Money Maker
Harald Haack - Die Zukunft New Orleans ist schon gesichert noch bevor US-Präsident George W. Bush seine Untersuchungskommission auf die Beine gestellt hat, die ihm persönlich ein Versagen im Krisenmanagement ableugnen wird. Er selbst werde die Untersuchung leiten, die das schlechte Krisenmanagement seiner Regierung überprüfe, soll er gesagt haben.
Noch stinken Tausende von nicht entsorgten Leichen in New Orleans vor sich hin. "Leichen stinken, doch tut es Geld nicht." Diese Bestatter-Weisheit muss von Menschen stammen, die gierig nach Geld in Form von positiven Kontowerten sind, die selten einen Geldschein oder eine Münze in die Hand nehmen, die jegliche Gefahr leugnen, die von Geld ausgeht - chemisch wie auch kriminologisch -, die blind vor Gier sind.
Geld stinkt. Besonders in den USA, die dem Parfümwahnsinn erlegen sind, wo alles parfümiert - genauer: wo alles mit toxischen Kohlenwasserstoffen kontaminiert wird, aus denen zeitgenössische Parfüme gemixt, in den Handel und dem Konsumenten mittels psychologisch wohl durchdachten Verkaufsstrategien, deren Grenzen zur Gehirnwäsche fließend sind, aufgeschwatzt werden, existiert ein Defizit an Verbraucherinformation. Die Leute werden nicht nur durch die Konzerne auf Parfüme, Insektizide und Pestizide gelenkt. Es scheint so, als wäre es inzwischen zur Lebensphilosophie der US-Amerikaner geworden, sich mit den Giften das Leben einzurichten. Die Konzerne sorgen für Desinformation, verdrehen Tatsachen, blenden Behörden und sogar Ärzte. Wer die Gifte nicht verträgt, wird schnell als psychisch krank erklärt und dem Millionen-Heer von Psychiatern zugeschoben, ohne die, so argwöhne ich, kein US-Bürger mehr lebensfähig ist. Unter der Regierung des früheren US-Präsidenten Clinton gab es eine Zeit der Aufklärung und auch Verbote in den USA, parfümierte Reinigungsmittel in öffentlichen Gebäuden zu verwenden, wenn danach nicht ein Warnschild aufgestellt wurde. George W. Bush hat die Schutzmaßnahmen von Clinton für chemisch sensibilisierte Menschen aufgehoben. In den USA herrscht wieder der alte Chemikalien-Wahnsinn, d.h. Menschen glauben mittels diverser Chemikalien nicht nur das Leben, sondern auch die Welt im Griff zu haben. Sie behaupten, dass Gifte ihnen Vorteile bringen.
Ein Irrglaube, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Teilen von Europa entstand, der vor allem durch die größtenteils heilvollen Taten des Geheimnis umwitterten Grafen von St. Germain ausgelöst wurde. St. Germain, der angeblich in Deutschlands Norden, in Eckernförde, starb und sein Grab fand, dem aber nachgesagt wird unsterblich zu sein, scheint auch heute noch vergöttlicht zu werden. Glaubt man den Gerüchten, so muss er nicht nur ein Erneuerer des Templerordens, sondern auch ein Begründer heutiger Logenbrüderschaften gewesen sein. Sogar das Grundgerüst der Vereinigten Staaten von Amerika wird ihm zugeschrieben. Auch soll er, so phantasieren gerne Esotherik-Autoren in den USA, der geistige Vater der Symbole auf dem berühmten Ein-Dollar-Schein sein; des Auges über der Pyramide. Nun ja, Geld eben - wo es regiert! Irgendein Stuss, mit dem sich viele Generationen beschäftigen können, musste wohl das wahre Fundament der USA ja ein. Und ausgerechnet auf der billigsten Banknote abgebildet; der Nummer Eins unter den Dollar-Noten.
Wie eingangs gesagt, die Zukunft New Orleans ist gesichert. Selbst wenn es die Entscheidung gebe, die ganze Stadt platt zu machen, was völliger Unsinn wäre, denn wie die Luftbilder von NOAA, dem nationalen Wetterdienst der USA, zeigen, waren tatsächlich vornehmlich nur von der Regierung vernachlässigte Armen- und Schwarzenviertel von Hurrikanschäden und Überflutung betroffen. Zwar wurden auch Anwesen von reichen oder weniger reichen weißen Bürgern zerstört und deren Bewohner getötet, doch dies will die Regierung von George W. Bush, wie durch Äußerungen der Mutter von George W. Bush wie auch von vorlauten republikanischen Industriellen angedeutet wurde, die an der Katastrophe gut verdienen, als "Kollateralschaden" verbuchen.
Übrigens: Wissen Sie, was der Begriff "Kollateralschaden" wirklich bedeutet?
Ich gebe zu, so richtig habe ich es auch nicht gewusst. Man glaubt ja manchmal selten verwendete Wörter mittels wiederholter Nutzung in Presseartikeln zu verstehen, tappt aber tatsächlich im Dunkeln. Das ist keine Schande, denn das Nichtverstehen bislang selten verwendeter Wörter zählt zum Geschäft der Public-Relations-Manager, besonders von jenen, die einen Regierungsauftrag ergattern konnten. Eigenartigerweise tauchte dieser Begriff bislang nur in Verbindung mit zweifelhaften Aktivitäten der US-Regierung auf.
Ich zitiere zum Begriff "Kollateralschaden": "Vom Militär verwendeter Begriff. Hierbei handelt es sich um einen unbeabsichtigten Schaden an Menschen oder Objekten, der bei der Bekämpfung feindlicher Streitkräfte oder Anlagen mit Nuklearwaffen entsteht, die selbst nicht Ziel des Angriffs sind. In jüngster Zeit findet der Begriff auch Verwendung zur Beschreibung von nicht beabsichtigten Schäden oder Verlusten durch konventionelle Angriffe."
Führt die gegenwärtige US-Regierung unter der Fuchtel von George W. Bush einen bislang versteckten Krieg gegen die schwarze, und absolut nicht verhätschelte Bevölkerungsgruppe?
Die Antwort muss mit einem klaren "Ja" beantwortet werden, denn es sind vornehmlich Flächen von New Orleans und Umgebung durch Dammbrüche untergegangen, auf denen fast ausschließlich Schwarze wohnten. Die "wenigen" Weißen, die nun zu den Opfern zählen, hatten wohl das Pech, ausgerechnet in der Grauzone zwischen schwarzer und weißer Bevölkerung zu leben. Ein Verlust, für den das US-Militär wie auch die Regierung unter George W. Bush gerne den Begriff "Kollateralschaden" verwendet. Das klingt doch so zielgerichtet und wohl durchdacht! So intelligent und vor allem menschenfeindlich.
Ich werde "Kollateralschaden" in meine Liste der dümmsten und zugleich klügsten Wörter aufnehmen. Dieser Begriff wird vielleicht eines Tages auf meinen Grabstein stehen, wenn Regierungstreue zu meinen Mördern wurden.
Aber zurück zur Zukunft von New Orleans. Die Zukunft dieser Stadt ist in festen Händen. Wie mir James Wolcott jr. aus El Paso in Texas schreibt, lehnten die republikanisch beeinflussten texanischen Behörden zunächst die Aufnahme der New-Orleans-Flüchtlinge ab. Doch dagegen soll es Proteste gegeben haben. Etliche Bewohner in El Paso nahmen die Flüchtlinge aus New Orleans freundlich auf, obwohl die meisten dieser Flüchtlinge in Massenquartieren mehr oder weniger inhaftiert wurden. Offensichtlich regiere hier wieder einmal das Geld: Die Armen ins "Konzentrationslager", die besser Situierten an die Swimmingpools der reichen Texaner. Elinor Gibbins aus La Mesa Drain/Texas berichtet von Welcome-Parties mit Flüchtlingen, wo diese von Scharen angeblicher Hollywood-Autoren umlagert wurden, während anwesende lokale Pressevertreter keine Chance hatten an die Flüchtlinge heran zu kommen.
Offensichtlich erwartet uns weltweit eine neue Flut: Die scheinbar unendliche Verfilmung von New-Orleans-Schicksalen - natürlich "Made in Hollywood". New Orleans wird es weiterhin geben - zumindest in den theatralischen Money-Makern des amerikanischen Kinos. Und George W. Bush wird sich von seinem Freund Arnold Schwarzenegger, der sich zurzeit noch als Governor auf kalifonischen Parties herumschlägt, als Terminator die Schwarzen killen und sich als Held darstellen lassen. Eigentlich hatte ich Schwarzenegger für klüger in Sachen Geld gehalten.
Noch bevor an Originalschauplätzen gedreht werden kann, sollen die verseuchten Areale mit Insektiziden und Pestiziden, die aus tieffliegenden Flugzeugen versprüht werden, bis in alle Ewigkeit chemisch "gesichert" werden. Fragt sich nur, welcher Mensch da noch leben soll, ohne zu erkranken, ohne an Krebs zu verrecken. Nur die Zombies, die Untoten Hollywoods, könnten es überstehen und als leibhaftige Vertreter der Bush-Adminstration den Fremdenverkehr New Orleans wieder ankurbeln.
Quellen:
Noch stinken Tausende von nicht entsorgten Leichen in New Orleans vor sich hin. "Leichen stinken, doch tut es Geld nicht." Diese Bestatter-Weisheit muss von Menschen stammen, die gierig nach Geld in Form von positiven Kontowerten sind, die selten einen Geldschein oder eine Münze in die Hand nehmen, die jegliche Gefahr leugnen, die von Geld ausgeht - chemisch wie auch kriminologisch -, die blind vor Gier sind.
Geld stinkt. Besonders in den USA, die dem Parfümwahnsinn erlegen sind, wo alles parfümiert - genauer: wo alles mit toxischen Kohlenwasserstoffen kontaminiert wird, aus denen zeitgenössische Parfüme gemixt, in den Handel und dem Konsumenten mittels psychologisch wohl durchdachten Verkaufsstrategien, deren Grenzen zur Gehirnwäsche fließend sind, aufgeschwatzt werden, existiert ein Defizit an Verbraucherinformation. Die Leute werden nicht nur durch die Konzerne auf Parfüme, Insektizide und Pestizide gelenkt. Es scheint so, als wäre es inzwischen zur Lebensphilosophie der US-Amerikaner geworden, sich mit den Giften das Leben einzurichten. Die Konzerne sorgen für Desinformation, verdrehen Tatsachen, blenden Behörden und sogar Ärzte. Wer die Gifte nicht verträgt, wird schnell als psychisch krank erklärt und dem Millionen-Heer von Psychiatern zugeschoben, ohne die, so argwöhne ich, kein US-Bürger mehr lebensfähig ist. Unter der Regierung des früheren US-Präsidenten Clinton gab es eine Zeit der Aufklärung und auch Verbote in den USA, parfümierte Reinigungsmittel in öffentlichen Gebäuden zu verwenden, wenn danach nicht ein Warnschild aufgestellt wurde. George W. Bush hat die Schutzmaßnahmen von Clinton für chemisch sensibilisierte Menschen aufgehoben. In den USA herrscht wieder der alte Chemikalien-Wahnsinn, d.h. Menschen glauben mittels diverser Chemikalien nicht nur das Leben, sondern auch die Welt im Griff zu haben. Sie behaupten, dass Gifte ihnen Vorteile bringen.
Ein Irrglaube, der gegen Ende des 18. Jahrhunderts in Teilen von Europa entstand, der vor allem durch die größtenteils heilvollen Taten des Geheimnis umwitterten Grafen von St. Germain ausgelöst wurde. St. Germain, der angeblich in Deutschlands Norden, in Eckernförde, starb und sein Grab fand, dem aber nachgesagt wird unsterblich zu sein, scheint auch heute noch vergöttlicht zu werden. Glaubt man den Gerüchten, so muss er nicht nur ein Erneuerer des Templerordens, sondern auch ein Begründer heutiger Logenbrüderschaften gewesen sein. Sogar das Grundgerüst der Vereinigten Staaten von Amerika wird ihm zugeschrieben. Auch soll er, so phantasieren gerne Esotherik-Autoren in den USA, der geistige Vater der Symbole auf dem berühmten Ein-Dollar-Schein sein; des Auges über der Pyramide. Nun ja, Geld eben - wo es regiert! Irgendein Stuss, mit dem sich viele Generationen beschäftigen können, musste wohl das wahre Fundament der USA ja ein. Und ausgerechnet auf der billigsten Banknote abgebildet; der Nummer Eins unter den Dollar-Noten.
Wie eingangs gesagt, die Zukunft New Orleans ist gesichert. Selbst wenn es die Entscheidung gebe, die ganze Stadt platt zu machen, was völliger Unsinn wäre, denn wie die Luftbilder von NOAA, dem nationalen Wetterdienst der USA, zeigen, waren tatsächlich vornehmlich nur von der Regierung vernachlässigte Armen- und Schwarzenviertel von Hurrikanschäden und Überflutung betroffen. Zwar wurden auch Anwesen von reichen oder weniger reichen weißen Bürgern zerstört und deren Bewohner getötet, doch dies will die Regierung von George W. Bush, wie durch Äußerungen der Mutter von George W. Bush wie auch von vorlauten republikanischen Industriellen angedeutet wurde, die an der Katastrophe gut verdienen, als "Kollateralschaden" verbuchen.
Übrigens: Wissen Sie, was der Begriff "Kollateralschaden" wirklich bedeutet?
Ich gebe zu, so richtig habe ich es auch nicht gewusst. Man glaubt ja manchmal selten verwendete Wörter mittels wiederholter Nutzung in Presseartikeln zu verstehen, tappt aber tatsächlich im Dunkeln. Das ist keine Schande, denn das Nichtverstehen bislang selten verwendeter Wörter zählt zum Geschäft der Public-Relations-Manager, besonders von jenen, die einen Regierungsauftrag ergattern konnten. Eigenartigerweise tauchte dieser Begriff bislang nur in Verbindung mit zweifelhaften Aktivitäten der US-Regierung auf.
Ich zitiere zum Begriff "Kollateralschaden": "Vom Militär verwendeter Begriff. Hierbei handelt es sich um einen unbeabsichtigten Schaden an Menschen oder Objekten, der bei der Bekämpfung feindlicher Streitkräfte oder Anlagen mit Nuklearwaffen entsteht, die selbst nicht Ziel des Angriffs sind. In jüngster Zeit findet der Begriff auch Verwendung zur Beschreibung von nicht beabsichtigten Schäden oder Verlusten durch konventionelle Angriffe."
Führt die gegenwärtige US-Regierung unter der Fuchtel von George W. Bush einen bislang versteckten Krieg gegen die schwarze, und absolut nicht verhätschelte Bevölkerungsgruppe?
Die Antwort muss mit einem klaren "Ja" beantwortet werden, denn es sind vornehmlich Flächen von New Orleans und Umgebung durch Dammbrüche untergegangen, auf denen fast ausschließlich Schwarze wohnten. Die "wenigen" Weißen, die nun zu den Opfern zählen, hatten wohl das Pech, ausgerechnet in der Grauzone zwischen schwarzer und weißer Bevölkerung zu leben. Ein Verlust, für den das US-Militär wie auch die Regierung unter George W. Bush gerne den Begriff "Kollateralschaden" verwendet. Das klingt doch so zielgerichtet und wohl durchdacht! So intelligent und vor allem menschenfeindlich.
Ich werde "Kollateralschaden" in meine Liste der dümmsten und zugleich klügsten Wörter aufnehmen. Dieser Begriff wird vielleicht eines Tages auf meinen Grabstein stehen, wenn Regierungstreue zu meinen Mördern wurden.
Aber zurück zur Zukunft von New Orleans. Die Zukunft dieser Stadt ist in festen Händen. Wie mir James Wolcott jr. aus El Paso in Texas schreibt, lehnten die republikanisch beeinflussten texanischen Behörden zunächst die Aufnahme der New-Orleans-Flüchtlinge ab. Doch dagegen soll es Proteste gegeben haben. Etliche Bewohner in El Paso nahmen die Flüchtlinge aus New Orleans freundlich auf, obwohl die meisten dieser Flüchtlinge in Massenquartieren mehr oder weniger inhaftiert wurden. Offensichtlich regiere hier wieder einmal das Geld: Die Armen ins "Konzentrationslager", die besser Situierten an die Swimmingpools der reichen Texaner. Elinor Gibbins aus La Mesa Drain/Texas berichtet von Welcome-Parties mit Flüchtlingen, wo diese von Scharen angeblicher Hollywood-Autoren umlagert wurden, während anwesende lokale Pressevertreter keine Chance hatten an die Flüchtlinge heran zu kommen.
Offensichtlich erwartet uns weltweit eine neue Flut: Die scheinbar unendliche Verfilmung von New-Orleans-Schicksalen - natürlich "Made in Hollywood". New Orleans wird es weiterhin geben - zumindest in den theatralischen Money-Makern des amerikanischen Kinos. Und George W. Bush wird sich von seinem Freund Arnold Schwarzenegger, der sich zurzeit noch als Governor auf kalifonischen Parties herumschlägt, als Terminator die Schwarzen killen und sich als Held darstellen lassen. Eigentlich hatte ich Schwarzenegger für klüger in Sachen Geld gehalten.
Noch bevor an Originalschauplätzen gedreht werden kann, sollen die verseuchten Areale mit Insektiziden und Pestiziden, die aus tieffliegenden Flugzeugen versprüht werden, bis in alle Ewigkeit chemisch "gesichert" werden. Fragt sich nur, welcher Mensch da noch leben soll, ohne zu erkranken, ohne an Krebs zu verrecken. Nur die Zombies, die Untoten Hollywoods, könnten es überstehen und als leibhaftige Vertreter der Bush-Adminstration den Fremdenverkehr New Orleans wieder ankurbeln.

- James Wolcott jr, El Paso / Texas
- Elinor Gibbins, La Mesa Drain /Texas
sfux - 7. Sep, 08:39 Article 1748x read