TOP SECRET
Stephan Fuchs - Information is Power. Auch im Museum für Kommunikation. Das sagen sich die Geheimdienstler. Und die Wirtschaftsspione. Und die Hacker. Spätestens seit dem Computer und der öffentlich- zivilen Nutzung des WWW sollte jede/r ein wenig hinter die Informationsgewinnung moderner Informationstechnologie schauen und verstehen um was es geht.
Sie haben das sicher schon gehört: Von Terroristen wird vermutet, dass sie geheime Botschaften in digitalen Bildern verstecken und sich so ungestört austauschen können. Vielleicht haben sie schon von der National Security Agency, NSA, dem grössten amerikanischen Geheimdienst gehört. Sie wurde im Auftrag von Harry Truman in den 40er Jahren gegründet und wurde über Jahre geheim gehalten. Die Aufgabe des Superdienstes ist es, „nützliche“ Daten abzufangen, darunter ausländische Nachrichtenverbindungen.
Sie stehen im Verdacht, mit dem Abhörsystem ECHELON weltweit Emails, Faxe und Telefongespräche abzuhören. Auch in der Schweiz, obwohl die Schweizer Dienste nicht gerne darauf angesprochen werden. Auch Windows 2000 machte von sich reden, das, wie Hacker zeigen konnten, einen vordefinierten Generalschlüssel für asymmetrisch verschlüsselte Verbindungen besaß - und dessen Eigentümer unter der Bezeichnung «NSA» firmierte.
Entsprechenden Gesetzesinitiativen in den USA, die den Gebrauch von Verschlüsselungsmethoden regulieren oder staatlichen Stellen eine Entschlüsselungsgarantie geben sollten, blieben schließlich erfolglos. Der Supersauger ist Arbeitgeber von sage und schreibe 16‘000 Mathematikern, darunter einige „umgedrehte“ Superhacker. Kein Wunder ist die NSA auf dem Gebiet der Verschlüsselung der Öffentlichkeit um Jahre voraus. Spionage software die sich auf ihrem Computer selber installiert weiss genau über ihr Surfverhalten Bescheid, registriert ihre Bewegungen, leuchtet ihr Surfverhalten aus, bombardiert sie mit Werbung, oder mit bösartigen Viren, oder klaut ihnen Passwörter.
Der Phantasie zum Schutz vor echten und eingebildeten Bedrohungen sind keine Grenzen gesetzt: Schlüssel und Codes werden entwickelt. Wer kennt sich in diesen Kommunikationslabyrinthen noch aus? Dieser Frage geht die Führung TOP SECRET nach. Auf dem gut einstündigen Rundgang werden aber auch Geschichten aus der Vergangenheit zu hören sein. Zum Beispiel von den «Simpsons» im Museum für Kommunikation.
Oder warum die Geschichte Englands wohl anders verlaufen wäre, hätte Maria Stuart die Häu. gkeitsanalyse gekannt. Exklusiv wird ausserdem eine originale Chiffriermaschine der Schweizer Armee in Betrieb genommen. Und zu guter Letzt nimmt die Führung noch den eigenen Schlüsselbund genauer unter die Lupe. Sie werden staunen, was der Bruder über sie weiss...
TOP SECRET
Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16,
Bern. Jeweils sonntags; 14:00. Anmeldung bis 5 Minuten
vor Führungsbeginn am Museumsempfang.
Die Führung ist im Eintritt inbegriffen.
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Sie stehen im Verdacht, mit dem Abhörsystem ECHELON weltweit Emails, Faxe und Telefongespräche abzuhören. Auch in der Schweiz, obwohl die Schweizer Dienste nicht gerne darauf angesprochen werden. Auch Windows 2000 machte von sich reden, das, wie Hacker zeigen konnten, einen vordefinierten Generalschlüssel für asymmetrisch verschlüsselte Verbindungen besaß - und dessen Eigentümer unter der Bezeichnung «NSA» firmierte.
Entsprechenden Gesetzesinitiativen in den USA, die den Gebrauch von Verschlüsselungsmethoden regulieren oder staatlichen Stellen eine Entschlüsselungsgarantie geben sollten, blieben schließlich erfolglos. Der Supersauger ist Arbeitgeber von sage und schreibe 16‘000 Mathematikern, darunter einige „umgedrehte“ Superhacker. Kein Wunder ist die NSA auf dem Gebiet der Verschlüsselung der Öffentlichkeit um Jahre voraus. Spionage software die sich auf ihrem Computer selber installiert weiss genau über ihr Surfverhalten Bescheid, registriert ihre Bewegungen, leuchtet ihr Surfverhalten aus, bombardiert sie mit Werbung, oder mit bösartigen Viren, oder klaut ihnen Passwörter.
Der Phantasie zum Schutz vor echten und eingebildeten Bedrohungen sind keine Grenzen gesetzt: Schlüssel und Codes werden entwickelt. Wer kennt sich in diesen Kommunikationslabyrinthen noch aus? Dieser Frage geht die Führung TOP SECRET nach. Auf dem gut einstündigen Rundgang werden aber auch Geschichten aus der Vergangenheit zu hören sein. Zum Beispiel von den «Simpsons» im Museum für Kommunikation.
Oder warum die Geschichte Englands wohl anders verlaufen wäre, hätte Maria Stuart die Häu. gkeitsanalyse gekannt. Exklusiv wird ausserdem eine originale Chiffriermaschine der Schweizer Armee in Betrieb genommen. Und zu guter Letzt nimmt die Führung noch den eigenen Schlüsselbund genauer unter die Lupe. Sie werden staunen, was der Bruder über sie weiss...
TOP SECRET
Museum für Kommunikation, Helvetiastrasse 16,
Bern. Jeweils sonntags; 14:00. Anmeldung bis 5 Minuten
vor Führungsbeginn am Museumsempfang.
Die Führung ist im Eintritt inbegriffen.

sfux - 6. Sep, 09:16 Article 1663x read