstream-Medien über dieses Ereignis sucht, wird schwer enttäuscht. Immerhin: der ORF meldet BZÖ richtet Anfrage an Faymann wegen "Geheimtreffens". Faymann ist österreichischer Bundeskanzler (SPÖ), der ebenfalls an der mysteriösen Veranstaltung teilnahm.
Ein wahrer Lichtblick ist die "International Business Times", die sich hauptsächlich auf die Londoner Times beruft:
Bilderberg-Konferenz in Athen befasst sich mit Weltwirtschaftkrise
... So prahlt die Zeitung damit, die Lokalität zu kennen: Das 5-Sterne Astir Palace Hotel auf der Halbinsel Vouliagmeni nahe Athen. Dies sei auch bereits an der starken Polizeipräsenz, Schiffen der US-Marine und mit Maschinengewehren bewaffneten Sicherheitsleuten am Checkpoint der Zufahrt zu erkennen. Das Hotel bestätigte, dass der gesamte Komplex während der vier Tage für eine Wirtschafts-Konferenz belegt ist. ...
Dort wird auch auf eine Pressemeldung der finnischen Regierung verwiesen, dass Premierminister Vanhanen und Finanzminister Katainen ebenfalls geladene Gäste sind.
Die "Berliner Umschau" weiß: Geheimtreffen der Mächtigsten will noch mehr Globalisierung. Es klingt wie Verschwörungstheorie – doch die Bilderberg-Konferenz gibt es wirklich. Diese Woche treffen sich die Mächtigsten der Mächtigen bei Athen. Durch eine Indiskretion sickerte es nach außen. Inhalte erfährt man nicht. Aber Hinweise. Offenbar wird die Weltwirtschaftskrise noch schlimmer, als schon befürchtet.
Fertig. Noch ein paar Blogger, die es nach Google News geschafft haben und ein süffisanter Leserkommentar an die "Schleswig Holsteiner Zeitung": Warum gibt es eigentlich keinen Bericht über die Bilderberg-Konferenz? Habt ihr etwas zu verbergen?

Tagungshotel Astir Palace: Schicke Promis, wichtige Themen, aber nichts zu berichten ...
Es wird schon seinen Grund haben, warum immer mehr Menschen auf alternative Nachrichtenquellen im Internet ausweichen. Stöbern wir also weiter. Die meiner Meinung nach beste Zusammenfassung findet sich bei MM-News:
Bilderberg -Treffen in Athen: Hintergründe und Abgründe
... Doch was die ersten Geigen des Kapitalismus vor den Toren Athens besprachen, bleibt im Dunkeln. Wahrscheinlich wusste es auch nicht der griechische Premier Kostas Karamanlis – der es sich jedoch nicht nehmen ließ, die Finanz-Elite persönlich zu begrüßen. ...
...Fest steht aber, dass folgende Personen mit von der Party waren: James Steinberg (US-Vize-Außenminister), US-Finanzminister Timothy Geithner, Weltbank President Robert Zoellick, EU-Chef Jose Manuel Barroso, EZB-Chef Jean-Claude Trichet, die Königin Sofia aus Spanien, Königin Beatrix von den Niederlanden sowie zahlreiche Politiker, vornehmlich Finanzminister. Ausserdem Chefs und Abgesandte aller großen Investmentbanken – sowie dem Vernehmen nach auch Josef Ackermann von der Deutschen Bank. ...
Natürlich waren Informationen über Ort und Zeitpunkt vorher durchgesickert. Es gab Proteste von kommunistischen und nationalistischen Gruppen in der Nähe des Tagungshotels. Vor Ort dabei war auch der Bestseller Autor ("verheimlicht-vertuscht-vergessen") und Grimme-Preisträger Gerhard Wisnewski:
Jede Menge ungebetener Besuch für die Bilderberger
... Mit einer handstreichartigen Aktion heizte die Kommunistische Partei Griechenlands den Bilderbergern ordentlich ein. Mit etwa acht Bussen fuhren rund 300 mit roten Fahnen und Lautsprechern ausgerüstete Demonstranten direkt vor das »Nafsik Astir Palace« in Vougliameni bei Athen und errangen für etwa eine Stunde die akustische Lufthoheit über den Hügel der Bilderberger.
... Die Polizisten schreien, pfeifen und fuchteln wild mit den Armen herum. Die Staatsmacht hat völlig die Nerven verloren; dass kein Unfall passiert, liegt allein an der Besonnenheit der Autofahrer.
Wer nach diesen Zusammenfassungen noch mehr Details, Berichte und Reaktionen sucht, wird am ausführlichsten auf den Seiten Alles Schall und Rauch, Infowars und Infokrieg fündig, z.B.:
Guardian-Autor verhaftet bei dem Versuch, Fotos in der Nähe des Bilderberg-Hotels zu machen
...Und dann traf es mich wie der Schlag: Es gibt tatsächlich keine Fotografen hier. Nichts. Kein einziger Vertreter der Massenmedien. Keine einzige Kamera auf einem Stativ. Nichts. Nichts passiert hier. Es gibt nichts zu berichten.
Die Limousinen treffen ein. Es gibt nichts zu berichten. Sie haben die ganze Halbinsel abgesperrt. Es gibt Straßensperren. Maschinengewehre. Aber nichts zu berichten. Hier findet das 57. Bilderberg-Treffen statt. Es gibt nichts zu berichten.
Susan Boyle zupft sich die Augenbrauen!
Endlich gibt es etwas zu berichten. ...
Guardian im Original (Charlie Skelton): hier

sfux - 22. Mai, 20:54 Article 3725x read