Lockerbie-Terrorist: Krebs oder doch Öl?
Stephan Fuchs - Der libysche Geheimdienstler und Lockerbie Attentäter Megrahi wurde mit grossem Fest in Libyen willkommen geheissen. Er, der Geheimdienstmann, der Terrorist, der Verurteilte, der Krebskranke, er, der mutmasslich mitgeholfen hat, dass 270 Menschen in den Tod gerissen wurden. Vielleicht war der im Vereinigten Königreich inhaftierte Terrorist doch nicht nur so krank, wie die Öffentlichkeit gerne glauben gemacht wurde. Wie britische Quellen aus dem Justizministerium behaupten, ging es bei der Freilassung viel mehr um wirtschaftliche Interessen.

Geheimdienstler Abdelbaset Ali Mohmed Al Megrahi : Schwer krank, oder schweres ÖL?
Sunday Times stellt unter Berufung auf zwei ihr zugespielte Briefe des britischen Justizministers Jack Straw an seinen schottischen Kollegen Kenny MacAskill aus dem Jahr 2007 einen Zusammenhang her mit einem Ölgeschäft zwischen dem britischen BP-Konzern und Libyen. Demnach soll Straw zunächst gegen die Einbeziehung des Lockerbie-Attentäters Abdel Basset al Megrahi in ein geplantes Abkommen mit Libyen über einen Gefangenentransfer gewesen sein. Nur fünf Monate später, als das Millionen-Geschäft zwischen BP und Libyen ins Stocken geraten sei, habe Straw seine Meinung geändert. In einem zweiten Brief an MacAskill habe Straw unter Hinweis auf „überwältigende Interessen Grossbritanniens“ der Einbeziehung Al Megrahis in die Vereinbarung über den Gefangenentransfer zugestimmt.
Der schottische Justizminister MacAskill hatte die vorzeitige Freilassung des unheilbar an Krebs erkrankten Lockerbie-Attentäters mit humanitären Erwägungen begründet. Bei dem Bombenanschlag auf eine Pan-Am-Maschine über der schottischen Ortschaft Lockerbie im Dezember 1988 waren 270 Menschen ums Leben gekommen.
Da haben die Britten und die Schweizer doch wieder eine Gemeinsamkeit: Der eine kniet vor dem Diktator, die anderen bespucken ihre Opfer – beide sind sie billige Nutten eines Diktators mit Geld.

Geheimdienstler Abdelbaset Ali Mohmed Al Megrahi : Schwer krank, oder schweres ÖL?
Sunday Times stellt unter Berufung auf zwei ihr zugespielte Briefe des britischen Justizministers Jack Straw an seinen schottischen Kollegen Kenny MacAskill aus dem Jahr 2007 einen Zusammenhang her mit einem Ölgeschäft zwischen dem britischen BP-Konzern und Libyen. Demnach soll Straw zunächst gegen die Einbeziehung des Lockerbie-Attentäters Abdel Basset al Megrahi in ein geplantes Abkommen mit Libyen über einen Gefangenentransfer gewesen sein. Nur fünf Monate später, als das Millionen-Geschäft zwischen BP und Libyen ins Stocken geraten sei, habe Straw seine Meinung geändert. In einem zweiten Brief an MacAskill habe Straw unter Hinweis auf „überwältigende Interessen Grossbritanniens“ der Einbeziehung Al Megrahis in die Vereinbarung über den Gefangenentransfer zugestimmt.
Der schottische Justizminister MacAskill hatte die vorzeitige Freilassung des unheilbar an Krebs erkrankten Lockerbie-Attentäters mit humanitären Erwägungen begründet. Bei dem Bombenanschlag auf eine Pan-Am-Maschine über der schottischen Ortschaft Lockerbie im Dezember 1988 waren 270 Menschen ums Leben gekommen.
Da haben die Britten und die Schweizer doch wieder eine Gemeinsamkeit: Der eine kniet vor dem Diktator, die anderen bespucken ihre Opfer – beide sind sie billige Nutten eines Diktators mit Geld.
sfux - 30. Aug, 21:03 Article 2259x read