Verwunderliche Gemeinsamkeiten
Harald Haack - Was haben Papst Paul Johannes II., der Palästinenserpräsident Jassir Arafat und die NPD-Direktkandidatin Kerstin Lorenz gemeinsam - außer, dass sie tot sind?
Die Todesursache von Johannes Paul II. wurde nie konkret untersucht, weil der Vatikan dies verhinderte. Es gab keine Autopsie. Die gab es auch nicht nach dem Tod von Jassir Arafat, weil seine Witwe dies verhinderte. Laut "New York Times" soll Arafats Frau Suha dies nicht erlaubt haben und zitierte Arafats damaligen Leibarzt, Aschraf al-Kurdi. Über beide, Johannes Paul II. und Jassir Arafat heißt es aber, "Blutinfektionen" seien wohl die Ursache für deren Tod gewesen; bei Arafat soll eine solche Blutinfektion zur Gehirnblutung geführt haben. Und an den Folgen einer Gehirnblutung ("Gehirnschlag") ist nun auch die Dresdner NPD-Direktkandidatin Kerstin Lorenz, nach dem sie ins Koma fiel, gestorben.

Beide wussten ihre ärgsten Feinde in den eigenen Reihen.
Drei Tote, die in vielerlei Hinsicht politisch dem rechten Lager angehörten. Wer nun glaubt, linke Gegner stünden hinter den Todesfällen des Papstes und des Palästinenserpräsidenten, sollte sich das nähere politische Umfeld dieser beiden berühmten Toten anschauen: Beide wussten ihre ärgsten Feinde in den eigenen Reihen. Wie in jeder "guten", erbgeilen Mörderfamilie, in der die lästig gewordene Oma oder der Opa dank der Hilfe von oberflächlichen Hausärzten, die die wahre Todesursache, zum Beispiel ein Ersticken mit dem Kissen oder ein Morhinpflaster zu viel, nicht sehen, trauerten die den berühmten Toten Nahestehenden demonstrativ. So hingabevoll, dass es Argwohn erregt. Im Fall von Johannes Paul II. gab es die wohl größte Begräbnisfeier aller Zeit, seine Kardinäle beteten fleißig und mobilisierten Millionen von Gläubigen. Nach dem Tod von Jassir Arafat war es ähnlich, allerdings gab es massenweise Luftschüsse von Schützen der fanatisch trauernden Palästinenser.
Hartnäckig halten sich in den Palästinensergebieten Gerüchte über eine Vergiftung Arafats. Auch Al-Kurdi glaubt an eine Vergiftung. Der deutsches CNN-Ableger n-tv schreibt hierzu: "Genährt wurden die Gerüchte von Äußerungen der israelischen Regierung, die Arafat als "Terroristen" und "Hindernis für den Frieden" bezeichnete. Ehud Olmert, damals israelischer Handelsminister, sagte 2003, Arafat zu töten, sei eine "legitime Option". Ministerpräsident Ariel Scharon hatte dem widersprochen."
Blut-, Knochenmarks-, Stuhl- und Urinproben der Leiche Arafats sollen keinerlei Hinweise für eine Fremdeinwirkung ergeben haben. Nach der unabhängigen Experten-Analyse des Berichts der französischen Ärzte von Arafat habe man in keiner der Proben Spuren von Metallen oder Drogen wie Barbituraten, Opiaten oder Amphetaminen gefunden. Und weil die im Bericht beschriebenen Symptome nicht auf die Immunschwächekrankheit hindeuteten, sei ein Aids-Test nicht gemacht worden.
Wieder einmal wurde die Welt durch den Tod dreier mehr oder weniger rechtsradikaler Menschen reicher - reicher durch die Erkenntnis, dass der Tod uns immer rätselhaft sein wird - ob da nun ganz gewiefte Mörder dahinter stehen oder ob die Verstorbenen von einem Himmelkörper erschlagen wurden. Letztere Todesursache scheidet klar für Johannes Paul II., Jassir Arafat und Kerstin Lorenz aus. Selbst absolut sauberes und chemikalienfreies Wasser, in seiner reinsten und damit demineralisierten Form, tötet und kann Hirnblutungen verursachen. Das Opfer müsste es allerdings in großer Menge trinken.
Wesentlich zielsicher ist dagegen Schweres Wasser, Deuteriumoxid, was toxische Vorgänge im Organismus des Opfers auslösen kann und nicht nachweisbar in der Leiche ist. Experimente mit Mäusen sollen gezeigt haben, dass die Zellteilung (Mitose) unterdrückt wird. Gewebe, das schnell erneuert werden muss (z. B. Magenwand, kleinere Blutgefäße), wird bei fortgesetzter Einnahme von schwerem Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Noch hat sich die NPD nicht näher zur Todesursache ihrer Kandidatin, die gelernte Köchin war, erklärt.
Wie auch immer spekuliert wird: Hitlers Nazis ließen Schweres Wasser in Norwegen in den Kriegsjahren Kriegsjahren 1942 bis 1944 herstellen und nach Deutschland transportieren, um es für "experimentelle Zwecke" zu nutzen. Mielkes Stasi nutze es angeblich schon zur schleichenden Vernichtung von Feinden.
Quellen:
Schweres Wasser
Mitrose
n-tv
n-tv
Spiegel
Anwalt TV
hsozkult.geschichte.hu-berlin.de
Stasi & Kerstin & Lorenz
Die Todesursache von Johannes Paul II. wurde nie konkret untersucht, weil der Vatikan dies verhinderte. Es gab keine Autopsie. Die gab es auch nicht nach dem Tod von Jassir Arafat, weil seine Witwe dies verhinderte. Laut "New York Times" soll Arafats Frau Suha dies nicht erlaubt haben und zitierte Arafats damaligen Leibarzt, Aschraf al-Kurdi. Über beide, Johannes Paul II. und Jassir Arafat heißt es aber, "Blutinfektionen" seien wohl die Ursache für deren Tod gewesen; bei Arafat soll eine solche Blutinfektion zur Gehirnblutung geführt haben. Und an den Folgen einer Gehirnblutung ("Gehirnschlag") ist nun auch die Dresdner NPD-Direktkandidatin Kerstin Lorenz, nach dem sie ins Koma fiel, gestorben.

Beide wussten ihre ärgsten Feinde in den eigenen Reihen.
Drei Tote, die in vielerlei Hinsicht politisch dem rechten Lager angehörten. Wer nun glaubt, linke Gegner stünden hinter den Todesfällen des Papstes und des Palästinenserpräsidenten, sollte sich das nähere politische Umfeld dieser beiden berühmten Toten anschauen: Beide wussten ihre ärgsten Feinde in den eigenen Reihen. Wie in jeder "guten", erbgeilen Mörderfamilie, in der die lästig gewordene Oma oder der Opa dank der Hilfe von oberflächlichen Hausärzten, die die wahre Todesursache, zum Beispiel ein Ersticken mit dem Kissen oder ein Morhinpflaster zu viel, nicht sehen, trauerten die den berühmten Toten Nahestehenden demonstrativ. So hingabevoll, dass es Argwohn erregt. Im Fall von Johannes Paul II. gab es die wohl größte Begräbnisfeier aller Zeit, seine Kardinäle beteten fleißig und mobilisierten Millionen von Gläubigen. Nach dem Tod von Jassir Arafat war es ähnlich, allerdings gab es massenweise Luftschüsse von Schützen der fanatisch trauernden Palästinenser.
Hartnäckig halten sich in den Palästinensergebieten Gerüchte über eine Vergiftung Arafats. Auch Al-Kurdi glaubt an eine Vergiftung. Der deutsches CNN-Ableger n-tv schreibt hierzu: "Genährt wurden die Gerüchte von Äußerungen der israelischen Regierung, die Arafat als "Terroristen" und "Hindernis für den Frieden" bezeichnete. Ehud Olmert, damals israelischer Handelsminister, sagte 2003, Arafat zu töten, sei eine "legitime Option". Ministerpräsident Ariel Scharon hatte dem widersprochen."
Blut-, Knochenmarks-, Stuhl- und Urinproben der Leiche Arafats sollen keinerlei Hinweise für eine Fremdeinwirkung ergeben haben. Nach der unabhängigen Experten-Analyse des Berichts der französischen Ärzte von Arafat habe man in keiner der Proben Spuren von Metallen oder Drogen wie Barbituraten, Opiaten oder Amphetaminen gefunden. Und weil die im Bericht beschriebenen Symptome nicht auf die Immunschwächekrankheit hindeuteten, sei ein Aids-Test nicht gemacht worden.
Wieder einmal wurde die Welt durch den Tod dreier mehr oder weniger rechtsradikaler Menschen reicher - reicher durch die Erkenntnis, dass der Tod uns immer rätselhaft sein wird - ob da nun ganz gewiefte Mörder dahinter stehen oder ob die Verstorbenen von einem Himmelkörper erschlagen wurden. Letztere Todesursache scheidet klar für Johannes Paul II., Jassir Arafat und Kerstin Lorenz aus. Selbst absolut sauberes und chemikalienfreies Wasser, in seiner reinsten und damit demineralisierten Form, tötet und kann Hirnblutungen verursachen. Das Opfer müsste es allerdings in großer Menge trinken.
Wesentlich zielsicher ist dagegen Schweres Wasser, Deuteriumoxid, was toxische Vorgänge im Organismus des Opfers auslösen kann und nicht nachweisbar in der Leiche ist. Experimente mit Mäusen sollen gezeigt haben, dass die Zellteilung (Mitose) unterdrückt wird. Gewebe, das schnell erneuert werden muss (z. B. Magenwand, kleinere Blutgefäße), wird bei fortgesetzter Einnahme von schwerem Wasser in Mitleidenschaft gezogen. Noch hat sich die NPD nicht näher zur Todesursache ihrer Kandidatin, die gelernte Köchin war, erklärt.
Wie auch immer spekuliert wird: Hitlers Nazis ließen Schweres Wasser in Norwegen in den Kriegsjahren Kriegsjahren 1942 bis 1944 herstellen und nach Deutschland transportieren, um es für "experimentelle Zwecke" zu nutzen. Mielkes Stasi nutze es angeblich schon zur schleichenden Vernichtung von Feinden.

Schweres Wasser
Mitrose
n-tv
n-tv
Spiegel
Anwalt TV
hsozkult.geschichte.hu-berlin.de
Stasi & Kerstin & Lorenz
sfux - 8. Sep, 20:06 Article 3423x read
Rechte Gesinnung
Die ärgsten Feinde von Kerstin Lorenz sind tatsächlich in ihren früheren Reihen zu suchen, in der DVU, denen sich etliche einstige Stasileute angeschlossen haben sollen. Es lohnt sich unter Wikipedia ihre Kurzbiografie und besonders das Zitat nachzulesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Kerstin_Lorenz