Deutschland vor der Katastrophe
Harald Haack - Der Papst kommt nach Köln. Mit ihm erwarten die Kölner Bürger Scharen von jungen Christen aus allen Teilen der Welt zum Weltjugendtag. Schon hat Kölns Polizei die Kanaldeckel rund um die Veranstaltungsorte zugeschweißt, ganz so, als könne sich die Cholera aus der Kanalisation heraus auf die frommen Katholiken und den Papst stürzen. Als gebe es keine andere Bedrohung als die untergründigen Kloaken von Köln und vielleicht "Rucksackbomber", die sich unter die jungen Christen mischen könnten!

Wenn sich Menschen „gegenseitig auf die Füße treten“: Erzeugung und Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus H5N1.
Deutschlands Politiker sorgen sich um ihre eigene Sicherheit. Hin und her gerissen zwischen den Anschlägen musilimischer Terroristen und ihre Profilierungssucht, scheinen sie gegenwärtig blind für andere Gefahren zu sein. Obwohl gerichtlich noch nicht geklärt ist, ob im Herbst 2005 eine neue Regierung gewählt werden darf, sind sie alle mit sich selbst mehr als beschäftigt und ereifern sich im Vorspiel zum Wahlkampf. Keiner dieser eitlen Besserwisser und Möchtegernregierenden sieht die Gefahr, die sich von Osten her Deutschland nähert.
"Wir erwarten eine verheerende Influenza-Pandemie innerhalb der kommenden Monate in Deutschland", verkündete kürzlich Adel Massaad, Leiter des deutschen Instituts für Gesundheitsaufklärung (IFGA). Er spricht vom Vogelgrippe-Virus H5N1, der inzwischen Russland erreicht habe, und Deutschland sei unzureichend vorbereitet. Möglicherweise könnte die Pandemie nur noch eine Frage von Monaten sein, und es sei keine Frage mehr, ob sie komme.
Aus Unterlagen geht hervor, dass die Gesundheitsminister der Länder keine entsprechende Vorsorge getätigt haben. Deutschland drohen nach Modellrechnungen mindestens 160.000 Tote, etwa 20 Millionen zusätzliche Arztbesuche und 600.000 stationär zu behandelnde Patienten. Gegen das Vogelgrippe-Virus H5N1 gibt es weder Serum noch Impfstoff.
Bereits Ende Juni hatte Alexander Kekulé, Direktor des Instituts für medizinische Mikrobiologie an der Universität Halle und Berater der Bundesregierung beim nationalen Seuchenschutz, in der Zeitung "Die Zeit" erklärt, Deutschland sei auf eine Grippe-Pandemie "nicht vorbereitet". Der vorliegende Entwurf eines Pandemieplans sei unvollständig, Bund und Länder stritten um Zuständigkeiten und die Finanzierung, soll der Seuchen-Experte gesagt haben. "Nicht einmal die im Ernstfall einsatzbereiten Kliniken stehen fest. Niemand hat Medikamente, Atemmasken und anderes Verbrauchsmaterial eingelagert. Die dringendste Aufgabe jedoch wäre eine Bevorratung mit dem Grippemittel Tamiflu", erklärte der Wissenschaftler. Aber wozu Grippemittel? Zur psychischen Beruhigung und um eine Massenpanik zu verhindern? Wie gesagt, es gibt keine medizinischen Mittel gegen den Vogelvirus, allenfalls Medikamente, um die Symptome zu lindern - die möglicherweise nur das Sterben hinaus zögern, es jedoch nicht stoppen.
In ihrer Kritik geht die IFGA weiter und wirft den deutschen Gesundheitsministerien der Länder vor, Lügen zu verbreiten. Angeblich liegen dem Institut Informationen vor, aus denen hervorgeht, dass beispielsweise dem Land NRW nur für rund 17,4 Millionen Euro den laut WHO-Pandemieplan vorgesehenen antiviralen Wirkstoff Oseltamivir geordert hat. "In der vom NRW-Ministerium am Ende Juli 2005 veröffentlichten Pressemeldung steht, dass NRW den lebenswichtigen Wirkstoff in einer Menge von 33,4 Millionen Euro für die Bevölkerung bestellt hat. Das ist falsch. Tatsächlich wurde nur für rund 50 Prozent der angekündigten Summe bestellt. Man wiegt hier die Bevölkerung in einer trügerischen Sicherheit", so die IFGA.
"Russland ist nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt. Sollten die verantwortlichen Stellen weiterhin den Kopf in den Sand stecken und auch jetzt nicht den dringend empfohlenen Pandemieplan der Weltgesundheitsbehörde (WHO) umsetzen, droht spätestens im kommenden Jahr die Katastrophe", warnt die IFGA.
Was der Pandemieplan der WHO tatsächlich wert ist, zeigt die rasche Ausbreitung der asiatischen Vogelgrippe. Sicherlich wäre eine umfassende Quarantäne das beste Mittel, um den Virus zu stoppen und um Millionen von Leben zu retten. Man müsste den Weltkirchentag sofort absagen, die Bundestagswahl für dieses Jahr ebenso und viele andere Veranstaltungen, bei denen es im Grunde genommen nur um die Macht ewig eitler Gestalten geht. Doch welcher Katholik, welcher Kardinal, welcher Politiker hätte den Mut den größten Feind des Globalismus damit zu bekämpfen? Also werden jetzt alle Teilnehmer des Weltkirchentages unter Quarantäne gestellt, auch der Papst, sämtliche Politiker und überhaupt die deutsche Politik.
Doch halt! Ganz so weit ist es noch nicht. Wir dürfen aber weiterhin auf Wunder hoffen...
Foto: Copyright (2005) Harald Haack - all rights reserved
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Wenn sich Menschen „gegenseitig auf die Füße treten“: Erzeugung und Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus H5N1.
Deutschlands Politiker sorgen sich um ihre eigene Sicherheit. Hin und her gerissen zwischen den Anschlägen musilimischer Terroristen und ihre Profilierungssucht, scheinen sie gegenwärtig blind für andere Gefahren zu sein. Obwohl gerichtlich noch nicht geklärt ist, ob im Herbst 2005 eine neue Regierung gewählt werden darf, sind sie alle mit sich selbst mehr als beschäftigt und ereifern sich im Vorspiel zum Wahlkampf. Keiner dieser eitlen Besserwisser und Möchtegernregierenden sieht die Gefahr, die sich von Osten her Deutschland nähert.
"Wir erwarten eine verheerende Influenza-Pandemie innerhalb der kommenden Monate in Deutschland", verkündete kürzlich Adel Massaad, Leiter des deutschen Instituts für Gesundheitsaufklärung (IFGA). Er spricht vom Vogelgrippe-Virus H5N1, der inzwischen Russland erreicht habe, und Deutschland sei unzureichend vorbereitet. Möglicherweise könnte die Pandemie nur noch eine Frage von Monaten sein, und es sei keine Frage mehr, ob sie komme.
Aus Unterlagen geht hervor, dass die Gesundheitsminister der Länder keine entsprechende Vorsorge getätigt haben. Deutschland drohen nach Modellrechnungen mindestens 160.000 Tote, etwa 20 Millionen zusätzliche Arztbesuche und 600.000 stationär zu behandelnde Patienten. Gegen das Vogelgrippe-Virus H5N1 gibt es weder Serum noch Impfstoff.
Bereits Ende Juni hatte Alexander Kekulé, Direktor des Instituts für medizinische Mikrobiologie an der Universität Halle und Berater der Bundesregierung beim nationalen Seuchenschutz, in der Zeitung "Die Zeit" erklärt, Deutschland sei auf eine Grippe-Pandemie "nicht vorbereitet". Der vorliegende Entwurf eines Pandemieplans sei unvollständig, Bund und Länder stritten um Zuständigkeiten und die Finanzierung, soll der Seuchen-Experte gesagt haben. "Nicht einmal die im Ernstfall einsatzbereiten Kliniken stehen fest. Niemand hat Medikamente, Atemmasken und anderes Verbrauchsmaterial eingelagert. Die dringendste Aufgabe jedoch wäre eine Bevorratung mit dem Grippemittel Tamiflu", erklärte der Wissenschaftler. Aber wozu Grippemittel? Zur psychischen Beruhigung und um eine Massenpanik zu verhindern? Wie gesagt, es gibt keine medizinischen Mittel gegen den Vogelvirus, allenfalls Medikamente, um die Symptome zu lindern - die möglicherweise nur das Sterben hinaus zögern, es jedoch nicht stoppen.
In ihrer Kritik geht die IFGA weiter und wirft den deutschen Gesundheitsministerien der Länder vor, Lügen zu verbreiten. Angeblich liegen dem Institut Informationen vor, aus denen hervorgeht, dass beispielsweise dem Land NRW nur für rund 17,4 Millionen Euro den laut WHO-Pandemieplan vorgesehenen antiviralen Wirkstoff Oseltamivir geordert hat. "In der vom NRW-Ministerium am Ende Juli 2005 veröffentlichten Pressemeldung steht, dass NRW den lebenswichtigen Wirkstoff in einer Menge von 33,4 Millionen Euro für die Bevölkerung bestellt hat. Das ist falsch. Tatsächlich wurde nur für rund 50 Prozent der angekündigten Summe bestellt. Man wiegt hier die Bevölkerung in einer trügerischen Sicherheit", so die IFGA.
"Russland ist nur zwei Flugstunden von Deutschland entfernt. Sollten die verantwortlichen Stellen weiterhin den Kopf in den Sand stecken und auch jetzt nicht den dringend empfohlenen Pandemieplan der Weltgesundheitsbehörde (WHO) umsetzen, droht spätestens im kommenden Jahr die Katastrophe", warnt die IFGA.
Was der Pandemieplan der WHO tatsächlich wert ist, zeigt die rasche Ausbreitung der asiatischen Vogelgrippe. Sicherlich wäre eine umfassende Quarantäne das beste Mittel, um den Virus zu stoppen und um Millionen von Leben zu retten. Man müsste den Weltkirchentag sofort absagen, die Bundestagswahl für dieses Jahr ebenso und viele andere Veranstaltungen, bei denen es im Grunde genommen nur um die Macht ewig eitler Gestalten geht. Doch welcher Katholik, welcher Kardinal, welcher Politiker hätte den Mut den größten Feind des Globalismus damit zu bekämpfen? Also werden jetzt alle Teilnehmer des Weltkirchentages unter Quarantäne gestellt, auch der Papst, sämtliche Politiker und überhaupt die deutsche Politik.
Doch halt! Ganz so weit ist es noch nicht. Wir dürfen aber weiterhin auf Wunder hoffen...
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sfux - 5. Aug, 08:26 Article 3373x read
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