Afrikanische Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa und die Terror-Islamisten
Dr. Alexander von Paleske ——- 4.8. 2019 ——–
Im Jahre 2004 veröffentlichte der invesitigative Journalist Douglas Farah das Buch “Blood from Stones”
Basierend auf seinen Erfahrungen in Westafrika von 2000-2003 beschreibt er das bereits damals umfangreiche Netzwerk von Terror-Islamisten in Westafrika. Finanztransaktionen, die nicht länger über den normalen Bankverkehr stattfinden konnten, wurden nun über in Westafrika, mit Edelsteinen, insbesondere Diamanten durchgeführt. Eine wichtige Rolle spielte dabei der damalige liberianische Präsident Charles Taylor, mittlerweile wegen anderer Verbrechen vom internationalen Gerichtshof in Den Haag zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt..
Farah, seinerzeit auch Auslandskorrespondent der hochangesehenen Washington Post erregte mit seinen damalige Berichten grosses Aufsehen – und unfreundliche Reaktionen seitens des US-Geheimdienstes CIA. Der hatte, wie sich herausstellte, keine Ahnung davon, wie sich das Al Qaida Netzwerk – den Islamischen Staat (IS)gab es damals noch nicht – bereits in Westafrika festgesetzt hatte.
Aus diesen Anfängen ist mittlerweile ein formidables Netzwek des brutalen Terrors geworden, teils Al Qaida, teils IS, das sich quer durch Afrika von der Westküste mit Senegal und Mauretanien bis zur Ostküste mit Mozambique festgesetzt hat. Auch Staaten wie Niger, Burkina Faso, Mali, Nigeria und Tschad sind Operatonsgebiet der Terroristen geworden, die mit ihren brutalen Ueberfällen und Selbstmordattentaten eine tiefe Blutspur hinterlassen. Insbesondere in Nigeria mit der Terrorgruppe Boko Haram, über die wir hier schon mehrfach berichtet haben, die bisher schon mehr als 20.000 Menschen, meistens Moslems, getötet und Unzählige zum Teil schwer verletzt hat.
.
Trotz vollmundiger Versprechungen hat es die Regierung Nigerias bisher nicht geschafft, diese Terrorgruppe militärisch zu besiegen.
Die soziale Basis für das Festsetzen der Terrorgruppe sind die extreme Armut, Vernachlässigung und die Korruption seitens der Zentralregierung.
Neue Einkommensquelle
Die Terrormilizen haben sich eine weitere Einkommensquelle erschlossen. Durch die Sahara führen die Fluchtrouten aus Ländern südlich der Sahara über Libyen nach Europa. Insbesondere der Niger spielt hier eine zentrale Rolle – mittlerweile auch für den Drogenschmuggel. Die Fluchtrouten werden von den Terror-Milizen kontrolliert, die hier als Schlepper auftreten. Jeder neue Flüchtling – abgesehen von Nordafrikanern – fördert somit – ungewollt – auch die Ausbreitung der Terrorislamisten.
Mit der Beseitigung des libyschen Herrschers Muammar al-Gaddafi 2011, dank militärischer Unterstützung der Rebellen durch westliche Länder (USA, Frankreich, Grossbritannien) ist aus einem Rinnsal ein grosser Strom von Flüchtlingen geworden. Libyen wurde zum bevorzugten Transitland auf dem Weg über das Mittelmeer nach Europa.
Der komplette Artikel hier:
https://politicacomment.wordpress.com/2019/08/04/afrikanische-fluchtlinge-auf-dem-weg-nach-europa-und-die-terror-islamisten/
Im Jahre 2004 veröffentlichte der invesitigative Journalist Douglas Farah das Buch “Blood from Stones”
Basierend auf seinen Erfahrungen in Westafrika von 2000-2003 beschreibt er das bereits damals umfangreiche Netzwerk von Terror-Islamisten in Westafrika. Finanztransaktionen, die nicht länger über den normalen Bankverkehr stattfinden konnten, wurden nun über in Westafrika, mit Edelsteinen, insbesondere Diamanten durchgeführt. Eine wichtige Rolle spielte dabei der damalige liberianische Präsident Charles Taylor, mittlerweile wegen anderer Verbrechen vom internationalen Gerichtshof in Den Haag zu einer langen Freiheitsstrafe verurteilt..
Farah, seinerzeit auch Auslandskorrespondent der hochangesehenen Washington Post erregte mit seinen damalige Berichten grosses Aufsehen – und unfreundliche Reaktionen seitens des US-Geheimdienstes CIA. Der hatte, wie sich herausstellte, keine Ahnung davon, wie sich das Al Qaida Netzwerk – den Islamischen Staat (IS)gab es damals noch nicht – bereits in Westafrika festgesetzt hatte.
Aus diesen Anfängen ist mittlerweile ein formidables Netzwek des brutalen Terrors geworden, teils Al Qaida, teils IS, das sich quer durch Afrika von der Westküste mit Senegal und Mauretanien bis zur Ostküste mit Mozambique festgesetzt hat. Auch Staaten wie Niger, Burkina Faso, Mali, Nigeria und Tschad sind Operatonsgebiet der Terroristen geworden, die mit ihren brutalen Ueberfällen und Selbstmordattentaten eine tiefe Blutspur hinterlassen. Insbesondere in Nigeria mit der Terrorgruppe Boko Haram, über die wir hier schon mehrfach berichtet haben, die bisher schon mehr als 20.000 Menschen, meistens Moslems, getötet und Unzählige zum Teil schwer verletzt hat.
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Trotz vollmundiger Versprechungen hat es die Regierung Nigerias bisher nicht geschafft, diese Terrorgruppe militärisch zu besiegen.
Die soziale Basis für das Festsetzen der Terrorgruppe sind die extreme Armut, Vernachlässigung und die Korruption seitens der Zentralregierung.
Neue Einkommensquelle
Die Terrormilizen haben sich eine weitere Einkommensquelle erschlossen. Durch die Sahara führen die Fluchtrouten aus Ländern südlich der Sahara über Libyen nach Europa. Insbesondere der Niger spielt hier eine zentrale Rolle – mittlerweile auch für den Drogenschmuggel. Die Fluchtrouten werden von den Terror-Milizen kontrolliert, die hier als Schlepper auftreten. Jeder neue Flüchtling – abgesehen von Nordafrikanern – fördert somit – ungewollt – auch die Ausbreitung der Terrorislamisten.
Mit der Beseitigung des libyschen Herrschers Muammar al-Gaddafi 2011, dank militärischer Unterstützung der Rebellen durch westliche Länder (USA, Frankreich, Grossbritannien) ist aus einem Rinnsal ein grosser Strom von Flüchtlingen geworden. Libyen wurde zum bevorzugten Transitland auf dem Weg über das Mittelmeer nach Europa.
Der komplette Artikel hier:
https://politicacomment.wordpress.com/2019/08/04/afrikanische-fluchtlinge-auf-dem-weg-nach-europa-und-die-terror-islamisten/
onlinedienst - 4. Aug, 22:02 Article 521x read